La Betulia liberata (Metastasio)

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Werkdaten
Titel: La Betulia liberata
Titelblatt des Librettos von 1743 (Musik von Niccolò Jommelli)

Titelblatt des Librettos von 1743
(Musik von Niccolò Jommelli)

Form: Azione sacra
Originalsprache: Italienisch
Musik: Erste Vertonung von Georg Reutter
Libretto: Pietro Metastasio
Literarische Vorlage: Buch Judit
Uraufführung: 8. April 1734
Ort der Uraufführung: Wien
Ort und Zeit der Handlung: Betulia, biblische Zeit
Personen
  • Ozía, Fürst von Betulia
  • Giuditta (Judit), Witwe Manasses
  • Amital, edle Israelitin
  • Achior, Fürst der Ammoniter
  • Cabri, Volkshauptmann
  • Carmi, Volkshauptmann
  • Chor der Einwohner Betulias

La Betulia liberata ist ein Libretto zu einer azione sacra in zwei Teilen von Pietro Metastasio. Es ist das fünfte seiner sieben in Wien geschriebenen Oratorienlibretti und wurde ungefähr 50 Mal vertont. Erstmals aufgeführt wurde es in der Vertonung von Georg Reutter am 8. April 1734 in der Hofburgkapelle in Wien.[1][2][Digitalisat 1] Die bekannteste Vertonung stammt von Wolfgang Amadeus Mozart (→ La Betulia liberata).

Eine deutsche Übersetzung des Librettos erschien 1753 und 1766 in Augsburg als Sprechdrama mit dem Namen Die heldenmüthige Judith, oder das errettete Bethulien in der Geistlichen Schaubühne des Ulmer Augustiners Peter Obladen.[Digitalisat 2]

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Handlung basiert auf dem zweiten bis sechsten Kapitel des Buchs Judit, einem deuterokanonischen bzw. apokryphen Buch des Alten Testaments.[Digitalisat 2] Während der Belagerung der israelitischen Stadt Betulia durch das assyrische Heer Nebukadnezars II. geht die fromme Witwe Judit unbewaffnet ins feindliche Lager und enthauptet den General Holofernes mit seinem eigenen Schwert. So gelingt es ihr, die Stadt zu retten.

Erster Teil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einer Rede versucht Ozía, dem Volk im belagerten Betulia Mut zu machen. Die Israelitin Amital jedoch zweifelt an der Möglichkeit einer Rettung. Die eigenen Soldaten seien völlig ausgehungert und die befreundeten Nachbarvölker wurden bereits unterworfen. Auch Gott selbst habe sich offensichtlich gegen sie gewandt. Der Volkshauptmann Cabri berichtet vom Chaos in der Stadt und der Mutlosigkeit der Einwohner. Ozía erinnert jedoch an die früheren Wohltaten Gottes. Für ihn ist es bereits ein gutes Zeichen, dass Holofernes die Stadt noch nicht gestürmt hat. Amital wirft Ozía vor, keinen Frieden mit den Assyrern geschlossen zu haben. Selbst wenn diese keine Gnade zeigen sollten, wäre ein Tod durch das Schwert besser als qualvoll zu verdursten. Man solle endlich aufgeben und die Stadttore öffnen.

Das Volk erhebt sich, um aus der Stadt zu fliehen. Ozía gelingt es, sie noch um fünf weitere Tage zu vertrösten. Gemeinsam mit dem Volk bittet er Gott, bei der Bestrafung ihrer Sünden Barmherzigkeit zu üben, damit die Heiden nicht denken, er habe sie im Stich gelassen. In diesem Moment nähert sich die fromme Witwe Judit, die seit dem Tode ihres Mannes vor vier Jahren in Abgeschiedenheit gelebt hatte.

Judit ist entsetzt über den Beschluss, den Feinden nach Ablauf von fünf Tagen die Stadttore zu öffnen und beschuldigt die anderen, das rechte Maß zwischen Furcht und Hoffnung verloren zu haben. Beeindruckt von ihrer Rede fordert Ozía sie auf, die Führung zu übernehmen. Judit rät, auf Gott zu vertrauen und die Drangsale geduldig zu ertragen. Gott wolle sein Volk nicht unterdrücken, sondern lediglich seine Treue prüfen, wie er es bereits bei Abraham, Isaak, Jakob und Mose getan habe. Sie erzählt, dass Gott ihr einen Plan eingegeben habe und bittet die anderen, sie durch ihr Gebet zu unterstützen.

