Landesarbeitsgericht Köln

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Landesarbeitsgericht Köln in der Blumenthalstraße 33

Das Landesarbeitsgericht Köln ist ein Gericht der Arbeitsgerichtsbarkeit. Es ist, neben dem Landesarbeitsgericht Hamm und dem Landesarbeitsgericht Düsseldorf, eines von drei Landesarbeitsgerichten (LAG) und das jüngste des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. Bei ihm sind zwölf Kammern gebildet.[1]

Gerichtssitz und -bezirk[Bearbeiten]

Sitz des Gerichts ist die kreisfreie Stadt Köln. Der Gerichtsbezirk erstreckt sich auf das Gebiet des Regierungsbezirks Köln [2]. Das Gericht ist in der Blumenthalstraße 33 untergebracht.

Geschichte[Bearbeiten]

Ein Gewerbegericht, Vorläufer des heutigen Arbeitsgerichts, gab es in Köln seit 1811. Das Landesarbeitsgericht Köln wurde 1982 errichtet.

Über- und nachgeordnete Gerichte[Bearbeiten]

Dem LAG Köln ist das Bundesarbeitsgericht übergeordnet. Nachgeordnet sind die Arbeitsgerichte Aachen, Bonn, Köln und Siegburg.

Das Arbeitsgericht Aachen hält in Düren und Heinsberg, das Arbeitsgericht Bonn in Euskirchen und das Arbeitsgericht Siegburg in Gummersbach Gerichtstage ab.

Leitung[Bearbeiten]

Präsident des Landesarbeitsgerichts Köln ist seit dem 1. Januar 2010 Jürgen vom Stein. Er ist Nachfolger von Udo Isenhardt, der Ende April 2009 in den Ruhestand trat.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Landesarbeitsgericht Köln – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Anlage zur Bekanntmachung der Zahl der Kammern bei den Gerichten für Arbeitssachen des Landes Nordrhein-Westfalen (RV d. JM vom 15. Juli 2015), abgerufen am 23. Juli 2015
  2. § 2 des Gesetzes zur Ausführung des Arbeitsgerichtsgesetzes im Lande Nordrhein-Westfalen

50.9552777777786.9622222222222Koordinaten: 50° 57′ 19″ N, 6° 57′ 44″ O