Land Rover Discovery

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Land Rover Discovery
Produktionszeitraum: seit 1989
Klasse: Geländewagen
Karosserieversionen: Kombi

Der Land Rover Discovery ist ein Geländewagen des britischen Herstellers Land Rover. Das 1989 vorgestellte Fahrzeug wurde unterhalb des luxuriösen Range Rovers positioniert. Im Laufe der Jahre wurde der Discovery unter anderem mit ABS, Airbags, Automatikgetriebe, Luftfedern hinten sowie verschiedenen elektronischen Fahrhilfen ausgestattet, sodass das Modell ein hochpreisiges Premiumprodukt wurde.

Discovery Series I (1989–1998)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1. Generation
Land Rover Discovery (1989–1998)

Land Rover Discovery (1989–1998)

Produktionszeitraum: 1989–1998
Karosserieversionen: Kombi
Motoren: Ottomotoren:
2,0 Liter (100 kW)
3,5–3,9 Liter
(113–134 kW)
Dieselmotor:
2,5 Liter (83 kW)
Länge: 4521–4524 mm
Breite: 1793–1810 mm
Höhe: 1928–1968 mm
Radstand: 2540 mm
Leergewicht: 1965–2080 kg
Heckansicht
Land Rover Discovery Tdi (1995)

Im Jahr 1986 entschied sich Land Rover, ein relativ preisgünstiges Modell zwischen dem bis 1990 nur als Land Rover bezeichneten Defender und dem Range Rover anzubieten und begann mit der Entwicklung eines Autos in der Preisklasse zwischen 35.000 DM und 50.000 DM. Japanische Geländewagenhersteller drängten auf den europäischen Markt und machten ein schnelles Handeln erforderlich. In nur drei Jahren entwickelte Mike Donovan mit seinem Team den Discovery, der im Oktober 1989 mit einem Preis von 45.350 DM auf den Markt kam.

Bis Ende 1998 wurden 353.843 Discovery der ersten Serie verkauft. Der Discovery war zu dieser Zeit der meistverkaufte Land Rover und übertraf den Defender. Der Discovery richtete sich aber auch an eine andere Zielgruppe, da er gute Straßen- und Geländeeigenschaften vereinigte.

Karosserie und Fahrwerk orientierten sich am damaligen Range Rover mit 2,54 m (100 Zoll) Radstand. Einen Teil des Erfolges verdankte der Discovery seinem neuen Dieselmotor (Tdi), der 83 kW (113 PS) bei 4000/min leistete. Der Hubraum von 2496 cm³ entsprach dem zuvor verwendeten Dieselmotor. Auf der Grundlage des alten Motorblocks war zusammen mit dem österreichischen Hersteller AVL List ein neuer Motor entwickelt worden. Auf verschiedenen Märkten war auch ein 3,5-Liter-V8 mit 113 kW (155 PS)[1] und später mit 3,9-Liter-V8 134 kW (182 PS) im Angebot. Im Laufe der Zeit wurde der Tdi weiterentwickelt und der 200 vom 300 Tdi abgelöst. Die elektronischen Steuereinheiten der Motoren wurden verfeinert und ihr Drehmoment erhöht.

Als Special Editions wurden unter anderem angeboten: Country Life (Schweiz 1991), Freestyle (Frankreich 1993), County Rider (Frankreich 1993), Sunset (Deutschland 1995), Sunseeker (Deutschland 1996), Camel Trophy (Deutschland 1998) und Esquire (Deutschland 1998).

Unter dem Namen Honda Crossroad I wurde der Discovery mit dem 3,9-Liter-V8-Motor von Mitte 1993 bis Herbst 1998 in Asien verkauft.

