Landesausstellung Baden-Württemberg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Unter der Bezeichnung Große Landesausstellung können die elf staatlichen Museen aus Baden-Württemberg ihre Bestände zu ausgewählten Themen präsentieren. Die Großen Landesausstellungen in Baden-Württemberg befassen sich hauptsächlich mit Themen, die einen Bezug zum südwestdeutschen Raum haben. Seit 1977 gab es diese besondere Form einer Sonderausstellung mit der Bezeichnung Große Landesausstellung, jedoch noch bis 1997 in unregelmäßiger Abfolge. Seit 1997 werden Große Landesausstellungen mindestens in jährlicher Folge organisiert, zunehmend auch mehrere pro Jahr. Nachdem von 2005 bis 2014 teilweise bis zu fünf Große Landesausstellungen in einem Jahr stattfanden, soll diese Zahl ab 2015 auf maximal drei beschränkt bleiben. Durch die Ausrichtung auf das Land, seine Kultur und seine Geschichte soll die Landesidentität gefördert werden. Einige Ausstellungen befassen sich mit allgemeinen Themen aus Kunst, Kultur und Naturwissenschaften.

Das Land Baden-Württemberg fördert die Großen Landesausstellungen mit Zuschüssen. Für das Jahr 2008 zum Beispiel waren hierfür etwa 3,5 Millionen Euro vorgesehen. Die einzelnen Ausstellungen werden in der Regel zusätzlich durch Sponsoren unterstützt. In den Jahren 2017 bis 2020 sollen insgesamt rund zwölf Millionen Euro von der Landesregierung investiert werden, damit die elf staatlichen Museen in Baden-Württemberg Sonderausstellungen organisieren können. Davon werden 10 Große Landesausstellungen und 11 weitere Landesausstellungen ohne den Titel Große Landesausstellung stattfinden.[1]

Landesausstellung von 1955[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonderbriefmarke der Deutschen Bundespost aus Anlass der Landesausstellung 1955 in Stuttgart

Bereits 1955 fand in Stuttgart unter der Bezeichnung Landesausstellung Baden-Württemberg eine große Ausstellung zur Geschichte, Gesellschaft und Kultur der früheren Landesteile Württemberg, Baden und Hohenzollern statt. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auch auf einer Leistungsschau der Industrie und Wirtschaft des 1952 gegründeten neuen Bundeslandes. Die Landesausstellung wurde am 1. Juli 1955 von Bundespräsident Theodor Heuss auf dem ehemaligen Messegelände des Killesbergs eröffnet und diente der Förderung der Akzeptanz des neuen Bundeslandes.[2] Insofern steht diese Landesausstellung wegen ihrer besonderen Art nicht in der Tradition der 1977 begonnenen Großen Landesausstellungen der elf staatlichen Museen.

Die Großen Landesausstellungen von 1977 bis 1997[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonderbriefmarke der Deutschen Bundespost zum Staufer-Jahr 1977 in Baden-Württemberg
  • Als erste Große Landesausstellung gilt die Staufer-Ausstellung, die 1977 zum 25. Landesjubiläum vom Württembergischem Landesmuseum durchgeführt wurde.[3] Die Ausstellung fand vom 26. März bis 5. Juni 1977 im Alten Schloss und im Kunstgebäude statt. Rund 1.000 Exponate aus 17 verschiedenen Staaten waren zu sehen. Es kamen während der nur 72 Tage geöffneten Ausstellung insgesamt 675.000 Besucher.[4] Für diese hohe Zahl waren die Räumlichkeiten nicht ausgelegt, so dass die Besucher mit langen Warteschlangen und dichtem Gedränge in den Museumsräumen zurechtkommen mussten. Für den hohen Ansturm sorgte unter anderem auch, dass zur gleichen Zeit in Stuttgart die Bundesgartenschau lief, und für den gemeinsamen Besuch der Gartenschau und der Großen Landesausstellung kombinierte Eintrittskarten angeboten wurden.