Carmi, ein anderer Volkshauptmann, bringt den gefangenen Fürsten der Ammoniter, Achior, den die Feinde in der Nähe der Stadt an einen Baum gefesselt zurückgelassen hatten. Holofernes hatte von ihm Aufklärung über den Grund für die Hartnäckigkeit der Israeliten verlangt. Er hatte ihm daraufhin die Geschichte des Volks erzählt und sie mit dem Hinweis darauf beendet, dass Gott selbst für sie streiten werde, sofern sie ihm getreu geblieben seien. Nur falls sie ihm untreu geworden sein sollten, hätten ihre Gegner eine Chance auf den Sieg. Holofernes habe ihn daraufhin zornig nach Betulia geschickt, damit er das Schicksal der Einwohner teilen solle. Ozìa verspricht Achior seine Freundschaft und lässt ihn in sein Haus führen. Auch Amital, Carmi und Cabri gehen.

Judit kehrt zurück. Sie hat ihre Trauerkleidung durch prächtige Gewänder ersetzt und sich sorgfältig geschmückt. Sie bittet Ozía, die Tore zu öffnen, damit sie die Stadt in Begleitung ihrer Magd verlassen könne. Im Schlusschor des ersten Teils staunen die Einwohner Betulias über ihren Mut.

Zweiter Teil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ozía führt einen theologischen Disput mit Achior. Dieser hat bereits angekündigt, den jüdischen Gott verehren zu wollen. Er möchte aber nicht von den Göttern seines eigenen Volkes lassen. Ozía erklärt ihm, dass dies nicht möglich sei, da es nur einen einzigen Gott gebe. Er beweist ihm das mit Mitteln der Vernunft: Wenn es mehrere Götter geben würde, wäre jedem einzelnen von ihnen Grenzen gesetzt. Sie wären nicht mehr allmächtig und seien somit auch keine Götter. Der einige Gott der Israeliten dagegen sei mit dem Verstand nicht zu begreifen, da er niemandem unterworfen sei und keinen Einschränkungen unterliege. Gott sei in allem, und man könne ihn am besten im eigenen Herzen finden. Achiors Zweifel sind jedoch noch nicht vollständig überwunden.

Amital fragt Ozía nach dem Grund für die ungewöhnliche Ruhe, die in Betulia eingekehrt ist. Sie vergleicht sie mit der Ruhe vor einem Sturm und glaubt nicht an eine Rettung durch Judit.

Judit kehrt in die Stadt zurück und ruft die Einwohner auf, Gott zu preisen, da er durch ihre Hand gesiegt habe. Nachdem sie Betulia verlassen habe, sei sie von den feindlichen Kundschaftern festgenommen und Holofernes vorgeführt worden. Sie habe ihm einen Teil ihrer Geschichte erzählt und sei daraufhin zu einem festlichen Mahl geladen worden, bei dem sich Holofernes betrunken habe. Schließlich sei sie allein mit ihm zurückgeblieben. Nachdem er eingeschlafen war, habe sie ein Gebet gesprochen, sein Schwert ergriffen und ihm den Kopf abgeschlagen. Sie habe dann sein Haupt in einen Vorhang eingewickelt und ihrer Magd übergeben. Anschließend seien sie unbehelligt nach Betulia zurückgekehrt. Achior erkennt das Haupt des Holofernes. Nach einem ersten Schreck ist er nun vollständig überzeugt von der Wahrheit des israelitischen Glaubens. Auch Amital gesteht ihre Schuld ein und bereut ihr fehlendes Vertrauen.