Discovery Series II (1998–2004)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2. Generation
Land Rover Discovery (1998–2002)

Land Rover Discovery (1998–2002)

Produktionszeitraum: 1998–2004
Karosserieversionen: Kombi
Motoren: Ottomotoren:
4,0–4,6 Liter
(136–162 kW)
Dieselmotor:
2,5 Liter (102 kW)
Länge: 4710 mm
Breite: 1890 mm
Höhe: 1941 mm
Radstand: 2540 mm
Leergewicht: 2020–2200 kg

Der im November 1998 präsentierte Discovery Series II wurde von einem Leichtmetall 4,0-Liter-V8 mit 136 kW (185 PS) oder einen 2,5-Liter-Td5-Dieselmotor mit 102 kW (139 PS)[2] angetrieben, beide hatten einen serienmäßigen Allradantrieb. Ab Frühjahr 2003 gab es einen 4,6-Liter-V8-Motor mit 162 kW (220 PS)[3], jedoch nicht auf dem deutschen Markt.

Gegen einen Aufpreis von damals 4000 DM gab es ein Viergangautomatikgetriebe. Ein Antiblockiersystem (ABS), mit einem damals neuen Bremssystem, war serienmäßig. Ein weiteres technisches Merkmal war das Active Cornering Enhancement (ACE). Es unterdrückt die Seitenneigung der Karosserie für ein sichereres Fahrgefühl, die Gefahr des Kippens bei einem abrupten Ausweichmanöver wird gebannt. Zudem gab es das sogenannte Self Levelling Suspension (SLS), ein Assistenzsystem, das eine automatische Niveauregulierung an der Hinterachse bewerkstelligt. Die Traktionskontrolle Electronic Traction Control (ETC) sorgte dafür, dass wenn an einem Rad Schlupf auftritt, die Antriebskraft an die Räder geleitet wird, die Grip vorfinden. In der Länge wuchs der zweite Discovery um 6,5 cm. Der Radstand blieb jedoch gleich. Optional gab es eine dritte Sitzreihe, sodass sieben Sitze verfügbar waren. Diese hatten entweder eine serienmäßige Stoffpolsterung oder eine optional erhältliche Lederausstattung. Ab dem Jahr 2000 war ein Harman Kardon-Audiosystem serienmäßig.[4][5][6]

Modellpflege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ende 2002 wurde der Discovery einer umfangreichen Modellpflege unterzogen. Es gab einige Neuerungen wie z. B. an den Scheinwerfern, die eine größere Reichweite bekamen. Ledersitze, Klimaautomatik oder elektrisch verstellbare Vordersitze gab es gegen Aufpreis. Ein Ziel, das Land Rover mit dem überarbeiteten Discovery verfolgte, war die Verkaufszahlen anzukurbeln, da diese seit dem Vorgänger um 63 Prozent gefallen waren.[7] Zu den Motoren gehörten der von Land Rover selbst entwickelte 2,5-Liter-Direkteinspritzer-Diesel mit Pumpe-Düse-Technik mit einer Leistung von 102 kW (139 PS). Der 4,0-Liter-V8 leistete 136 kW (185 PS).[8]

Discovery 3 (2004–2009)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

3. Generation
Land Rover Discovery (2004–2009)

Land Rover Discovery (2004–2009)

Produktionszeitraum: 2004–2009
Karosserieversionen: Kombi
Motoren: Ottomotoren:
4,0–4,4 Liter
(158–220 kW)
Dieselmotor:
2,7 Liter (140 kW)
Länge: 4835 mm
Breite: 2191 mm
Höhe: 1887 mm
Radstand: 2885 mm
Leergewicht: 2476–2538 kg

