Landesbeschreibung

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Als Landesbeschreibung wurden frühe Formen der geografischen Landesaufnahme bezeichnet. Ab dem 17. Jahrhundert verstand man darunter eine Sammlung topografischer Karten kombiniert mit textlicher Beschreibung von Landschaft und Städten.

Bekannte Werke dieses Genres sind u.a.:

Als (noch anders benannte) Vorgänger dieser Sammelwerke können gelten:

Eher im wirtschaftlichen Sinn ist hingegen die Neue Landesbeschreibung der süddänischen Provinzen von Heinrich Rantzau (um 1570) zu verstehen.

Auch heutige historische Atlanten haben den Charakter früherer Landesbeschreibungen, z.B. der Historische Atlas von Bayern.

Siehe auch:

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Neuausgaben: Ulrici Campelli Raetiae alpestris topographica descriptio (= Quellen zur Schweizer Geschichte. Bd. 7). Hrsg. von Christian Immanuel Kind. F. Schneider, Basel 1884; (Taschenbuch) (= Historical Print Editions). British Library, [London] 2011, ISBN 978-1-241-46377-9 (lat.). – Dazu: Dritter und vierter Anhang zu Ulrich Campells Topographie von Graubünden. (= Beilage zum Jahresbericht der Naturforschenden Gesellschaft Graubündens. Neue Folge. Bd. 42–44, 1898/1899–1900/1901). Hrsg. von Traugott Schiess. Buchdruckerei von J. Casanova, Chur 1900, OCLC 889865375 (lat.-dt.).
  2. De Alpibus commentarius. Die Alpen. Bearb., übers., erläutert und eingeleitet v. Alfred Steinitzer. Mit einhundertzwölf Abbildungen. Gesellschaft Alpiner Bücherfreunde, München 1931, OCLC 504343489 (erste umfassende Beschreibung der Alpen).