La Grande Bellezza – Die große Schönheit

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Filmdaten
Deutscher Titel La Grande Bellezza – Die große Schönheit
Originaltitel La grande bellezza
Produktionsland Italien, Frankreich[1]
Originalsprache Italienisch
Erscheinungsjahr 2013
Länge 141 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Paolo Sorrentino
Drehbuch Paolo Sorrentino
Umberto Contarelli
Produktion Nicola Giuliano
Francesca Cima
Musik Lele Marchitelli
Kamera Luca Bigazzi
Schnitt Cristiano Travaglioli
Besetzung

La Grande Bellezza – Die große Schönheit ist ein Spielfilm von Paolo Sorrentino aus dem Jahr 2013. Die italienisch-französische Koproduktion wurde am 21. Mai 2013 im Rahmen des Wettbewerbs der 66. Internationalen Filmfestspiele von Cannes uraufgeführt und gewann unter anderem 2014 jeweils den Oscar und den Golden Globe in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film sowie 2013 vier Auszeichnungen beim Europäischen Filmpreis. Am 27. Juli 2013 kam der Film in die deutschen Kinos.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jep Gambardella steuert auf die 65 zu. Seit er sich vor 40 Jahren in das mondäne Leben Roms gestürzt hat, besteht sein Leben aus Partys, schönen Frauen und schillernden Menschen. Er scheint sein Leben zu genießen. Als erfolgreicher Journalist und Charmeur krönt er sämtliche angesagten Events der Stadt und feiert wild mit der High Society Roms. Doch Jep sieht auch die Oberflächlichkeit und die Opulenz der Gesellschaft, deren Teil er ist. Sein 65. Geburtstag, ein rauschendes Fest, markiert dann den Wendepunkt in seinem Leben; er beschließt, es in eine andere Richtung zu lenken.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit La Grande Bellezza greift Sorrentino wie in früheren Filmen ein gesellschaftskritisches Thema auf. Er porträtiert die italienische High Society, die sich selbst hochlobt und nicht zu bemerken scheint, dass ihre goldenen Tage längst gezählt sind.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Ein melancholisch-träumerischer, hypnotisch-verführerischer Film über Exzess, Dekadenz und das eitle Geschwätz der gehobenen Gesellschaft, der mit einer Fülle glänzender filmischer Miniaturen über Sinn und Sinnlosigkeit des Daseins philosophiert. Zugleich eine filmhistorisch raffinierte Hommage auf Fellinis „Das süße Leben“, die hinter all der Pracht und Schönheit nach Momenten erfüllter Gegenwart fahndet.“

„Bei aller Freude am Visuellen, am Auswalzen der Symbolik, ist ‚La Grande Bellezza‘ ein wahrhaft tiefsinniger Film. […] Ein Film wie pure Magie, der jede Minute lohnt.“

Annette Stiekele: Hamburger Abendblatt[2]

2016 belegte La Grande Bellezza bei einer Umfrage der BBC zu den 100 bedeutendsten Filmen des 21. Jahrhunderts den 64. Platz.

Filmmusik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b La Grande Bellezza – Die große Schönheit. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 14. August 2013.
  2. La Grande Bellezza: Das süße Nichtstun langweilt. In: Hamburger Abendblatt. 25. Juli 2013, abgerufen am 7. Oktober 2013.