Cabri meldet, dass die Feinde inzwischen vollständig besiegt seien. Die Israeliten hatten einen Angriff vorgetäuscht, worauf die Assyrer zum Zelt Holofernes’ liefen und seinen Leichnam gefunden hatten. Daraufhin seien sie geflohen und hätten sich in der Verwirrung gegenseitig getötet. Alle preisen die Tat Judits. Diese jedoch meint, lediglich als Werkzeug Gottes gehandelt zu haben. Daher gebühre ihm allein der Ruhm. Im Schlusschor greift das gesamte Volk dies in einem Lobpreis Gottes auf.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Libretto ist eine Antwort Metastasios auf die dramatische außenpolitische Situation von 1733/34. Während des Polnischen Thronfolgekriegs drang das Heer Karl Emanuels III. von Savoyen aus in die Lombardei und Mailand ein und besiegte das österreichische Heer u. a. bei Parma. Unter diesen Eindrücken wich Metastasio im Thema seines neuen Oratoriums von seinen früheren Werken ab. Statt wie sonst das Dilemma zwischen Pflicht und Wollen zu thematisieren, versuchte er, die Zuhörer an die Seite des Herrschers zu stellen und erinnerte an die erfolgreich abgewendete Türkenbelagerung von 1683, den Sieg bei Petrovaradin 1716 und die Belagerung und Eroberung Belgrads durch Prinz Eugen 1717.[3] Um die Bevölkerung aufzurichten, wird die Furcht im Libretto noch stärker getadelt als in der biblischen Vorlage.[4]

Gestaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die sieben Wiener Oratorien Metastasios stehen in der Nachfolge derjenigen seines Amtsvorgängers Apostolo Zeno. Einfachheit und Klarheit im Aufbau sind vorherrschend. Metastasio verzichtete innerhalb der Handlung auf göttliche und allegorische Personen und hielt sich an die drei Aristotelischen Einheiten von Raum, Zeit und Handlung. Daher werden viele Passagen nur rückblickend erzählt. Seine theologischen Interpretationen halten sich streng an die exegetischen Vorgaben der Kirche. An vielen Stellen gab er Belege in Form von Bibelstellen und Zitaten aus Schriften von Kirchenlehrern an. Wie in seinen Opernlibretti wird die Handlung in Rezitativen dargestellt, die in Da-Capo-Arien münden. Ensemblestücke und Chöre werden nur sparsam eingesetzt.[5]

Der philosophische Diskurs zwischen Ozía und Achior am Anfang des zweiten Teils hat eine zentrale Bedeutung.[6] Er entspricht dem Anliegen der Aufklärung, die Menschen durch Vernunft zum „Licht“ der Erkenntnis zu führen. Metastasio vermittelt hier zwischen dem Christentum und dem Rationalismus. Trotz der Erbsünde ist es dem Menschen möglich, Gott mit Hilfe der Vernunft zu erkennen. Dennoch ist eine wahre Umkehr nur mit Hilfe der göttlichen Gnade möglich.[4]

Im Vergleich zur biblischen Vorlage wertete Metastasio einige Nebenfiguren auf. Ozía steht für die „theologische Stimme des Oratoriums“ und übernimmt die Rolle des Priesters Eljakim. Achior ist der „vernunftbegabte Heide“, der es verdient, zum rechten Glauben bekehrt zu werden. Achior steht somit im Gegensatz zu Holofernes. Der theologische Diskurs der beiden stammt nicht aus der biblischen Vorlage. Cabri spricht für das Volk und die von Metastasio hinzugedichtete Amital für die verzweifelten Mütter und das mangelnde Gottvertrauen. Ihre Einkehr am Schluss hat Vorbildwirkung.[7]

Der philosophische Gottesbeweis im Dialog zwischen Ozía und Achior verschaffte Metastasio den Ehrentitel „Il poeta filosofo“ („der philosophische Dichter“).[8] In späteren Bearbeitungen wurden jedoch häufig gerade die philosophisch-theologisch bestimmten Textpassagen gekürzt (z. B. bei Jommelli, Holzbauer oder Anfossi). Ähnliches gilt für einige neuzeitliche Aufführungen von Mozarts ursprünglich vollständig vertonter Fassung.[9]

Vertonungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Komponisten vertonten dieses Libretto:

