Lütersheim

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Lütersheim
Koordinaten: 51° 22′ 14″ N, 9° 6′ 56″ O
Höhe: 243 (232–274) m ü. NHN
Fläche: 5,36 km²[1]
Einwohner: 310 (31. Dez. 2015)[2]
Bevölkerungsdichte: 58 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. August 1972
Postleitzahl: 34471
Vorwahl: 05693

Lütersheim ist ein Stadtteil von Volkmarsen im Landkreis Waldeck-Frankenberg, Hessen.

Blick vom Gersten-Berg auf Lütersheim

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Straßendorf liegt in einem Seitental der Watter.

Nördlich des Orts im nahen Wald liegen die Burgruine Oedelbeck und das Naturdenkmal Hollenkammer. In der Nähe von Lütersheim liegt die „Wetterkapelle“, der letzte Rest des wüst gefallenen Ortes Wetter.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstmals erwähnt wird das Dorf im Jahre 1120 im Zusammenhang mit Gütern des Klosters Corvey. Der Ortsname wandelte sich im Laufe der Jahrhunderte von Luidherssen und Luitheressen über Luitersen und Lutesen sowie Lützen zum heutigen Lütersheim.

Eine Kapelle wird schon 1283 erwähnt.

Am 1. August 1972 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Lütersheim in die Stadt Volkmarsen eingegliedert.[3]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lütersheim, Landkreis Waldeck-Frankenberg. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). Hessisches Landesamt für geschichtliche Landeskunde (HLGL), abgerufen am 24. Juni 2016 (Stand: 2. September 2013).
  2. Einwohnerzahlen im Internetauftritt der Stadt Volkmarsen, abgerufen im Februar 2016.
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 409.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]