Lamarche (Vosges)

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Lamarche
Wappen von Lamarche
Lamarche (Frankreich)
Lamarche
Region Grand Est
Département Vosges
Arrondissement Neufchâteau
Kanton Darney
Gemeindeverband Vosges Côté Sud Ouest
Koordinaten 48° 4′ N, 5° 47′ OKoordinaten: 48° 4′ N, 5° 47′ O
Höhe 339–501 m
Fläche 33,69 km2
Einwohner 977 (1. Januar 2015)
Bevölkerungsdichte 29 Einw./km2
Postleitzahl 88320
INSEE-Code

Rathaus (Hôtel de ville) Lamarche

Lamarche ist eine französische Gemeinde mit 977 Einwohnern (1. Januar 2015) im Département Vosges in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen). Sie gehört zum Arrondissement Neufchâteau und zum 2017 gegründeten Gemeindeverband Vosges Côté Sud Ouest.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt 23 Kilometer südwestlich von Vittel im äußersten Südwesten der historischen Region Lothringen. Am Südostrand der Gemeinde verläuft die Maas-Saône-Wasserscheide. Im Gemeindegebiet liegt mit dem Mont des Fourches (501 Meter ü.d.M) die höchste Erhebung der Monts Faucilles zwischen dem Plateau von Langres und den Vogesen. Im Nordwesten reicht das Gemeindeareal bis an den Maas-Nebenfluss Mouzon. Ein weiterer Zufluss der Maas – der Flambart – entspringt im Südwestzipfel der Gemeinde.

Nachbargemeinden von Lamarche sind Villotte im Norden, Martigny-les-Bains im Nordosten, Morizécourt und Serécourt im Osten, Isches und Mont-lès-Lamarche im Süden, Larivière-Arnoncourt im Südwesten sowie Romain-aux-Bois und Tollaincourt im Nordwesten.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2008
Einwohner 1.209 1.201 1.333 1.338 1.258 1.159 1.062

Lamarche liegt im strukturschwachen Südwesten des Départements Vosges, der überdurchschnittlich hohe Bevölkerungsverluste verzeichnet.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kirche Notre-Dame-de-l’Assomption
  • Kapelle Notre-Dame im Ortsteil Aureil-Maison
  • Hospital-Kapelle Saint-Charles-Borromée
  • Ruinen der Kapelle des ehemaligen Klosters der Trinitarier
Kirche Notre-Dame-de-l’Assomption
Kapelle Notre-Dame

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Lamarche dominiert nach wie vor die Landwirtschaft, insbesondere die Milchviehhaltung.[1] Darüber hinaus spielen Dienstleistungs- und Handelssektor und die Gesundheitsbranche eine gewisse Rolle.

Nach Schließung von Grundschulen in den kleinen Dörfern der Umgebung entwickelt sich Lamarche zum zentralen Grundschulstandort.[2] Als Kantonshauptort verfügt Lamarche über eine Gendarmerie-Brigade und eine Feuerwache.

Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch Lamarche führt die D429 (ehemals N429) von Vittel nach Langres. Der etwas außerhalb des Ortes gelegene Bahnhof Lamarche an der Bahnstrecke Merrey–Hymont-Mattaincourt wird momentan nicht bedient.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jüdische Gemeinde Lamarche

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. annuaire-mairie.fr/entreprise Betriebe auf annuaire-mairie.fr (französisch)
  2. Lamarche, Gemeinderatssitzung Marey im August 2010 (französisch)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Lamarche (Vosges) – Sammlung von Bildern