Lacq

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Lacq
Lacq (Frankreich)
Lacq
Region Nouvelle-Aquitaine
Département Pyrénées-Atlantiques
Arrondissement Pau
Kanton Kanton Artix et Pays de Soubestre
Gemeindeverband Communauté de communes de Lacq-Orthez
Koordinaten 43° 25′ N, 0° 37′ WKoordinaten: 43° 25′ N, 0° 37′ W
Höhe 88–190 m
Fläche 17,05 km²
Einwohner 730 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 43 Einw./km²
Postleitzahl 64170
INSEE-Code
Website http://www.cc-lacq.fr/

Lacq ist eine französische Gemeinde mit 730 Einwohnern (Stand 1. Januar 2014) im Département Pyrénées-Atlantiques und der Region Aquitanien.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lacq liegt im Pyrenäenvorland. Durch das Gemeindegebiet fließen die Géüle und die Lagle, die beide in den Gave de Pau münden.

Nachbargemeinden von Lacq sind Arthez-de-Béarn und Urdès im Norden, Mont im Westen, Abidos und Os-Marsillon im Süden sowie Artix und Serres-Sainte-Marie im Osten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde entstand aus dem Zusammenschluss der ehemaligen Gemeinden Lacq und Audéjos, die zwei unterschiedlichen Kantonen angehörten. Die Zugehörigkeit zu den damaligen Kantonen besteht bis heute.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der Untergrund unter Lacq enthält Schwefel in Form von gasförmigem Schwefelwasserstoff (H2S), aus dem durch Oxidation kristalliner Schwefel hergestellt wird, der dann transportiert und weiterverarbeitet werden kann.
  • Bei Lacq befindet sich Frankreichs größtes Erdgasfeld.
  • In Lacq wurde die erste französische Demonstrationsanlage errichtet, in der die gesamte Kette des Oxyfuel-Prozesses, von der Sauerstoffproduktion bis zur Einlagerung des Kohlendioxids in einer ehemaligen Erdgaslagerstätte in industriellem Maßstab getestet wird. Im Zeitraum von 2009 bis 2013 wurden insgesamt mehr als 51.000 Tonnen Kohlendioxid abgetrennt, über eine Pipeline in ein erschöpftes Erdgasfeld in 30 km Entfernung geleitet und dort gespeichert. Bis 2016 wurden mögliche Auswirkungen auf die Umwelt beobachtet. Das Projekt diente dazu, die technische Machbarkeit zu demonstrieren, Erfahrungen und Daten zu sammeln, um die Technologie mithilfe eines industriellen Prozesses mit größeren Volumen anzuwenden, und Methodiken zur geologischen Untersuchung und Überwachung von Standorten zu entwickeln.[1]

Gemeindepartnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lacq pflegt eine Partnerschaft mit der spanischen Gemeinde San Quintín de Mediona in Katalonien.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Lacq – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Abschlussbericht zu CCS-Pilotprojekt in Lacq, Frankreich, vorgestellt. IZ Klima - Informationszentrum für CO2-Technologien e.V. Abgerufen am 17. Januar 2017.