Jahr Komponist Uraufführung Aufführungsort Anmerkungen
1734 Georg Reutter 8. April 1734, Hofburgkapelle[10][11][12] Wien „azione sacra“; auch 1735 und 1740 in Wien
1737 Benedetto Leoni 1737, Congregazione di San Filippo Neri[1][13] Genua
1738 Andrea Bernasconi Fastenzeit 1738[12][14][15][Digitalisat 3][Digitalisat 4] Wien „dramma sacro“;
Die Partie des Carmi wurde entfernt und dessen Verse auf Amital, Cabri und Ozía verteilt;
revidiert am 30. März 1754 in der Hofkapelle München; zu den Fastenzeiten 1760 und 1775 in München; 1762 in Baden
Andrea Bernasconi - La Betulia liberata - titlepage of the libretto - Munich 1754.png
1740 Charles Sodi 1740[1][16]
1743 Niccolò Jommelli 1743, Congregazione di San Filippo Neri[17][18][19][20][21][22][Digitalisat 5][Digitalisat 6][Digitalisat 7] Venedig gekürzte Fassung des Librettos;
auch 1743 in Rom; im März 1750 in der Congregazione di San Filippo Neri in Bologna; 1757 in Castel San Pietro; am 25. Februar 1768 im King’s Theatre am Haymarket in London; 1785 in Venedig
Niccolò Jommelli - La Betulia liberata - titlepage of the libretto - Rome 1743.png
1743 Giovanni Nicola Ranieri Redi 1743[1][23] Florenz Bei Grove Music Online ist als Komponist „Matini“ angegeben. Piero Matini war jedoch lediglich der Verleger.
1746 Baldassarre Angelini 22. November 1746, oratorio di S. Filippo Neri[1][24][25][26] Perugia auch am 23. Mai 1748 in S. Francesco in Perugia.
1746 Pasquale Cafaro 1746[27][Digitalisat 8] Neapel
1747 Vincenzo Ciampi 1747[28] Venedig als Bethulia liberata
1756 Antonio Aurisicchio 1756, oratorio dei Padri di S. Girolamo della Carità[29][Digitalisat 9] Rom Antonio Aurisicchio - La Betulia liberata - titlepage of the libretto - Rome 1756.png
1760 Ignaz Holzbauer 4. April 1760, Cappella elettorale Palatina[30][31] Mannheim vermutlich auch 1761 in Wien;
das Libretto wurde deutlich gekürzt, insbesondere in den philosophischen Diskursen
1760 Giovanni Bonaventura Matucci 1760[1][32]
1767 Giovanni Ricci 1767[1][33] Ascoli
1768 Giuseppe Scolari 1768[34] Lissabon „opera drammatica“
1771 Giuseppe Calegari 1771[1][35] Padua
1771 Wolfgang Amadeus Mozart
La Betulia liberata
vermutlich 1772[36][37][38][Digitalisat 10] „azione sacra“, KV 74c;
vollständige Vertonung des Librettos ohne Kürzungen;
auch 1786 aufgeführt
1771 Josef Mysliveček 1771[39] Padua
1772 Florian Leopold Gassmann 19. März 1772, Tonkünstlersozietät[40][41] Wien „cantata“; auch 1776 in Wien
1773 Jacob Schuback 1773[1][42][Digitalisat 11] auch deutsch als Die Rettung Bethuliens
1774 Johann Nikolaus Franz Seydelmann 1774, Hofkapelle[43] Dresden
1774 Domenico Corri 18. Februar 1774, Musical Society[44] Edinburgh