Für den Discovery der dritten Generation gab es ab dem im Juli 2004 erfolgten Produktionsstart einen 140 kW (190 PS) starken 2,7-Liter-Sechszylinder-Common-Rail-Diesel mit Turboaufladung (TDV6) und einen 4,4-Liter-V8-Benziner mit 220 kW (299 PS). Der Dieselmotor stammt von Ford/PSA und der Ottomotor aus dem Hause Jaguar. Für den nordamerikanischen und australischen Markt gab es 2005 auch ein 4,0-Liter-V6 mit 161 kW (219 PS). Optional gibt es ein Automatikgetriebe mit manuellem- und Sportmodus. Des Weiteren verfügt der Discovery über das so genannte Terrain-Response-System. Hier kann zwischen fünf verschiedenen Fahrprogrammen über einen Drehschalter zwischen den Vordersitzen gewählt werden: Straßenbetrieb, Schlamm und Furchen, Sand, Gras/Schotter/Schnee und Geröll-Kriechgang. Dabei stellen sich auch die elektronischen Steuerungen von Fahrzeugniveau, Motor, Antriebsschlupfregelung, Automatikgetriebe sowie die Bergabfahrkontrolle ideal auf den gewählten Untergrund ein.

In der Länge legte der Discovery um 130 Millimeter auf 4835 mm zu, in der Breite um 35 Millimeter auf 1885 mm. Der Radstand wuchs um 345 mm auf 2885 mm. Er besitzt sechs Airbags, Klimaanlage, ESP, CD-Radio, Fensterheber und Zentralverriegelung. Optionale Ausstattungsmerkmale sind Xenonlicht, Luftfederung/Terrain Response, PDC, Sichtpaket, größere Räder, elektrisch verstellbare Ledersitze, Tempomat und ein anderes Soundsystem.[9]

Motoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ottomotoren
Modell Hubraum Zylinder Leistung Drehmoment Getriebe Bauzeit
V6 4.0 4009 cm³ V6 161 kW (219 PS) bei 4500/min 360 Nm bei 3000/min 6-Stufen-Automatik 2005–2009
V8 4.4 4394 cm³ V8 220 kW (299 PS) bei 5500/min 425 Nm bei 4000/min 6-Stufen-Automatik 06/2004–08/2007
Dieselmotoren
Modell Hubraum Zylinder Leistung Drehmoment Bemerkung Bauzeit
TD V6 2.7 2720 cm³ V6 140 kW (190 PS) bei 4000/min 440 Nm bei 1900/min 6-Gang-Schaltgetriebe/6-Stufen-Automatik 06/2004–07/2009

Discovery 4 (2009–2017)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

4. Generation
Land Rover Discovery (2009–2013)

Land Rover Discovery (2009–2013)

Produktionszeitraum: 2009–2017
Karosserieversionen: Kombi
Motoren: Ottomotoren:
3,0–5,0 Liter (250–276 kW)
Dieselmotoren:
3,0 Liter
(155–188 kW)
Länge: 4838 mm
Breite: 2200 mm
Höhe: 1887 mm
Radstand: 2885 mm
Leergewicht: 2565–2570 kg

Der im September 2009 lancierte Discovery 4 stellt im eigentlichen Sinne nicht die vierte Generation der Serie dar, wird aber von Land Rover offiziell so bezeichnet. Vielmehr ist der Discovery 4 eine modifizierte Version des seit 2004 produzierten Modells.

Vor allem optisch wurde der Discovery stärker an den größeren Range Rover angepasst und erhielt auch technische Verbesserungen.[10]

Für den Discovery 4 gab es zu Beginn nur noch Dieselmotoren, einen 140 kW (190 PS) starken 2,7-Liter-Sechszylinder-Common-Rail-Diesel (TDV6), der schon aus dem Vorgänger bekannt ist, sowie einen 3,0-Liter-V6 mit 180 kW (245 PS). Dieser war eine Neuentwicklung in Zusammenarbeit mit PSA und Jaguar.

