LaTeX

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Dieser Artikel beschreibt das Softwarepaket LaTeX, für weitere Bedeutungen ähnlicher Schreibweisen siehe Latex.
LaTeX
LaTeX-Logo
Entwickler Leslie Lamport, LaTeX Project Team
Aktuelle Version 2ε
Betriebssystem verschiedene
Kategorie Schriftsatz
Lizenz LaTeX Project Public License
www.latex-project.org

LaTeX (Zum Anhören bitte klicken! [ˈlaːtɛç] oder [ˈlaːtɛχ]), in Eigenschreibweise , ist ein Softwarepaket, das die Benutzung des Textsatzsystems TeX mit Hilfe von Makros vereinfacht. LaTeX liegt derzeit in der Version 2ε vor.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Basis-Programm von LaTeX ist TeX und wurde von Donald E. Knuth während seiner Zeit als Informatik-Professor an der Stanford University entwickelt. Auf TeX aufbauend entwickelte Leslie Lamport Anfang der 1980er Jahre[1] LaTeX, eine Sammlung von TeX-Makros, die die Benutzung für den durchschnittlichen Anwender gegenüber TeX vereinfachten und erweiterten. Der Name LaTeX ist eine Abkürzung für Lamport TeX.

Lamports Entwicklung von LaTeX endete gegen 1990 mit der Version 2.09.[2] Die aktuelle Version LaTeX 2ε wurde ab 1989 von einer größeren Zahl von Autoren um Frank Mittelbach, Chris Rowley und Rainer Schöpf entwickelt.[3] Wesentliche Erweiterungen von Lamports Versionen bestanden in einem „vierdimensionalen“ Mechanismus für das Umschalten zwischen Zeichensätzen („New Font Selection Scheme“, „NFSS“), in einem komplexeren Mechanismus für das Einlesen von Zusatzpaketen und in einer entsprechenden „Paketschreiberschnittstelle“ für die Erstellung und Dokumentation auf LaTeX aufbauender Makropakete.[4] Die beiden Entwicklungsstufen von LaTeX sind nicht kompatibel.[5]

LaTeX 2ε ist seit Mitte der 1990er Jahre die am weitesten verbreitete Methode, TeX zu verwenden.

Grundprinzip[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kein WYSIWYG[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Gegensatz zu anderen Textverarbeitungsprogrammen, die nach dem What-you-see-is-what-you-get-Prinzip funktionieren, arbeitet der Autor mit Textdateien, in denen er innerhalb eines Textes anders zu formatierende Passagen oder Überschriften mit Befehlen textuell auszeichnet. Das Beispiel unten zeigt den Quellcode eines einfachen LaTeX-Dokuments. Bevor das LaTeX-System den Text entsprechend setzen kann, muss es den Quellcode verarbeiten. Das dabei von LaTeX generierte Layout gilt als sehr sauber, sein Formelsatz als sehr ausgereift. Außerdem ist die Ausgabe u. a. nach PDF, HTML und PostScript möglich. LaTeX eignet sich insbesondere für umfangreiche Arbeiten wie Diplomarbeiten und Dissertationen, die oftmals strengen typographischen Ansprüchen genügen müssen. Insbesondere in der Mathematik und den Naturwissenschaften erleichtert LaTeX das Anfertigen von Schriftstücken durch seine komfortablen Möglichkeiten der Formelsetzung gegenüber üblichen Textverarbeitungssystemen. Das Verfahren von LaTeX wird auch mit WYSIWYAF (What you see is what you asked for.) umschrieben.

Das schrittweise Arbeiten erfordert vordergründig im Vergleich zu herkömmlichen Textverarbeitungen einerseits eine längere Einarbeitungszeit, andererseits kann das Aussehen des Resultats genau festgelegt werden. Die längere Einarbeitungszeit kann sich jedoch, insbesondere bei Folgeprojekten mit vergleichbarem Umfang oder ähnlichen Erfordernissen, lohnen.[6] Inzwischen gibt es auch grafische Editoren, die mit LaTeX arbeiten können und WYSIWYG oder WYSIWYM bieten und ungeübten Usern den Einstieg deutlich erleichtern können. Beispiele für LaTeX-Entwicklungsumgebungen sind im Abschnitt Entwicklungsumgebungen aufgelistet.