1775 Gennaro Manna 1775[1][45] in lateinischer Sprache als Judith seu Bethuliae ab obsidione liberatio
1776 Gianfrancesco Almerici 1776[46] Pesaro
1776 Antonio Pio 1776[1]
1780 Felice Alessandri 1780[47][48] Venedig auch 1781 in Padua
1780 Nicola Sala 1780[49][50] Neapel in lateinischer Sprache als Judith seu Bethuliae liberatio – Giuditta, ossia la Betulia liberata
1780 Johann Michael Demmler 1780, Katholische Schulhaus bei Sankt Salvator[51][52] Augsburg in deutscher Sprache als „Judith, oder der Entsatz Bethuliens“
1780 Gaetano Pugnani vermutlich 1780er Jahre[1][53][Digitalisat 12]
1781 Pasquale Anfossi 1781[54][Digitalisat 13][13] auch 1785 in Rom;
gekürzte Fassung des Librettos[19]
1781 Giuseppe Morosini 1781[55] Wien
1783 Pietro Pompeo Sales 1783, Hofkapelle des Kurfürsten[56] Ehrenbreitstein
1783 Mattia Stabingher 26. März 1783, Teatro Petrovskij[57][58] Sankt Petersburg
1786 Francesco Piticchio 1786[59][60] Wien gravierende Änderungen am Libretto, neben Kürzungen an den Rezitativen sind auch die Arien betroffen
1787 Andrea Favi 1787[1]
1787 Joseph Schuster 1787[1][61][Digitalisat 14] auch 1796 in Dresden Joseph Schuster - La Betulia liberata - german titlepage of the libretto - Dresden 1796.png
1790 Bonaventura Furlanetto 1790, Ospedale della Pieta[62] Venedig als Bethulia liberata
1791 Pietro Alessandro Guglielmi 1791, Teatro del Fondo di Separazione[1][63][Digitalisat 15][Digitalisat 16][Digitalisat 17] Neapel bearbeitet von Fiori als Il trionfo di Giuditta, ossia La morte di Oloferne; auch 1795 im Teatro della Pergola in Florenz Pietro Alessandro Guglielmi - La Betulia liberata - titlepage of the libretto - Naples 1791.png
1791 Antonio Brunetti 11. Mai 1791[64][65][66][67] Chieti auch am 11. Mai 1792 und 1793 in Chieti; am 27.–29. August 1799 in Tagliacozzo
1794 Sebastiano Nasolini 2. Februar 1794, Oratorio di S. Filippo Neri[1][68] Florenz „componimento drammatico“
1796 Giuseppe Giordani 8. Mai 1796, Teatro della Fenice[69] Ancona
1805 Natale Mussini 27. Januar 1806, Konzertsaal des Königlichen National-Theaters[1][70] Berlin als Das befreite Bethulien
1805 Johann Gottlieb Naumann 13. April 1805 (posthum), Hofkapelle[71][Digitalisat 18] Dresden Johann Gottlieb Naumann - La Betulia liberata - german titlepage of the libretto - Dresden 1805.png
1820 Antonio Salieri 1821[72][73] Wien Bearbeitung (Kürzung) des Oratoriums von Florian Leopold Gassmann anlässlich der 50-jährigen Gründungsfeier der Tonkünstler-Sozietät
unbekannt Agostino Fontana unbekannt[74]
unbekannt Giacomo Francesco Milano Franco d’Aragona unbekannt, Biblioteca Comunale[75][76] Polistena auch als Giuditta