Der 2,7-Liter-Motor von Ford wurde im Frühsommer 2010 durch eine leistungsreduzierte Version des 3,0-Liter mit 155 kW (211 PS) ersetzt. Unterdessen wird in einigen Ländern, wie z. B. in der Schweiz, Polen, Schweden, Amerika, Australien und Russland, ein 5,0-Liter-V8-Benziner mit 276 kW (375 PS)[11] angeboten. In der gepanzerten Version wird ausschließlich dieser Motor eingebaut.[12]

Seit Ende 2010 ist der Discovery auch als 256 PS starker SDV6 erhältlich, der den TDV6 mit 245 PS ersetzt. Seitdem ist bei allen Dieselmotorisierungen auch die 8-Gang-Automatik von ZF serienmäßig. Durch die feineren Schaltstufen reduziert sie den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen und ist am neuen, aus dem Jaguar XF bekannten, Automatik-Drehregler erkennbar (auch "Drive-Selector" genannt).

Mit dem auf der IAA 2013 vorgestellten Facelift erhält auch der nunmehr als V6 angebotene Benziner eine 8-Stufen-Automatik.

In Österreich existieren zwei als LKW bezeichnete Varianten mit hinter der ersten oder zweiten Reihe angebrachtem Schutzgitter. Damit lässt sich eine Einstufung als LKW (2-Sitzer) oder Befreiung der NoVA (4-Sitzer) erreichen.[13]

Technische Daten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kenngrößen V81 V6 Supercharged TDV6 SDV6
Bauzeitraum 09/2009–08/2013 08/2013–04/2017 09/2009–05/2010 05/2010–04/2017 09/2009–10/2010 11/2010–04/2017
Motorkenndaten
Motortyp V8-Ottomotor V6-Ottomotor V6-Dieselmotor
Gemischaufbereitung Saugrohreinspritzung Common-Rail-Direkteinspritzung
Motoraufladung Kompressor Turbolader Biturbo
Hubraum 5000 cm³ 2995 cm³ 2720 cm³ 2993 cm³
max. Leistung 276 kW (375 PS)
bei 6500/min
250 kW (340 PS)
bei 6500/min
140 kW (190 PS)
bei 4000/min
155 kW (211 PS)
bei 4000/min
180 kW (245 PS)
bei 4000/min
188 kW (256 PS)
bei 4000/min
max. Drehmoment 510 Nm
bei 3500/min
450 Nm
bei 3500–5000/min
440 Nm
bei 1900/min
520 Nm
bei 1500–2500/min
600 Nm
bei 2000/min
600 Nm
bei 2000/min
Kraftübertragung
Antrieb, serienmäßig Allradantrieb
Getriebe, serienmäßig 6-Gang-Automatik 8-Gang-Automatik 6-Gang-Schaltgetriebe 8-Gang-Automatik 6-Gang-Automatik 8-Gang-Automatik
Getriebe, optional 6-Gang-Automatik
Messwerte
Höchstgeschwindigkeit 195 km/h 180 km/h
Beschleunigung,
0–100 km/h
7,9 s 8,1 s 12,7 s 10,7 s 9,6 s 9,3 s
Kraftstoffverbrauch
auf 100 km (kombiniert)
14,1 l Super 11,5 l Super 10,2 l Diesel 7,8 l Diesel 9,3 l Diesel 8,0 l Diesel
CO2-Emission
(kombiniert)
328 g/km 269 g/km 270 g/km 203 g/km 244 g/km 203 g/km
Abgasnorm nach
EU-Klassifikation
Euro 5 Euro 6 Euro 4 Euro 6 Euro 5 Euro 6
1 Nicht in allen europäischen Ländern angeboten

Discovery 5 (seit 2017)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

5. Generation
Disco5 1.jpg
Produktionszeitraum: seit 2017
Karosserieversionen: Kombi
Motoren: Ottomotoren:
3,0–5,0 Liter (250–386 kW)
Dieselmotoren:
2,0–3,0 Liter
(132–190 kW)
Länge: 4970 mm
Breite: 2073 mm
Höhe: 1888 mm
Radstand: 2923 mm
Leergewicht: 2099–2516 kg
Sterne im Euro NCAP-Crashtest[14] Crashtest-Stern 5.svg

Auf dem Pariser Autosalon im Oktober 2016 präsentiert Land Rover die fünfte Generation des Discovery. Diese steht seit Frühjahr 2017 zu Preisen ab 50.500  Euro bei den Händlern. Dauerhaft werden vier Ausstattungsvarianten angeboten, zur Markteinführung bietet Land Rover das Fahrzeug zusätzlich als auf 2.400 Exemplare limitiertes Sondermodell „First-Edition“ mit dem stärksten Dieselmotor an.