Logisches Markup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Benutzung von LaTeX wird ein sogenanntes logisches Markup verwendet. Soll beispielsweise in einem Dokument eine Überschrift erstellt werden, so wird der Text nicht wie in TeX rein optisch hervorgehoben (etwa durch Fettdruck mit größerer Schrift, also: \font\meinfont=cmb10 at 24pt \meinfont Einleitung), sondern die Überschrift wird als solche gekennzeichnet (z. B. mittels \section{Einleitung}). In den Klassen- oder sty-Dateien wird global festgelegt, wie eine derartige Abschnittsüberschrift zu gestalten ist: „das Ganze fett setzen; mit einer Nummer davor, die hochzuzählen ist; den Eintrag in das Inhaltsverzeichnis vorbereiten“ usw. Dadurch erhalten alle diese Textstellen eine einheitliche Formatierung. Außerdem wird es dadurch möglich, automatisch aus allen Überschriften im Dokument mit dem Befehl \tableofcontents ein Inhaltsverzeichnis zu generieren.

Rechnerunabhängigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie TeX selbst ist LaTeX weitestgehend rechnerunabhängig verwendbar. Das bedeutet, dass es für die meisten Betriebssysteme analog zu TeX auch für LaTeX lauffähige, produktiv einsetzbare LaTeX-Installationen gibt. Zu diesen Betriebssystemen gehören zum Beispiel Microsoft Windows von der Version 3.x bis zur aktuellen Version 10, Apple (Mac) OS X sowie diverse Linux-Distributionen. Unter der Voraussetzung, dass alle verwendeten Zusatzpakete (siehe unten) in geeigneten Versionen installiert sind, besteht der Vorteil der Verwendung von LaTeX darin, dass das Ergebnis unabhängig von der verwendeten Rechnerplattform und dem verwendeten Drucker in den beiden Ausgabeformaten DVI und PDF hinsichtlich der Schriftarten und -größen sowie der Zeilen- und Seitenumbrüche im Druck stets exakt gleich ist. LaTeX ist hierbei nicht auf die Schriftarten des jeweiligen Betriebssystems angewiesen. Jene Betriebssystem-Schriftarten sind häufig für die Anzeige am Monitor optimiert. LaTeX enthält eine Reihe eigener Schriftarten, die ihrerseits für den Druck optimiert sind.

Technik, Alternativen, Entwicklung, Lizenz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

LaTeX bildet ein „Format“ in einem TeX-spezifischen Sinne. Es besteht im Kern aus einer Datei latex.ltx von Makrodefinitionen, die in ein Speicherabbild latex.fmt nach Ausführung der Definitionen umgewandelt wird. Diese Datei wird für jeden Dokumenterzeugungslauf zuerst von der „Engine“ (einem Binärprogramm wie TeX oder pdfTeX) eingelesen. Andere bedeutende Formate sind plain TeX und ConTeXt. Im Vergleich zu diesen existieren für LaTeX besonders viele Zusatzpakete – weitere Makrosammlungen – die auf den Makros in latex.ltx aufbauen und die zunächst mit der Engine und den Makros in latex.ltx gegebenen Darstellungsmöglichkeiten beträchtlich erweitern. Sie sind zu einem großen Teil von LaTeX-Anwendern zunächst für spezielle eigene Bedürfnisse (Veröffentlichungen, Lehrmaterial, Abschlussarbeiten) entwickelt und dann der Allgemeinheit mit meist freier Lizenz zur Verfügung gestellt worden.[7] Speziell für diesen Zweck wurde die LaTeX Project Public License entwickelt, die auch für latex.ltx und weitere Pakete der Hauptentwickler von LaTeX gilt. Viele solcher Zusatzpakete sind auch im Auftrag von Verlagen, Fachzeitschriften, Fachgesellschaften und Hochschulen (für Abschlussarbeiten) für die Umsetzung ihrer Gestaltungsrichtlinien entwickelt worden.

Verbreitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund seiner Stabilität, der freien Verfügbarkeit für viele Betriebssysteme und dem ausgezeichneten Formelsatz sowie seinen Features speziell für wissenschaftliche Arbeiten wird LaTeX vor allem an Universitäten und Hochschulen, aber z. T. auch an Gymnasien mit Spezialklassen im Bereich Informatik benutzt; insbesondere in der Mathematik und den Naturwissenschaften ist LaTeX die Standardanwendung für wissenschaftliche Arbeiten und wird dafür auch von Wissenschaftsverlagen und wissenschaftlichen Zeitschriften verwendet.[8][9] Es gibt auch spezielle Pakete für andere Fachgebiete, etwa zum Notensatz für Musiker, zur Ausgabe von Lautschrift für Linguisten, zum Setzen von altsprachlichen Texten für Altphilologen oder zum Bibliografieren für Juristen und Geisteswissenschaftler. Auch einige Unternehmen setzen LaTeX ein, unter anderem, um Handbücher, Fahrpläne und Produktkataloge zu erzeugen.

