Ladislas Faragó

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Ladislas Faragó (* 21. September 1906 in Csurgó; † 15. Oktober 1980 in New York) war ein ungarischer Autor und Privatgelehrter.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ladislas Farago war Journalist, der ab 1928 Beiträge für das The New York Times-Wide World Bureau und den Sunday Chronicle London aus Ungarn schrieb. Er emigrierte in die Vereinigten Staaten und war von 1942 bis 1946 beim Office of Naval Intelligence beschäftigt.[1]

Ladislas Farago recherchierte nach Adolf Eichmann und Kurt Georg Kiesinger im National Archives and Records Administration. Im November 1966, vor der Bildung des Kabinett Kiesinger reichte Der Spiegel ein Dokument vom November 1944 aus erbeuteten Akten des Persönlichen Stabes des Reichsführers SS, Heinrich Himmler, aus dem hervorgeht, dass er sich als stellvertretender Leiter der Rundfunkpolitischen Abteilung des Auswärtigen Amtes unter Joachim von Ribbentrop NS-kritisch geäußert hatte, an Kurt Georg Kiesinger weiter.[2] Reinhard Gehlen schrieb einen Brief an Richard Helms, den Hans Langemann (Jurist) am 2. Februar 1968 um 10 Uhr überbrachte. In der Folge erhielt Gerhard Ludwig Weinbergs Guide to Captured German Documents eine Geheimhaltungsstufe. [3]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Abessinien under Haerenes Opmarch, 1935 - 198 S
  • Abyssinia on the Eve, 1935, 286 S.
  • Palestine on the Eve, 1936 - 286 S.
  • Palestine at the Crossroads, 1937
  • The riddle of Arabia, 1939 - 287 S.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Benno Varon, Professions of a Lucky Jew, S. 384
  2. Der Spiegel, 14. November 1966, KANZLERWAHL
  3. The New York Times, 4. März 1982, BONN INVESTIGATES SECURITY OFFICIAL