Lüderitz (Tangerhütte)

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Lüderitz
Wappen von Lüderitz
Koordinaten: 52° 30′ 24″ N, 11° 44′ 48″ O
Höhe: 40 m ü. NHN
Fläche: 38,84 km²
Einwohner: 357 (11. Jan. 2021)[1]
Bevölkerungsdichte: 9 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Mai 2010
Postleitzahl: 39517
Vorwahl: 039361
Lüderitz (Sachsen-Anhalt)
Lüderitz

Lage von Lüderitz in Sachsen-Anhalt

Kirche zu Lüderitz
Kirche zu Lüderitz

Lüderitz ist eine Ortschaft der Einheitsgemeinde Stadt Tangerhütte im Süden des Landkreises Stendal in Sachsen-Anhalt.[2]

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lüderitz, ein mehrgliederiges Straßendorf mit Gut mit Kirche,[3] bildet heute mit Groß Schwarzlosen ein Doppeldorf.[4] Es liegt 9 Kilometer nordwestlich von Tangerhütte und 13 Kilometer südwestlich von Stendal im Südosten der Altmark am oberen Abschnitt des Flüsschens Lüderitzer Tanger. Östlich und südlich des Dorfes beginnt das Landschaftsschutzgebiet „Uchte-Tangerquellen und Waldgebiete nördlich von Uchtspringe“.[5]

Das breite Tangertal zwischen Stendal und der Colbitz-Letzlinger Heide ist eingebettet zwischen dem Tangermünder-Buchholzer Höhenzug im Nordosten (bis 90 Meter über NN) und dem 132 Meter hohen Landsberg im Südwesten. Der Südwestzipfel der Gemarkung Lüderitz grenzt an den Landkreis Börde. Zur Gemarkung von Lüderitz gehört auch der westlich des Dorfes gelegene Schleußer Teich.

Nachbarorte sind Brunkau im Westen, Schleuß und Windberge im Nordwesten, Hüselitz im Osten, Klein Schwarzlosen und Stegelitz im Südosten und Schernebeck im Süden.[5]

Backenstein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem nicht öffentlich zugänglichen Gelände des Truppenübungsplatzes Altmark, etwa 6,5 Kilometer südwestlich von Lüderitz und 2 Kilometer südwestlich der Kuppe des Landberges, befindet sich der Backenstein, ein Findling aus rötlichem Småland-Granit, der als Naturdenkmal geschützt ist.[6] Der 3,50 Meter breite, 3,80 Meter lange und etwa 1,80 Meter sichtbar hohe Stein ist mit russischen Aufschriften verunstaltet.[7]

Adalbert Kuhn überlieferte 1843 die Sage „Der Backenstein“. Die Leute nennen ihn so, „weil er in seiner Gestalt Ähnlichkeit mit einem Backenzahn hat. Ein Riese wollte ihn einst, da er mit der Stadt Magdeburg in Kampf lag, dorthin schleudern, was ihm aber misslang. Da hat er ihn im Ärger auf den Landsberg geworfen, wo er noch liegt.“[8] Bei Hanns H. F. Schmidt heißt die Sage „Der Backenzahn“.[9]

Ortschaftsgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Ortschaft Lüderitz gehören die Ortsteile Lüderitz, Groß Schwarzlosen und Stegelitz.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Preußischer Rundsockelstein in Lüderitz

Im Jahre 1247 wurde ein Johanne de Luderiz als Zeuge in einer in Arneburg ausgestellten Urkunde genannt.[10] Der Ort wurde seit als Stammsitz derer von Lüderitz geführt. 1340 verpflichtete sich das Kloster Neuendorf einem Johannes, perrer to Luderiz eine Leibrente zu zahlen.[11] Im Landbuch der Mark Brandenburg von 1375 wird das Dorf Luderitz mit einer Mühle aufgeführt.[12] Im Jahre 1687 hieß das Dorf dann schon Lüderitz.[3] 1804 gab es im Dorf und Gut Lüderitz einen Chirurgus, Rademacher, Schmiede, Windmühle, Wassermühle, Krug, Hospital und eine Freischule.[13]

1822 war ein großer Dorfbrand. Beim Dorfbrand 1838 ist großer Teil des Dorfes mit Pfarre und Schule abgebrannt.[3]

Die Chaussee von Stendal über Lüderitz nach Magdeburg (die heutige Bundesstraße 189) wurde 1843 gebaut und war für die Entwicklung der Gemeinde sehr wichtig.

