WAS-2121 Niwa

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AwtoWAS
Niva 1600
Niva 1600
2121
Produktionszeitraum: seit 1976
Klasse: Geländewagen
Karosserieversionen: Kombi, Landaulet
Motoren: Ottomotoren:
1,3–1,8 Liter (44–61 kW)
Dieselmotor:
1,9 Liter (55 kW)
Länge: 3720–4240 mm
Breite: 1680 mm
Höhe: 1640 mm
Radstand: 2200–2700 mm
Leergewicht: 1150–1390 kg
Vorgängermodell keines
Nachfolgemodell keines

Der ВАЗ-2121 «Нива», deutsche Transkription: WAS-2121 „Niwa“, bekannt unter den Handelsnamen Lada Niva 1600 bzw. Lada Niva 4X4, ist ein vom russischen Automobilhersteller AwtoWAS in Toljatti produzierter Geländewagen. Modellbezeichnungen für andere Märkte sind unter anderem Lada Taiga (Österreich), Lada Sport (Island) und Lada Bushman (Australien). Der Wagen ist der Begründer der Klasse der kompakten und preiswerten Geländewagen mit selbsttragender Karosserie. Dieses Konzept wurde mittlerweile von vielen westlichen Herstellern adaptiert. Kontinuierlich weiterentwickelt, wird der WAS-2121 seit vier Jahrzehnten hergestellt und gilt als einfache, aber äußerst robuste Konstruktion. Bis 2002 entstanden 1.492.554 Exemplare, der Wagen ist jedoch noch in Produktion.

Fahrzeuggeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Urmodell WAS-2121[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der WAS-2121 geht auf den Vorsitzenden des Ministerrates der UdSSR, Alexei Nikolajewitsch Kossygin, zurück. Im Sommer 1970 forderte er von AwtoWAS, ASLK und Ischmasch, ein Geländefahrzeug auf Basis des WAS-2101 für ländliche Gebiete zu entwickeln:[1] „Die Zusammenarbeit mit Fiat endet (…). Also, Ihr erster unabhängiger Schritt sollte die Schaffung eines Geländewagens auf der Basis des „Schiguli“ für unsere Dorfbewohner sein.“[2] Entwickelt wurde der spätere WAS-2121 dann bei AwtoWAS maßgeblich unter Leitung Pjotr Prusows (1942–2017).[3] Erste Tests mit zwei Prototypen (1Э2121) wurden im Sommer 1971 durchgeführt. Diese Prototypen unterschieden sich noch erheblich vom späteren Serienmodell: Sie hatten einen Leiterrahmen, eine offene Karosserie und kein sperrbares Mitteldifferenzial. Nach diesen Tests wurde das Konzept des Fahrzeuges grundlegend überarbeitet. Im Sommer 1973 war der zweite Prototyp 2Э2121 fertiggestellt, der dem späteren Serienmodell nicht nur technisch, sondern auch optisch ähnelte. Dieser Wagen hatte permanenten Allradantrieb mit sperrbarem Mitteldifferenzial und eine selbsttragende Karosserie, die der Designer Waleri Semuschkin entwarf.[1] 1974 hatte der Prototyp dann auch den Kühlergrill des späteren Serienmodells. Im selben Jahr wurden die ersten 15 Vorserienmodelle hergestellt. Der Auftrag zur Aufnahme der Serienfertigung wurde am 15. Juli 1975 erteilt.[4] Die ersten Fahrzeuge der Nullserie wurden schließlich im Februar 1976 produziert,[5] im März folgten weitere 50 Fahrzeuge.[6] Das Basismodell mit 1,57-Liter-Motor, der WAS-2121, Verkaufsbezeichnung Niva 1600, wurde bald um eine Variante mit 1,3 Liter Hubraum ergänzt, Modellbezeichnung WAS-21211. Sie wurde nur in kleiner Stückzahl gebaut. Schnell entwickelte sich der „Niwa“ zum Erfolgsmodell, das auch ins westliche Ausland exportiert wurde.[5]

Neues Modellprogramm in den 1990er-Jahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

WAS-2121 (1976 bis 1994)
WAS-21213 (seit 1994)
WAS-2121, Baujahr 1979
WAS-2329
WAS-21218
WAS-2131
WAS-212183
WAS-2129