Ergänzende Software[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Programme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es existiert eine Reihe von Zusatzprogrammen für LaTeX, die unterschiedlichste Funktionen in LaTeX bereitstellen und in den TeX-Distributionen enthalten sind.

Dazu gehören auch Werkzeuge wie PSTricks oder PGF/TikZ, die Zeichnungen oder Grafiken erstellen oder umwandeln können. Darüber hinaus gibt es unter anderem folgende Programme:

Konverter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur besseren Einbindung in andere Projekte und zur Erweiterung der Ausgabemöglichkeiten gibt es eine Reihe von Konvertern:

KOMA-Script[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die LaTeX-Standardklassen richten sich nach US-amerikanischen typografischen Konventionen und Papierformaten. Aus diesem Grund wurden zusätzliche Pakete und Klassen entwickelt, die es erlauben, auf europäische typografische Konventionen und DIN-Papierformate umzuschalten. Auch das bekannte KOMA-Script, das typografische Feinanpassungen und eine deutliche Erweiterung der Auszeichnungssprache von LaTeX bietet, hat hier seinen Ursprung. Das Layout geht dabei auf Arbeiten von Jan Tschichold zurück. Mittlerweile ist das Ziel von KOMA-Script, möglichst flexibel zu sein, um vor allem sinnvolle, aber auch nur häufig gewünschte Variationsmöglichkeiten unmittelbar und einfach zu ermöglichen.

Dabei implementieren die KOMA-Script-Klassen auch die komplette Benutzerschnittstelle der Standardklassen. Infolge dieser Flexibilität und Kompatibilität haben die KOMA-Script-Klassen inzwischen in vielen Bereichen die Standardklassen verdrängt. Häufig dienen sie auch Autoren von Spezialklassen als Grundlage. Dies ist nicht allein auf den europäischen Raum beschränkt. Als Beispiel sei die japanische Briefanpassung genannt, die direkt in KOMA-Script integriert ist.

Schriftart, Zeichenkodierung und Sonderzeichen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende drei Befehle finden sich in so gut wie jedem deutschen LaTeX-Dokument, da sie den Umgang mit Sonderzeichen und Übersetzungen betreffen.

Zeichenkodierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

inputenc (Einbindung mit \usepackage[utf8]{inputenc}) ist für die Unterstützung erweiterter Eingabe-Zeichensätze mit ihren unterschiedlichen Kodierungen (z. B. ä, ö, ü usw.). Es dient der Umwandlung einer beliebigen Eingabe-Zeichenkodierung in eine interne LaTeX-Standardsprache. Neben utf8 und dessen Erweiterung utf8x gibt es noch andere Kodierungen, so zum Beispiel latin1 (wurde früher häufig unter Linux und Windows verwendet) oder applemac (eine Kodierung, die häufig für Textdateien unter Mac OS verwendet wurde). Wichtig ist, dass die Zeichenkodierung angegeben wird, die bei der Erstellung der TeX-Datei im Texteditor verwendet wurde. Im Austausch, bei wechselseitiger Bearbeitung, kann es bei unterschiedlicher Eingabe-Zeichenkodierung zu Problemen kommen.[12]

Schriftart[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Standardschriftart von LaTeX ist die Computer-Modern-Schriftfamilie (CM). Standardmäßig bietet diese aber nicht alle 256 Zeichen des europäischen Zeichenvorrates in T1-Kodierung. Umlaute z. B. werden ohne den Einsatz der ec-Schriften nur aus den begrenzt vorhandenen Zeichen neu zusammengesetzt. Die ec- und tc-Schriften bieten dagegen einen Zeichenvorrat entsprechend der T1- und TS1-Kodierung. Eingebunden wird die T1-Version der Computer-Modern-Schriftsippe mit \usepackage[T1]{fontenc}. Dadurch ist auch sichergestellt, dass in einem PDF Umlaute gefunden werden.

Die Computer-Modern-Schriftfamilie liegt in Metafont vor. Eine entsprechende Implementierung im PostScript-Type-1-Format sind die cm-super-Schriften.

In LaTeX finden sich 35 PostScript-Basisschriften, diese müssen ebenso wie andere Schriften gesondert eingebunden werden. Die sonst gängigen Type-1-Fonts müssen erst für TeX angepasst werden.

Für LaTeX stehen mehr als 100 freie Schriftarten zur Verfügung. Eine umfassende Übersicht mit Schrift-Beispielen bietet der LaTeX Font Catalogue.