Aufnahmen und Aufführungen in neuerer Zeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Elisabeth Birnbaum: Das Juditbuch im Wien des 17. und 18. Jahrhunderts. Peter Lang, 2009, S. 184–227 (teilweise online bei Google Books).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: La Betulia liberata – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Digitalisate[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Libretto (italienisch). Digitalisat des Münchener Digitalisierungszentrums. In: Opere del signor abate Pietro Metastasio, Band 6, Herissant, Paris 1780, S. 323 ff.
  2. a b Peter Obladen: Die heldenmüthige Judith, oder das errettete Bethulien (deutsche Übersetzung des Librettos). In: Geistliche Schaubühne. Zweite verbesserte Auflage. Matthäus Rieger und Söhne, Augsburg und Leipzig 1766. Digitalisat des Münchener Digitalisierungszentrums, S. 125.
  3. Libretto (italienisch) des Oratoriums von Andrea Bernasconi, München 1754. Digitalisat des Münchener Digitalisierungszentrums.
  4. Libretto (italienisch/deutsch) des Oratoriums von Andrea Bernasconi, Baden 1762. Digitalisat der Zentralbibliothek Zürich.
  5. Libretto (italienisch) des Oratoriums von Niccolò Jommelli, Rom 1743. Digitalisat des Münchener Digitalisierungszentrums.
  6. Libretto (italienisch) des Oratoriums von Niccolò Jommelli, Castel San Pietro 1757. Digitalisat im Museo internazionale e biblioteca della musica di Bologna.
  7. Partitur des Oratoriums von Niccolò Jommelli. Digitalisat im International Music Score Library Project.
  8. Partitur des Oratoriums von Pasquale Cafaro. Digitalisat im International Music Score Library Project.
  9. Libretto (italienisch) des Oratoriums von Antonio Aurisicchio, Rom 1756. Digitalisat im Museo internazionale e biblioteca della musica di Bologna.
  10. Partitur des Oratoriums von Wolfgang Amadeus Mozart, Breitkopf & Härtel, Leipzig 1883. Digitalisat im International Music Score Library Project.
  11. Partitur des Oratoriums von Jakob Schuback. Digitalisat bei der Staatsbibliothek zu Berlin.
  12. Partitur des Oratoriums von Gaetano Pugnani. Digitalisat im International Music Score Library Project.
  13. Libretto (italienisch) des Oratoriums von Pasquale Anfossi, Rom 1785. Digitalisat im Internet Archive.
  14. Libretto (italienisch/deutsch) des Oratoriums von Joseph Schuster, Dresden 1796. Digitalisat des Münchener Digitalisierungszentrums.
  15. Libretto (italienisch) des Oratoriums von Pietro Alessandro Guglielmi, Neapel 1791. Digitalisat im Museo internazionale e biblioteca della musica di Bologna.
  16. Libretto (italienisch) des Oratoriums von Pietro Alessandro Guglielmi, Florenz 1795. Digitalisat im Museo internazionale e biblioteca della musica di Bologna.
  17. Partitur des Oratoriums von Pietro Alessandro Guglielmi. Digitalisat im Portal Internet Culturale.
  18. Libretto (italienisch/deutsch) des Oratoriums von Johann Gottlieb Naumann, Dresden 1805. Digitalisat des Münchener Digitalisierungszentrums.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f g h i j k l m n o p q Don Neville: Metastasio [Trapassi], Pietro (Antonio Domenico Bonaventura). In: Grove Music Online (englisch; Abonnement erforderlich).
  2. Metastasio, Pietro in Die Musik in Geschichte und Gegenwart, S. 50861 ff (vgl. MGG Bd. 9, S. 229 ff.) Bärenreiter-Verlag 1986 (Digitale Bibliothek Band 60).
  3. Birnbaum S. 187
  4. a b Birnbaum S. 230
  5. Birnbaum S. 186
  6. Birnbaum S. 214
  7. Birnbaum S. 192
  8. Birnbaum S. 211
  9. Birnbaum S. 227 f
  10. La Betulia liberata (Georg Reutter) bei Opening Night! Opera & Oratorio Premieres, Stanford University, abgerufen am 28. April 2015.
  11. La Betulia liberata (Georg Reütter) im Corago-Informationssystem der Universität Bologna, abgerufen am 29. April 2015.
  12. a b Birnbaum S. 220
  13. a b Rezension der historisch-kritischen Neuausgabe des Oratoriums von Pasquale Anfossi auf pietrometasio.com (italienisch), abgerufen am 3. Juni 2015.
  14. La Betulia liberata (Andrea Bernasconi) bei Opening Night! Opera & Oratorio Premieres, Stanford University, abgerufen am 28. April 2015.
  15. La Betulia liberata (Andrea Bernasconi) im Corago-Informationssystem der Universität Bologna, abgerufen am 29. April 2015.
  16. Betulia liberata (Charles Sodi) bei Opening Night! Opera & Oratorio Premieres, Stanford University, abgerufen am 23. Mai 2015.
