Léa Seydoux

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Léa Seydoux (2013)
Léa Seydoux bei den Filmfestspielen von Venedig 2009

Léa Seydoux (* 1. Juli 1985 in Paris) ist eine französische Filmschauspielerin.

Kurzbiografie[Bearbeiten]

Seydoux ist die Enkeltochter von Jérôme Seydoux, ehemals Präsident der Filmproduktionsgesellschaft Pathé, sowie Großnichte von Nicolas Seydoux, Geschäftsführer der Filmproduktionsgesellschaft Gaumont.[1] Ein weiterer Großonkel ist Michel Seydoux, Präsident des französischen Fußballvereins OSC Lille. Sie ist die Tochter des Unternehmers Henri Seydoux und seiner damaligen Frau Valérie Schlumberger. Beide Eltern stammen aus großbürgerlichen, protestantischen Familien.[2]

2006 begann Seydoux mit der Schauspielerei. Für ihre Rolle in Christophe Honorés Spielfilm Das schöne Mädchen wurde sie 2009 für den César nominiert. Eine weitere Nominierung für den César erhielt sie 2011 für die weibliche Hauptrolle in Rebecca Zlotowskis Drama Belle Épine. In Benoît Jacquots Historiendrama Leb wohl, meine Königin!, mit dem 2012 der Wettbewerb der Berlinale eröffnet wurde, spielte sie eine weitere Hauptrolle.

Des Weiteren spielte Seydoux ab 2009 Nebenrollen in internationalen Produktionen, wie Quentin Tarantinos Kriegsdrama Inglourious Basterds, Ridley Scotts Neuverfilmung Robin Hood und Woody Allens Midnight in Paris.

2013 wurde Seydoux bei den Filmfestspielen in Cannes zusammen mit ihrer Filmpartnerin Adèle Exarchopoulos für ihre schauspielerische Leistung in Abdellatif Kechiches Drama Blau ist eine warme Farbe mit einer Goldenen Palme ausgezeichnet. Erstmals vergab die Jury diesen Preis nicht nur an den Regisseur des Films, sondern auch an beide Hauptdarstellerinnen.[3]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Léa Seydoux – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Joachim Hentschel: Schöne Querulantin. In: Süddeutsche Zeitung, 11. November 2012.
  2. Aurélien Ferenczi : Léa Seydoux, actrice à l'aura singulière In: telerama.fr, 28. August 2013.
  3. "La vie d'Adèle" gewinnt Goldene Palme von Cannes- In: Spiegel Online, 26. Mai 2013.