Lőrinci

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Lőrinci
Wappen von Lőrinci
Lőrinci (Ungarn)
Lőrinci
Lőrinci
Basisdaten
Staat: Ungarn
Region: Nordungarn
Komitat: Heves
Kleingebiet bis 31.12.2012: Hatvan
Kreis ab 1.1.2013: Hatvan
Koordinaten: 47° 44′ N, 19° 41′ OKoordinaten: 47° 44′ 16″ N, 19° 40′ 43″ O
Fläche: 23,53 km²
Einwohner: 5.969 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte: 254 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: (+36) 37
Postleitzahl: 3021
KSH kódja: 30401
Struktur und Verwaltung (Stand: 12. Oktober 2014)
Gemeindeart: Stadt
Bürgermeister: Zoltán Víg (parteifrei)
Postanschrift: Szabadság tér 21.
3021 Lőrinci
Website:
(Quelle: A Magyar Köztársaság helységnévkönyve 2011. január 1. bei Központi statisztikai hivatal)

Lőrinci ist eine ungarische Stadt im Kreis Hatvan im Komitat Heves.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lőrinci erstreckt sich über eine Fläche von 25,53 km². Die Stadt liegt am Fluss Zagyva am westlichen Fuß der Mátra und an der Grenze zur Großen Ungarischen Tiefebene. Von Norden nach Süden gliedert sich die Stadt in Selyp, Lőrinci und die Siedlung am Kraftwerk.

Das Mátra-Kraftwerk

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste schriftliche Erwähnung erfolgte im Jahre 1267 als ecclesia de Laurencio. Ungefähr zur gleichen Zeit wurde das Dorf Selyp gegründet 1544 wurden die Orte türkisch besetzt und gehörten zu Sandschak Hatvan. Im 15. Jahrhundert kam der Ort zum Bistum Großwardein, und im Jahre 1730 in den Besitz der Familie Grassalkovich.

Im Ort wurde auch ein Salzamt eingerichtet.

Mit der Eröffnung der Bahnlinie PestHatvanLizenzNeusohl im Jahre 1867 begann die Industrialisierung: 1881 wurde eine Dampfmühle gebaut. 1889 wurde die Selyper Zuckerfabrik gegründet. In Lőrinci wurde 1908 eine Zementfabrik aufgebaut. Bedeutend war Eröffnung des Mátra-Kraftwerkes (Mátravidéki Erőmű) im Jahre 1940. Mit der Gebietsreform 1950 wechselten die Orte vom Komitat Nógrád (Nógrád vármegye) zum Komitat Heves. 1992 bekam der Ort Stadtrecht.

1998 wurde die Zuckerfabrik stillgelegt.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2001 waren 97 % der Bevölkerung ungarisch, während 3 % angab, der Bevölkerungsgruppe Roma anzugehören[1].

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort hat zwei Bahnhöfe und einen Haltepunkt auf der Bahnstrecke 81 (HatvanSalgótarjánSomoskőújfalu – (Fiľakovo)) und liegt an der Landesstraße 21 zwischen Hatvan und Somoskőújfalu.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gebäude der Stadtbibliothek
  • Die Michaels-Kirche Lőrinci
  • Die Sankt-Anna-Kapelle am Zagyva
  • Das Tornyay-Schlossberger-Schloss in Selyp
  • Das Heimatmuseum in Lőrinci

Partnerstädte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lorinci2016udv.jpg

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Lőrinci – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. A 2001-es népszámlálás nemzetiségi adatsora
  2. Lőrinci testvérvárosai a város hivatalos oldalán. Abgerufen am 9. August 2017.