  17. La Betulia liberata (Niccolò Jommelli) bei Opening Night! Opera & Oratorio Premieres, Stanford University, abgerufen am 28. April 2015.
  18. La Betulia liberata (Niccolò Jommelli) im Corago-Informationssystem der Universität Bologna, abgerufen am 29. April 2015.
  19. a b Birnbaum S. 227
  20. Bibliotheksdatensatz des Oratoriums von Niccolò Jommelli im Katalog der Universitätsbibliothek Eichstätt-Ingolstadt, abgerufen am 30. April 2015.
  21. Datensatz des Oratoriums von Niccolò Jommelli (1785) bei librettodopera.it, abgerufen am 8. April 2018.
  22. Produktdetails zur kritischen Neuausgabe des Oratoriums von Niccolò Jommelli bei utorpheus.com, abgerufen am 3. Juni 2015.
  23. Bibliotheksdatensatz des Oratoriums von Giovanni Nicola Ranieri Redi in der University of Toronto, abgerufen am 3. Juni 2015.
  24. Bibliotheksdatensatz des Oratoriums von Baldassarre Angelini im Servizio Bibliotecario Nazionale, abgerufen am 3. Juni 2015.
  25. Datensatz des Oratoriums von Baldassarre Angelini (1746) bei librettodopera.it, abgerufen am 8. April 2018.
  26. Datensatz des Oratoriums von Baldassarre Angelini (1748) bei librettodopera.it, abgerufen am 8. April 2018.
  27. La Betulia liberata (Pasquale Cafaro) bei Opening Night! Opera & Oratorio Premieres, Stanford University, abgerufen am 28. April 2015.
  28. Bethulia liberata (Vincenzo Ciampi) bei Opening Night! Opera & Oratorio Premieres, Stanford University, abgerufen am 28. April 2015.
  29. Betulia liberata (Antonio Aurisicchio) im Corago-Informationssystem der Universität Bologna, abgerufen am 29. April 2015.
  30. La Betulia liberata (Ignaz Holzbauer) bei Opening Night! Opera & Oratorio Premieres, Stanford University, abgerufen am 28. April 2015.
  31. Birnbaum S. 221
  32. Thema Judith / Holofernes auf klassikthemen.net (Memento vom 7. Juni 2015 im Webarchiv archive.today).
  33. Datensatz des Oratoriums von Giovanni Ricci bei librettodopera.it, abgerufen am 8. April 2018.
  34. La Betulia liberata (Giuseppe Scolari) im Corago-Informationssystem der Universität Bologna, abgerufen am 29. April 2015.
  35. Bibliotheksdatensatz des Oratoriums von Giuseppe Calegari bei der Stiftung Mozarteum Salzburg, abgerufen am 22. Februar 2016.
  36. La Betulia liberata (Wolfgang Amadeus Mozart) bei Opening Night! Opera & Oratorio Premieres, Stanford University, abgerufen am 28. April 2015.
  37. La Betulia liberata, K 74c (Wolfgang Amadeus Mozart) im Corago-Informationssystem der Universität Bologna, abgerufen am 29. April 2015.
  38. Birnbaum S. 223
  39. Betulia liberata (Josef Myslivecek) bei Opening Night! Opera & Oratorio Premieres, Stanford University, abgerufen am 28. April 2015.
  40. La Betulia liberata (Florian Leopold Gassmann) bei Opening Night! Opera & Oratorio Premieres, Stanford University, abgerufen am 28. April 2015.
  41. La Betulia liberata (Florian Leopold Gassmann) im Corago-Informationssystem der Universität Bologna, abgerufen am 29. April 2015.
  42. La Betulia liberata (Jakob Schuback) bei Opening Night! Opera & Oratorio Premieres, Stanford University, abgerufen am 28. April 2015.
  43. La Betulia liberata (Johann Nikolaus Franz Seydelmann) bei Opening Night! Opera & Oratorio Premieres, Stanford University, abgerufen am 28. April 2015.
  44. Bibliotheksdatensatz des Oratoriums von Domenico Corri im Katalog der Universitätsbibliothek Eichstätt-Ingolstadt, abgerufen am 30. April 2015.
  45. Gennaro Manna auf haendel.it (italienisch), abgerufen am 4. Juni 2015.
  46. La Betulia liberata (Gianfrancesco Almerici) bei Opening Night! Opera & Oratorio Premieres, Stanford University, abgerufen am 28. April 2015.
  47. Sven Hansell, Marita P. McClymonds: Alessandri, Felice. In: Grove Music Online (englisch; Abonnement erforderlich).
  48. La Betulia liberata (Felice Alessandri) bei Opening Night! Opera & Oratorio Premieres, Stanford University, abgerufen am 28. April 2015.
  49. Giuditta, overo La Betulia liberata (Nicolò Sala) bei Opening Night! Opera & Oratorio Premieres, Stanford University, abgerufen am 28. April 2015.
  50. Partitur des Oratoriums von Nicola Sala. Digitalisat im Portal Internet Culturale.
  51. Hermann Abert, Stewart Spencer: W. A. Mozart. Yale University Press, 2007, S. 207 (online bei Google Books).
