Landesparlament

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Gesamtanzahl der Abgeordneten in den deutschen Landesparlamenten
CDU/CSU
  
  
579 (16)
SPD
  
459 (16)
Grüne
  
319 (15)
AfD
  
222 (15)
Linke
  
129 0(9)
FDP
  
108 (13)
FW/BVB/FW
  
  
038 0(3)
Andere*
  
007 0(3)
Parteilose
  
15 0(7)
Insgesamt 1.876 Mandate, in Klammern Anzahl der Landesparlamente.
* Andere: SSW 4, BIW 2, BfTh 1
Stand: 7. Juni 2022
Gesamtstimmenanteile der Parteien bei den jeweils letzten Landtagswahlen
Stand: 2. Juni 2022
 %
40
30
20
10
0
30,3
20,7
16,9
10,7
6,5
5,8
3,6
5,4
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
a CDU 23,8 %, CSU 6,5 %
g FW 3,5 %, BVB/FW 0,2 %

Landesparlament ist der Sammelbegriff für die Parlamente der Länder der Bundesrepublik Deutschland. Im Grundgesetz (Art. 28, Art. 54 Abs. 3 GG) werden die Landesparlamente allgemein als Volksvertretungen der Länder bezeichnet.

In den Flächenländern heißt das Landesparlament Landtag. Die Zusammensetzung der Landtage wird in Landtagswahlen festgelegt, die Wahlperiode liegt bei fünf Jahren (im Stadtstaat Bremen bei nur vier Jahren). In den Stadtstaaten existieren statt Landtag andere Bezeichnungen: Abgeordnetenhaus in Berlin und Bürgerschaft in Bremen und Hamburg. Der gewählte Abgeordnete eines Landesparlamentes wird als Mitglied des Landtages (MdL) bzw. Mitglied des Abgeordnetenhauses (MdA), der Bremischen Bürgerschaft (MdBB) oder der Hamburgischen Bürgerschaft (MdHB) bezeichnet.

Hierarchie und Aufgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Konstitutionell ist die Bundesrepublik Deutschland ein Bund der deutschen Länder, an den sie freiwillig Kompetenzen abgetreten haben. Die Landesparlamente sind daher Ausdruck des deutschen Föderalismus und bewahren die Tradition der regionalen Gesetzgebungskompetenz. Allerdings darf ein Landesparlament nicht in die Gesetzgebung des Bundes eingreifen.[1]

Hauptaufgaben des Landesparlaments sind die Kontrolle der Landesregierung, der Erlass von Landesgesetzen und die Gestaltung und Freigabe des Landeshaushaltes.[2]

Landesparlamente in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bundesland Volksvertretung Letzte
Wahl
Legislatur-
periode
Nächste Wahl
(voraussichtlich)
Baden-Württemberg Baden-Württemberg Landtag von Baden-Württemberg 14. März 2021 17. Frühjahr 2026
Bayern Bayern Bayerischer Landtag 14. Oktober 2018 18. Herbst 2023
Berlin Berlin Abgeordnetenhaus von Berlin 26. September 2021 19. Herbst 2026
Brandenburg Brandenburg Landtag Brandenburg 1. September 2019 07. 3. Quartal 2024
Bremen Bremen Bremische Bürgerschaft 26. Mai 2019 20. 2. Quartal 2023
Hamburg Hamburg Hamburgische Bürgerschaft 23. Februar 2020 22. 1. Quartal 2025
Hessen Hessen Hessischer Landtag 28. Oktober 2018 20. Herbst 2023
Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-Vorpommern Landtag Mecklenburg-Vorpommern 26. September 2021 08. Herbst 2026
Niedersachsen Niedersachsen Niedersächsischer Landtag 15. Oktober 2017 18. 9. Oktober 2022
Nordrhein-Westfalen Nordrhein-Westfalen Landtag Nordrhein-Westfalen 15. Mai 2022 18. Frühjahr 2027
Rheinland-Pfalz Rheinland-Pfalz Landtag Rheinland-Pfalz 14. März 2021 18. Frühjahr 2026
Saarland Saarland Landtag des Saarlandes 27. März 2022 16. Frühjahr 2027
Sachsen Sachsen Sächsischer Landtag 1. September 2019 07. 3. Quartal 2024
Sachsen-Anhalt Sachsen-Anhalt Landtag von Sachsen-Anhalt 6. Juni 2021 08. 2. Quartal 2026
Schleswig-Holstein Schleswig-Holstein Schleswig-Holsteinischer Landtag 8. Mai 2022 20. Frühjahr 2027
Thüringen Thüringen Thüringer Landtag 27. Oktober 2019 07. Herbst 2024