In zunächst sporadischen Abständen von mehreren Jahren dazwischen folgten weitere Große Landesaustellungen:

  • 1981 widmete sich eine Große Landesausstellung dem Barock in Baden-Württemberg. Neben Gegenständen aus der bildenden Kunst stand die barocke Architektur auf dem Gebiet des heutigen Baden-Württembergs im Fokus. Die Ausstellung hatte 110.000 Besucher und wurde vom Badischen Landesmuseum (BLM) durchgeführt.
  • Vom 14. August bis zum 20. Oktober 1985 wurde im Stuttgarter Kunstgebäude die Große Landesausstellung Keltenfürst von Hochdorf vom Württembergischen Landesmuseum und vom Landesdenkmalamt ausgerichtet.
  • 1986 fand im Heidelberger Schloss die Große Landesausstellung Die Renaissance im deutschen Südwesten statt. Anlass war das 600. Gründungsjubiläum der Uni Heidelberg (70.000 Besucher, BLM).
  • 1987 war die Große Landesausstellung Baden und Württemberg im Zeitalter Napoleons des Landes Baden-Württemberg aus Anlass des 125-jährigen Bestehens des Württembergischen Landesmuseums Stuttgart im Kunstgebäude zu sehen. Sie fand vom 16. Mai bis 15. August 1987 statt und stand unter der Schirmherrschaft von Lothar Späth.[5] Geringe Besucherzahlen führten zu einem Defizit von 4,5 Millionen DM.[6]
  • 1990 besuchten 24.000 Besucher die Große Landesausstellung Klar und lichtvoll wie eine Regel. Planstädte der Neuzeit, die zum 275. Gründungsjubiläum der Stadt Karlsruhe im Karlsruher Schloss stattfand. Veranstalter war das Badische Landesmuseum.
  • 1992 richtete das Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim die Große Landesausstellung Tradition und Umbruch. 40 Jahre Wirtschaft in Baden-Württemberg aus.
  • 1993 veranstaltete das Linden-Museum in Stuttgart die Große Landesausstellung Die Gärten des Islam.

Die Großen Landesausstellungen von 1997 bis 2002[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Vom 14. Juni bis 14. September 1997 fand eine Große Landesausstellung zu den Alamannen im SüdwestLB Forum in Stuttgart statt. Die Ausstellung wurde vom Archäologischen Landesmuseum Baden-Württemberg (ALM) konzipiert und stand unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Roman Herzog sowie des Schweizer Präsidenten Arnold Koller.[7]
  • 1998 wurde eine Große Landesausstellung mit dem Titel 1848/49 – Revolution der deutschen Demokraten in Baden im Karlsruher Schloss durchgeführt (145.000 Besucher, BLM).
  • 1999 zeigte die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe das Werk Jean Siméon Chardins unter dem Titel J. S. Chardin - Werk - Herkunft - Wirkung.
  • 1999 reiste die Wanderausstellung Vorderösterreich mit dem Untertitel Nur die Schwanzfeder des Kaiseradlers? Die Habsburger im deutschen Südwesten im Rahmen der Landesausstellung von Stuttgart über Rottenburg am Neckar und Schallaburg nach Freiburg im Breisgau. Initiiert wurde die Ausstellung vom Württembergischen Landesmuseum.[8]
  • 1999 bis 2000 lief im Linden-Museum Stuttgart die Große Landesausstellung Zeit der Buddhas.
  • 1999 bis 2000 zeigte das Badische Landesmuseum in Karlsruhe die Große Landesausstellung Jahrhundertwenden 1000 - 2000. Rückblicke in die Zukunft.
  • 2000 bis 2001 wurde die Große Landesausstellung Mythos Jahrhundertwende. Mensch, Natur, Maschine in Zukunftsbildern 1800 - 1900 - 2000 vom Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim ausgerichtet.
  • Vom 27. Januar bis 29. April 2001 beherbergte das Badische Landesmuseum in Karlsruhe die Große Landesausstellung Im Labyrinth des Minos – Kreta, die erste europäische Hochkultur. Die Ausstellung stand unter der Schirmherrschaft von Konstantinos Stefanopoulos und Erwin Teufel.[9]
  • 2001 wurde die Große Landesausstellung Troia – Traum und Wirklichkeit in Stuttgart, Braunschweig und Bonn gezeigt. Im Rahmen der Ausstellung wurde der Traum Troja, vertreten durch Künstler von der Antike bis zur Gegenwart, der historischen Wirklichkeit gegenübergestellt. Insgesamt besuchten 850.000 Besucher die Ausstellung an den drei Standorten. Die Ausstellung wurde vom Archäologischen Landesmuseum Baden-Württemberg erarbeitet und stand unter der Schirmherrschaft von Ahmet Necdet Sezer und Johannes Rau.[10]
  • 2001 bis 2002 wurde das spätmittelalterliche Leben und Kunstschaffen in den Städten entlang des Oberrheins in der Großen Landesausstellung Spätmittelalter am Oberrhein dokumentiert.[11] (150.000 Besucher, BLM)
  • 2002 war die Große Landesausstellung Schwarzwaldhochstraße - Aktuelle Kunst in und aus Baden-Württemberg in der Staatlichen Kunsthalle in Baden-Baden zu sehen.
  • 2002 bis 2003 richteten das Haus der Geschichte Baden-Württemberg, das Württembergische Landesmuseum und das Badische Landesmuseum gemeinsam die Große Landesausstellung Mit 100 Sachen durch die Landesgeschichte aus.[12]