Erste große Änderungen erfuhr der „Niwa“ Anfang der 1990er-Jahre. Nach und nach wurde das Modellprogramm überarbeitet und eine Fülle an Fahrzeugen auf Basis des „Niwas“ auf den Markt gebracht. Der ursprüngliche WAS-2121 wurde ab 1994 durch den WAS-21213 ersetzt, der einen Motor mit 1,7 Liter Hubraum, ein Fünfganggetriebe und eine größere Hecktüre mit niedrigerer Ladekante hatte. Zwischen 1991 und 1994 gab es das Übergangsmodell WAS-21219, noch mit der alten Karosserie, aber schon der neuen Technik.[7] Äußerlich größter Unterschied zwischen WAS-2121 und WAS-21213 sind die schmalen Rückleuchten neben der bis zum Stoßfänger reichenden Heckklappe statt breiter Leuchten auf dem Heckblech. Weiters hat der Wagen ein neues Armaturenbrett, einen neuen Tacho und ein neues Lenkrad mit verformbarer Nabe (Pralltopf). Er war fortan das Basismodell, alle nachfolgenden Modelle basieren auf dem WAS-21213. Sie haben nicht mehr die Modellbezeichnung Niva 1600. In Zusammenarbeit mit Peugeot wurde ab 1993 der WAS-21215 mit 1,9-Liter-Wirbelkammer-Dieselmotor gebaut. Ebenfalls 1994 folgte eine Variante mit 500 mm längerem Radstand, zunächst mit drei Türen und zusätzlichen Seitenscheiben.[1] Seit 1995 wird das Modell WAS-2131 mit langem Radstand als Fünftürer gebaut.[4] Das zweite Modell mit langem Radstand und drei Türen wird als „Fora“ vermarktet und trägt die Typenbezeichnung WAS-21218. Es hat längere Türen, sodass die zusätzlichen Seitenscheiben entfallen.[8] Ein weiteres Modell ist das Landaulet.[9]

Es gab in den 1990er-Jahren Bestrebungen, den „Niwa“ durch eine moderne Konstruktion zu ersetzen. Man entwickelte den WAS-2123, der in geringer Stückzahl in Handarbeit gefertigt wurde. Die Wirren der russischen Automobilindustrie und die Finanzkrise ließen eine Großserienfertigung jedoch nicht zu. GM und AwtoWAS starteten als GM-AwtoWAS ein Joint-Venture, das das Fahrzeug letztlich als Chevrolet Niva vermarktete.[4]

Jüngere Entwicklungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Jahren 2009/2010 kam es zu einer allgemeinen Modernisierung des nun über 30 Jahre alten Modells. Verändert wurde das Armaturenbrett, die vorderen Blinklichter und die technische Ausstattung.[10] Unter anderem wurden Änderungen an der Vorderrad- und Hinterradaufhängung durchgeführt und die Stoßdämpferabstimmung geändert. Zudem lassen sich die größeren Außenspiegel von innen justieren.[10] Später wurde auch die Türverkleidung geändert. Außerdem wird der nunmehr Lada 4X4 genannte Wagen seit 2013 mit ABS ausgeliefert.[11] und erhält während der Lackierung eine KTL-Beschichtung.[12]

Typenübersicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Fachliteratur wird das Fahrzeug einheitlich als ВАЗ-2121 «Нива» bezeichnet, deutsche Transkription WAS-2121 „Niwa“, englische Transkription VAZ-2121 ‘Niva’. Niva fungiert dabei als Markenname für alle Fahrzeuge auf Basis des WAS-2121 und wird auch ohne den Markennamen des Herstellers AwtoWAS für Exportmärkte, Lada, verstanden. Mittlerweile findet sich der Markenname Lada jedoch auch in russischsprachiger Fachliteratur, wo das Fahrzeug ergänzend zur Typenbezeichnung WAS-2121 „Niwa“ auch als Lada Niva bezeichnet wird.[13] Einige Niwa-Typen haben auch einen Handelsnamen, beim ersten „Niwa“ lautet dieser oft Niva 1600, allgemein wird jedoch nur die Typenbezeichnung als Handelsname verwendet, die oberhalb des Schwellers aufgebracht ist. Bei einigen Modellen wurde in Ergänzung zum Handelsnamen der Zusatz 4×4 verwendet, der später als 4X4 zum Handelsnamen des „Niwas“ wurde.

