Léa Linster

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Léa Linster (2007)

Léa Linster (* 27. April 1955 in Differdingen)[1] ist eine luxemburgische Köchin und Gastronomie-Unternehmerin mit Präsenz in den Medien.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Léa Linster (rechts) mit Jacques Santer (links)

Léa Linster studierte zunächst Jura, übernahm aber 1982 nach dem Tod ihres Vaters dessen Gasthaus in Frisingen, etwa 15 km südlich der Stadt Luxemburg, und eröffnete es als Restaurant „Lea Linster“. Sie erwarb das Certificat d’aptitude professionnelle cuisinier (Berufsbefähigungszeugnis) und ein Meisterdiplom und hospitierte bei Paul Bocuse, Joël Robuchon und Frédy Girardet.[2] 1987 wurde das Restaurant vom Guide Michelin erstmals mit einem Stern ausgezeichnet. Zwei Jahre später gewann sie den Bocuse d’Or. 1991 eröffnete Linster als weiteres Restaurant im Großherzogtum „Das Kaschthaus“ in Hellingen.

Seit 2001 schreibt sie regelmäßig für die deutsche Frauenzeitschrift Brigitte eine eigene Kolumne. Von 2004 bis Januar 2008 hatte sie ihre eigene Fernsehsendung „Leas KochLUST“ beim SR Fernsehen. In der Saarbrücker Ausgabe der Fernsehserie Tatort trat sie 2006 und 2007 in den Folgen Aus der Traum und Der Tote vom Straßenrand als die Linde-Wirtin auf. Außerdem ist sie als Autorin von Kochbüchern bekannt.

Linster tritt auch häufig in der Sendung ZDF-Fernsehgarten auf, zudem führt sie von Zeit zu Zeit durch die Nachmittagsserie Die Küchenschlacht des ZDF. Auch in der inzwischen eingestellten ZDF-Sendung Lanz kocht war sie häufig zu Gast. Im luxemburgischen Fernsehen RTL Télé Lëtzebuerg läuft ihre Sendung Kachtipp mam Léa Linster. Sie trat von 2013-2014 als Jurorin in der Sat1-Kochshow The Taste auf.

Léa Linster ist ledig und hat einen Sohn.

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1983: Grand Prix Mandarine Napoléon
  • seit 1987: ein Michelin-Stern für ihr Restaurant „Lea Linster“
  • 1987: Maître cuisinier als erste Frau in Luxemburg
  • 1989: Bocuse d’Or als erste und bisher einzige Frau der Welt

Bücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kochbücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Léa Linster signiert eines ihrer Kochbücher (2007)

Autobiografisches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Lea Linster, Kerstin Holzer: Mein Weg zu den Sternen. Aus meinem Leben. 1. Auflage. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2015, ISBN 978-3-462-04713-4.

Film[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. WDR 2, MonTalk: Lea Linster. In: Montalk, Moderation: Christine Westermann. WDR 2, 22. Oktober 2012, abgerufen am 27. Oktober 2012 (MP3; 27,4 MB, Podcast).
  2. Kurzvita. In: Random House, aufgerufen am 5. Dezember 2013