Die beiden 2002 begonnenen Großen Landesaustellungen erhielten Sondermittel anlässlich der Gründung des Landes Baden-Württemberg vor 50 Jahren.

Die Großen Landesausstellungen seit 2003[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2003

  • Die Große Landesausstellung Alte Klöster – Neue Herren des Württembergischen Landesmuseums lockte 155.000 Besucher nach Bad Schussenried. Thema war das 200. Jubiläum der Säkularisation, durch die im Jahr 1803 Klöster aufgelöst und geistliche Territorien eingezogen wurden.[13]
  • Im Rahmen der Großen Landesausstellung Eugène Delacroix wurden mehr als 200 Exponate in der Kunsthalle Karlsruhe gezeigt. Die Ausstellung lief von November 2003 bis Februar 2004 und hatte 90.000 Besucher.[14]

2004

  • Die Große Landesausstellung Hannibal ad Portas. Macht und Reichtum Karthagos wurde vom 25. September 2004 bis zum 30. Januar 2005 vom Badischen Landesmuseum in Karlsruhe gezeigt.[15]

2005

  • Die Große Landesausstellung Imperium Romanum wurde 2005 bis 2006 als Doppelausstellung in Karlsruhe und Stuttgart ausgerichtet. In Stuttgart wurden die römische Kultur und Herrschaft in Südwestdeutschland von den letzten zwei Jahrzehnten v. Chr. bis ins 3. Jahrhundert n. Chr. dargestellt. Die Karlsruher Ausstellung befasste sich mit dem Niedergang des Römischen Reiches von der Mitte des 3. Jahrhunderts bis zum Ende des 5. Jahrhunderts. Die Ausstellung in Karlsruhe (BLM) erreichte 110.000 Besucher, die Stuttgarter Ausstellung (ALM) 150.000.[16]
  • Die Große Landesausstellung Einstein begreifen wurde im Landesmuseum für Technik und Arbeit 2005 bis 2006 in Mannheim gezeigt. Experimente, Animationen, Computersimulationen und biographische Objekte stellten Einsteins Arbeiten dar. Zu der Ausstellung kamen 90.000 Besucher.
  • Die Staatliche Kunsthalle in Karlsruhe zeigte 2005 bis 2006 die Große Landesausstellung David Teniers 1610-1690. Alltag und Vergnügen in Flandern.