Babel-System[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Babel-System bietet eine Anpassung für LaTeX an viele Sprachen. Es wird seit 1992 von Johannes L. Braams und dem LaTeX-Team entwickelt und ist Bestandteil der populären TeX-Distribution TeX Live. Durch die Eingabe von \usepackage[ngerman]{babel} kommt es zu einer Übersetzung der sprachspezifischen Befehle im Dokument („Inhaltsverzeichnis“ statt „table of contents“, „Kapitel“ anstelle von „chapter“ usw.). Für Benutzer der deutschen Version bietet das Babel-System beispielsweise die richtige Trennung nach der deutschen Rechtschreibung, die erleichterte Eingabe von Sonderzeichen, angepasste Typographie und Sprachumschaltung. Vorhergegangen war die Entwicklung von german.sty durch Hubert Partl und weitere Autoren.[13][14] Die deutsche LaTeX-Anpassung german.sty wurde zuvor beim sechsten TeX-Benutzertreffen im Oktober 1987 in Münster festgelegt.[14]

Aufbau eines Dokuments[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf der linken Seite ist ein Beispiel als Quelltext dargestellt, das mit einem beliebigen Texteditor erstellt werden kann. Rechts ist die Ausgabe dieses Beispiels dargestellt, die unabhängig vom Bildschirm- oder Druckertyp ist, auf dem sie erzeugt wird.

Quelltext eines LaTeX-Dokumentes Ausgabe des Dokumentes
%% Erläuterungen zu den Befehlen erfolgen unter
%% diesem Beispiel.

\documentclass{scrartcl}

\usepackage[utf8]{inputenc}
\usepackage[T1]{fontenc}
\usepackage{lmodern}
\usepackage[ngerman]{babel}
\usepackage{amsmath}

\title{Ein Testdokument}
\author{Otto Normalverbraucher}
\date{5. Januar 2004}
\begin{document}

\maketitle
\tableofcontents
\section{Einleitung}

Hier kommt die Einleitung. Ihre Überschrift kommt
automatisch in das Inhaltsverzeichnis.

\subsection{Formeln}

\LaTeX{} ist auch ohne Formeln sehr nützlich und
einfach zu verwenden. Grafiken, Tabellen,
Querverweise aller Art, Literatur- und
Stichwortverzeichnis sind kein Problem.

Formeln sind etwas schwieriger, dennoch hier ein
einfaches Beispiel.  Zwei von Einsteins
berühmtesten Formeln lauten:
\begin{align}
E &= mc^2                                  \\
m &= \frac{m_0}{\sqrt{1-\frac{v^2}{c^2}}}
\end{align}
Aber wer keine Formeln schreibt, braucht sich
damit auch nicht zu beschäftigen.
\end{document}
Ausgabe des links stehenden Codes

LaTeX-Befehle beginnen immer mit einem Backslash (\) und können Parameter zwischen geschweiften ({}) sowie optionale Parameter zwischen eckigen Klammern ([]) enthalten (\befehl[optionaler parameter]{parameter}).

Mit dem ersten Befehl, \documentclass, wird definiert, was für eine Art von Text in dem Dokument folgen soll. Für deutsche Dokumente sind die KOMA-Script-Klassen grundsätzlich den Standardklassen vorzuziehen, deswegen werden diese im Folgenden verwendet. Die Klasse scrartcl ist für kürzere Artikel gedacht, scrreprt für längere Berichte und scrbook für Bücher. Die Klasse bestimmt unter anderem die oberste Hauptgliederungsebene eines Textes: scrbook und scrreprt beginnen mit Kapitel (\chapter), scrartcl mit Abschnitt (\section). Über den Hauptgliederungsebenen existiert bei allen Klassen noch die Möglichkeit, das Dokument in Teile oder Bände (\part) aufzuteilen. Alle drei Klassen kennen ein Inhaltsverzeichnis, die Klassen scrartcl und scrreprt zusätzlich eine optionale Zusammenfassung (abstract), scrbook nicht. Es gibt weitere Klassen für Folien, Präsentationen (beispielsweise beamer) oder DIN-gerechte Briefe (beispielsweise scrlttr2).

Der Befehl \usepackage bindet LaTeX-Pakete ein, mit denen in dem Dokument gegebenenfalls zusätzliche Funktionen genutzt werden können oder beispielsweise die deutsche Rechtschreibung und Worttrennung ausgewählt wird. Im obigen Beispiel werden die im Deutschen standardmäßig zu verwendenden Pakete benutzt.

