L’auberge espagnole – Wiedersehen in St. Petersburg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher TitelL’auberge espagnole – Wiedersehen in St. Petersburg
OriginaltitelLes Poupées russes
ProduktionslandFrankreich, Großbritannien
OriginalspracheEnglisch, Russisch, Französisch, Spanisch, Italienisch
Erscheinungsjahr2005
Länge125 Minuten
AltersfreigabeFSK 6
JMK 12[1]
Stab
RegieCédric Klapisch
DrehbuchCédric Klapisch
ProduktionMatthew Justice
Bruno Levy
MusikLoïc Dury
Bruno Epron Mahmoudi
Laurent Levesque
Christoph Minck
KameraDominique Colin
SchnittFrancine Sandberg
Besetzung
Chronologie

← Vorgänger
L’auberge espagnole

Nachfolger →
Beziehungsweise New York

L’auberge espagnole – Wiedersehen in St. Petersburg (Originaltitel: Les Poupées russes) ist ein französischer Spielfilm aus dem Jahr 2005. Regie führte, wie bereits beim ersten Teil L’auberge espagnole und auch beim dritten Teil Beziehungsweise New York, der Franzose Cédric Klapisch.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Handlung knüpft an den Vorgängerfilm an: Wieder geht es um den Franzosen Xavier, dessen Studienjahr als VWL-Student in Barcelona in L’auberge espagnole gezeigt wurde. Fünf Jahre später, inzwischen im Berufsleben, hat er immer noch den Wunsch, Schriftsteller zu werden. Er hat noch keinen großen Erfolg und schreibt Drehbücher für kitschige Fernsehserien. Sein Liebesleben ist ein einziges Chaos. Ständig lernt er neue Mädchen kennen, doch mit keiner hält er es lange aus.

Er bekommt schließlich ein Jobangebot aus London, er soll an einem englischen Skript arbeiten. Seine Koautorin ist keine Unbekannte, sondern die Engländerin Wendy, mit der er in der Barcelona-WG gelebt hat. In Paris verliebt sich Xavier in ein Model und weiß nicht mehr, was und wen er eigentlich will. Zusammen mit Wendy reist er nach St. Petersburg in der Hoffnung, auf dieser Reise über sein chaotisches Leben nachdenken zu können und sich endlich über seine Gefühle klar zu werden. In St. Petersburg heiratet Wendys Bruder William und alle ehemaligen Bewohner der Barcelona-WG sind eingeladen.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Die Fortsetzung von L’auberge espagnole (2002) bietet kurzweiliges Kinovergnügen: […] Verspielt-cartoonesk erzählt, unterhält der Film vor allem dank der vorzüglichen Darsteller und verdichtet sich zu einem liebenswürdigen Lehrstück über das Leben und die Liebe.“

„Klapisch hat die Charaktere sorgfältig weiterentwickelt und man merkt deutlich, dass in den fünf Jahren auch die Schauspieler erwachsener geworden sind. Bald wächst der Film über eine Wiedersehensparty mit sympathischen Filmfiguren hinaus und entwickelt sich zum eigenständigen Porträt der Wir-um-die-30-Generation, die zwischen Anpassungsängsten und Etablierungssehnsüchten hin und her geschleudert wird.“

Martin Schwickert, Der Tagesspiegel[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Alterskennzeichnung für L’auberge espagnole – Wiedersehen in St. Petersburg. Jugendmedien­kommission.
  2. L’auberge espagnole – Wiedersehen in St. Petersburg. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins; abgerufen am 2. März 2017.
  3. vgl. tagesspiegel.de