2006

  • In der Staatsgalerie Stuttgart wurde 2006 die Große Landesausstellung Claude Monet – Felder im Frühling gezeigt. In 41 Gemälden stellte die Ausstellung eines der wichtigsten Themen im Schaffen des impressionistischen Malers Claude Monet, die Darstellung von Feldern und Wiesen, dar. Insgesamt wurden 260.000 Besucher gezählt.
  • Die Große Landesausstellung Kunst lebt! – Die Welt mit anderen Augen sehen zeigte anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft Objekte aus allen Landesmuseen und vielen anderen Kultureinrichtungen Baden-Württembergs.
  • Die Große Landesausstellung Abenteuer Raumfahrt – Aufbruch ins Weltall im Mannheimer Landesmuseum für Technik und Arbeit zeigte, was schon getan wurde und was noch fehlt, damit der Mensch sich dauerhaft ins All erheben kann. 180.000 Besucher besuchten die Ausstellung.
  • Die Große Landesausstellung Das Königreich Württemberg 1806–1918 Monarchie und Moderne des Landesmuseums Württemberg befasste sich vom 22. September 2006 bis zum 4. Februar 2007 anlässlich der zweihundertjährigen Wiederkehr des Gründungsjahrs 1806 mit der Zeit von der Erhebung Württembergs zum Königreich bis zum Ende der Monarchie 1918. Neben dem württembergischen Königshaus wurde auch das Leben der Bevölkerung dargestellt. Die Ausstellung stand unter der Schirmherrschaft von Günther Oettinger und Carl Herzog von Württemberg.[17]

2007

  • Vor 12.000 Jahren in Anatolien – Die ältesten Hochkulturen der Menschheit – die Große Landesausstellung des Badischen Landesmuseums präsentierte neue archäologische Erkenntnisse und nie zuvor ausgestellte Funde über den Wandel vom Jäger und Sammler zum Ackerbauern und Viehzüchter.
  • Saurier – Erfolgsmodelle der Evolution: Diese Große Landesausstellung zeigte die Saurier als überaus erfolgreiche Tiere, die unseren Planeten 250 Millionen Jahre bevölkerten. 328.000 Besucher kamen zu der Ausstellung in das Naturkundemuseum Stuttgart.[18]
  • Ägyptische Mumien – Unsterblichkeit im Land der Pharaonen – 6. Oktober 2007 bis 24. März 2008 im Landesmuseum Württemberg Stuttgart. Der Schwerpunkt der Große Landesausstellung lag auf dem Mumifizierungswesen der Alten Ägypter, das sich über fast vier Jahrtausende nachvollziehen ließ. Etwa 350 Objekte aus kooperierenden Museen wurden gezeigt.[19] Insgesamt haben rund 215.000 Besucher die Ausstellung besucht.

2008

  • Grünewald und seine Zeit in der staatlichen Kunsthalle Karlsruhe vom 8. Dezember 2007 bis 2. März 2008. Über 100.000 Besucher sahen 160 Werke aus der Zeit um 1500. Zur Einordnung von Grünewald wurden Arbeiten anderer Künstler der Epoche gezeigt.[20]
  • Matisse – Menschen Masken Modelle, 27. September 2008 bis 11. Januar 2009, Staatsgalerie Stuttgart. Thematisch steht die Porträtkunst des Künstlers im Mittelpunkt. Es wurden etwa 40 Ölgemälden, ebenso viele Zeichnungen und Porträtskulpturen von Matisse gezeigt.
  • Von der Fläche zum Raum - Malewitsch und die frühe Moderne (Malewitsch und sein Einfluss – 100 Jahre Kunsthalle Baden-Baden), 25. Oktober 2008 bis 25. Januar 2009, Große Landesausstellung in der Kunsthalle Baden-Baden.
  • Das Haus der Geschichte Baden-Württemberg zeigte die Große Landesausstellung Das Wunder von Bregenz - Die Fußball-Ausstellung in der Fankurve Bodensee.