Um Gewicht zu sparen baut die fünfte Generation nun statt auf einer Leiterrahmenkonstruktion auf einer selbsttragenden Karosserie aus Aluminium auf. Weiterhin ist der Discovery auch als Siebensitzer erhältlich.[15]

Angetrieben wird das Fahrzeug wahlweise von einem Dreiliter-Kompressor-Ottomotor mit 250 kW (340 PS) oder zwei Dieselmotoren in drei Leistungsvarianten. Alle Varianten verfügen über eine 8-Gang-Automatik und Allradantrieb.

Technische Daten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kenngrößen 3.0 Si6 5.0 SVX 2.0 Td4 2.0 Sd4 3.0 Td6
Bauzeitraum seit 04/2017 ab 2018 seit 04/2017
Motorkenndaten
Motortyp V6-Ottomotor V8-Ottomotor R4-Dieselmotor V6-Dieselmotor
Gemischaufbereitung Benzindirekteinspritzung Common-Rail-Direkteinspritzung
Motoraufladung Kompressor Turbolader Biturbo
Hubraum 2995 cm³ 5000 cm³ 1999 cm³ 2993 cm³
max. Leistung 250 kW (340 PS)
bei 6500/min
386 kW (525 PS)
bei 6000–6500/min
132 kW (180 PS)
bei 4000/min
177 kW (240 PS)
bei 4000/min
190 kW (258 PS)
bei 4000/min
max. Drehmoment 450 Nm
bei 3500–5000/min
625 Nm
bei 2500–5500/min
430 Nm
bei 1500/min
500 Nm
bei 1500/min
600 Nm
bei 1750–2250/min
Kraftübertragung
Antrieb, serienmäßig Allradantrieb
Getriebe, serienmäßig 8-Gang-Automatikgetriebe
Messwerte
Höchstgeschwindigkeit 215 km/h 161 km/h 189 km/h 207 km/h 209 km/h
Beschleunigung,
0–100 km/h
7,1 s 5,6 s 10,5 s 8,3 s 8,1 s
Tankinhalt 89 l 77 l 85 l
Kraftstoffverbrauch
auf 100 km (kombiniert)
10,9 l Super 12,8 l Super 6,2 l Diesel 6,4 l Diesel 7,2 l Diesel
CO2-Emission
(kombiniert)
254 g/km 299 g/km 163 g/km 168 g/km 189 g/km
Abgasnorm nach
EU-Klassifikation
Euro 6

Discovery SVX[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung im September 2017 präsentierte Land Rover den Discovery SVX. Dieser wurde von der Spezialabteilung SVO (Special Vehicle Operations) entwickelt und ist nach dem Range Rover Sport SVR und dem Range Rover SVAutobiography das dritte Performance-Modell des Herstellers. Angetrieben wird der Geländewagen vom Fünfliter-Kompressor-Ottomotor aus dem Range Rover und dem Range Rover Sport. Im Gegensatz zu diesen leistet der Antrieb jedoch 19 kW (25 PS) weniger.[16]

Discovery bei Polizei und als Expeditionsfahrzeug[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der britischen Polizei wurden bisher einige Modelle der Discovery-Reihe als Streifenwagen benutzt, ebenso wie der Defender.[17] Auch bei der deutschen Polizei wird der Discovery eingesetzt. Beim Bundesgrenzschutz und den Bereitschaftspolizeien der Länder wurden 350 Discovery mit TD5 Motor verwendet[18].

