Landensberg

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Landensberg
Landensberg
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Landensberg hervorgehoben
Koordinaten: 48° 26′ N, 10° 31′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Günzburg
Verwaltungs­gemeinschaft: Haldenwang
Höhe: 510 m ü. NHN
Fläche: 7,95 km2
Einwohner: 730 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 92 Einwohner je km2
Postleitzahl: 89361
Vorwahl: 08222
Kfz-Kennzeichen: GZ, KRU
Gemeindeschlüssel: 09 7 74 151
Adresse der Verbandsverwaltung: Hauptstr. 28
89356 Haldenwang [2]
Webpräsenz: www.landensberg.de
Bürgermeister: Sven Tull (Freie Wählervereinigung)
Lage der Gemeinde Landensberg im Landkreis Günzburg
Baden-WürttembergLandkreis AugsburgLandkreis Dillingen an der DonauLandkreis Neu-UlmLandkreis UnterallgäuWinzerwaldEbershauser-Nattenhauser WaldAichenAletshausenBalzhausenBibertalBreitenthal (Schwaben)BubesheimBurgauBurtenbachDeisenhausenDürrlauingenEbershausenEbershausenEllzeeGünzburgGundremmingenHaldenwang (Landkreis Günzburg)IchenhausenJettingen-ScheppachKammeltalKötzKrumbach (Schwaben)LandensbergLeipheimMünsterhausenNeuburg an der KammelOffingenRettenbach (Landkreis Günzburg)RöfingenThannhausen (Schwaben)UrsbergWaldstetten (Günz)WaltenhausenWiesenbach (Schwaben)Winterbach (Schwaben)ZiemetshausenKarte
Über dieses Bild

Landensberg ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Günzburg und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Haldenwang.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage und Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Landensberg liegt in der Region Donau-Iller.

Die Gemeinde liegt am westlichen Rand der Holzwinkel genannten Landschaft, die den nördlichen Teil des Naturparks Augsburg-Westliche Wälder bildet.

Es existieren folgende Orte und Gemarkungen: Glöttweng und Landensberg.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Norden grenzt die Gemeinde an die Gemeinde Winterbach, im Süden an die Marktgemeinde Jettingen-Scheppach, im Westen an die Gemeinde Röfingen und im Nordwesten an die Gemeinde Haldenwang. Im Osten und Südosten grenzt das Gemeindegebiet an die im Landkreis Augsburg liegenden Gemeinden Altenmünster und Zusmarshausen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Landensberg ist eine Rodungssiedlung. Vom 15. bis zum 17. Jahrhundert war der Ort Bestandteil der Herrschaft Konzenberg der zu Österreich gehörenden Markgrafschaft Burgau. Seit den Friedensverträgen von Brünn und Preßburg 1805 gehört der Ort zum neu entstandenen Königreich Bayern.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. April 1971 wurde die bisher selbständige Gemeinde Glöttweng eingegliedert.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 509 Einwohner
  • 1970: 526 Einwohner
  • 1987: 616 Einwohner
  • 1991: 663 Einwohner
  • 1995: 676 Einwohner
  • 2000: 708 Einwohner
  • 2005: 698 Einwohner
  • 2010: 679 Einwohner
  • 2015: 708 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist seit 2008 Sven Tull (* 1955). Er wurde 2014 im Amt bestätigt.[4]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Der Gemeinderat besteht aus acht Mitgliedern. Bei der Kommunalwahl 2008 entfielen auf die Freie Wählervereinigung Landensberg vier Sitze (2002: fünf) und auf den Freien Wählerblock Glöttweng ebenfalls vier Sitze (drei).

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen ist längs geteilt und zeigt rechts einen Greif auf silbernem Grund, links eine weiße Rose über einem Baumstumpf auf blauem Grund. Die Symbole stammen aus dem Wappen der hiesigen Adelsfamilie von Seida.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Katholische Pfarrkirche Hl. Kreuz

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 17 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort vier Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 226. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 15 Betriebe, im Bauhauptgewerbe einen Betrieb. Zudem bestanden im Jahr 1999 16 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 481 ha, davon waren 287 ha Ackerfläche und 194 ha Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergärten: 25 Kindergartenplätze mit 25 Kindern

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Landensberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 4. Januar 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Verwaltung der Gemeinde Landensberg/Glöttweng
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 475.
  4. http://www.wahlen.bayern.de/kommunalwahlen/