2009

  • Eiszeit. Kunst und Kultur war vom 18. September 2009 bis 10. Januar 2010 die Große Landesausstellung des Archäologischen Landesmuseums im Kunstgebäude Stuttgart.
  • Erben des Imperiums – Das Königreich der Vandalen war vom 24. Oktober 2009 bis 15. Februar 2010 im Badischen Landesmuseum Karlsruhe zu sehen.[21]
  • Die Große Landesausstellung Ihr und wir. Die Integration der Heimatvertriebenen in Baden-Württemberg lief vom 13. November 2009 bis zum 22. August 2010 im Haus der Geschichte Baden-Württemberg in Stuttgart.
  • Die Große Landesausstellung Schätze des Alten Syrien – Die Entdeckung des Königreichs Qatna wurde vom 17. Oktober 2009 bis 14. März 2010 im Landesmuseum Württemberg gezeigt.[22]

2010

  • Die Große Landesausstellung „Gefühle, wo man schwer beschreiben kann.“ Fußball in Baden-Württemberg wurde im Kunstgebäude Stuttgart vom 28. März bis 11. Juli 2010 vom Haus der Geschichte Baden-Württemberg veranstaltet.[23]
  • Hast du Töne?! Musikland Baden-Württemberg. Große Landesausstellung vom 16. April 2010 bis 12. September 2010 im Badischen Landesmuseum in Karlsruhe und im Landesmuseum Württemberg in Stuttgart.[24]
  • Die Staatsgalerie Stuttgart machte den Schwäbischen Maler Hans Holbein den Älteren zum Thema der Großen Landesausstellung Hans Holbein d. Ä.: Die graue Passion in ihrer Zeit, die vom 27. November 2010 bis 20. März 2011 lief.[25]

2011

  • Weltsichten – Blick über den Tellerrand. Große Landesausstellung vom 17. September 2011 bis 9. Januar 2012 im Linden-Museum und Kunstgebäude in Stuttgart.
  • Unser täglich Brot... Die Industrialisierung der Ernährung – Der industrialisierte Geschmack, Große Landesausstellung vom 29. Oktober 2011 bis 29. April 2012 im Technoseum in Mannheim.

2012

  • Die Große Landesausstellung Baden! 900 Jahre. – Geschichte eines Landes lief vom 16. Juni bis zum 11. November 2012 im Badischen Landesmuseum Karlsruhe.[26]
  • Liebe Deinen Nachbarn. Baden-württembergisch- französisch-schweizerische Beziehungsgeschichten. Ende April bis Anfang September 2012, Haus der Geschichte, Ausstellungsort: Augustinermuseum Freiburg.[27]
  • Die Welt der Kelten. Zentren der Macht - Kostbarkeiten der Kunst. im Kunstgebäude und Altem Schloss Stuttgart, 15. September 2012 bis 17. Februar 2013, Archäologisches Landesmuseum und Landesmuseum Württemberg.[28]
  • Mythos Atelier. Künstlerräume von Carl Spitzweg bis Bruce Nauman, Staatsgalerie Stuttgart, 27. Oktober 2012 bis 10. Februar 2013.
  • Camille Corot – Natur und Traum, 29. September 2012 bis 20. Januar 2013, Staatliche Kunsthalle Karlsruhe.[29]

2013

  • In der Luft und unter Wasser – unterwegs im Bodenlosen, 25. April bis 10. November 2013, Staatliches Museum für Naturkunde Karlsruhe, 66.000 Besucher.
  • Durch Nacht zum Licht? Die Geschichte der Arbeiterbewegung 1863 bis 2013, 2. Februar bis 25. August 2013, TECHNOSEUM – Landesmuseum für Technik und Arbeit Mannheim.[30][31]
  • Im Glanz der Zaren – Die Romanows und Württemberg, 5. Oktober 2013 bis 23. März 2014 im Landesmuseum Württemberg.[32][33]
  • Inka - Könige der Anden. 12. Oktober 2013 bis 16. März 2014 im Linden-Museum Stuttgart.[34][35]