Das Paket inputenc mit der Option utf8 zeigt LaTeX die Codierung der verwendeten ASCII-Datei an. Weitere Möglichkeiten sind hier bspw. latin1, ansinew. fontenc weist LaTeX an, eine Schrift (T1) zu verwenden, die echte Umlaute enthält. So kann das pdf hinterher nach diesen Umlauten auch durchsucht werden. Leider ist diese Schrift keine Vektorschrift und Ligaturen werden auch nur bedingt gut umgesetzt. Das behebt das Paket lmodern final.

Mit den Befehlen \title und \author lassen sich der Titel des Dokumentes und der Name des Autors definieren. Diese können dann im gesamten Dokument genutzt werden oder beispielsweise automatisch mit dem Befehl \maketitle ausgegeben werden.

Erst mit \begin{document} startet der eigentliche Inhalt des Dokumentes. Jeder Text, der zwischen \begin{document} und \end{document} steht, wird ausgegeben. Mit Befehlen wie \section oder \subsection lässt sich der Text mit Überschriften strukturieren.

LaTeX-Software (Distributionen)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um mit LaTeX zu arbeiten, werden grundlegend zwei Dinge benötigt: Einerseits die (im Hintergrund arbeitende) LaTeX-Software und andererseits eine Eingabe-/Steuerungssoftware, mit der der LaTeX-Code eingegeben und die Ausführung angestoßen wird (siehe hierzu Abschnitt „Entwicklungsumgebung“).

Die LaTeX-Software besteht aus den TeX/LaTeX-Programmen, Schriften, Skripten und Zusatzprogrammen. Der einfachste Weg, um die LaTeX-Software zu installieren ist, eine Distribution zu wählen. Diese installiert alle notwendigen Programme und die gebräuchlichsten Zusätze. Bekannte Distributionen sind proTeXt (für Windows, basiert auf MiKTeX), TeX Live (Unix/Linux/Windows/Mac), MacTeX (für Mac OS X, basierend auf TeX Live).

Entwicklungsumgebungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

AUCTeX mit previewLaTeX im Einsatz

LaTeX-Dokumente werden im Allgemeinen mittels einer Entwicklungsumgebung erstellt. Zwar kann man LaTeX-Dokumente auch mit Hilfe eines einfachen Texteditors und der Kommandozeile erstellen, doch bieten die auf LaTeX angepassten Programme mehr Funktionen und Komfort. Viele LaTeX-Befehle, Sonderzeichen und Symbole sind über die grafische Benutzeroberfläche zugänglich, und teilweise lassen sich darüber auch einfache Tabellen erstellen. Für große Projekte bieten Entwicklungsumgebungen eine Verwaltung und Strukturdarstellung. Dokumentenvorlagen und DVI-Vorschau finden sich fast überall. Zur Verbesserung der Lesbarkeit des Codes gibt es eine Syntaxhervorhebung und teilweise auch eine Autovervollständigung von Befehlen. Manche Programme bieten eine Rechtschreibprüfung. Umlaute werden von manchen Entwicklungsumgebungen automatisch in LaTeX-Befehle übersetzt. Der fortschrittlichere Ansatz zur Verwendung von Umlauten ist eine geeignete Zeichenkodierung und ein dazu passendes LaTeX-Paket. Manche Umgebungen unterstützen insbesondere Unicode. Damit können Umlaute und weitere Zeichen wie zum Beispiel das Mikro-Zeichen µ (nicht-kursives griechisches Mü) oder das Gradzeichen ° direkt im Quelltext verwendet werden.

Es folgt eine unvollständige, nach Betriebssystemen unterteilte Liste einiger (grafischer) Editoren oder Entwicklungsumgebungen für LaTeX (vgl. TeX#Entwicklungsumgebungen).

Plattformunabhängig/Multiplattform[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • AUCTeX ist eine Entwicklungsumgebung, die auf Emacs basiert.
  • Eclipse (IDE) mit der Erweiterung TeXlipse
  • Geany ist eine Entwicklungsumgebung für Windows und UNIX-Derivate.
  • Gummi ist ein GTK-basierter LaTeX-Editor mit Vorschau-Funktion.
  • LyX ist ein Frontend, das den Code größtenteils verbirgt, indem es WYSIWYM bietet.
  • Sharelatex ist ein webbasierter LaTeX-Editor
  • Sublime Text mit dem LaTeXing-Plugin
  • Texmaker ist ein freier LaTeX-Editor für Unix-Systeme, Mac OS X und Windows, vergleichbar mit Kile (Linux), hat viele Makros, vordefinierte Umgebungen, Sonderzeichen und Unterstützung für Unicode.
  • TeXstudio ist ein Fork von Texmaker und daher ebenfalls freie Software mit vergleichbarem Funktionsumfang.
  • TeXworks ist ein TeX-Editor (LaTeX, ConTeXt, XeTeX, etc.) für Windows, Unix-Systeme und Mac OS X, der den Einstieg in die TeX-Welt erleichtern soll. TeXworks ist Unicode-basiert und enthält einen PDF-Betrachter. Außerdem ist TeXworks im MikTeX-Softwarepaket enthalten.
  • Verbosus ist ein browser-basierter LaTeX-Editor für gemeinschaftliches (kollaboratives) Schreiben.
  • Vim mit dem LaTeX-Suite-Plugin