Bodenreform[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Bodenreform wurden 1945 ermittelt: 52 Besitzungen unter 100 Hektar hatten zusammen 697 Hektar, eine Kirchenbesitzung 26 Hektar, eine Gemeindebesitzung 1 Hektar, eine Besitzung mit 1641 Hektar (nach anderer Angabe 1536 Hektar) hatte die Rote Armee besetzt und bewirtschaftet. Enteignet wurden 1650 Hektar, davon erhielten Land: 27 Landarbeiter und landlose Bauern, 6 landarme Bausern, 64 Kleinpächter, 20 Umsiedler, 20 Arbeiter und Angestellte. 15 Hektar Land erhielt die Gemeinde, 926 Hektar die Provinzialverwaltung, das Mühlengrundstück ging an den Ortsausschuss der VdgB. Im Jahre 1952 entstand die erste Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft, die LPG Typ I „Vorwärts“, die 1953 zum Typ III überging.[3]

Wüstungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wüstung bei Lüderitz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

600 Meter westlich vom Dorf, nördlich des Weges nach Brunkau lag „der wüste Kamp“. Wilhelm Zahn nahm an, dass hier ein Einzelhof gelegen hätte.[14]

Klein Lüderitz oder Landsberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klein Lüderitz auf einer Landkarte von 1850

Manche Autoren meinen, Lüderitz selbst sei ursprünglich von Wenden besiedelt gewesen, Wilhelm Zahn meinte jedoch, die Wenden hätten in Klein Lüderitz gewohnt.[15] Das ehemalige Vorwerk Klein Lüderitz, auch Neu Lüderitz oder Landsberg genannt, lag südlich vom 133 Meter hohen Landsberg an der Kreuzung des Weges nach Salchau und der Straße nach Dolle. Es wurde 1790 als Landsberg und 1804 als Landsberg – Klein Lüderitz bezeichnet. Später war es ein Wohnplatz vom Gut Lüderitz mit einem Forsthaus. Zuletzt genannt wurde es 1957 als Landsberg.[16]

Hospital bei Lüderitz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1540 wurde im Visitationabschied über ein Hospital vor dem Dorf Lüderitz berichtet, welches Einnahmen vom Rat zu Stendal erhielt.[17] Bekmann schrieb 1753, dass die von Lüderitz zu Lüderitz das Patronat über das Hospital für arme Leute innehatten, das früher gute Einnahmen hatte.[18] 1804 existierte es noch.[13] Schon 1909 konnte die Lage des Gebäudes nicht mehr ermittelt werden.[19]

Gense[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die bereits im Jahre 1438 erwähnte Wüstung Gense liegt 2,5 Kilometer nördlich des Dorfes Lüderitz, 1,5 Kilometer nordöstlich von Windberge zwischen Schleuß und Buchholz bei einem Teich.[20]

Herkunft des Ortsnamens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heinrich Sültmann meint, der Name 1340 luderiz, 1341 lvderitze, 1375 luderitz, 1438 luderitze, setzt sich aus den beiden slawischen Worten luöda, lude für „Schiff“ und reka, rece für „Fluß“ zusammen.[21] Der Tangerbach mag früher für Kähne fahrbar gewesen sein.[22]

Archäologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beim Bau der Kleinbahn Tangermünde–Lüderitz im Sommer 1903 wurden nordöstlich von Lüderitz nur 35 Zentimeter unter der Erde zwei Gefäße umgeben von einer Steinsetzung gefunden.[23] 1947 waren bei Lüderitz eine Steinaxt und das Nackenteil eines Feuersteinbeiles aus der jüngeren Steinzeit gefunden und an das Museum Tangermünde übergeben worden. Aus der Sammlung der Schule in Lüderitz gingen an das Altmärkische Museum im gleichen Jahr bronzezeitliche Funde, darunter ein Lappenbeil.[24]

Im Sommer 2020 wurden an der künftigen Autobahntrasse 14 bei Lüderitz von Archäologen auf einem 4600 Quadratmeter großen Ausgrabungsfeld 3000 Stücke aus der Bronze-, Eisen- und römischen Kaiserzeit geborgen. Sie belegten, dass es auf dem Erdhügel im morastigen Umfeld eine bedeutende, lange bewohnte Siedlung gegeben hat. Gefunden wurden Gefäße für die Milchverarbeitung, Tassen, eine eisenzeitliche Fibel und ein eisenzeitlicher Ofen.[25]

In der Nähe der Straße „MAS-Hof“ beim ehemaligen Gut wird eine geschliffene Wasserburg vermutet. Südwestlich vom Ort befindet sich ein bronzezeitlicher Grabhügel, der 1963 untersucht wurde.[26] Östlich davon befindet sich eine mittelalterliche Landwehr.[27]

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lüderitz gehörte bis 1807 zum Tangermündeschen Kreis, dann bis 1813 zum Kanton Lüderitz. Danach kam die Gemeinde zum Kreis Stendal, dem späteren Landkreis Stendal.[3] Am 30. September 1928 wurde der Gutsbezirk Lüderitz (mit dem Wohnplatz Landsberg oder Klein Lüderitz) mit der Landgemeinde Lüderitz vereinigt.[28]

Am 1. Juli 1950 ist die selbstständige Gemeinde Brunkau nach Lüderitz eingemeindet worden. Ab dem 25. Juli 1952 gehörte die Gemeinde Lüderitz zum Kreis Tangerhütte. Am 14. September 1963 wurde der Ortsteil Brunkau aus Lüderitz aus- und in die Gemeinde Ottersburg eingegliedert.[29] Am 1. April 1974[29] oder erst im Jahre 1976[4] wurde die Gemeinde Stegelitz in die Gemeinde Lüderitz eingemeindet. Die Gemeinde Lüderitz kam dann am 1. Januar 1988 zum Kreis Stendal und schließlich am 1. Juli 1994 zum heutigen Landkreis Stendal.[29]

In einem Gebietsänderungsvertrag zwischen der Stadt Tangerhütte und allen Mitgliedsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Tangerhütte-Land wurde deren Eingemeindung nach Tangerhütte geregelt. Dem Vertrag stimmte der Gemeinderat Lüderitz am 20. Mai 2010 zu. Er wurde vom Landkreis als unterer Kommunalaufsichtsbehörde genehmigt und die Eingemeindung trat am 31. Mai 2010 in Kraft.[30] So wurde aus der Gemeinde Lüderitz die Ortschaft Lüderitz mit den bisherigen Ortsteilen und dem Ortsteil Lüderitz der „Einheitsgemeinde Stadt Tangerhütte“.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1734 1772 1790 1798 1801 1818 1840 1864 1871 1885 1892 1895 1900 1905
Dorf Lüderitz 260 137 417[31] 293 341 532 648 754 649 630 4677[15] 590 689[15] 569
Wassermühle 008 007
Gut Lüderitz 078 057 062 052 119
Schernebeck 013 014
Jahr Einwohner
1910 [00]0642[15]
1925 0617
1939 0621
1946 1041
1964 0703
Jahr Einwohner
1971 0609
1981 1291
1993 1225
2006 1127
2013 [00]0385[32]
Jahr Einwohner
2014 389[32]
2018 367[33]
2019 360[33]

Quelle wenn nicht angegeben:[3]

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dorfkirche Lüderitz

Die evangelische Kirchengemeinde Lüderitz gehörte früher zur Pfarrei Lüderitz.[34] Sie wird heute betreut vom Pfarrbereich Lüderitz[35] im Kirchenkreis Stendal im Propstsprengel Stendal-Magdeburg der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.