2014

  • Room Service - Vom Hotel in der Kunst und Künstlern im Hotel. 22. März bis 22. Juni 2014, Staatliche Kunsthalle Baden-Baden.
  • Das Konstanzer Konzil. Weltereignis des Mittelalters, Große Landesausstellung des Badischen Landesmuseum (Ausstellungsort: Konzilgebäude Konstanz). 1414 begann das Konzil von Konstanz, ein kirchenpolitisches Großereignis, welches die Stadt am Bodensee von 1414 bis 1418 zum Zentrum der europäischen Diplomatie machte.[36][37]
  • Fastnacht der Hölle. Der Erste Weltkrieg und die Sinne. 4. April 2014 bis 1. März 2015, Haus der Geschichte Baden-Württemberg.[38][39]
  • Die Große Landesausstellung Oskar Schlemmer – Visionen einer neuen Welt wurde vom 21. November 2014 bis 6. April 2015 in der Staatsgalerie Stuttgart gezeigt.[40][41]
  • Herzblut – Geschichte und Zukunft der Medizintechnik (25-jähriges Museumsjubiläum des Technoseums). 5. November 2014 bis 7. Juni 2015, TECHNOSEUM – Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim.[42][43]

2015

  • Die Große Landesausstellung Karl Wilhelm 1679 –1738 des Badischen Landesmuseums lief vom 9. Mai bis zum 18. Oktober 2015 im Schloss Karlsruhe und widmete sich der Zeit und des Lebens von Markgraf Karl Wilhelm von Baden, der 1715 die Residenzstadt Karlsruhe gründete.[44]
  • Die Große Landesausstellung Die Meister-Sammlerin Karoline Luise von Baden vom 30. Mai bis 6. September 2015 in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe hatte das Leben der Markgräfin Karoline Luise von Baden (1723–1783) behandelt, die mit ihrer Kunstsammlung zum frühen Ruhm der Stadt Karlsruhe als Ort der Wissenschaften und Künste beitrug.[45]

2016

  • Gutes Böses Geld lief vom 5. März bis 19. Juni 2016 in der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden.[46]
  • Die Große Landesausstellung Naturdetektive – Eine Ausstellung für Kinder zum Mitmachen, Forschen und Entdecken fand vom 24. März bis 20. November 2016 im Schloss Rosenstein des Staatlichen Museums für Naturkunde Stuttgart statt. Sie war die erste Große Landesausstellung Baden-Württemberg speziell für Kinder und Familien und stand unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Winfried Kretschmann.
  • Die Große Landesausstellung 4.000 Jahre Pfahlbauten des Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg wurde von April bis September 2016 im Kloster Schussenried und im Federseemuseum Bad Buchau ausgerichtet.

2017

  • Die Schwaben. Zwischen Mythos und Marke wurde vom 22. Oktober 2016 bis 23. April 2017 als Große Landesausstellung im Landesmuseum Württemberg gezeigt. Sie stand unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann[47][48][49]
  • 2 Räder – 200 Jahre. Freiherr von Drais und die Geschichte des Fahrrades im Technoseum, dem Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim, lief vom 11. November 2016 bis 25. Juni 2017.[50]

2018

  • Der Meister von Meßkirch – Katholische Pracht in der Reformationszeit war der Titel der Großen Landesausstellung vom 8. Dezember 2017 bis 2. April 2018 in der Staatsgalerie Stuttgart über den großen unbekannten Renaissancemaler, der als Meister von Meßkirch seine Spuren hinterließ.
  • Das Naturkundemuseum Karlsruhe zeigt vom 21. Juni 2018 bis zum 29. Januar 2019 die Große Landesausstellung Flusspferde am Oberrhein. Wie war die Eiszeit wirklich?[51]
  • Der Titel zur geplanten Großen Landesausstellung des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg vom 30. September 2018 bis zum 11. August 2019 lautet Vertrauensfragen. Der Anfang der Demokratie im Südwesten 1918-1924.[52]
  • Die Große Landesausstellung Leben im Bernsteinwald am Staatlichen Museum für Naturkunde Stuttgart ist für den 6. Dezember 2018 bis zum 28. Juli 2019 geplant.[53]