  52. Judith, oder Der Entsatz Bethuliens (Johann Michael Demmler) bei Opening Night! Opera & Oratorio Premieres, Stanford University, abgerufen am 4. Juni 2015.
  53. Betulia liberata (Gaetano Pugnani) bei Opening Night! Opera & Oratorio Premieres, Stanford University, abgerufen am 28. April 2015.
  54. La Betulia liberata (Pasquale Anfossi) bei Opening Night! Opera & Oratorio Premieres, Stanford University, abgerufen am 28. April 2015.
  55. La Betulia liberata (Giuseppe Morosini) bei Opening Night! Opera & Oratorio Premieres, Stanford University, abgerufen am 28. April 2015.
  56. La Betulia liberata (Pietro Pompeo Sales) bei Opening Night! Opera & Oratorio Premieres, Stanford University, abgerufen am 28. April 2015.
  57. La Betulia liberata (Mattia Stabingher) bei Opening Night! Opera & Oratorio Premieres, Stanford University, abgerufen am 28. April 2015.
  58. Anna Giust: Cercando l'opera russa. Feltrinelli Editore (online bei Google Books).
  59. La Betulia liberata (Francesco Piticchio) bei Opening Night! Opera & Oratorio Premieres, Stanford University, abgerufen am 28. April 2015.
  60. Birnbaum S. 224
  61. La Betulia liberata (Josef Schuster) bei Opening Night! Opera & Oratorio Premieres, Stanford University, abgerufen am 28. April 2015.
  62. Bethulia liberata (Bonaventura Furlanetto) bei Opening Night! Opera & Oratorio Premieres, Stanford University, abgerufen am 28. April 2015.
  63. La morte d’Oloferne (Pietro Alessandro Guglielmi) bei Opening Night! Opera & Oratorio Premieres, Stanford University, abgerufen am 29. April 2015.
  64. La Betulia liberata (Antonio Brunetti) bei Opening Night! Opera & Oratorio Premieres, Stanford University, abgerufen am 28. April 2015.
  65. Bibliotheksdatensatz des Oratoriums von Antonio Brunetti (1791) im Servizio Bibliotecario Nazionale, abgerufen am 4. Juni 2015.
  66. Bibliotheksdatensatz des Oratoriums von Antonio Brunetti (1792) im Servizio Bibliotecario Nazionale, abgerufen am 4. Juni 2015.
  67. Bibliotheksdatensatz des Oratoriums von Antonio Brunetti (1793) im Servizio Bibliotecario Nazionale, abgerufen am 4. Juni 2015.
  68. Nasolini, Sebastiano. In: Dizionario Biografico – Treccani, abgerufen am 4. Juni 2015.
  69. La Betulia liberata (Giuseppe Giordani) bei Opening Night! Opera & Oratorio Premieres, Stanford University, abgerufen am 28. April 2015.
  70. Aufführungsdatensatz des Oratoriums von Natale Mussini in der Theater-Datenbank Berliner Klassik, abgerufen am 4. Juni 2015.
  71. Betulia liberata (Johann Gottlieb Naumann) bei Opening Night! Opera & Oratorio Premieres, Stanford University, abgerufen am 28. April 2015.
  72. La Betulia liberata (Antonio Salieri) bei Opening Night! Opera & Oratorio Premieres, Stanford University, abgerufen am 28. April 2015.
  73. Carl Ferdinand Pohl: Denkschrift aus Anlass des hundertjährigen Bestehens der Tonkünstler-Societät. Wien 1871, S. 43 (Online im Internet Archive).
  74. La Betulia liberata (Agostino Fontana) bei Opening Night! Opera & Oratorio Premieres, Stanford University, abgerufen am 28. April 2015.
  75. La Betulia liberata (Giacomo Francesco Milano Franco d’Aragona) bei Opening Night! Opera & Oratorio Premieres, Stanford University, abgerufen am 28. April 2015.
  76. Milano Franco d’Aragona, Giacomo Francesco. In: Dizionario Biografico – Treccani, abgerufen am 28. April 2015.
  77. CD-Veröffentlichungen auf der Website des Sängers Mario Aschauer@1@2Vorlage:Toter Link/www.mario-aschauer.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven) , abgerufen am 8. Juni 2015.
  78. Betulia liberata: la storia di Giuditta nelle interpretazioni di Mozart e Jommelli. Bericht (italienisch) auf der Website des Ravenna-Festival (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive).
  79. Betulia liberata (Jommelli), Salzburg und Ravenna auf der Website des Philharmonia Chores Wien, abgerufen am 13. November 2017.
  80. Johann Gottlieb Naumann. In: Andreas Ommer: Verzeichnis aller Operngesamtaufnahmen. Zeno.org, Band 20, S. 11907.
  81. La Betulia liberata – Festival Terras sem Sombra. Aufführungsankündigung des Oratoriums von Gaetano Pugnani am 23. Juni 2012 (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive), abgerufen am 4. Juni 2015.
  82. Benevento, SanniOpera Festival 2007: il programma, abgerufen am 4. Juni 2015.