Die ältesten überlieferten Kirchenbücher für Lüderitz stammen aus dem Jahre 1775.[36]

Die katholischen Christen gehören zur Pfarrei St. Anna in Stendal im Dekanat Stendal im Bistum Magdeburg.[37]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeisterin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsbürgermeisterin ist Edith Braun.[38] Letzte Bürgermeisterin der Gemeinde war Ramona Hoffmann, die anschließend auch Ortsbürgermeisterin war.[30]

Ortschaftsrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Ortschaftsratswahl am 26. Mai 2019 stellte sich unter anderen die „Wählergemeinschaft Lüderitz“ zur Wahl. Sie gewann 6 Sitze.[38]

Gewählt wurden eine Ortschaftsrätin und sechs Räte. Der Ortschaftsrat wählte Edith Braun zur Ortsbürgermeisterin.[38] Die Wahlbeteiligung ist nicht veröffentlicht worden.

Städtepartnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2018 besteht eine Partnerschaft des Ortsteils Lüderitz der Stadt Tangerhütte zu der gleichnamigen Stadt Lüderitz in Namibia. Im Mai 2019 waren die Musikern der Gruppe „African Vocals“ aus Namibia zu Gast.[39][40]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen wurde am 20. Mai 2010 durch den Landkreis genehmigt.

Blasonierung: „Gespalten und halb geteilt; vorn am Spalt in Silber ein halber roter Adler, golden bewehrt und gezungt, hinten oben in Silber ein roter Anker mit Ring, hinten unten in Rot ein silberner Wellenbalken.“[41]

Lüderitz liegt in der Altmark. Sie ist neben der Mittelmark und der Neumark eines der Stammlande der Mark Brandenburg. Deshalb greifen die Farben des Wappens die Farben Rot-Silber der Mark Brandenburg auf. Nicht nur mit der Tingierung wollte die ehemalige Gemeinde ihre Verbundenheit mit der Altmark ausdrücken, sondern auch mit der Aufnahme des märkischen Adlers am Spalt. Außerdem soll der Flügel des Adlers auf die Familie derer von Borstell anspielen, die in dieser Gegend ansässig waren (speziell in Groß Schwarzlosen) und in ihrem Wappen Adlerflügel führten. So soll der Flügel des Adlers stellvertretend für den Ortsteil Groß Schwarzlosen stehen.

Der Anker ist dem Familienwappen derer von Lüderitz entnommen und steht stellvertretend für den namengebenden Ortsteil der Gemeinde; zugleich hat er einen etymologischen Bezug zum Ortsnamen „Lüderitz“. Dieser ist slawischen Ursprungs – der Ort war ursprünglich von den westslawischen Wenden besiedelt – und eine Zusammensetzung aus den Wörtern lude = „Schiff“ und rece = „Fluss“, was darauf schließen lässt, dass der Tangerbach, an dem der Ort liegt, früher wohl schiffbar gewesen sein muss.

Der Wellenbalken soll für den Ortsteil Stegelitz stehen und auf den Tanger verweisen, der auch für die anderen beiden Ortsteile von Bedeutung ist und diese tangiert. Auch steht er für die naturnahe Umgebung der Tangerniederung.

Das Wappen wurde vom Hundisburger Thomas Rystau gestaltet.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

VVN-Gedenkstein mit Spruchplatte aus den 1950er-Jahren, Foto vom Oktober 2018
Gefallenendenkmal in Lüderitz
  • Die evangelische Dorfkirche Lüderitz wurde bereits um 1200 errichtet. Aus dieser Zeit ist heute noch der Turm erhalten.[42]
  • Freibad in Lüderitz mit Campingplatz und Parkanlage
  • Gegenüber der Kirche steht ein Gedenkstein für die Opfer imperialistischer Willkür.
  • An der Kirche steht ein Denkmal für die Gefallenen des Ersten und Zweiten Weltkrieges, eine abgestufte Stele gekrönt von einem eisernen Kreuz mit Schwertmotiv.[43]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben der in Lüderitz ansässigen Agrargenossenschaft haben sich insbesondere im Gewerbegebiet an der B 189 mehrere Firmen angesiedelt.

Im Rahmen der Dorferneuerung wurde in den letzten Jahren ein neues Feuerwehrhaus gebaut und das Dorfgemeinschaftshaus mit Gaststätte, Kegelbahn und einem Versammlungsraum grundlegend saniert.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Groß Schwarzlosen ist Schulstandort auch für die umliegenden Dörfer.

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Freiwilligen Feuerwehren in Stegelitz und Lüderitz/Groß Schwarzlosen sowie Sportverein, Männergesangsverein, der Rassegeflügelverein, Anglerverein, Fanfarenzug, die Jagdhornbläser und der Landfrauenverein prägen das Dorfleben, sie sind Träger der Dorffeste sowie der traditionellen Oster- und Herbstfeuer.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hermann von Lüderitz (1814–1889), Generalleutnant und von 1877 bis 1889 Mitglied des Reichstags war auch Eigentümer des Gutes Lüderitz.
  • Martin Schiele (1870–1939), Politiker (Deutschkonservative Partei, DNVP, CNBL), wurde in Groß Schwarzlosen geboren

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Lüderitz (Altmark) – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stadt Tangerhütte: Einwohnerzahlen nach Ortschaften am 11. Januar 2021. In: Stendaler Volksstimme. 13. Januar 2021, S. 20.
  2. a b Stadt Tangerhütte: Hauptsatzung der Einheitsgemeinde Stadt Tangerhütte. 15. Dezember 2020, §17 Ortschaftsverfassung (tangerhuette.de [PDF; 399 kB; abgerufen am 17. Januar 2021]).
  3. a b c d e f Peter P. Rohrlach: Historisches Ortslexikon für die Altmark (Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil XII). Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2018, ISBN 978-3-8305-2235-5, S. 1403–1409 (Open Access beim Verlag).
  4. a b Ortschaften Lüderitz, Groß Schwarzlosen und Stegelitz. In: tangerhuette.de. Abgerufen am 6. März 2021.
  5. a b Sachsen-Anhalt-Viewer des Landesamtes für Vermessung und Geoinformation (Hinweise)
  6. Landesamt für Geologie und Bergwesen Sachsen-Anhalt: Geotopkataster – Findling „Backenstein“ bei Lüderitz. Abgerufen am 24. April 2021.
  7. Lothar Mittag: Sagenhafte Steine. Großsteingräber, besondere Steine und Steinkreuze in der altmärkischen Sagenwelt (= Schriften zur Regionalgeschichte der Museen des Altmarkkreises Salzwedel. Band 5). 2006, ISBN 3-00-020624-8, S. 58 59.
  8. Adalbert Kuhn: Märkische Sagen und Märchen nebst einem Anhange von Gebräuchen und Aberglauben. Berlin 1843, S. 11 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A10013455~SZ%3D00041~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D).
  9. Hanns H. F. Schmidt: Das große Sagenbuch der Altmark. Teil 2 von K wie Kleinau bis Z wie Zichtau. dr. ziethen verlag, Oschersleben 1994, ISBN 3-928703-42-0, S. 153, Der Backenzahn.
  10. Hermann Krabbo: Regesten der Markgrafen von Brandenburg aus askanischem Hause. Hrsg.: Verein für Geschichte der Mark Brandenburg. 1. Lieferung. Duncker & Humblot, Leipzig 1910, S. 160, Nr. 712 (uni-potsdam.de).
  11. Adolph Friedrich Riedel: Codex diplomaticus Brandenburgensis: Sammlung der Urkunden, Chroniken und sonstigen Quellschriften. Haupttheil 1. Band 22. Berlin 1862, S. 389 (Digitalisat).
