Lake Erie Monsters

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Lake Erie Monsters
Logo der Lake Erie Monsters
Gründung 2007
Geschichte Denver Grizzlies
19941995
Utah Grizzlies
19952001
20012005
Lake Erie Monsters
seit 2007
Stadion Quicken Loans Arena
Standort Cleveland, Ohio
Teamfarben Weinrot, Schwarz, Weiß, Blau, Gelb
Liga American Hockey League
Conference Western Conference
Division Central Division
Cheftrainer KanadaKanada Jared Bednar
General Manager Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bill Zito
Besitzer Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dan Gilbert
Kooperationen Columbus Blue Jackets (NHL)
Kalamazoo Wings (ECHL)
Calder Cups keine

Die Lake Erie Monsters sind eine Eishockeymannschaft aus der nordamerikanischen American Hockey League (AHL) und in Cleveland, Ohio beheimatet. Das Franchise ist dort seit Sommer 2007 angesiedelt und spielte bis 2005 unter dem Namen Utah Grizzlies in Salt Lake City, Utah.

Das Team fungiert seit der Saison 2015/16 als Farmteam der Columbus Blue Jackets aus der National Hockey League.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Franchise wurde 1994 als Denver Grizzlies gegründet und spielte in der International Hockey League (IHL). Nach nur einem Jahr siedelte das Team nach Salt Lake City um und spielte unter dem Namen Utah Grizzlies. Nachdem die IHL im Sommer 2001 aufgelöst wurde, wechselte das Franchise in die AHL. 2005 stellte das Team den Spielbetrieb ein.

2006 kaufte Dan Gilbert, der Besitzer der NBA-Mannschaft Cleveland Cavaliers, das Team und siedelte es nach Cleveland, Ohio um. Benannt wurde die Mannschaft nach dem Seeungeheuer Bessie, dass nach einer Geschichte im Lake Erie leben soll. Im Dezember 2006 einigten sich die Monsters mit der Colorado Avalanche aus der National Hockey League auf eine Zusammenarbeit; das Team fungiert seitdem als so genanntes Farmteam des NHL-Klubs.[1] Am 7. Mai 2007 wurde Joe Sacco als erster Cheftrainer der Monsters vorgestellt.[2] Ihr erstes Ligaspiel bestritten die Lake Erie Monsters am 6. Oktober 2007 gegen die Grand Rapids Griffins.

Nach zwei Spielzeiten wurde Sacco zum Cheftrainer der Avalanche ernannt, den Posten als Trainer der Monsters übernahm David Quinn.[3][4] Im November 2010 einigten sich die Monsters und die Colorado Avalanche auf eine mehrjährige Verlängerung ihres Engagements.[5] Unter Quinn qualifizierten sich die Lake Erie Monsters in der AHL-Saison 2010/11 erstmals in ihrer Geschichte für die Play-offs. Dort unterlagen sie in der ersten Runde den Manitoba Moose.

Im Sommer 2012 wurde David Quinn zu Colorados Assistenztrainer unter Joe Sacco ernannt, woraufhin Dean Chynoweth als neuer Cheftrainer der Monsters vorgestellt wurde.[6]

Nach acht Spielzeiten als Farmteam der Avalanche, in denen die Mannschaft einmal die Play-offs erreichte, wechselten die Lake Erie Monsters ihren NHL-Kooperationspartner. Seit der Saison 2015/16 fungiert Lake Erie als Farmteam der Columbus Blue Jackets, die ebenfalls in Ohio angesiedelt sind.[7]

Erfolge und Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereinsrekorde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name Anzahl
Meiste Spiele Andrew Agozzino 225 (in drei Spielzeiten)
Meiste Tore Andrew Agozzino 67
Meiste Vorlagen Andrew Agozzino 98
Meiste Punkte Andrew Agozzino 165 (67 Tore + 98 Vorlagen)
Meiste Strafminuten Daniel Maggio 522
Meiste Siege als Torhüter Calvin Pickard 60
Meiste Shutouts Tyler Weiman 13

Stand nach der Saison 2014/15

Saison[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name Anzahl Saison
Meiste Tore Andrew Agozzino 30 2014/15
Meiste Vorlagen T. J. Hensick 50 2009/10
Meiste Punkte T. J. Hensick
Ben Walter
70 (20 Tore + 50 Vorlagen)
70 (23 Tore + 47 Vorlagen)
2009/10
2010/11
Meiste Strafminuten Daniel Maggio 215 2014/15
Meiste Siege als Torhüter Jason Bacashihua
Calvin Pickard
23 2010/11
2014/15

Saisonstatistiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Abkürzungen: GP = Spiele, W = Siege, L = Niederlagen, T = Unentschieden, OTL = Niederlagen nach Overtime SOL = Niederlagen nach Shootout, Pts = Punkte, GF = Erzielte Tore, GA = Gegentore, PIM = Strafminuten

Saison GP W L T OTL SOL Pts GF GA Platz Playoffs
2007/08 80 26 41 6 7 65 209 276 6., North Division nicht qualifiziert
2008/09 80 34 38 3 5 76 199 218 6., North Division nicht qualifiziert
2009/10 80 34 37 1 8 77 234 257 6., North Division nicht qualifiziert
2010/11 80 44 28 3 5 96 223 206 2., North Division Niederlage im Conference-Viertelfinale, 3:4 (Manitoba)
2011/12 76 37 29 3 7 84 189 210 3., North Division nicht qualifiziert
2012/13 76 35 31 3 7 80 211 220 3., North Division nicht qualifiziert
2013/14 76 32 33 1 10 75 197 232 4., North Division nicht qualifiziert
2014/15 76 35 29 8 4 82 211 240 4., Midwest Division nicht qualifiziert
Gesamt 624 277 266 28 53 635 1673 1859 1 Playoff-Teilnahme
1 Serien: 0 Siege, 1 Niederlage
7 Spiele: 3 Siege, 4 Niederlagen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Cleveland to be Primary Avalanche Affiliate. Lake Erie Monsters, 17. Dezember 2006, abgerufen am 17. Oktober 2012 (englisch).
  2. Joe Sacco and Sylvain Lefebvre Named Coaches. Lake Erie Monsters, 7. Mai 2007, abgerufen am 17. Oktober 2012 (englisch).
  3. Adrian Dater: Avs hire Sacco as head coach. The Denver Post, 6. April 2009, abgerufen am 17. Oktober 2012 (englisch).
  4. Associated Press: Avalanche hire Quinn as coach of AHL affiliate. USA Today, 22. Juni 2009, abgerufen am 17. Oktober 2012 (englisch).
  5. Monsters and Avs Announce Extension. Lake Erie Monsters, 11. November 2010, abgerufen am 17. Oktober 2012 (englisch).
  6. Chynoweth Named Monsters Head Coach. Lake Erie Monsters, 1. Juli 2012, abgerufen am 17. Oktober 2012 (englisch).
  7. Monsters Announce Multi-Year Affiliation with Columbus Blue Jackets. Lake Erie Monsters, 17. April 2015, abgerufen am 25. Oktober 2015 (englisch).