Lake Ruataniwha

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Lake Ruataniwha

BW

Geographische Lage Canterbury/Otago, Neuseeland
Zuflüsse Kanal bzw. Ohau River
Abfluss Kanal bzw. Ohau River
Größere Städte in der Nähe Twizel
Daten
Koordinaten 44° 16′ 52″ S, 170° 4′ 16″ O-44.281170.071Koordinaten: 44° 16′ 52″ S, 170° 4′ 16″ O
Lake Ruataniwha (Neuseeland)
Lake Ruataniwha
Fläche 4,9 km²dep1f5

Besonderheiten

Stausee

Der Lake Ruataniwha ist ein Stausee im Mackenzie-Becken auf der Südinsel Neuseelands. Der See liegt 2 km südlich der Stadt Twizel an der traditionellen Grenze der Regionen Canterbury und Otago. Er entstand als Teil eines Wasserkraftprojektes am Ohau River. Die Maori gaben dem See seinen Namen Ruataniwha („zwei Taniwha“) nach diesen Wesen aus ihrer Mythologie.

Ein Ferienpark mit Campingplatz befindet sich am Seeufer. Der Lake Ruataniwha ist eine der wichtigsten Ruderstrecken Neuseelands. Der Ruderkurs wurde bereits markiert und Anker für die Markierungsbojen angebracht, bevor der See geflutet wurde. Diese und andere Arbeiten zur Vorbereitung der Ruderstrecke waren eigentlich nicht Teil des Wasserkraftprojektes. Sie wurden auf Veranlassung des Projektingenieurs Max Smith durchgeführt. Diese eigentlich als Dienst an der Öffentlichkeit gedachten Arbeiten führten zu einer Kontroverse, die zu seinem vorzeitigen Ruhestand führte.

Auf der Strecke findet jedes zweite Jahr der Maadi Cup, ein Wettkampf für unter 18-jährige Schüler statt.

Kraftwerke Ohau A, B und C[Bearbeiten]

Der Lake Ruataniwha entstand durch den Bau eines Staudamms in den Jahren 1978 bis 1981, um die Kraftwerke Ohau B und C mit Wasser zu versorgen. Der State Highway 8 führt über diesen Damm.[1]

Von 1971 bis 1979 wurde das Kraftwerk Ohau A errichtet, das über Kanäle mit Wasser aus den Seen Lake Ohau und Lake Pukaki versorgt wird. Nachdem das Wasser Ohau A passiert hat, fliesst es in den Lake Ruataniwha. Die Kraftwerke Ohau B und C wurden in den Jahren 1977 bis 1985 errichtet. Sie werden über einen Kanal mit Wasser aus dem Lake Ruataniwha versorgt.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Discover Waitaki. Meridian Energy, abgerufen am 14. Juni 2015 (PDF 986 KB, englisch).