Lüerdissen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Lüerdissen
Lüerdissen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Lüerdissen hervorgehoben
Koordinaten: 51° 57′ N, 9° 38′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Holzminden
Samtgemeinde: Eschershausen-Stadtoldendorf
Höhe: 150 m ü. NHN
Fläche: 6,89 km2
Einwohner: 405 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 59 Einwohner je km2
Postleitzahl: 37635
Vorwahl: 05534
Kfz-Kennzeichen: HOL
Gemeindeschlüssel: 03 2 55 028
Adresse der Verbandsverwaltung: Kirchstraße 4
37627 Stadtoldendorf
Webpräsenz: www.eschershausen-stadtoldendorf.de
Bürgermeister: Alfred Thies (SPD)
Lage der Gemeinde Lüerdissen im Landkreis Holzminden
Hessen Nordrhein-Westfalen Landkreis Hameln-Pyrmont Landkreis Hildesheim Landkreis Northeim Arholzen Bevern (Landkreis Holzminden) Bevern (Landkreis Holzminden) Bodenwerder Boffzen Boffzen Derental Derental Derental Derental Boffzen (gemeindefreies Gebiet) Brevörde Deensen Deensen Deensen Grünenplan (gemeindefreies Gebiet) Grünenplan (gemeindefreies Gebiet) Grünenplan (gemeindefreies Gebiet) Delligsen Dielmissen Eimen Eimen (gemeindefreies Gebiet) Eschershausen Eschershausen (gemeindefreies Gebiet) Eschershausen (gemeindefreies Gebiet) Fürstenberg (Weser) Golmbach Halle (Weserbergland) Hehlen Hehlen Heinade Heinade Heinade Heinsen Heyen Holenberg Holzen (bei Eschershausen) Holzminden Holzminden Holzminden (gemeindefreies Gebiet) Kirchbrak Lauenförde Lenne (Niedersachsen) Lüerdissen Merxhausen (gemeindefreies Gebiet) Negenborn Ottenstein (Niedersachsen) Pegestorf Polle Stadtoldendorf Vahlbruch Wangelnstedt Wenzen (gemeindefreies Gebiet)Karte
Über dieses Bild
Blick auf Lüerdissen, 2004

Lüerdissen ist eine Gemeinde im nördlichen Landkreis Holzminden in Niedersachsen (Deutschland) und gehört zur Samtgemeinde Eschershausen-Stadtoldendorf.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf einem Teil des Gemeindegebietes befindet sich der Ith, der längste Klippenzug Norddeutschlands. Hier befinden sich die bis zu 30 m hohen Lüerdisser Klippen, das wohl am stärksten besuchte Klettergebiet in Niedersachsen.

Kirche

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Mittelalter war der Ort ab 1154 mehrfach beurkundet. Im Jahre 2006 hatte die Gemeinde 575 Einwohner.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1973 wurde die Nachbargemeinde Oelkassen eingegliedert.[2]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindewahl 2011
Wahlbeteiligung: 71,47 %
 %
70
60
50
40
30
20
10
0
63,48 %
25,55 %
10,97 %

Der Gemeinderat setzt sich nach der Kommunalwahl vom 11. September 2011 zusammen aus:

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alfred Thies (SPD)

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die örtliche Kapelle wurde 1382 urkundlich als zur Diözese Hildesheim gehörend erwähnt. Damals gründeten die Edelherren von Homburg eine Vikarie in der Kapelle und statteten diese unter anderem mit einem Hof in Scharfoldendorf aus.[3] Architektonisch handelt es sich um die in dieser Region seltene Bauform einer Chorturmkapelle. Der Schlussstein im Turm weist den Löwen der Edelherren von Homburg als Steinmetzarbeit auf.

Der Ith-Kammweg führt zu den markanten bis 30 m hohen Lüerdissener Klippen.[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 100 Bevölkerungsfortschreibung – Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 211.
  3. Hermann Adolf Lüntzel: Die ältere Diöcese Hildesheim. Gerstenberg, Hildesheim 1837, S. 286 (online verfügbar bei Google Books).
  4. kletterdorf.de, Aufzählung der Lüerdissener Klippen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]