Lüneburger SK Hansa

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Dieser Artikel behandelt den Verein Lüneburger SK Hansa; für den ehemaligen Verein vor der Fusion mit dem Lüneburger SV siehe Lüneburger SK.
Lüneburger SK Hansa
Vereinswappen des Lüneburger SK Hansa
Voller Name Lüneburger Sport-Klub
Hansa von 2008 e. V.
Gegründet 1. März 2008
Vereinsfarben schwarz-weiß
Stadion Heinrich-Langeloh-Platz (Bardowick)
Plätze n.b.
Präsident Dietrich Conrad
Trainer Elard Ostermann
Homepage www.lsk-hansa.de
Liga Regionalliga Nord.
2014/15 12. Platz
Heim
Auswärts

Der Lüneburger SK Hansa (abgekürzt LSK Hansa oder kurz LSK) ist ein Fußballverein aus der niedersächsischen Hansestadt Lüneburg. Der Verein wurde im Frühjahr 2008 für den geplanten Zusammenschluss der Fußballabteilungen der beiden Vereine Lüneburger SK und Lüneburger SV unter dem Namen FC Hansa Lüneburg gegründet und am 1. Juni 2011 in Lüneburger Sport-Klub Hansa von 2008 e. V. umbenannt.

Geschichte[Bearbeiten]

Der damalige Oberligist Lüneburger SK war nach dem Abstieg aus der Regionalliga Nord 2001 (damals 3. Liga) in finanzielle Schwierigkeiten geraten, die schließlich 2002 in die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens mündeten. Zur Sanierung des überschuldeten Vereins suchte Vereinspräsident Manfred Harder nach geeigneten Partnern. Nach dreimonatigen Verhandlungen verständigte er sich im Frühjahr 2008 mit dem Präsidium des Bezirksligisten Lüneburger SV auf die Gründung des FC Hansa Lüneburg.

Logo zwischen 2008–2011 als FC Hansa Lüneburg

Zur Saison 2008/09 traten dem neuen Verein die Fußballabteilungen beider Vereine vollständig bei. Der FC Hansa Lüneburg übernahm den Startplatz des Lüneburger SK in der Oberliga Niedersachsen Ost und dessen Teilnahmeberechtigung an der 1. Hauptrunde im DFB-Pokal 2008/09 und trat dort gegen den VfB Stuttgart an (Endstand 0:5). In der Niedersachsenliga belegte der Verein in seiner Premierensaison den 4. Platz.

In der Saison der Fußball-Oberliga Niedersachsen 2013/14 wurde der LSK Meister und spielte somit in der Saison 2014/15 wieder in der 4. Liga, der Fußball-Regionalliga Nord.[1]

Erste Mannschaft[Bearbeiten]

Aktueller Kader 2015/16[Bearbeiten]

Nr. Spieler Nat. Geburtsdatum Im LSK seit
Torhüter
1 Maximilian Wulf DeutschlandDeutschland 11.08.1993 2011
22 Briant Alberti DeutschlandDeutschland 10.04.1993 2015
Abwehr
2 Leon Packheiser DeutschlandDeutschland 16.05.1995 2015
3 Alexandros Tanidis GriechenlandGriechenland 23.10.1991 2015
4 Leon Heine DeutschlandDeutschland 24.03.1994 2015
5 Jannis Opalka DeutschlandDeutschland 16.02.1989 2014
6 Marcel Kohn DeutschlandDeutschland 11.01.1995 2015
21 Pascal Ehrenberg DeutschlandDeutschland 28.11.1994 2015
23 Linus Büchler DeutschlandDeutschland 25.02.1994 2015
24 Lukas Pägelow DeutschlandDeutschland 09.03.1994 2015
27 Eric Owusu DeutschlandDeutschland GhanaGhana 13.01.1995 2015
Mittelfeld
7 Ali Moslehe LibanonLibanon DeutschlandDeutschland 06.06.1987 2014
8 Tomek Pauer DeutschlandDeutschland 28.05.1994 2015
9 Pascal Eggert DeutschlandDeutschland 21.10.1992 2015
11 Hakki Celik DeutschlandDeutschland TurkeiTürkei 16.02.1996 2015
12 Max Hartmann DeutschlandDeutschland 24.11.1992 2015
15 Henrik Steinke DeutschlandDeutschland 05.08.1991 2015
16 Bastian Ungureanu DeutschlandDeutschland RumänienRumänien 24.03.1994 2015
17 Noor Al-Tamemy DeutschlandDeutschland 22.01.1997 2015
19 Charalampos Sidiropoulos GriechenlandGriechenland 04.05.1995 2015
Sturm
10 Kwasi Okyere Wriedt GhanaGhana DeutschlandDeutschland 10.07.1994 2015
13 Philipp Borges DeutschlandDeutschland 10.06.1995 2013
14 Nico Hübner DeutschlandDeutschland 04.10.1994 2012
29 Nico Schrum DeutschlandDeutschland 21.12.1986 2015