Die Dauer einer Legislaturperiode beträgt in Bremen vier Jahre, in allen anderen Landesparlamenten fünf Jahre.

Wahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wahlmodus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Wahlmodus hängt im Einzelnen vom jeweiligen Land ab. Alle Landeswahlgesetze sehen jedoch (im Wesentlichen) ein Verhältniswahlsystem vor.

Das Land Bremen ist in zwei Wahlbereiche (Stadtgemeinden Bremen und Bremerhaven) aufgeteilt, auf die die Fünf-Prozent-Hürde getrennt Anwendung findet und zwischen denen kein Verhältnisausgleich stattfindet. In Bayern bildet jeder Regierungsbezirk einen Wahlkreis, der seinerseits in Stimmkreise unterteilt ist; die Ergebnisse der Wahlkreise werden dabei nicht miteinander verrechnet, auch wenn die Fünf-Prozent-Hürde landesweit berechnet wird.

Jedes Land ist in Wahlkreise (nicht identisch mit den Landkreisen) eingeteilt, und diese Wahlkreise wiederum in Stimmbezirke, die über jeweils ein Wahllokal verfügen.

Außer in Bremen, Hamburg und dem Saarland wird in jedem Wahlkreis ein Abgeordneter direkt in den Landtag gewählt. Daneben gibt es noch die Landesliste einer jeden Partei, von welcher Abgeordnete in den Landtag gelangen, wenn eine Partei mehr im prozentualen Gesamtergebnis beteiligt ist als durch ihre gewonnenen Direktmandate bereits reflektiert ist (siehe auch: Überhang- und Ausgleichsmandat). In Berlin kann jede Partei entscheiden, ob sie mit einer Landesliste oder mit Bezirkslisten antritt.

Bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg entschied sich der Wähler bis 2021 mit einer Stimme sowohl für einen Kandidaten als auch dessen Landesliste, wobei die Liste nach den Stimmergebnissen der Kandidaten in ihren Wahlkreisen gebildet wurde. Zur Landtagswahl 2026 wurde ein Zwei-Stimmen-Wahlrecht nach Vorbild des Bundestagswahlrechts eingeführt. Im Saarland gibt es eine reine Listenwahl. In den anderen Bundesländern gibt es wie bei der Bundestagswahl zwei separate Stimmen für Direktmandat und Landesliste, wobei in Bayern Erst- und Zweitstimmen für die Berechnung der Sitzverteilung zusammengezählt werden.

Ein Volksentscheid vom 14. Juni 2004 in Hamburg führte in der Hansestadt zur Ablösung der reinen Listenwahl durch ein neues Wahlsystem. Es wurde erstmals bei der Bürgerschaftswahl am 24. Februar 2008 verwendet, gibt den Wählern mehr Einfluss auf die personelle Zusammensetzung der Bürgerschaft und beinhaltet eingeschränkt offene Listen in Mehrmandatswahlkreisen.

Das Wahlrecht in Bremen sieht für die beiden Wahlbereiche Bremen und Bremerhaven jeweils die Möglichkeit vor, fünf Stimmen auf die Listen für den Wahlbereich oder konkrete Kandidierende zu verteilen.