Ausstellungen der Länder Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelreferenzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Große Landesausstellungen, Artikel in den Stuttgart Nachrichten vom 26. Juni 2015
  2. Annegret Kotzurek, Rainer Redies: Stuttgart von Tag zu Tag. Eine Chronik 1955 – 1999. Silberburg-Verlag, Tübingen 2011, ISBN 978-3-8425-1140-8, S. 34
  3. Die Zeit der Staufer. Geschichte – Kunst – Kultur. Katalog der Ausstellung in vier Bänden, Württembergisches Landesmuseum, Stuttgart 1977
  4. Helmut Schneider: Warum wurden die Staufer zum Superhit? Artikel vom 17. Juni 1977 in der Wochenzeitung DIE ZEIT
  5. Baden und Württemberg im Zeitalter Napoleons. Württembergisches Landesmuseum, Stuttgart 1987, Katalog ISBN 3-922-608-44-2, Aufsätze ISBN 3-922-608-48-5
  6. Annegret Kotzurek, Rainer Redies: Stuttgart von Tag zu Tag. Eine Chronik 1955 – 1999. Silberburg-Verlag, Tübingen 2011, ISBN 978-3-8425-1140-8, S. 188
  7. Die Alamannen. Begleitband zur Ausstellung Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg, Theiss, Stuttgart 1997, ISBN 3-8062-1302-X
  8. Vorderösterreich. Nur die Schwanzfeder des Kaiseradlers? Die Habsburger im deutschen Südwesten. Württembergisches Landesmuseum Stuttgart, Süddeutsche Verlagsgesellschaft, Ulm 1999, ISBN 3-88294-278-9
  9. Im Labyrinth des Minos – Kreta – die erste europäische Hochkultur. Verlag Biering & Brinkmann, München 2000, ISBN 3-930609-26-6
  10. Troia – Traum und Wirklichkeit. Verlag Konrad Theiss, Stuttgart 2001, ISBN 3-8062-1543-X
  11. Internetseite zur Großen Landesaustellung Spätmittelalter am Oberrhein
  12. Mit 100 Sachen durch die Landesgeschichte. Info Verlag, Karlsruhe 2002, ISBN 3-88190-292-9
  13. Alte Klöster Neue Herren. Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern 2003, ISBN 3-7995-0213-0
  14. Jessica Mack-Andrick (Hrsg.), Klaus Schrenk (Bearbeitung): Eugène Delacroix, Staatliche Kunsthalle Karlsruhe, 1. November 2003 – 1. Februar 2004, Verlag Kehrer, 2003, ISBN 978-3925212574
  15. Sabine Peters (Redaktion): Hannibal ad portas, Macht und Reichtum Karthagos, Badisches Landesmuseum, Karlsruhe, Sonderausstellung 2004 – 2005, Verlag Theiss, Stuttgart 2004, ISBN 3-937345-00-0
  16. Internetseite zur Große Landesausstellung Imperium Romanum
  17. Das Königreich Württemberg 1806 – 1918. Monarchie und Moderne. Landesmuseum Württemberg, Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern 2006, ISBN 3-7995-0221-1
  18. 328.000 besuchen Naturkundemuseum (Memento vom 14. August 2007 im Internet Archive), Stuttgarter Zeitung vom 5. November 2007
  19. http://www.mumien-stuttgart.de
  20. Abschlussbericht auf SWO Kunstportal Baden-Württemberg
  21. Das Königreich der Vandalen. Badisches Landesmuseum Karlsruhe, Verlag Philipp von Zabern, Mainz 2009, ISBN 978-3-8053-4118-9
  22. Schätze des alten Syrien. Die Entdeckung des Königreichs Qatna. Landesmuseum Württemberg, Konrad Theis Verlag, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-929055-70-2
  23. Gefühle, wo man schwer beschreiben kann. Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-933726-33-9
  24. Freud und Leid in Dur und Moll: Musikkultur in Baden-Württemberg. Landesmuseum Württemberg, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-929055-71-9
  25. Rückblick zur Ausstellung Hans Holbein
  26. Harald Siebenmorgen (Hrsg.): Baden! 900 Jahre Geschichten eines Landes. Badisches Landesmuseum, Karlsruhe 2012, ISBN 978-3-937345-56-7