Kurzer Radstand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • WAS-2121: Basistyp, bis 1994 gebaut, Vierganggetriebe, Vergasermotor 1,57 l Hubraum. Handelsnamen u. a.: Lada Niva 1600, Lada Austro Taiga, Lada 2121, Lada Niva 4×4
    • WAS-21211: Wie Basistyp, bis ca. 1987 gebaut, Vierganggetriebe, Vergasermotor 1,3 l Hubraum.
  • WAS-21219: Übergangsmodell zwischen WAS-2121 und WAS-21213, das bereits ein Fünfganggetriebe und einen Motor mit 1,7 l Hubraum hat, die Karosserie entspricht aber noch dem WAS-2121.
  • WAS-21213: Basistyp seit 1994, Fünfganggetriebe, Vergasermotor 1,7 l Hubraum. Handelsnamen u. a.: Lada Niva, Lada Niva 4×4
    • WAS-21212: Bestimmt für den Export, Rechtslenker, Ottomotor, 1,7 l Hubraum. Handelsnamen u. a.: Cossack[14]
    • WAS-21214: Bestimmt für den Export, seit 1994, Fünfganggetriebe, Saugrohreinspritzer 1,7 l Hubraum. Handelsnamen u. a.: Lada Niva, Lada Niva 4×4, Lada Niva 1.7i, Lada Taiga, Lada Urban, Lada Bushman, Lada Sport, Lada 4X4
    • WAS-21215: Wie Basistyp, Fünfganggetriebe, Wirbelkammermotor 1,9 l Hubraum.
    • WAS-21217: Bestimmt für den Export, Ottomotor 1,3 l Hubraum.[15]
  • WAS-2122: Kübelwagen mit Fahrgestell des „Niwas“, Vergasermotor 1,3 l Hubraum. Handelsnamen u. a.: Reka
  • WAS-1922: Extremgeländefahrzeug mit übergroßen Ballonreifen. Handelsnamen u. a.: Marsch

Langer Radstand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • WAS-21218: Dreitüriger Kombi mit langen Türen, 300 mm länger, als der WAS-21213. Ottomotor 1,7 l Hubraum
    • WAS-212183: Offenes Landaulet, 300 mm länger, als der WAS-21213. Ottomotor 1,7 l Hubraum
  • WAS-2129: Dreitüriger Kombi mit kurzen Türen und zusätzlichen Seitenscheiben, 500 mm mehr Radstand, als der WAS-21213
    • WAS-2131: Fünftüriger Kombi mit kurzen Türen ohne zusätzliche Seitenscheiben, 500 mm mehr Radstand, als der WAS-21213, auch erhältlich mit 1,8-Liter-Motor
    • WAS-2131 SP: Dreitüriger Kombi mit kurzen Türen und zusätzliche Seitenscheiben, Ambulanzfahrzeug
  • WAS-2329 Zweitüriger Pickup-Truck, Ottomotor 1,7 l. Handelsnamen u. a.: Lada Niva 4×4 1.7i

Technik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der „Niwa“ ist ein zweiachsiger Geländewagen mit selbsttragender Kombi-Karosserie, längs eingebautem Frontmotor, Untersetzung und permanentem Allradantrieb. Nachfolgend eine Beschreibung der WAS-21213-basierten Typen, Stand Ende der 1990er-Jahre.

Fahrwerk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Vorderräder werden einzeln an ungleich langen Doppelquerlenkern geführt und haben Schraubenfedern mit hydraulischen Teleskopstoßdämpfern. Hinten ist eine Starrachse eingebaut, die an vier Längslenkern und einem Panhardstab geführt wird und sich ebenfalls auf Schraubenfedern mit hydraulischen Teleskopstoßdämpfern abstützt. Sowohl vorne als auch hinten ist je ein Querstabilisator eingebaut. Die Räder des „Niwas“ sind Stahlscheibenräder der Dimension 127J–406 mm (5J–16 in), auf die Reifen der Größe 175–406 mm (6,95–16 in) aufgezogen sind. Die Lenkung ist eine Rollenlenkung mit Globoidschnecke und Zweikranzrolle, die nicht servounterstützt ist.[16] Der Wagen hat eine hydraulische Zweikreisbremsanlage mit Scheibenbremsen an den Vorderrädern und Trommelbremsen an den Hinterrädern. Die Handbremse wirkt auf die Bremsbacken der Hinterräder.[17]

