Löwen Entertainment

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Die Artikel Löwen Play und Löwen Entertainment überschneiden sich thematisch. Hilf mit, die Artikel besser voneinander abzugrenzen oder zusammenzuführen (→ Anleitung). Beteilige dich dazu an der betreffenden Redundanzdiskussion. Bitte entferne diesen Baustein erst nach vollständiger Abarbeitung der Redundanz und vergiss nicht, den betreffenden Eintrag auf der Redundanzdiskussionsseite mit {{Erledigt|1=~~~~}} zu markieren. Brunswyk (Diskussion) 14:24, 15. Nov. 2015 (CET)


Löwen Entertainment GmbH
Rechtsform GmbH
Gründung 1949
Sitz Bingen am Rhein
Leitung Christian Arras (Vorsitzender), Willi Granold
Mitarbeiter rund 3.400 (Gruppe) (2015)
Umsatz 293 Mio. Euro (GmbH), 548 Mio. Euro (Gruppe) (2015)[1]
Website loewen.de
Spielautomat Rotamint aus den 50er Jahren

Löwen Entertainment GmbH ist ein deutscher Hersteller von Geldgewinnspiel-Geräten mit Sitz und Produktion in Bingen am Rhein sowie 17 bundesweiten Niederlassungen. Das Unternehmen beschäftigt über 650 Mitarbeiter und ist damit einer der größten gewerblichen Arbeitgeber in der Region Mainz-Bingen. Der Umsatz 2015 betrug rund 293 Mio. Euro.[2] Seit Herbst 2003 gehört Löwen Entertainment GmbH zum österreichischen Novomatic-Konzern.

Geschäftsbereiche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben den bekannten und in der Spielhalle wie in der Gastronomie verbreiteten Video-Multigamblern, sowie den klassischen Geldgewinnspiel-Geräten mit Walzen oder Scheiben, ist Löwen Marktführer bei den Electronic Darts. Daneben bietet das Unternehmen mit dem Löwen Soccer einen Turnier-Kicker an, der beispielsweise beim bundesweiten Asbach Kicker Cup 2008 eingesetzt wurde.

In der Vergangenheit war das Unternehmen auch als Hersteller von Musikautomaten bekannt. Dieser Geschäftsbereich wurde 2001 im Zuge der damaligen Umstrukturierung und der damit verbundenen Konzentration auf das heutige Kerngeschäft Geldgewinnspiel, Sportautomaten sowie Technische Lösungen und Zubehör für Automatenaufsteller abgegeben und firmiert heute als NSM Music.

Auch der ehemalige Geschäftsbereich Spielstätten wurde im gleichen Jahr verkauft: Die heutige Löwen Play zählt zu den Marktführern in ihrem Segment.

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Musikbox NSM Prestige ES II-O

NSM-Löwen wurde 1949 in Braunschweig von den Unternehmern Nack, Schulze und Menke gegründet. Als Emblem der Firma wurde der Löwe, das Wappentier der Stadt, gewählt. 1952 begann die Fertigung des ersten Automaten, von dem mehr als 25.000 Stück verkauft wurden. Im selben Jahr wurde die Schwestergesellschaft NSM als Produktionsstätte für eigene Musikboxen gegründet. Die Produktion begann 1956 mit dem Modell Fanfare 60. Neben den NSM-Musikboxen importierte und vertrieb Löwen-Automaten auch Seeburg-Musikboxen aus den USA.

1954 wurde mit dem Bau des heutigen Werkes in Bingen begonnen. Seit Juli 2012 tritt das Unternehmen offiziell als Löwen Entertainment GmbH auf.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Daten und Fakten auf loewen.de
  2. LÖWEN ENTERTAINMENT: Daten & Fakten. In: www.loewen.de. Abgerufen am 30. Mai 2016.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]