UNIX-Systeme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mac OS X[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • BibDesk ist ein Programm, das eine benutzerfreundliche Oberfläche zur Literaturverwaltung mit BibTeX liefert (Freie Software).
  • iTeXMac bedarf etwas mehr Einarbeitung, bietet dafür aber gute Möglichkeiten, auch größere Projekte übersichtlich zu bearbeiten und individuell zu gestalten (Freie Software).
  • Texpad ist ein umfangreicher Editor unter Mac OS X, welcher sich in der iCloud integrieren lässt und für Teamarbeit ausgelegt ist. (Kommerziell).
  • TeXShop ist ein weit verbreiter Editor unter Mac OS X (Freie Software).
  • TextMate ist ein vielseitiger Texteditor mit guter Unterstützung für LaTeX (proprietär).
  • Latexian ist ein integrierter Editor aus dem AppStore mit Latex-Support, bei dem ein besonderer Schwerpunkt auf die Qualität der Live-Vorschau gelegt wurde (proprietär). Ferner ermöglicht er auch ganze Projektstrukturen zu speichern, und aus referenzierten Dateien Vorschauen zu generieren.[15]
  • LaTeXiT[16] ist ein kleines Programm, mit dem man LaTeX-Zeichensätze in Gleichungen umwandeln und in Dokumente einbauen kann. Über die „Dienste“-Option ist es auch möglich, einen Zeichensatz direkt in einem (Textverarbeitungs)-Programm umzuwandeln.

Microsoft Windows[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

eComStation und OS/2[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • EPM ist der erweiterbare Standardeditor von eComStation (kurz eCS) und OS/2, der durch das kostenlose EPM TeX Front End (EPMTFE) (Debian Free Software Guidelines-Kompatible Lizenz) um Syntaxhervorhebung, Codevervollständigung und ein Menü für VTeX/2 (siehe Weblinks) oder eine beliebige andere TeX-Umgebung erweitert wird. Es gibt zwei Versionen des EPMTFE (classic und VTeX), wobei die classic Variante seit Dezember 2004 manuell aus dem Quellcode erstellt werden muss und nicht mehr vorkompiliert vorliegt.
  • LyX ist eine Portierung des Multiplattform-Editors auf Basis von Qt.

Aussprache und Schreibweise von „LaTeX“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

LaTeX wird im Englischen in der Regel als [ˈlɑːtɛk] oder [ˈleɪtɛk] ausgesprochen (also nicht wie x [ks]).

Die Zeichen T, E, X im Namen kommen von den griechischen Großbuchstaben Tau, Epsilon und Chi, so wie sich auch der Name von TeX aus dem griechischen τέχνη (Geschicklichkeit, Kunst, Technik) ableitet. Aus diesem Grund bestimmte TeX-Erfinder Donald E. Knuth die Aussprache als [ˈlaːtɛx],[20] das heißt mit einem stimmlosen velaren Frikativ wie im Neugriechischen, der ähnlich dem letzten Laut im deutschen Wort „Bach“ klingt.

So wird es auch im Deutschen als [ˈlaːtɛç] oder [ˈlaːtɛχ] ausgesprochen. Dagegen äußerte Leslie Lamport, er schreibe keine bestimmte Aussprache für LaTeX vor.

Der Name wird traditionell mit einem speziellen typografischen Logo gedruckt (dargestellt in der Infobox am Anfang des Artikels). Kann im laufenden Text dieses Logo nicht genau reproduziert werden, wird das Wort in Unterscheidung zu Latex typischerweise in einer Kombination aus Groß- und Kleinbuchstaben als LaTeX dargestellt.

