Lacourt (Ariège)

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Lacourt
La Cort
Lacourt (Frankreich)
Lacourt
Region Okzitanien
Département Ariège
Arrondissement Saint-Girons
Kanton Couserans Est
Gemeindeverband Couserans-Pyrénées
Koordinaten 42° 57′ N, 1° 11′ OKoordinaten: 42° 57′ N, 1° 11′ O
Höhe 411–1.232 m
Fläche 16,50 km2
Einwohner 198 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 12 Einw./km2
Postleitzahl 09200
INSEE-Code

Lacourt und der Fluss Salat

Lacourt (Okzitanisch: La Cort) ist eine französische Gemeinde mit 198 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2016) im Département Ariège in der Region Okzitanien; sie gehört zum Arrondissement Saint-Girons, zum Gemeindeverband Couserans-Pyrénées und zum Kanton Couserans Est (bis 2015: Kanton Saint-Girons). Die Einwohner werden Lacourtais/Lacourtaises genannt.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lacourt liegt rund 77 Kilometer südsüdwestlich der Stadt Toulouse im Westen des Départements Ariège. Die Gemeinde besteht aus dem Dorf Lacourt, den Weilern Chunaut, Espou, Milas und Sengouagneich, Streusiedlungen und Einzelgehöften. Durch die Gemeinde fließt der Fluss Salat in nördlicher Richtung. Lacourt liegt innerhalb des Regionalen Naturparks Pyrénées Ariégeoises. Weite Teile der Gemeinde sind Bergland und bewaldet. Höchster Punkt ist der Table des Quatre Seigneurs im Westen der Gemeinde. Verkehrstechnisch liegt die Gemeinde an der D3.

Umgeben wird Lacourt von den Nachbargemeinden Eycheil im Nordwesten und Norden, Encourtiech im Norden, Rivèrenert im Nordosten, Erp im Osten, Soueix-Rogalle im Südosten und Süden, Alos im Südwesten und Westen sowie Moulis im Westen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im 12. Jahrhundert wird das vom Herzog von Couserans erbaute Schloss Château de Chunaut erwähnt. Im Mittelalter lag der Ort innerhalb der Provinz Couserans, die wiederum ein Teil der Provinz Gascogne war. Die Gemeinde gehörte von 1793 bis 1801 zum District Saint-Girons. Zudem lag Lacourt von 1793 bis 2015 innerhalb des Kantons Saint-Girons. Die Gemeinde ist seit 1801 dem Arrondissement Saint-Girons zugeteilt. Lacourt entstand in seiner heutigen Form in den Jahren 1790 bis 1794, als sich Lacourt und Espou zur heutigen Gemeinde vereinigten.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1793 1800 1841 1911 1921 1926 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2014
Einwohner 874 801 1.278 1.038 797 813 427 429 356 361 279 264 211 203
Quellen: Cassini und INSEE

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kirche Saint-Pierre-aux-Liens
  • Gedenkplatte für die Gefallenen[1]
  • Höhle Grotte de Charblac und zahlreiche weitere Höhlen
  • Brücke aus dem 18. Jahrhundert über den Salat
  • zahlreiche Wegkreuze (darunter Croix de la Baraque, Croix de la Lauze und Croix de Sournis)
  • Überreste des Château de Chunaut aus dem 12. Jahrhundert
  • weitere Sehenswürdigkeiten[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Lacourt (Ariège) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gedenkplatte für die Gefallenen
  2. Beschreibung auf Palissy (französisch)