Kraftübertragung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vom Motor wird das Drehmoment über eine Einscheibentrockenkupplung auf das Getriebe übertragen. Das Getriebe hat fünf synchronisierte Vorwärtsgänge und einen unsynchronisierten Rückwärtsgang. Sie werden mit einem Mittelschalthebel eingelegt. Mit einem weiteren Hebel kann eine Untersetzung zugeschaltet werden; so stehen insgesamt zehn Vorwärtsfahrstufen und zwei Rückwärtsfahrstufen zur Verfügung. Über eine Hardyscheibe (nicht starre Wellenkupplung) ist das Schaltgetriebe mit dem Verteilergetriebe verbunden. Das Differenzial des Verteilergetriebes kann gesperrt werden, sodass Vorder- und Hinterachse gleich schnell drehen. Vom Verteilergetriebe führen nadelgelagerte mehrteilige Gelenkwellen mit Kreuzgelenk zu den Achsengetrieben. Die Achsantriebe sind Hypoidkegelradgetriebe. Die Differenzialgetriebe an den Achsen sind nicht sperrbar. Vom Vorderachsdifferenzial führen offene Gelenkwellen zu den Rädern.[16]

Antrieb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Den „Niwa“ gibt es mit verschiedenen Motorisierungen: Vier Ottosaugmotoren (1,3, 1,6, 1,7, 1,8 l) und ein aufgeladener Wirbelkammerdieselmotor (1,9 l). Alle Motoren haben gemein, dass sie wassergekühlte Vierzylinderreihenmotoren sind und OHC-Ventilsteuerung haben, bei den Ottomotoren mit Steuerkette, der Dieselmotor hat einen Zahnriemen. Im „Niwa“ ist der Motor stets längs eingebaut. Sofern der Motor einen Vergaser hat, ist ein Registervergaser, Type 21073-1107010 mit einem Mischkammerdurchmesser von 32 mm eingebaut.[18] Ein Abgasreinigungssystem haben die Vergasermotoren nicht.[19] Weiters haben die Vergasermodelle einen konventionellen mechanischen Zündverteiler,[20] eine kontaktlose Zündung haben nur Modelle mit Saugrohreinspritzung ab 1994.[21] Die Ottomotoren, die keinen Vergaser haben, haben eine Mehrpunktsaugrohreinspritzung[22] und ein Abgasnachbehandlungssystem mit Katalysator,[23] auch der Dieselmotor hat ein Abgassystem mit Katalysator.[24]

Karosserie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der „Niwa“ hat eine selbsttragende Kombikarosserie, die im Wesentlichen in zwei Segmente aufgeteilt ist: Motorraum und Fahrgastraum. Der Fahrgastraum ist durch zwei Seitentüren und eine Hecktüre mit nicht zu öffnender Heckscheibe zugänglich. Zwischen B- und C-Säule ist je Seite ein Seitenfenster eingebaut. Der Motorraum ist durch eine vorn angeschlagene Motorhaube zugänglich. Die Karosserie besteht aus neun Baugruppen: Bodengruppe, Dachpartie, Heckblech, Hecktüre, Motorhaube, Seitenwände und vordere Kotflügel. Die Karosserie ist rundherum geschweißt.[25] Im Kofferraumboden ist keine Reserveradmulde eingelassen, das Reserverad ist stattdessen im Motorraum verlastet.

Interieur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schlüssel eines WAS-21214 „Niwa“

Standardmäßig hat der „Niwa“ zwei Sitze vorne und eine Rücksitzbank. Der Armaturenträger hat verschiedene Rundinstrumente: Eine Kühlwasseranzeige, eine Kraftstoffanzeige, einen Tachometer, einen Drehzahlmesser und ein Voltmeter (ab 1996 durch Kontrolllampe für Batteriespannung ersetzt). Darüber hinaus gibt es eine Kontrolllampe für Öldruck und Handbremse.[26] „Niwas“ neueren Baujahres haben eine elektronische Wegfahrsperre. Dazu haben sie ein zusätzliches Relaissteuergerät, das die Fahrzeugelektronik erst nach Entsperren einschaltet. Der Entsperrschlüssel ist dabei nicht in den Fahrzeugschlüssel integriert, stattdessen hat der „Niwa“ einen zusätzlichen Dongle, der an die Kontaktfläche der Wegfahrsperre gehalten wird, um sie zu entsperren. Auch der Zündschlüssel ist beim „Niwa“ nicht in den Fahrzeugschlüssel integriert, er ist separat.[27] Einige „Niwas“ sind mit Fahrerairbag ausgestattet.[28]

