Lëtzebuerger Journal

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Lëtzebuerger Journal
Das "Journal"-Logo seit 2012
Beschreibung Tageszeitung
Sprache Deutsch, Französisch, Luxemburgisch
Verlag Editions Lëtzebuerger Journal
Erstausgabe 5. April 1948
Erscheinungsweise Montag - Samstag
Verkaufte Auflage 10.000 Exemplare
Chefredakteur Claude Karger
Geschäftsführer Claude Karger
Weblink http://www.journal.lu/

Das Lëtzebuerger Journal ist eine in Luxemburg erscheinende Tageszeitung.

Das Lëtzebuerger Journal ging aus der 1881 in Grevenmacher gegründeten Obermosel-Zeitung und der zwischen 1944 und 1948 von der seinerzeitigen Widerstandsbewegung herausgegebenen, vorübergehend vollständig in luxemburgischer Sprache redigierten d'Unio'n hervor. Es erscheint unter eigenem Kopf seit dem 5. April 1948, wird vom Verlag Editions Lëtzebuerger Journal herausgegeben und im Editpress-Druckzentrum in Esch-Alzette in einer Auflage von durchschnittlich 10.000 Exemplaren gedruckt.

Gusty Graas wurde Ende 2011 von Marc Hansen als Geschäftsführer abgelöst.[1] Der Chefredakteur ist Claude Karger. Nachdem Marc Hansen im Februar 2014 ins Parlament wechselte und dann in die Regierung wurde Claude Karger auch mit der Geschäftsführung beauftragt.

Die Editions Lëtzebuerger Journal übernehmen 2011 aufgrund einer neuen Partnerschaft mit Éditpress Luxembourg SA 8 % von deren Kapital. Damit wird das Verlagshaus des Journal "auf die Kompetenzen und Erfahrung innerhalb der Multi- und Crossmedia-Gruppe aus Esch zurückgreifen können".[2]

Die Zeitung gilt als liberal und stand bis 2012 der Demokratischen Partei (DP) nahe. Im Zusammenhang mit der Kooperation mit Éditpress ist die Zeitung keine Parteizeitung mehr, sondern verfügt über eine unabhängige Redaktion, die 2012 ein neues Konzept für die Zeitung erarbeitete. Seit dem 25. September 2012 erscheint sie sechsmal die Woche.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Marc Hansen wird Direktor des "Journal" Luxemburger Wort, 24. Oktober 2011.
  2. Zukunft zusammen mit starkem Partner gestalten Lëtzebuerger Journal, 27. Oktober 2011.
  3. Meisch: D'Zeitung "Lëtzebuerger Journal" kritt eng nei Nues rtl, 9. November 2011

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]