La mer gelée

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La mer gelée

Beschreibung Literaturzeitschrift
Sprache deutsch, französisch
Erstausgabe 2004
Erscheinungsweise jährlich
Chefredakteur Alban Lefranc, Aurélie Maurin
Weblink [1]
ISSN 1772-0613

La mer gelée (deutsch: Das gefrorene Meer) ist eine deutsch-französische Literaturzeitschrift, die im Jahr 2000 zunächst als Online-Projekt deutscher und französischer Autoren startete und seit 2004 zweimal im Jahr als Printversion erscheint.

Das Anliegen der Zeitschrift ist es, möglichst umfassend verschiedene Perspektiven zu einem jeweiligen Thema zu bündeln: Hierbei werden nicht nur literarische Sprechweisen versammelt, sondern ebenso philosophische, soziologische und journalistische Arbeiten nebeneinandergestellt. Jede Ausgabe enthält zudem eine Serie von Zeichnungen eines bildenden Künstlers. Alle Textbeiträge werden zweisprachig – deutsch und französisch – abgedruckt. Möglich ist dies dank eines Netzwerks von Übersetzern (unter anderem Rüdiger Fischer, Katja Roloff, Odile Kennel, Olivier Le Lay, Alban Lefranc), die in Deutschland und Frankreich in enger Zusammenarbeit mit der Redaktion und den Autoren die Texte behutsam über die Sprachgrenze tragen.

Seit 2004 veranstaltet La mer gelée mit Autoren, Filmemachern, bildenden Künstlern und Musikern Festivals und Lesungen in Deutschland und Frankreich, bei denen die Zweisprachigkeit des Projekts stets als wichtiges ästhetisches Element zum Tragen kommt.

Die Website der Zeitschrift enthält ein umfangreiches, frei zugängliches Archiv zeitgenössischer Texte und Übersetzungen, sowie Videos und gesprochene Texte.

Die Redaktion hat ihren Sitz in Berlin und Paris. Die verantwortlichen Redakteure sind François Athané, Bernard Banoun, Antoine Brea, Noémi Lefebvre, Alban Lefranc, Aurélie Maurin.

In der Zeitschrift schreiben Autoren wie Elfriede Jelinek, Elke Erb, Ann Cotten, Monika Rinck, Ron Winkler, Serge Pey, Christian Prigent, Andres Veiel, Yoko Tawada, Jean-Pierre Faye, Patrick Quillier, Johannes Jansen, Odile Kennel, Daniela Dröscher, Gilles Amalvi, Antoine Brea, Nina Bussmann, Alban Lefranc, Arno Calleja.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]