Wahlmodi in den deutschen Ländern[3]
Land Wahl­periode in Jahren Wahl­alter
aktiv/
passiv
Wahlsystem Listenform Stim­men­zahl Mandate
(davon in Wahl­kreisen)
Sperr­klausel Grund­mandats­klausel Aus­gleichs­mandate Sitz­zuteilungs­verfahren
Baden-Württemberg Baden-Württemberg 5 16/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 120 (70) landesweit nein ja Sainte-Laguë
Bayern Bayern 5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl offen 02 180 (90) landesweit nein getrennt nach Regierungs­bezirken Hare/Niemeyer
Berlin Berlin 5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 130 (78) landesweit inkl. ungültige ein Mandat ja Hare/Niemeyer
Brandenburg Brandenburg 5 16/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 088 (44) landesweit; nicht für Sorben ein Mandat ja Hare/Niemeyer
Bremen Bremen 4 16/18 Verhältniswahl m. offenen Listen offen 05 083 (0) getrennt in Bremen und Bremerhaven Sainte-Laguë
Hamburg Hamburg 5 16/18 Verhältniswahl m. offenen Listen offen 10 121 (71) landesweit nein ja Sainte-Laguë
Hessen Hessen 5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 110 (55) landesweit nein ja Hare/Niemeyer
Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-Vorpommern 5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 071 (36) landesweit nein ja Hare/Niemeyer
Niedersachsen Niedersachsen 5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 135 (87) landesweit nein ja d’Hondt
Nordrhein-Westfalen Nordrhein-Westfalen 5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 181 (128) landesweit nein ja Sainte-Laguë
Rheinland-Pfalz Rheinland-Pfalz 5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 101 (51) landesweit nein ja Sainte-Laguë
Saarland Saarland 5 18/18 Verhältniswahl geschlossen 01 051 (0) landesweit d’Hondt
Sachsen Sachsen 5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 120 (60) landesweit zwei Mandate ja d’Hondt
Sachsen-Anhalt Sachsen-Anhalt 5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 091 (45) landesweit nein ja Hare/Niemeyer
Schleswig-Holstein Schleswig-Holstein 5 16/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 069 (35) landesweit; nicht für SSW ein Mandat ja Sainte-Laguë
Thüringen Thüringen 5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 088 (44) landesweit nein ja Hare/Niemeyer


Wahlergebnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stärkste und zweitstärkste Parteien in den Landesparlamenten. Die Farbe des Landes entspricht jeweils der Farbe der stärksten Partei der letzten Wahl, die Farbe des Punktes der zweitstärksten (Stand 27. März 2022).
  • CDU
  • CSU
  • SPD
  • Grüne
  • Linke
  • AfD
  • Letzte Landtagswahlergebnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die Tabelle listet die prozentualen Anteile an den gültigen Stimmen, die für die landesweite proportionale Verteilung der Mandate ausschlaggebend sind (z. B. Landesstimmen oder Zweitstimmen). Gelistet sind alle Ergebnisse, die 1 Prozent überschreiten sowie alle Ergebnisse von Parteien, die im Bundesdurchschnitt mindestens 0,5 Prozent oder in mindestens vier Ländern 1 Prozent erreichten. Wahlergebnisse, die zum Überschreiten einer Sperrklausel führten, sind fettgedruckt.