Die TeX-, LaTeX-[21] und XeTeX[22]-Logos können für den Einsatz in grafischen Web-Browsern nach den Vorgaben des LaTeX-internen Makros \LaTeX (oder \LaTeXe für die aktuelle Version) mit reinem CSS und XHTML dargestellt werden.[23]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Studie der Universität Gießen untersuchte 2014 die Effizienz und Nutzerfreundlichkeit von LaTeX und Microsoft Word. Ihr zufolge sei die Arbeit mit LaTeX zeitaufwendiger, fehleranfälliger und weniger effizient.[24] Einzig Texte mit vielen mathematischen Formeln ließen demnach die Verwendung von LaTeX als sinnvoll erscheinen. Aus wissenschaftlicher Sicht und für den wissenschaftlichen Fortschritt sei für die universitären Fächer geraten, auf ihre Traditionen mit der Software zu verzichten. An der Methode und den Schlussfolgerungen dieser Studie gibt es jedoch Kritik, bis hin zu dem Vorwurf, dass die Studie von vornherein Microsoft Word bevorzugen würde.[25]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Handbücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Leslie Lamport: LaTeX. A Document Preparation System. User’s Guide and Reference Manual. Addison-Wesley Longman, Amsterdam 1999, ISBN 0-201-52983-1 – Die englische Originalversion des offiziellen Handbuchs (deutsch: Das LaTeX-Handbuch. Addison-Wesley, 2. Auflage 1995 ISBN 3-89319-826-1. Die deutsche Fassung geht auch auf die Anpassung an die deutsche Sprache ein. Inzwischen vergriffen; eine Neuauflage ist zurzeit nicht geplant.)
  • Frank Mittelbach u. a.: Der LaTeX-Begleiter. 2. Auflage. Pearson Studium, 2005, ISBN 3-8273-7166-X.
  • Michel Goossens, Frank Mittelbach, Sebastian Rahtz, Denis Roegel, Herbert Voß: The LaTeX Graphics Companion. 2. Auflage. Addison Wesley, 2007 (2008), ISBN 978-0-321-50892-8.
  • Helmut Kopka: LaTeX. Bd. 1 – Einführung. 3., überarb. Auflage. Addison-Wesley, München 2002, ISBN 3-8273-7038-8.
  • Helmut Kopka: LaTeX. Bd. 2 – Ergänzungen. 3., überarb. Auflage. Addison-Wesley, München 2002, ISBN 3-8273-7039-6.
  • Helmut Kopka: LaTeX. Bd. 3 – Erweiterungen. Korrigierter Nachdruck der 2. Auflage. Addison-Wesley, München 2002. ISBN 3-8273-7043-4.

Für Einsteiger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Manuela Jürgens, Thomas Feuerstack: LaTeX – Eine Einführung und ein bisschen mehr…. Hrsg. v. d. FernUniversität Hagen. Internet, 2013. (PDF-Datei; 2,9 MB) – Kleinschrittige Einführung in Text- und Formelsatz.
  • Manuela Jürgens: LaTeX – Fortgeschrittene Anwendungen. Oder: Neues von den Hobbits …. Hrsg. v. d. FernUniversität Hagen. Internet, 2011. (PDF-Datei; 2,7 MB) – Beschreibung einiger zusätzlicher Gestaltungsmöglichkeiten.
  • Heiner Lamprecht: LaTeX 2ε. Eine Einführung. Internet, 1999. (PDF-Datei; 4,1 MB) (Memento vom 3. August 2014 im Internet Archive)  – Sehr umfangreiche Einführung.
  • Marco Daniel, Patrick Gundlach u. a.: LaTeX 2ε Kurzbeschreibung. Internet, 2012. (PDF-Datei; 820 kB) – Grundlegende Einführung in das Setzen von Text und mathematischen Formeln.
  • Daniel Tibi: LaTeX 2ε Kurzbeschreibung für Theologen. Internet, 2007. (PDF-Datei; 1,3 MB) – Kurzeinführung speziell für Theologen (oder sonstige Geisteswissenschaftler). Formelsatz wird nicht thematisiert, dafür das Setzen von Altgriechisch und biblischem Hebräisch.
  • Herbert Voß: LaTeX – Referenz der Umgebungen, Makros, Längen und Zähler. Lehmanns Media, Berlin 2013. ISBN 978-3-86541-556-1 (Kostenlos). http://www.lehmanns.de/latex-referenz

Lehrbücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Tobias Berndt: LaTeX. Der typographische Einstieg. Addison-Wesley Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8273-2659-1
  • Jörg Knappen: Schnell ans Ziel mit LaTeX 2e. 3., völlig überarbeitete Auflage. Oldenbourg München 2009, ISBN 978-3-486-59015-9
  • Petra Schlager, Manfred Thibud: Wissenschaftlich mit LaTeX arbeiten. Pearson Studium 2005, ISBN 3-8273-7078-7 – Einführung in das Erstellen wissenschaftlicher Arbeiten mit LaTeX.
  • Joachim Schlosser: Wissenschaftliche Arbeiten schreiben mit LaTeX. Leitfaden für Einsteiger. 5. überarbeitete Auflage. Mitp-Verlag, 2014, ISBN 978-3-8266-9486-8
  • Herbert Voß: Mathematiksatz mit LaTeX. Lehmanns Media, Berlin 2012, 2. Auflage. ISBN 978-3-86541-485-4
  • Herbert Voß: Einführung in LaTeX: unter Berücksichtigung von pdfLaTeX, XeLaTeX, LuaLaTeX. Lehmanns Media, Berlin 2012. ISBN 978-3-86541-462-5

Für Fortgeschrittene[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ingo Klöckl: LaTeX. Tipps & Tricks. 2. Auflage. dpunkt Verlag, 2002, ISBN 3-89864-145-7.
  • Anselm Lingnau: LaTeX Hacks. Tipps und Techniken für professionellen Textsatz. 1. Auflage. O’Reilly, 2007, ISBN 978-3-89721-477-4.
  • Matthias Kalle Dalheimer & Karsten Günther: LaTeX. kurz & gut. 3. Auflage. O’Reilly, 2008, ISBN 978-3-89721-542-9.

Besprechungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Besprechungen neuer Bücher, die in der TeXnischen Komödie von DANTE erschienen sind, werden auf CTAN gesammelt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: LaTeX – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Commons: LaTeX – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikibooks: LaTeX-Kompendium – Lern- und Lehrmaterialien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Leslie Lamport: My Writings.
  2. Vgl. readme.dec91-version in latex209.tar.gz auf CTAN.
  3. Siehe Mittelbach u. a.: Der LaTeX-Begleiter, Vorwort.
  4. Die wesentlichen Neuerungen gegenüber 2.09 werden in usrguide.pdf' (CTAN) auf 33 Seiten dargestellt.
  5. Steuerdateien für LaTeX 2.09 sind am Befehl \documentstyle erkennbar, in Steuerdateien für LaTeX 2ε findet man stattdessen \documentclass und zumeist \usepackage. Jedoch können Dateien mit \documentstyle in gewissem Maße auch mit LaTeX 2ε verarbeitet werden.
  6. Jürgen Fenn: FAQ: Textsatz mit TeX/LaTeX. In: c’t H. 16/2009, S. 152.
  7. Solche Pakete werden vor allem im Verzeichnis macros/latex/ des Comprehensive TeX Archive Network angeboten.
  8. CTAN.org: What are TeX, LaTeX, and friends?
  9. Alexia Gaudeul: Do Open Source Developers Respond to Competition? The (La)TeX Case Study. Friedrich Schiller Universität, Jena 2006
  10. TeX2page von Dorai Sitaram – Projekthomepage
  11. John McFarlane: pandoc.
  12. Marc Ensenbach; Mark Trettin: l2tabu. Das LaTeX2e-Sündenregister. (PDF; 235 kB) Kapitel 2.2.6
  13. Johannes Braams: Babel, a multilingual style-option system for use with LaTeX's standard document styles. In: TUGboat, Volume 12 (1991), Nr. 2. TUG, S. 291, 291, abgerufen am 16. Mai 2011 (PDF; 693 kB): „A lot of the ideas incorporated in this set of files come from the work of Hubert Partl, german.tex. Some parts in the implementation are different, others are the same. It will be shown that german.tex can be modified to fit into this scheme of style options.“
  14. a b Helmut Kopka: LaTeX. Einführung. 3. Auflage. Bd. 1. Addison-Wesley, München 2000, ISBN 978-3-8273-1557-1, S. 339 ff.
  15. Latexian unter tacosw.com
  16. LaTeXiT unter www.chachatelier.fr
  17. Latexeditor unter www.latexeditor.org
  18. TexPortable unter www.symera.de
  19. Latexeditor WinShell auf www.winshell.org
  20. Donald E. Knuth: The TeXbook. Addison-Wesley, Boston 1986, ISBN 0-201-13447-0, S. 1
  21. Edward O’Connor: TeX and LaTeX logo POSHlets.
  22. Dario Taraborelli: CSS-driven TeX logos.
  23. David Walden: Travels in TeX Land. A Macro, Three Software Packages, and the Trouble with TeX. The PracTeX journal 3/2005
  24. Markus Knauff, Jelica Nejasmic: An Efficiency Comparison of Document Preparation Systems Used in Academic Research and Development, PLOS ONE, 19. Dezember 2014, doi:10.1371/journal.pone.0115069
  25. Word-processing war flares up on social media, Nature, 5. Januar 2015