L’Espresso

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L’Espresso
Beschreibung italienische Wochenzeitschrift
Sprache Italienisch
Erstausgabe 1955
Erscheinungsweise wöchentlich
Verbreitete Auflage (gruppoespresso.it) 395.000 im Jahr 2006 Exemplare
Chefredakteur Tommaso Cerno
Herausgeber Gruppo editoriale L’Espresso
Weblink espressonline
ISSN 0423-4243Vorlage:Infobox Publikation/Unspezifische ISSN-Angabe

L’Espresso ist eine italienische Wochenzeitschrift, die zur Gruppo editoriale L’Espresso gehört und sich selbst als ein politisches, kulturelles und wirtschaftliches Magazin beschreibt. Neben dem Panorama gehört sie zu den bedeutendsten Zeitschriften des Landes.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 1955 wurde die „Società editrice L’Espresso“ gegründet und unter der Direktion von Arrigo Benedetti entstanden die ersten Veröffentlichungen der Zeitschrift. Am 2. Oktober 1955 wurde die erste Auflage veröffentlicht, 16 Seiten Großformat. 1963 ist Eugenio Scalfari als neuer Direktor berufen worden. Nachdem die Zeitschrift ab 1965 aufgrund farbiger Bilder und farbiger Werbung bunter geworden war, ging es mit der Auflage rasch nach oben und im Jahre 1967 wurde die Grenze vom 100.000 verkauften Zeitschriften pro Auflage erstmals überschritten.

1975 wurde die Gesellschaft umbenannt in „Editoriale L’Espresso“ und im Herbst 1986 wurde die Rubrik Geschäfte & Finanzen (Affari & Finanza) ausgegliedert und zusammen mit der Tageszeitung La Repubblica verteilt.

Anfang der 1990er-Jahre kam die Zeitschrift in den Massenmedien in die Kritik, da das Titelblatt systematisch mit freizügigen Frauen bedeckt war und, laut Meinung vieler Gegner, nur den Zweck erfüllt, die Aufmerksamkeit der Leser und so die Auflage zu steigern. Wie sich herausstellte, hatten diese Bilder nur einen marginalen Effekt und nichts mit den eigentlichen Inhalten zu tun, aber trotzdem wurden ab 2002 keine (halb-)nackten Frauen mehr auf der Titelseite gezeigt.

Nachfolgend auf Eugenio Scalfari ist der Posten als Direktor an Gianni Corbi (1968–1970), Livio Zanetti (1970–1984), Giovanni Valentini (1984–1991), Claudio Rinaldi (1991–1999), Giulio Anselmi (1999–2002) und an Daniela Hamaui (2002–2010) übergegangen. Von 2010 bis 2016 hatte Bruno Manfellotto diesen Posten inne und seit dem 29. Juli 2016 Tommaso Cerno.

Die Zeitschrift wird wöchentlich am Freitag veröffentlicht und hat Mitte-links orientierte Tendenzen, wie auch La Repubblica, und knausert ebenfalls nicht mit Kritik an den verschiedenen politischen Lagern. Sie ist Mitglied der European Investigative Collaboration (EIC).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]