    Bundesland letzte
    Wahl
    CDU/
    CSUa
    SPD Grüne AfD FDP Linke Freie
    Wähler
    /
    BVB/FWb
    PARTEI Tier-
    schutz-
    partei
    ÖDP Basis weitere Parteiend Sonst.
    bad
    Flag of Baden-Württemberg.svgBaden-Württemberg
    2021 24,1 11,0 32,6 09,7 10,5 03,6 03,0 1,2 0,8 1,0 4,3
    bay
    Flag of Bavaria (lozengy).svgBayern
    2018 a37,2a 09,7 17,6 10,2 05,1 03,2 11,6 0,4 0,3 1,6 BP 1,7 1,7
    ber
    Flag of Berlin.svgBerlin
    2021 18,1 21,4 18,9 08,0 07,2 14,0 00,8 1,8 2,2 0,1 1,3 Volt 1,1, Team T. 1,0 4,0
    bra
    Flag of Brandenburg.svgBrandenburg
    2019 15,6 26,2 10,8 23,5 04,1 10,7 0b5,0b 2,6 0,6 1,5
    Bremen
    Flag of Bremen.svgBremen
    2019 26,7 24,9 17,4 06,1 05,9 11,3 01,0 1,7 BIW 2,4 2,6
    ham
    Flag of Hamburg.svgHamburg
    2020 11,2 39,2 24,2 05,3 05,0 09,1 00,6 1,4 0,7 0,7 Volt 1,3 2,1
    hes
    Flag of Hesse.svgHessen
    2018 27,0 19,8 19,8 13,1 07,5 06,3 03,0 0,6 1,0 0,3 1,9
    mev
    Flag of Mecklenburg-Western Pomerania.svgMecklenburg-Vorpommern
    2021 13,3 39,6 06,3 16,7 05,8 09,9 01,1 0,8 1,7 0,1 1,7 3,1
    nie
    Flag of Lower Saxony.svgNiedersachsen
    2017 33,6 36,9 08,7 06,2 07,5 04,6 00,3 0,6 0,7 0,1 1,2
    nor
    Flag of North Rhine-Westphalia.svgNordrhein-Westfalen
    2022 35,7 26,7 18,2 05,4 05,9 02,1 00,7 1,1 1,1 0,1 0,8 2,1
    rhe
    Flag of Rhineland-Palatinate.svgRheinland-Pfalz
    2021 27,7 35,7 09,3 08,3 05,5 02,5 05,4 1,1 1,7 0,7 2,9
    saa
    Flag of Saarland.svgSaarland
    2022 28,5 43,5 05,0 05,7 04,8 02,6 01,7 1,0 2,3 0,1 1,4 bunt.saar 1,4 1,8
    sac
    Flag of Saxony.svgSachsen
    2019 32,1 07,7 08,6 27,5 04,5 10,4 03,4 1,6 1,5 0,3 2,7
    san
    Flag of Saxony-Anhalt (state).svgSachsen-Anhalt
    2021 37,1 08,4 05,9 20,8 06,4 11,0 03,1 0,7 1,4 0,1 1,5 3,6
    sch
    Flag of Schleswig-Holstein.svgSchleswig-Holstein
    2022 43,4 16,0 18,3 04,4 06,4 01,7 00,6 0,7 0,7 1,1 SSW 5,7 0,9
    thu
    Flag of Thuringia.svgThüringen
    2019 21,7 08,2 05,2 23,4 05,0 31,0 1,1 0,4 Tierschutz hier 1,1 3,2
    Gesamtc e30,3e 20,7 16,9 10,7 06,5 05,8 0f3,6f 0,9 0,8 0,5 0,5 2,5
    a CSU nur in Bayern
    b BVB/FW nur in Brandenburg
    c Stand: 2. Juni 2022. Anteil in Prozent an erhaltenen Wählerstimmen von allen gültig abgegebenen Stimmen der letzten 16 Wahlen zu Landtagen, Bürgerschaften oder Abgeordnetenhäusern; bei Zwei-Stimmen-System wurde die Landes- bzw. Zweitstimme der Wählers gezählt; in Bayern werden beide Stimmen für die proportionale Sitzverteilung zusammengezählt, die Summe wurde durch zwei geteilt; in Bremen und Hamburg hat jeder Wähler fünf Stimmen für die Landesliste, hier wurde die Zahl der gültigen Wahlzettel proportional nach der Anzahl der Stimmen aufgeteilt.[4]
    d Andere Parteien mit mindestens 1 % bei der Wahl.
    e CDU 23,8 %, CSU 6,3 %
    f Freie Wähler 3,5 %, BVB/FW 0,2 %

    Wahltermine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die Wahltermine werden vom Landtag oder vom Landesinnenministerium festgelegt. Dafür gibt es bei regulären Neuwahlen ein vorgegebenes Zeitfenster. Für vorgezogene Neuwahlen wird ein Beschluss des Landtages, des Landtagspräsidenten oder des Ministerpräsidenten auf Auflösung des Landtages bzw. vorzeitige Beendigung der Wahlperiode benötigt. Gewählt wird regelmäßig an einem Sonntag; häufig sehen die Wahlgesetze auch allgemeine Feiertage als Möglichkeit vor.

    Kritik an Wahlterminen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Vereinzelt wird Kritik an der Anzahl der Wahltermine in Deutschland und der Dauer der Wahlperioden laut, da der Bundesrat in einem hohen Maß auch an der Gestaltung der Bundespolitik beteiligt ist. Häufige Wahlen führen in den Augen der Kritiker zu einem Dauerwahlkampf, der die Politik lahmlege. Als Lösung wurde häufig gefordert, die Wahlperioden zu verlängern. Inzwischen gibt es in allen Bundesländern mit Ausnahme Bremens eine fünfjährige Wahlperiode, lediglich dort wird alle vier Jahre gewählt. Ein anderer Vorschlag ist die Gleichtaktung der Wahltermine aller deutschen Länder mit außerplanmäßigen Wahlterminen nur bei Koalitionsbrüchen. Dies würde zu verkürzten Wahlperioden in den betroffenen Ländern führen, die nur bis zum nächsten Takt reichen würden. Dazu müsste der verfassungsmäßige Status der Länder geändert werden. Man spricht hier von der horizontal simultanen Variante der Wahlterminierung innerhalb eines Mehrebenensystems, während derzeit auf beiden Ebenen konsekutiv gewählt wird.

    Derzeit wird in folgenden Ländern zumindest annähernd gleichzeitig gewählt:

    • Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt (März der durch fünf mit Rest eins teilbaren Jahre: 2006, 2011, …)
    • Berlin und Mecklenburg-Vorpommern (September der durch fünf mit Rest eins teilbaren Jahre: 2006, 2011, …)
    • Bayern und Hessen (September der durch fünf mit Rest drei teilbaren Jahre: 2008, 2013, …)
    • Brandenburg, Sachsen und Thüringen (August bzw. September der durch fünf mit Rest vier teilbaren Jahre: 2009, 2014, …)
    • Nordrhein-Westfalen, Saarland und Schleswig-Holstein (Frühjahr der durch fünf mit Rest zwei teilbaren Jahre: 2012, 2017, …)

    Statistiken deutscher Landesparlamente[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Aktuelle Sitzverteilungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Folgende Übersicht listet die Anzahl der Abgeordneten pro Fraktion bzw. Gruppe und die fraktionslosen Abgeordneten nach Partei auf.

