Lüder (Lüneburger Heide)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Lüder
Lüder (Lüneburger Heide)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Lüder hervorgehoben
Koordinaten: 52° 49′ N, 10° 40′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Uelzen
Samtgemeinde: Aue
Höhe: 69 m ü. NHN
Fläche: 55,33 km2
Einwohner: 1260 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 23 Einwohner je km2
Postleitzahl: 29394
Vorwahl: 05824
Kfz-Kennzeichen: UE
Gemeindeschlüssel: 03 3 60 013
Adresse der Verbandsverwaltung: Langdoren 4
29559 Wrestedt
Bürgermeister: Jürgen Schulze (CDU)
Lage der Gemeinde Lüder im Landkreis Uelzen
Sachsen-AnhaltLandkreis CelleLandkreis GifhornLandkreis HarburgLandkreis Lüchow-DannenbergLandkreis LüneburgWriedelWriedelLandkreis HeidekreisAltenmedingenBad BevensenBad BodenteichBarum (Landkreis Uelzen)BienenbüttelEbstorfEbstorfGerdauEimkeEmmendorfGerdauGerdauHanstedt (Landkreis Uelzen)HimbergenJelmstorfLüder (Lüneburger Heide)NatendorfOetzenRätzlingen (Niedersachsen)RömstedtRoscheSchwienauSoltendieckWrestedtStoetzeSuderburgSuderburgSuhlendorfUelzenUelzenWeste (Niedersachsen)WrestedtWrestedtWriedelKarte
Über dieses Bild

Lüder ist eine Gemeinde inmitten der Lüneburger Heide im Landkreis Uelzen, Niedersachsen. Sie gehört seit dem 1. November 2011 zur Samtgemeinde Aue mit Sitz in Wrestedt. Die vorherige Samtgemeinde Bodenteich wurde aufgelöst.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lüder liegt zwischen dem Elbe-Seitenkanal und ausgedehnten Waldgebieten. In unmittelbarer Nähe befindet sich das Schweimker Moor mit seltener Vogel- und Pflanzenwelt.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Gemeinde Lüder gehören die Ortschaften Langenbrügge, Reinstorf und Röhrsen sowie die Wohnplätze Neu Lüder und Waldhof.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lüder, das alte Hlutherun, erscheint bereits im Jahre 1006 in einer Urkunde, durch welche Kaiser Heinrich der II. dem Kloster Ullissen (Oldenstadt, Uelzen) den Besitz des Dorfes bestätigt. Ca. 300 Jahre später hat sich der Name Hlutherun in "Ludere" verändert.

Am 1. Juli 1972 wurden die Gemeinden Langenbrügge, Reinstorf und Röhrsen eingegliedert.[2]

Im Jahr 2006 feierte Lüder sein tausendjähriges Jubiläum. Der dritte Teil der 1000-Jahr-Feier fand am 7./8. Oktober 2006 statt.

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Rat der Gemeinde Lüder setzt sich aus elf Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.

CDU SPD Grüne WGA Gesamt
2016 6 2 1 2 11 Sitze
2011 6 2 1 2 11 Sitze [3]

Letzte Kommunalwahl am 11. September 2016 [4]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • St.-Bartholomäus-Kirche, ursprünglich eine Wallfahrtskirche (1373), ev., rechteckiger Backsteinbau, Westturm von 1434. Altar (Mitte des 17. Jh.), Bretterdecke.[5]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 100 Bevölkerungsfortschreibung – Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2016 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 238.
  3. Ergebnis Kommunalwahl 2011
  4. http://wahlen.itv-ue.de/kw2016/sg_aue/g_lue/index.html
  5. St.-Bartholomäus-Kirche auf heideregion-uelzen.de

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Lüder – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien