Landesleistungszentrum

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Landesleistungszentren sind Einrichtungen für den Hochleistungssport der Länder in Deutschland sowie der Länder in Österreich.

Kennzeichen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Landesleistungszentren sind gesondert geförderte Sport- und Ausbildungsstätten für Nachwuchskadersportler. Sie werden durch den jeweiligen Landesausschuss Leistungssport eines Landessportbundes (Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen) genehmigt. Von den Ländern werden unter anderem Aufwendungen für den Betrieb und die Nutzung der Einrichtungen gefördert.[1]

Neben den Bundesstützpunkten, den Bundesleistungszentren und Olympiastützpunkten sind sie ein Strukturelement innerhalb des Stützpunktsystems des deutschen Spitzensports.

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Landesleistungszentren (auch Sportleistungszentren) sind neben den Bundesleistungszentren und Olympiazentren ein Strukturelement innerhalb des österreichischen Spitzensports. Daneben gibt es in Österreich noch Heeres- sowie Universitätssportzentren.

Beispiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baden-Württemberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bayern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Stand Januar 2019 existierten in Bayern folgende Landesleistungszentren:[2]

  • Landesleistungszentren Baseball und Softball in der Armin-Wolf-Arena in Regensburg
  • Landesleistungszentren Bobsport und Schlittensport in Kreuth
  • Landesleistungszentren Eissport im Eisstadion am Gutenbergweg in Landshut (Eishockey) und Inzell (Eisschnelllauf)[3]
  • Landesleistungszentrum Fechten in München
  • Landesleistungszentrum Gewichtheben beim ESV Neuaubing in München
  • Landesleistungszentrum Handball beim TV Großwallstadt
  • Landesleistungszentren Hockey in München und Nürnberg
  • Landesleistungszentrum Judo in München
  • Landesleistungszentrum Karate des Bayerischen Karate Bunds in Kempten (Allgäu)
  • Landesleistungszentren Leichtathletik in Fürth und München
  • Landesleistungszentren Luftsport in Unterwössen und Ebermannstadt beim Flugplatz Burg Feuerstein
  • Landesleistungszentrum Radsport in Nürnberg
  • Landesleistungszentren Reiten in Ansbach (Vielseitigkeit), München-Riem (Dressur, Springen) und Vaterstetten (Voltigieren)
  • Landesleistungszentren Schützen bei der Olympia-Schießanlage Hochbrück[3]
  • Landesleistungszentren Schwimmen in Burghausen und Würzburg
  • Landesleistungszentrum Segeln in Tutzing
  • Landesleistungszentren Ski in Berchtesgaden (Nordisch)/Ruhpolding (Biathlon), Oberstdorf (Nordisch)-Oberjoch, Bad Hindelang (Alpin), Warmensteinach/Bischofsgrün (Nordisch; mit den Gebrüder-Wehrmann-Schanzen) und Arber/Zwiesel (Alpin, Nordisch (ohne Sprung), Biathlon, Freestyle)[3]
  • Landesleistungszentrum Sport- und Wettkampfklettern der Sektion Augsburg des Deutschen Alpenvereins im Kletterzentrum in der Bezirkssportanlage Süd am Siebentischwald in Augsburg
  • Landesleistungszentrum Tennis in Oberhaching
  • Landesleistungszentrum Tischtennis des Bayerischen Tischtennis-Verbands in Burglengenfeld
  • Landesleistungszentrum Turnen (Kunstturnen, Rhythmische Sportgymnastik, Trampolin) in München
  • Landesleistungszentrum Volleyball in Unterschleißheim

Berlin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Brandenburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Landesleistungszentrum Leichtathletik im Waldstadion Löwenberg

Bremen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Landesleistungszentrum Tischfußball bei den Kickerfreunden Bremen

Hamburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hessen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mecklenburg-Vorpommern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Landesleistungszentren Badminton und Fußball beim Greifswalder SV 04
  • Landesleistungszentrum Behinderten- und Rehabilitationssport in Greifswald

Niedersachsen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nordrhein-Westfalen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rheinland-Pfalz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saarland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Landesleistungszentrum Billard in Schiffweiler-Landsweiler
  • Landesleistungszentrum Segelflug "Helmut Reichmann" beim Segelfluggelände Marpingen (seit 1981)

Sachsen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sachsen-Anhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schleswig-Holstein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Thüringen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kärnten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Salzburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Steiermark[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Landesleistungszentrum Fechten des Österreichischen Fechtverbands in der Steiermark
  • Landesleistungszentrum Radsport in Graz, davor in Deutschlandsberg[6]
  • Landesleistungszentrum Eishockey in Graz

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. VIBSS.de: Strukturen des Spitzensports in Deutschland. Bundesleistungszentren und Landesleistungszentren. Online auf www.vibss.de. Abgerufen am 3. Oktober 2017.
  2. Landesleistungszentren auf der Website des BLSV (Dokument vom 9. Januar 2019)
  3. a b c BLSV: Landesleistungszentren in Bayern. (PDF). Stand 2013. Online auf www.blsv.de. Abgerufen am 3. Oktober 2017.
  4. RheinPfalz.de: Überprüfung bestanden - Beim 1. Shotokan Karate-Club in Frankenthal ist das Landesleistungszentrum beheimatet. 4. Oktober 2015. Online auf www.rheinpfalz.de. Abgerufen am 3. Juni 2019.
  5. MeinBezirk.at: Neues Landes-Leichtathletikzentrum begeistert. 12. Mai 2016. Online auf www.meinbezirk.at. Abgerufen am 3. Oktober 2017.
  6. MeinBezirk.at: Radsport-Landesleistungszentrum künftig nicht mehr in Deutschlandsberg. 19. Juli 2015. Online auf www.meinbezirk.at. Abgerufen am 3. Oktober 2017.