Lüneburger SK Hansa

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Dieser Artikel behandelt den Verein Lüneburger SK Hansa; für den ehemaligen Verein vor der Fusion mit dem Lüneburger SV siehe Lüneburger SK.
Lüneburger SK Hansa
Vereinswappen des Lüneburger SK Hansa
Voller Name Lüneburger Sport-Klub
Hansa von 2008 e. V.
Ort Lüneburg, Niedersachsen
Gegründet 1. März 2008
Vereinsfarben schwarz-weiß
Stadion Heinrich-Langeloh-Platz (Bardowick)
Plätze n.b.
Präsident Sebastian Becker
Trainer Elard Ostermann
Homepage www.lsk-hansa.de
Liga Regionalliga Nord
2015/16 13. Platz
Heim
Auswärts

Der Lüneburger SK Hansa (abgekürzt LSK Hansa oder kurz LSK) ist ein Fußballverein aus der niedersächsischen Hansestadt Lüneburg. Der Verein wurde im Frühjahr 2008 für den geplanten Zusammenschluss der Fußballabteilungen der beiden Vereine Lüneburger SK und Lüneburger SV unter dem Namen FC Hansa Lüneburg gegründet und am 1. Juni 2011 in Lüneburger Sport-Klub Hansa von 2008 e. V. umbenannt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der damalige Oberligist Lüneburger SK war nach dem Abstieg aus der Regionalliga Nord 2001 (damals 3. Liga) in finanzielle Schwierigkeiten geraten, die schließlich 2002 in die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens mündeten. Zur Sanierung des überschuldeten Vereins suchte Vereinspräsident Manfred Harder nach geeigneten Partnern. Nach dreimonatigen Verhandlungen verständigte er sich im Frühjahr 2008 mit dem Präsidium des Bezirksligisten Lüneburger SV auf die Gründung des FC Hansa Lüneburg.

Logo zwischen 2008 und 2011 als FC Hansa Lüneburg

Zur Saison 2008/09 traten dem neuen Verein die Fußballabteilungen beider Vereine vollständig bei. Der FC Hansa Lüneburg übernahm den Startplatz des Lüneburger SK in der Oberliga Niedersachsen Ost und dessen Teilnahmeberechtigung an der 1. Hauptrunde im DFB-Pokal 2008/09 und trat dort gegen den VfB Stuttgart an (Endstand 0:5). In der Niedersachsenliga belegte der Verein in seiner Premierensaison den 4. Platz.

In der Saison der Fußball-Oberliga Niedersachsen 2013/14 wurde der LSK Meister und spielte somit in der Saison 2014/15 wieder in der 4. Liga, der Fußball-Regionalliga Nord.[1]

Erste Mannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktueller Kader 2016/17[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Stand: 27. Juli 2016)

Nr. Spieler Nat. Geburtsdatum Im LSK seit
Torhüter
1 Maximilian Wulf DeutschlandDeutschland 11.08.1993 2011
16 Edgar Zinn DeutschlandDeutschland 16.03.1990 2015
25  Ole Springer DeutschlandDeutschland 29.11.1991 2016
Abwehr
3 Jelani Smith KanadaKanada 01.01.1991 2016
4 Niklas Hunold DeutschlandDeutschland 02.06.1994 2016
5 Jannis Opalka DeutschlandDeutschland 16.02.1989 2014
6 Waldemar Wart DeutschlandDeutschland 04.04.1997 2016
14 Nick Gutmann DeutschlandDeutschland 26.08.1996 2016
17 Lorenz Lahmann-Lammert DeutschlandDeutschland 17.07.1997  2016
18 Linus Büchler DeutschlandDeutschland 25.02.1994 2015
24 Lukas Pägelow DeutschlandDeutschland 09.03.1994 2015
Mittelfeld
7 Pascal Eggert DeutschlandDeutschland 21.10.1992 2015
8 Tomek Pauer DeutschlandDeutschland 28.05.1994 2015
10 Gökay Isitan TurkeiTürkei 20.02.1992 2016
19 Marco Schuhmann DeutschlandDeutschland 15.09.1994 2016
21 Henrik Steinke DeutschlandDeutschland 05.08.1991 2015
23 Thure Ilgner  DeutschlandDeutschland 24.02.1996 2016
27 Kevin Pino Tellez SpanienSpanien DeutschlandDeutschland 14.01.1995 2016
Sturm
9 George Kelbel DeutschlandDeutschland 06.08.1992 2016
13 Philipp-Marvin Borges DeutschlandDeutschland 10.06.1995 2013
22 Ebenezer Utz DeutschlandDeutschland GhanaGhana 10.04.1993 2016
Mustafa Kučuković DeutschlandDeutschland 05.11.1986 2016

Trainerteam[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name Funktion
Elard Ostermann Chef-Trainer
Thomas Oelkers Co-Trainer
Baris Saglam Co-Trainer
Mario Drewes Torwart-Trainer
Mattis Kreiselmaier Athletik-Trainer

Funktionsteam[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name Funktion
Martin Sander Physiotherapeut
Michael Lührs Betreuer
Nils Dickoff Zeugwart
Thomas Wiebe Liga-Obmann

Stadion Wilschenbruch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1905 bis 2014 war die Heimstätte des LSK - und seiner Vorgängervereine - das Stadion Wilschenbruch im gleichnamigen Lüneburger Stadtteil Wilschenbruch. Am 23. März 2014 wurde das letzte Spiel in dem Stadion abgepfiffen. Die Anlage wurde in der Folgezeit abgerissen. In Kürze sollen auf der Fläche 23 Wohnhäuser entstehen. Aktuell dienen die Sportanlagen des TSV Bardowick als Spielstätte des LSK.[2]

Stadion Wilschenbruch, Lüneburg (14382878666).jpg

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für den Namen des neugegründeten Fußballklubs zeichnen Teammanager Christos Dovas und der Präsident des Lüneburger SK Manfred Harder verantwortlich, die sich in Dovas’ Gastronomiebetrieb auf FC Hansa Lüneburg festlegten. Der Name verweist auf Lüneburgs Vergangenheit in der Hanse - seit 2007 ist Lüneburg auch offiziell wieder eine Hansestadt.

Nachdem es in Leserbriefen zu ersten kritischen Äußerungen bezüglich des Vereinsnamens kam, besonders aufgrund der Analogie zum Namen des F.C. Hansa Rostock, führte die Landeszeitung für die Lüneburger Heide im Februar 2008 eine Umfrage durch, an der sich mehr als 700 Leser beteiligten. Mit 59 Prozent der Stimmen lehnte die Mehrheit der Teilnehmer den Namen FC Hansa ab, 33 Prozent der mitwirkenden Leser hielten ihn für passend und acht Prozent verzichteten auf eine Festlegung.

Auf der Mitgliederversammlung am 27. September 2010 wurde beschlossen, dass der FC Hansa ab 1. Juli 2011 offiziell "Lüneburger Sport-Klub Hansa von 2008 e. V.", abgekürzt Lüneburger SK heißen wird.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Volker Stahl: Lüneburger SK macht den Aufstieg perfekt. Hamburger Abendblatt, abgerufen am 26. Mai 2014.
  2. Benjamin Ahlburg: STADION WILSCHENBRUCH – TOD EINER KULTSTÄTTE. Abseits, abgerufen am 26. Mai 2014.