  12. Johannes Schultze: Das Landbuch der Mark Brandenburg von 1375 (= Brandenburgische Landbücher. Band 2). Kommissionsverlag von Gsellius, Berlin 1940, S. 332.
  13. a b Friedrich Wilhelm August Bratring: Statistisch-topographische Beschreibung der gesammten Mark Brandenburg. Für Statistiker, Geschäftsmänner, besonders für Kameralisten. Band 1. Berlin 1804, S. 279 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A10000735~SZ%3D00301~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D).
  14. Wilhelm Zahn: Die Wüstungen der Altmark. In: Geschichtsquellen der Provinz Sachsen und angrenzender Gebiete. Band 43. Hendel, Halle a.S. 1909, S. 367, Nr. 333 (uni-jena.de).
  15. a b c d Wilhelm Zahn: Heimatkunde der Altmark. Nach Hinterlassenschaften des Verfassers bearbeitet von Martin Ehlies. 2. Auflage. Verlag Salzwedeler Wochenblatt, Graphische Anstalt, Salzwedel 1928, DNB 578458357, OCLC 614308966, S. 93.
  16. Peter P. Rohrlach: Historisches Ortslexikon für die Altmark (Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil XII). Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2018, ISBN 978-3-8305-2235-5, S. 1313–1314 (Open Access beim Verlag).
  17. Julius Müller und Adolf Parisius im Auftrag des Altmärkischen Geschichts-Vereins (Hrsg.): Die Abschiede der in den Jahren 1540 bis 1542 in der Altmark gehaltenen ersten General-Kirchen-Visitation mit Berücksichtigung der in den Jahren 1551, 1578-1579(81) und 1600 gehaltenen Visitationen. Band 1, Heft 1. Magdeburg und Salzwedel 1889, S. 74 (altmark-geschichte.de [PDF]).
  18. Johann Christoph Becmann, Bernhard Ludwig Beckmann: Historische Beschreibung der Chur und Mark Brandenburg. Hrsg.: Berlin. Band 2, 5. Teil, 1. Buch, VI. Kapitel, 1753, Spalte 61, III. (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A10936702~SZ%3D00397~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D).
  19. Wilhelm Zahn: Die Wüstungen der Altmark. In: Geschichtsquellen der Provinz Sachsen und angrenzender Gebiete. Band 43. Hendel, Halle a.S. 1909, S. 367, Nr. 332 (uni-jena.de).
  20. Wilhelm Zahn: Die Wüstungen der Altmark. In: Geschichtsquellen der Provinz Sachsen und angrenzender Gebiete. Band 43. Hendel, Halle a.S. 1909, S. 72, Nr. 72 (uni-jena.de).
  21. nach Friedrich Hoßfeld: Heinrich Sültmann: Die Ortsnamen im Kreise Stendal. In: Altmärkische Tageszeitung. Juli 1932, ZDB-ID 2511766-X, Beilage „Die Altmärkische Heimat“.
  22. Friedrich Hoßfeld, Ernst Haetge: Der Kreis Stendal Land (= Die Kunstdenkmale der Provinz Sachsen. Band 3). Hopfer, 1933, DNB 362544441, S. 136–138.
  23. Wilhelm Zahn: Unbekannte Urnenfundstätten bei Lüderitz, Groß Schwarzlosen und Demker. Hrsg.: Paul Kupka im Auftrag des Altmärkischen Museumsvereines zu Stendal (= Beiträge zur Geschichte, Landes- und Volkskunde der Altmark. Band IV.). 1918, ZDB-ID 212026-4, S. 209–212.
  24. Klaus Schwarz: Die vorgeschichtlichen Neufunde im Lande Sachsen-Anhalt während des Jahres 1947 (= Jahresschrift für mitteldeutsche Vorgeschichte. Band 33). 1949, S. 148, 151 (Digitalisat).
