Landesgleichstellungsgesetz

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In Deutschland gibt es zwei Bereiche mit Landesgleichstellungsgesetzen: Die Gleichstellung behinderter Menschen und die Gleichstellung von Frauen und Männern bzw. Frauenförderung.

Gleichstellung von Menschen mit Behinderung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Landesgleichstellungsgesetze einzelner Bundesländer wurden geschaffen, um die Inhalte des Gesetzes zur Gleichstellung behinderter Menschen bzw. das Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) auf Länderebene umzusetzen.

Die Landesgleichstellungsgesetze unterscheiden sich teilweise von dem Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) und untereinander.

Bayern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Bayern gilt derzeit das Bayerische Gesetz zur Gleichstellung, Integration und Teilhabe von Menschen mit Behinderung (Bayerisches Behindertengleichstellungsgesetz - BayBGG) vom 9. Juli 2003[1], GVBl. S. 419, das zuletzt (Stand: 28. Dezember 2019) durch § 1 Abs. 359 der Verordnung vom 26. März 2019 (GVBl. S. 98) geändert worden ist.[2]

Baden-Württemberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Baden-Württemberg gilt derzeit das Landesgesetz zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (Landes-Behindertengleichstellungsgesetz – L-BGG) vom 17. Dezember 2014[3] (Gbl. 2014, 819), das zuletzt (Stand: 28. Dezember 2019) durch Gesetz vom 18. Dezember 2018 (GBl. S. 1560)[4] geändert worden ist.

Berlin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Berlin gilt derzeit das Gesetz über die Gleichberechtigung von Menschen mit und ohne Behinderung (Landesgleichberechtigungsgesetz - LGBG) in der Fassung vom 28. September 2006 (GVBl. S. 957) BRV 840-2[5], das zuletzt (Stand: 28. Dezember 2019) durch Art. 2 Abs. 2 RL2016/2102-UmsetzG vom 4.3.2019 (GVBl. S. 210) geändert wurde.

Brandenburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Brandenburg galt bis 2003 das Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen im Land Brandenburg (Brandenburgisches Behindertengleichstellungsgesetz - BbgBGG) vom 20. März 2003 (GVBl.I/03, [Nr. 04], S.42).[6] Dieses trat durch § 18 des Gesetzes des Landes Brandenburg zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (Brandenburgisches Behindertengleichstellungsgesetz – BbgBGG) vom 11. Februar 2013 (GVBl.I/13, [Nr. 05]) außer Kraft, welches seitdem in Brandenburg gilt.[7]

Weitere Bundesländer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch:

Frau-Mann-Gleichstellung und Frauenförderung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand 2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. BayBGG: Bayerisches Gesetz zur Gleichstellung, Integration und Teilhabe von Menschen mit Behinderung (Bayerisches Behindertengleichstellungsgesetz – BayBGG) Vom 9. Juli 2003 (GVBl. S. 419) BayRS 805-9-A (Art. 1–19) - Bürgerservice. Abgerufen am 28. Dezember 2019.
  2. BayBGG: Bayerisches Gesetz zur Gleichstellung, Integration und Teilhabe von Menschen mit Behinderung (Bayerisches Behindertengleichstellungsgesetz – BayBGG) Vom 9. Juli 2003 (GVBl. S. 419) BayRS 805-9-A (Art. 1–19) - Bürgerservice. Abgerufen am 28. Dezember 2019.
  3. Landesrecht BW L-BGG | Landesnorm Baden-Württemberg | Landesgesetz zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (Landes-Behindertengleichstellungsgesetz - L-BGG) vom 17. Dezember 2014 | gültig ab: 01.01.2015. Abgerufen am 28. Dezember 2019.
  4. Gesetz vom 18.12.2018. Abgerufen am 28. Dezember 2019.
  5. Landesgleichberechtigungsgesetz (LGBG). 1. Juli 2019, abgerufen am 28. Dezember 2019.
  6. Archiv: Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen im Land Brandenburg (Brandenburgisches Behindertengleichstellungsgesetz - BbgBGG). Abgerufen am 28. Dezember 2019.
  7. Gesetz des Landes Brandenburg zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (Brandenburgisches Behindertengleichstellungsgesetz – BbgBGG) vom 11. Februar 2013. Abgerufen am 28. Dezember 2012.