Technische Daten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fahrzeugtype 2121[29] 21211 21213 21214 21215 21218 21219 212183 2129 2131
Karossiereform Kombi, Dreitürer, kurzer Radstand Kombi, Dreitürer, langer Radstand Kombi, Dreitürer, kurzer Radstand Landaulet, langer Radstand Kombi, Dreitürer, langer Radstand Kombi, Fünftürer, langer Radstand
Produktionszeitraum 1976–1994 1978–1987 seit 1994 seit ? seit ? seit ? 1991–1994 seit ? seit 1994 1995–2001 seit 2001
Motor
Motorisierung WAS-2121 WAS-21011 WAS-21213 WAS-21214 Peugeot XUD9 WAS-21213 WAS-2130
Funktionsprinzip Otto Diesel Otto
Gemischbildung Vergaser Mehrpunktsaugrohreinspritzung Wirbelkammereinspritzung Vergaser Saugrohreinspritzung
Bohrung × Hub 79 mm × 80 mm
Hubraum 1570 cm3 1294 cm3 1690 cm3 1905 cm3 1690 cm3 1774 cm3
Verdichtungsverhältnis ε 8,5
Nennleistung nach ISO 1585 (kW) bei min−1 58,8 bei 5400 44 bei 5600 58 bei 5200 58,5 bei 5000 61 bei 5000 55 bei 4600 56,1 bei 5200 58,5 bei 4800
Maximales Drehmoment nach DIN 70020 (kp·m/N·m) bei min−1 12/118 bei 3000
Maße
Länge 3720 mm 3270 mm 4240 mm 4220 mm
Breite 1680 mm
Höhe 1640 mm 1640 mm
Radstand 2200 mm 2200 mm 2700 mm
Bodenfreiheit 220 mm
Leermasse 1150 kg
Maximal zulässige Gesamtmasse 1550 kg
Wendekreisdurchmesser 11,6 m
Steigfähigkeit 58 %
Beschleunigung 0–100 km/h 23 s
Höchstgeschwindigkeit 132 km/h

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Lada Niva – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Kanunnikow, S. 77
  2. W. A. Kotlirow: (Hrsg.): Высокой мысли пламень. Band 1, Типография ДИС АО «АВТОВАЗ», Toljatti, 2000, S. 262–355
  3. Benjamin Triebe: Lada-Konstrukteur gestorben. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 21. März 2017, S. 20.
  4. a b c Nikolai Butirskij: ВАЗ-2121 «Нива». Нестареющий «паркетник», erschienen im AG-Magazin, 2007.
  5. a b Kanunnikow, S. 78
  6. P. Wolin: Вдохновение по расчёту. in Литературная газета, № 10, 10 März 1976, S. 11.
  7. Igor Denisowez Druscheski: WAS-21219 im Автомодельное бюро
  8. Kanunnikow, S. 83
  9. Kanunnikow, S. 82
  10. a b Stephan Bähnisch: Niva mit Mini-Facelift. In: Auto Bild. 27. April 2010.
  11. Torsten Seibt: Ende einer Ära – aus Niva wird Taiga. In: auto motor und sport. 13. Oktober 2016, abgerufen am 3. Januar 2018.
  12. 4×4 NIVA-TV: Как красят LADA 4x4 на АВТОВАЗе.LADA NIVA’s Paintshop full footage in HD (english subs). In: YouTube. 21. August 2013, abgerufen am 13. Oktober 2016.
  13. Kanunnikow, S. 76
  14. Igor Denisowez Druscheski: WAS-21212 im Автомодельное бюро
  15. Igor Denisowez Druscheski: WAS-21217 im Автомодельное бюро
  16. a b Reparaturanleitung, S. 5
  17. Reparaturanleitung, S. 6
  18. Reparaturanleitung, S. 44
  19. Reparaturanleitung, S. 54
  20. Reparaturanleitung, S. 160
  21. Kanunnikow, S. 81
  22. Reparaturanleitung, S. 204
  23. Reparaturanleitung, S. 208
  24. Reparaturanleitung, S. 216
  25. Reparaturanleitung, S. 179 ff.
  26. Reparaturanleitung, S. 175 ff.
  27. Reparaturanleitung, S. 218
  28. Reparaturanleitung, S. 222
  29. Technical Data