Trainerteam[Bearbeiten]

Name Funktion
Elard Ostermann Chef-Trainer
Thomas Oelkers Co-Trainer
Baris Saglam Co-Trainer
Mario Drewes Torwart-Trainer
Mattis Kreiselmaier Athletik-Trainer

Funktionsteam[Bearbeiten]

Name Funktion
Martin Sander Physiotherapeut
Michael Lührs Betreuer
Nils Dickoff Zeugwart
Thomas Wiebe Liga-Obmann

Stadion Wilschenbruch[Bearbeiten]

Von 1905 bis 2014 war die Heimstätte des LSK - und seiner Vorgängervereine - das Stadion Wilschenbruch im gleichnamigen Lüneburger Stadtteil Wilschenbruch. Am 23. März 2014 wurde das letzte Spiel in dem Stadion abgepfiffen. Die Anlage wurde in der Folgezeit abgerissen. In Kürze sollen auf der Fläche 23 Wohnhäuser entstehen. Aktuell dienen die Sportanlagen des TSV Bardowick als Spielstätte des LSK.[2]

Stadion Wilschenbruch, Lüneburg (14382878666).jpg

Name[Bearbeiten]

Für den Namen des neugegründeten Fußballklubs zeichnen Teammanager Christos Dovas und der Präsident des Lüneburger SK Manfred Harder verantwortlich, die sich in Dovas’ Gastronomiebetrieb auf FC Hansa Lüneburg festlegten. Der Name verweist auf Lüneburgs Vergangenheit in der Hanse - seit 2007 ist Lüneburg auch offiziell wieder eine Hansestadt.

Nachdem es in Leserbriefen zu ersten kritischen Äußerungen bezüglich des Vereinsnamens kam, besonders aufgrund der Analogie zum Namen des F.C. Hansa Rostock, führte die Landeszeitung für die Lüneburger Heide im Februar 2008 eine Umfrage durch, an der sich mehr als 700 Leser beteiligten. Mit 59 Prozent der Stimmen lehnte die Mehrheit der Teilnehmer den Namen FC Hansa ab, 33 Prozent der mitwirkenden Leser hielten ihn für passend und acht Prozent verzichteten auf eine Festlegung.

Auf der Mitgliederversammlung am 27. September 2010 wurde beschlossen, dass der FC Hansa ab 1. Juli 2011 offiziell "Lüneburger Sport-Klub Hansa von 2008 e. V.", abgekürzt Lüneburger SK heißen wird.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Volker Stahl: Lüneburger SK macht den Aufstieg perfekt. Hamburger Abendblatt, abgerufen am 26. Mai 2014.
  2. Benjamin Ahlburg: STADION WILSCHENBRUCH – TOD EINER KULTSTÄTTE. Abseits, abgerufen am 26. Mai 2014.