Die Camel Trophy wurde regelmäßig bis 1998 bevorzugt mit Discovery-Modellen [19] sowie anderen Land-Rover-Fahrzeugen gefahren. Der Camel-Trophy-Discovery in Sandbeige mit Gepäckträger und Zusatzscheinwerfern genießt Kultstatus.

Discovery im Film[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie andere Mitglieder der Land-Rover-Familie war auch der Discovery oft in James-Bond-Filmen zu sehen. Zudem ist der Land Rover Discovery in den englischen Serien Midsomer Murders und The Inspector Lynley Mysteries [20] zu sehen. Das Agententeam von Ethan Hunt alias Tom Cruise in Mission: Impossible III fuhr einen Discovery III während der Verfolgungsjagd in den Straßen von Shanghai. In der norwegisch-amerikanischen Krimiserie Lilyhammer sieht man Steven Van Zandt als Frank „The Fixer“ Tagliano sehr oft hinter dem Steuer eines Discovery IV.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Land Rover, die ersten 50 Jahre und mehr, 1997 Autovision Verlag
  • Das große Land Rover Buch, 1998 AC Verlag GmbH

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Land Rover Discovery – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.topcarguide.com/index.php?token=rWjeYx3Xfv3BlP%2FCmRiYI8gZfGH3gGNSNSbIO2t%3D
  2. http://www.alle-autos-in.de/land_rover/land_rover_discovery_25_td5_e_ktb696.shtml
  3. http://www.powerchipgroup.com/datasheets/2/Lan0020.pdf
  4. Götz Leyrer: Land Rover Discovery V8i ES. In: auto, motor und sport Online-Ausgabe. 15. Januar 1999, abgerufen am 10. März 2010.
  5. http://consumerguideauto.howstuffworks.com/1999-to-2004-land-rover-discovery-ii.htm
  6. http://consumerguideauto.howstuffworks.com/1999-to-2004-land-rover-discovery-ii-7.htm
  7. Mehr Schein als Sein? In: Auto-Bild Online-Ausgabe. 30. Juli 2002, abgerufen am 10. März 2010.
  8. Luke Edwardes-Evans: Land Rover Discovery Series II. In: Auto-Express Online-Ausgabe. September 2006, abgerufen am 10. März 2010 (englisch).
  9. Der kleine Lord. In: Auto-Bild Online-Ausgabe. 6. September 2004, abgerufen am 10. März 2010.
  10. Land Rover Discovery: Neuer Diesel und frisches Design. In: Auto-News Online-Ausgabe. 26. Mai 2009, abgerufen am 10. März 2010.
  11. Land Rover Schweiz Preisliste mit technischen Daten (PDF; 505 kB). Abgerufen am 1. Juni 2012.
  12. Auf Nummer sicher: Gepanzerter Land Rover Discovery 4. In: Auto Blog. 21. Dezember 2010, abgerufen am 11. Februar 2011.
  13. Jaguar Land Rover Austria GmbH (2013): Discovery. Preisliste. Abgerufen am 27. Januar 2014.
  14. Ergebnisse des Land Rover Discovery 5 beim Euro-NCAP-Crashtest
  15. Die SUV-Familie wächst. 28. September 2016, abgerufen am 28. September 2016.
  16. Überflieger mit Offroad-Skills auf der IAA. 12. September 2017, abgerufen am 21. September 2017.
  17. http://www.lr-mad.co.uk/en/emergency-vehicles/police/30-land-rover/emergency
  18. http://www.landrover-on-duty.de/testbericht_land_rover_discovery.htm
  19. http://www.cameltrophy.es/cameltrophy_lrdiscovery.html
  20. http://www.imcdb.org/vehicles.php?make=Land+Rover&model=Discovery&page=2