Léa Seydoux

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Léa Seydoux, 2016

Léa Hélène Seydoux Fornier de Clausonne (* 1. Juli 1985 in Paris) ist eine französische Filmschauspielerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herkunft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Léa Seydoux ist die Tochter des Mitbegründers und Präsidenten von Parrot SA, Henri Seydoux (* 1960), und seiner Cousine, der Schauspielerin Valérie Schlumberger (* 1952), die der Unternehmerfamilie Schlumberger entstammt.[1][2] Sie ist die Enkeltochter von Jérôme Seydoux (* 1934), dem früheren Präsidenten der Filmproduktionsgesellschaft Pathé. Ihre beiden Großonkel sind Nicolas Seydoux, Geschäftsführer der Filmproduktionsgesellschaft Gaumont,[3] sowie Michel Seydoux, Präsident des französischen Fußballvereins OSC Lille.

Schauspielkarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Léa Seydoux, 2009

2006 begann Seydoux mit der Schauspielerei. Für ihre Rolle in Christophe Honorés Spielfilm Das schöne Mädchen war sie 2009 für einen César nominiert. Eine weitere César-Nominierung erhielt sie 2011 für die weibliche Hauptrolle in Rebecca Zlotowskis Drama Belle Épine. In Benoît Jacquots Historiendrama Leb wohl, meine Königin!, das 2012 den Wettbewerb der Berlinale eröffnete, spielte sie eine weitere Hauptrolle.

Ab 2009 hatte sie auch Nebenrollen in internationalen Produktionen wie Quentin Tarantinos Kriegsdrama Inglourious Basterds, Ridley Scotts Neuverfilmung Robin Hood und Woody Allens Midnight in Paris.

2013 wurde sie bei den Filmfestspielen in Cannes zusammen mit ihrer Filmpartnerin Adèle Exarchopoulos für ihre schauspielerische Leistung in Abdellatif Kechiches Drama Blau ist eine warme Farbe mit einer Goldenen Palme ausgezeichnet. Erstmals vergab die Jury diesen Preis nicht nur an den Regisseur des Films, sondern auch an beide Hauptdarstellerinnen.[4] Im 24. Bond-Film Spectre ist sie als Bond-Girl Madeleine Swann zu sehen.

Synchronisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seydoux wird von vielen Synchronsprecherninnen gesprochen wie z.B Julia Kaufmann, Celine Fontagnes oder Anne Helm.[5]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ordre des Arts et des Lettres Chevalier ribbon.svg

Januar 2016: Chevalier de l’ordre des Arts et Lettres[6]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Léa Seydoux – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Raphaëlle Bacqué: Le clan des Seydoux, lemonde.fr vom 25. Oktober 2013, abgerufen am 6. November 2015
  2. „Henri“ Jérôme SEYDOUX FORNIER de CLAUSONNE http://gw.geneanet.orgv, abgerufen am 7. November 2015
  3. Joachim Hentschel: Schöne Querulantin. In: Süddeutsche Zeitung, 11. November 2012
  4. „La vie d'Adèle“ gewinnt Goldene Palme von Cannes- In: Spiegel Online, 26. Mai 2013
  5. https://www.synchronkartei.de/?action=show&type=actor&id=29642
  6. culturecommunication.gouv.fr - Nomination dans l’ordre des Arts et des Lettres janvier 2016, abgerufen am 5. Juni 2016.