Léon-Gontran Damas

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Léon-Gontran Damas (* 28. März 1912 in Cayenne, Französisch-Guayana; † 22. Januar 1978 in Washington, D.C.) war ein französisch-karibischer Schriftsteller, der seit 1929 in Paris lebte, nach dem Krieg Abgeordneter von Französisch-Guayana wurde und seit 1970 in den USA lehrte. Er war zusammen mit Aimé Césaire und Léopold Senghor Mitbegründer der Négritude. Hauptthemen Damas' waren die koloniale Ausbeutung und das Elend der Karibik sowie das von ihm als Exil empfundene bedrückende Leben in Europa.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lyrik:

  • Pigments. Guy Lévis Mano, Paris, 1937.
  • Graffiti. Pierre Seghers, Paris, 1952.
  • Black Label. Paris 1956.[1]

Erzählungen, Essays, Anthologien:

  • Retour de Guyane. 1938.
  • Veillées noires. 1943.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stichwort Léon Gontran Damas: Black Label. In: Walter Jens (Hrsg.): Kindlers neues Literatur-Lexikon, Bd. 4, München 1996, S. 396 f.