  27. Beziehungsgeschichten im Dreiländereck: Katalog zur großen Landesausstellung Liebe Deinen Nachbarn. Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-933726-43-8
  28. Die Welt der Kelten: Zentren der Macht - Kostbarkeiten der Kunst. Verlag Thorbecke, Ostfildern 2012, ISBN 978-3-7995-0752-3
  29. Ausstellungsrückblick Mythos Atelier der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe
  30. Technoseum (Hrsg.): Durch Nacht zum Licht? Geschichte der Arbeiterbewegung 1863-2013. Mannheim 2013, ISBN 978-3980857178
  31. Beschreibung der Großen Landesausstellung Durch Nacht zum Licht? durch das TECHNOSEUM
  32. Im Glanz der Zaren. Die Romanows, Württemberg und Europa. Landesmuseum Württemberg. Süddeutsche Verlagsgesellschaft, Ulm 2013, ISBN 978-3-7995-0505-5
  33. Ausstellungsrückblick: Im Glanz der Zaren
  34. Inka: Könige der Anden, Verlag Philipp von Zabern, Darmstadt 2013, ISBN 978-3-8053-4657-3
  35. Beschreibung der Inka-Ausstellung durch das Linden-Museum Stuttgart
  36. Badisches Landesmuseum Karlsruhe (Hrsg.): Das Konstanzer Konzil. Katalog. 1414–1418. Weltereignis des Mittelalters. Verlag Theiss, Darmstadt 2014, ISBN 978-3-8062-0001-0
  37. Beschreibung der Ausstellung über das Konzil von Konstanz durch das Badische Landesmuseum
  38. Fastnacht der Hölle: der Erste Weltkrieg und die Sinne. Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Stuttgart 2014, ISBN 978-3-933726-47-6
  39. Ausstellungshinweis des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg zur Großen Landesausstellung Fastnacht der Hölle
  40. Oskar Schlemmer. Visionen einer neuen Welt. Hirmer Verlag, München 2014, ISBN 978-3-7774-2303-6
  41. Rezension der Großen Landesausstellung der Staatsgalerie Stuttgart über Oskar Schlemmer
  42. Herzblut: Geschichte und Zukunft der Medizintechnik. Verlag Theiss, Darmstadt 2014, ISBN 978-3-8062-3051-2
  43. Internetseite des Technoseums zur Ausstellung Herzblut
  44. Karl Wilhelm: 1679 - 1738; Markgraf von Baden-Durlach. Verlag Hirmer, München 2015, ISBN 978-3-7774-2386-9
  45. Die Meister-Sammlerin Karoline Luise von Baden. Deutscher Kunstverlag, Berlin 2015, ISBN 978-3-422-07312-8
  46. Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden: Programm – Staatliche Kunsthalle Baden-Baden. In: www.kunsthalle-baden-baden.de. Abgerufen am 26. September 2016.
  47. Die Schwaben. Zwischen Mythos & Marke. Landesmuseum Württemberg, Belser Verlag, Stuttgart 2016, ISBN 978-3-929055-75-7
  48. Rückblick auf die Große Landesausstellung Die Schwaben. Zwischen Mythos und Marke
  49. Artikel der Badischen Zeitung zur Eröffnung der Ausstellung Die Schwaben zwischen Mythos und Marke vom 22. Oktober 2016
  50. TECHNOSEUM, Landesmuseum für Technik und Arbeit (Hrsg): 2 Räder - 200 Jahre: Freiherr von Drais und die Geschichte des Fahrrades: Katalog zur Großen Landesausstellung 2016 Baden-Württemberg, Verlag Theiss, Darmstadt 2016, ISBN 978-3-8062-3374-2
  51. Internetseite zur Großen Landesausstellung Flusspferde am Oberrhein
  52. Vertrauensfragen – Seite des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg zur Großen Landesausstellung 2018
  53. Seite des Museums für Naturkunde Stuttgart zur geplanten Großen Landesausstellung Leben im Bernsteinwald
  54. Alfried Wieczorek, Bernd Schneidemüller, Stefan Weinfurter (Hrsg.): Die Staufer und Italien. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2010, ISBN 978-3-8062-2366-8
  55. Alfried Wieczorek, Michael Hörrmann: Die Wittelsbacher am Rhein: die Kurpfalz und Europa. Schnell + Steiner, Regensburg 2013, ISBN 978-3-7954-2644-6

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]