  25. 3000 Jahre alte Funde auf A14-Baustelle. 26. Juli 2020, abgerufen am 4. April 2021.
  26. Kleine Anfrage und Antwort Olaf Meister (Bündnis 90/Die Grünen), Prof. Dr. Claudia Dalbert (Bündnis 90/Die Grünen), Kultusministerium 25.02.2016 Drucksache 6/4829 (KA 6/9061) Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt, S. 94
  27. Barbara Fritsch: Städte - Dörfer - Friedhöfe. Archäologie in der Altmark. Band 2. Vom Hochmittelalter bis zur Neuzeit. Burgwälle, Steinkreuze und Großsteingräber. Hrsg.: Hartmut Bock (= Beiträge zur Kulturgeschichte der Altmark und ihrer Randgebiete. Band 8). dr. ziehten verlag, Oschersleben 2002, ISBN 978-3-935358-36-1, S. 508.
  28. Regierungsbezirk Magdeburg (Hrsg.): Amtsblatt der Regierung zu Magdeburg. 1928, ZDB-ID 3766-7, S. 209.
  29. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern. Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7, S. 343, 345–347.
  30. a b Landkreis Stendal: Gebietsänderungsvertrag zur Bildung der neuen Stadt Tangerhütte aus allen Mitgliedsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft „Tangerhütte-Land“. In: Amtsblatt für den Landkreis Stendal. 20. Jahrgang, Nr. 13, 30. Mai 2010, ZDB-ID 2665593-7, S. 183–194, §1, §7 (landkreis-stendal.de [PDF; 2,0 MB; abgerufen am 6. Januar 2021]).
  31. mit Landsberg
  32. a b Birgit Schulze: Abwärtstrend wird gebremst. In: Stendaler Volksstimme. 14. Januar 2015, S. 20.
  33. a b Birgit Schulze: Tangerhütte schrumpft wieder. In: Stendaler Volksstimme. 13. Januar 2020, S. 20.
  34. Pfarr-Almanach oder die evangelischen Geistlichen und Kirchen der Provinz Sachsen der Grafschaften Wernigerode, Rossla und Stolberg. 19. Jahrgang, 1903, ZDB-ID 551010-7, S. 116 (Digitalisat).
  35. Pfarrbereich Lüderitz. Abgerufen am 5. April 2021.
  36. Ernst Machholz: Die Kirchenbücher der evangelischen Kirchen in der Provinz Sachsen (= Mitteilungen der Zentralstelle für Deutsche Personen- und Familiengeschichte. 30. Heft). Leipzig 1925, S. 17 (wiki-de.genealogy.net [abgerufen am 3. April 2021]).
  37. Bistum Magdeburg, Online-Bistumskarte. 2013, abgerufen am 5. April 2021.
  38. a b c Stadt Tangerhütte: Bürgerinfoportal Tangerhütte, Ortschaftsrat Lüderitz. In: bi.tangerhuette.de. Abgerufen am 2. April 2021.
  39. Altmark-Ort Lüderitz knüpft Freundschaftsband nach Namibia. 26. April 2018, abgerufen am 4. April 2021.
  40. Süd-Afrika-Magazin: Lüderitz: Aktive Partnerschaft. In: sued-afrika.de. Abgerufen am 5. April 2021.
  41. Landkreis Stendal: Genehmigung des Wappens der Gemeinde Lüderitz. In: Amtsblatt für den Landkreis Stendal. 20. Jahrgang, Nr. 13, 30. Mai 2010, ZDB-ID 2665593-7, S. 181 (landkreis-stendal.de [PDF; 2,0 MB; abgerufen am 6. Januar 2021]).
  42. Thomas Hartwig: Alle Altmarkkirchen von A bis Z. Elbe-Havel-Verlag, Havelberg 2012, ISBN 978-3-9814039-5-4, S. 309.
  43. Onlineprojekt Gefallendenkmäler. In: Lüderitz auf www.denkmalprojekt.org. 1. Mai 2019, abgerufen am 5. April 2021.
  44. Fahrpläne Landkreisverkehr Stendal. In: Stendalbus. Abgerufen am 24. April 2021.