Lühesand

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Lühesand
Lühesand
Lühesand
Gewässer Elbe
Geographische Lage 53° 35′ 33″ N, 9° 35′ 24″ OKoordinaten: 53° 35′ 33″ N, 9° 35′ 24″ O
Lühesand (Niedersachsen)
Lühesand
Länge 3,24 km
Breite 550 m
Fläche 1,24 km²

Lühesand ist eine 124 Hektar große langgestreckte Binneninsel in der Elbe südöstlich von Stade in Niedersachsen. Die nur mit dem Schiff zu erreichende Insel beherbergt einen Campingplatz.

Auf Lühesand stehen auch die mit 189 bzw. 227 Metern sehr hohen Freileitungsmasten der Elbekreuzung 1 und 2. Sie sind die höchsten Freileitungsmasten Europas und gewähren in der tiefsten Stelle der durchhängenden Leitungen über der Elbe noch die geforderte Durchfahrtshöhe von 75 Metern.

Der südöstliche Teil der Insel (ca. 60 ha) ist seit Mitte der 1960er-Jahre Landschaftsschutzgebiet und wird heute vom Naturschutzbund Deutschland (NABU) Stade betreut. In der Zeit von April bis Oktober werden hier Besucher mit der heimischen Vogelwelt vertraut gemacht.

Brutvögel auf Lühesand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf Lühesand brüten ca. 60 Vogelarten: Amsel, Austernfischer, Bachstelze, Baumpieper, Beutelmeise, Blässhuhn, Blaumeise, Bluthänfling, Braunkehlchen, Buchfink, Buntspecht, Dorngrasmücke, Eichelhäher, Elster, Fasan, Feldlerche, Feldschwirl, Fitis, Gartengrasmücke, Gartenrotschwanz, Gelbspötter, Graugans, Grauschnäpper, Grünfink, Hausrotschwanz, Heckenbraunelle, Karmingimpel, Klappergrasmücke, Kohlmeise, Kuckuck, Mäusebussard, Mönchsgrasmücke, Nachtigall, Neuntöter, Nilgans, Rebhuhn, Ringeltaube, Rohrammer, Rotkehlchen, Schnatterente, Schwanzmeise, Schwarzkopfmöwe (130 Paare), Singdrossel, Star, Silbermöwe, Stieglitz, Stockente, Sturmmöwe (3400 Paare), Sumpfrohrsänger, Teichralle, Teichrohrsänger, Turmfalke, Wacholderdrossel, Wanderfalke, Wiesenpieper, Zaunkönig, Zilpzalp und Zwergtaucher. [1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Lühesand – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Rainer von Brook: Zusammenfassung Brutvogelbestandsaufnahme Lühesand 2010. In: nabustade.de. 24. Oktober 2010; abgerufen am 11. Juni 2016.