Lüdermünd

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Lüdermünd
Stadt Fulda
Koordinaten: 50° 36′ 30″ N, 9° 37′ 6″ O
Höhe: 232 (231–266) m ü. NHN
Fläche: 3,37 km²[1]
Einwohner: 224 (31. Dez. 2015)[2]
Bevölkerungsdichte: 66 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. August 1972
Postleitzahl: 36041
Vorwahl: 0661
Ortsansicht mit Kath. Kirche St. Johannes der Täufer, Lüdermünd
Ortsansicht mit Kath. Kirche St. Johannes der Täufer, Lüdermünd

Lüdermünd ist ein Stadtteil der osthessischen Stadt Fulda.

Er liegt neun Kilometer nordwestlich der Kernstadt an der Fulda. In Ortsnähe mündet die Lüder in die Fulda. Am nördlichen Ortsrand verläuft die Landesstraße 3143.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine erste Besiedlung des Bereiches hat bereits im 8. Jahrhundert stattgefunden. Im Jahre 1397 wurde das Dorf erstmals urkundlich genannt. Der Ortsname lautete 1429 „Lutermunde“, 1510 „Luttermunde“ und erst 1790 Lüdermünd. Die katholische Filialkirche St. Johannes der Täufer wurde 1891/92 erbaut. Das Schiff hat drei Fensterachsen, der eingezogene Chor im Osten ist dreiseitig geschlossen und mit Stützpfeilern versehen. Südlich des Chors steht der wehrhafte Turm aus dem Mittelalter.

Am 1. August 1972 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Lüdermünd in die Stadt Fulda eingegliedert.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Belegte Einwohnerzahlen sind:[4]

• 1812: 24 Feuerstellen, 167 Seelen
Lüdermünd: Einwohnerzahlen von 1812 bis 2015
Jahr  Einwohner
1812
  
167
1834
  
203
1840
  
213
1846
  
209
1852
  
211
1858
  
215
1864
  
238
1871
  
208
1875
  
214
1885
  
199
1895
  
185
1905
  
175
1910
  
185
1925
  
171
1939
  
178
1946
  
272
1950
  
265
1956
  
235
1961
  
226
1967
  
200
1970
  
208
1988
  
216
2010
  
219
2013
  
221
2015
  
224
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: [4]; 2010,2012,2015:[5][6][7]

Religionszugehörigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Quelle: Historisches Ortslexikon[4]

• 1885: keine evangelischen, 199 katholische (= 100,00 %) Einwohner
• 1961: 12 evangelische (= 5.,31 %), 214 katholische (= 94,69 %) Einwohner

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Lüdermünd – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Flächen der Stadtteile. In: Internetauftritt. Stadt Fulda, archiviert vom Original; abgerufen im Mai 2018 (PDF; 30 KB).
  2. Bevölkerung der Stadtteile. In: Internetauftritt. Stadt Fulda, archiviert vom Original; abgerufen im Mai 2018 (PDF; 17 KB).
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 387.
  4. a b c Lüdermünd, Landkreis Fulda. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 24. Mai 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  5. Statistischer Bericht 2011. Stadt Fulda, S. 9, archiviert vom Original; abgerufen im Mai 2018 (PDF; 11 KB).
  6. Die Einwohnerdichte in den statistischen Bezirken der Stadt Fulda (Stand: 31. Dezember 2013). Archiviert vom Original; abgerufen im Mai 2018 (PDF; 11 KB).
  7. Die Einwohnerdichte in den statistischen Bezirken der Stadt Fulda (Stand: 31. Dezember 2015). Archiviert vom Original; abgerufen im Mai 2018 (PDF; 11 KB).