Länggasse-Felsenau

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Wappen von Länggasse-Felsenau
Wappen von Bern
Länggasse-Felsenau
Stadtteil von Bern
Karte von Länggasse-Felsenau
Koordinaten 598722 / 201970Koordinaten: 46° 58′ 8″ N, 7° 25′ 19″ O; CH1903: 598722 / 201970
Fläche 11,31 km²
Einwohner 18'792 (2014)
Bevölkerungsdichte 1662 Einwohner/km²
Gliederung
Stadtteil II
Quartiere

Länggasse-Felsenau ist einer der sechs Stadtteile der Stadt Bern (Stadtteil II). Er befindet sich im Nordwesten der Stadt und umfasst die Quartiere Engeried, Felsenau, Länggasse, Muesmatt, Neufeld und Stadtbach. Der Stadtteil dient heutzutage hauptsächlich als Wohnquartier (Wohnungen von villenähnlichen Bauten über Arbeitersiedlungen bis zu Altersheimen, viele Restaurants und Geschäfte entlang der Hauptachse Länggassstrasse), als Bildungsort (Universität und viele weitere Schulen) und als Naherholungsgebiet (Bremgartenwald und Engehalbinsel). Im Tiefenauquartier steht seit 1913 das Tiefenauspital .

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um 1800 wurden erste Landsitze und Sommerhäuser gebaut. Im 19. Jahrhundert entstanden exklusive Wohnquartiere (bei der Grossen Schanze und auf der Engehalbinsel). Der hintere Teil der Länggasse war ursprünglich von Industriebauten geprägt (Tobler, Von Roll), entwickelte sich dann aber zum Beamten- und Arbeiterwohnquartier. 1903 wurde bei der Grossen Schanze das Hauptgebäude der Universität Bern fertiggestellt. 1914 fand auf dem Viererfeld im Engeriedquartier die Schweizerische Landesausstellung statt, 1928 war dort die Schweizerische Ausstellung für Frauenarbeit.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stimmenanteile der Parteien anlässlich der Wahl des Stadtrates vom 27. November 2016 betrugen: SP 30,7 % (davon JUSO 1,9 %), GB 12,8 %, GFL 11,5 %, FDP 10,2 % (davon jf 0,7 %), glp 9,7 % (davon jglp 1,6 %), SVP 6,4 %, JA! 4,7 %, BDP 2,5 %, AL 2,4 %, CVP 2,1 %, GPB-DA 1,8 %, PdA 1,7 %, EVP 1,7 %, EDU 0,9 %, Mir si Bärn 0,2 %, SD 0,1 %.[1][2] Im Vergleich der Stadtteile erzielten im Stadtteil Länggasse-Felsenau GFL,[3] JA! und GPB-DA (sowie die SP ohne Berücksichtigung der JUSO) ihren jeweils höchsten Wähleranteil.

Im Vergleich mit dem gesamtstädtischen Ergebnis schnitten im universitär geprägten Stadtteil Länggasse-Felsenau die verschiedenen linken und grünen Parteien stärker ab, während die SVP das klar schlechtestes Ergebnis erreichte.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Länggasse-Felsenau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Protokoll. (pdf) Stadt Bern, 28. November 2016, abgerufen am 6. Dezember 2016.
  2. Resultate der Stadtratswahlen 2016. Stadt Bern, 27. November 2016, abgerufen am 6. Dezember 2016.
  3. Im Stadtteil I erzielte die GFL noch einen leicht höheren Wählarnetiel. Dessen Ergebnisse sind aber wenig aussagekräftig, da die Mehrzahl der dortigen Stimmen von Personen stammt, die an in den Wahllokalen der Altstadt (resp. am Bahnhof Bern) gewählt haben, jedoch in anderen Quartieren wohnen.