    Parlament von Wahl Sitze gesamt
    (abs. Mehrheit)
    Regierungs­fraktionen CDU/
    CSU
    SPD Grüne AfD Linke FDP FW/
    BVB/FW
    Andere Fraktionen/
    Gruppen
    Fraktions­lose
    Sitze %
    bad
    Flag of Baden-Württemberg.svgBaden-Württemberg[5]
    2021 154 0(78) 100 64,9 42 19 58 17 18
    bay
    Flag of Bavaria (lozengy).svgBayern[6]
    2018 205 (103) 110 53,7 CSU
    83
    22 38 17 11 27 7 (CSU 2, parteilos 5)
    ber
    Flag of Berlin.svgBerlin[7]
    2021 147 0(74) 092 62,6 30 36 32 13 24 12
    bra
    Flag of Brandenburg.svgBrandenburg[8]
    2019 088 0(45) 050 56,8 15 25 10 23 10 BVB/FW
    5
    Bremen
    Flag of Bremen.svgBremen[9]
    2019 084 0(43) 049 58,3 24 23 16 (FL) 10 05 6 (AfD 4, BIW 2)
    ham
    Flag of Hamburg.svgHamburg[10]
    2020 123 0(62) 087 70,7 15 54 33 06 13 (FL) 2 (FDP, parteilos je 1)
    hes
    Flag of Hesse.svgHessen[11]
    2018 137 0(69) 069 50,3 40 29 29 17 09 11 2 (AfD, parteilos je 1)
    mev
    Flag of Mecklenburg-Western Pomerania.svgMecklenburg-Vorpommern[12]
    2021 079 0(40) 043 54,4 12 34 05 14 09 05
    nie
    Flag of Lower Saxony.svgNiedersachsen[13]
    2017 137 0(69) 104 76,6 50 54 12 (FL) 11 10 (AfD 7, parteilos 3)
    nor
    Flag of North Rhine-Westphalia.svgNordrhein-Westfalen[14]
    2022 195 0(98) 115 59,0 76 56 39 12 12
    rhe
    Flag of Rhineland-Palatinate.svgRheinland-Pfalz[15]
    2021 101 0(51) 055 54,5 31 39 10 08 06 06 1 (parteilos)
    saa
    Flag of Saarland.svgSaarland[16]
    2022 051 0(26) 029 56,9 19 29 03
    sac
    Flag of Saxony.svgSachsen[17]
    2019 119 0(60) 067 56,3 45 10 12 36 14 2 (parteilos)
    san
    Flag of Saxony-Anhalt (state).svgSachsen-Anhalt[18]
    2021 097 0(49) 056 57,7 40 09 06 23 12 07
    sch
    Flag of Schleswig-Holstein.svgSchleswig-Holstein[19]
    2022 069 0(35) 048 69,6 34 12 14 05 SSW 4*
    thu
    Flag of Thuringia.svgThüringen[20]
    2019 090 0(46) 042 46,7 21 08 05 19 29 G04G 4 (parteilos 2, AfD, BfTh je 1)
    Gesamt 1.876 577
    (494+83)
    459 319 209 129 107 38
    (33+5)
    4 34+
    Anteil in % 100,0 30,8 24,5 17,0 11,1 6,9 5,7 2,0 0,2 1,8
    Fraktionen (Gruppen) in Landesparlamenten 15+1 16 15 13 9 11 (1) 2+1 1
    Regierungsbeteiligungen 9 11 11 4 2 1
    Ministerpräsidenten 6 8 1 1
    Die Sitzanzahlen der Parteien mit den jeweils meisten Sitzen sind fett geschrieben. Parteien, die an der Landesregierung beteiligt sind, sind durch grauen Hintergrund hervorgehoben. Die Partei, die den Ministerpräsidenten stellt, ist dunkelgrau hervorgehoben. Die Sitzanzahlen geschäftsführender Regierungsparteien sind kursiv geschrieben.
    (FL) Nur fraktionslose Abgeordnete, siehe Spalte Fraktionslose.
    * Die Abgeordneten des SSW haben als Vertreter der Dänischen Minderheit in Deutschland unabhängig von ihrer Anzahl die Rechte einer Fraktion.
    + Davon parteilos 15, AfD 13, CSU, BIW je 2, BfTH, FDP je 1
    G Gruppe


    Frauenanteil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die folgende Liste zeigt die Anteile der weiblichen Landtagsabgeordneten in den einzelnen Landesparlamenten (vergleiche Entwicklung ab 2015):

    Land Stand Anteil siehe auch:
    Abschnitt im Hauptartikel des Parlaments
    Baden-Württemberg Baden-Württemberg Aug. 2019 26,6 %[21]
    Bayern Bayern Nov. 2018 26,8 %[22] Frauenanteil im Bayerischen Landtag
    Berlin Berlin März 2017 32,5 %[23]
    Brandenburg Brandenburg ab Okt. 2019 31,8 %
    Bremen Bremen Aug. 2019 36,9 %[24]
    Hamburg Hamburg Feb. 2021 (2017) 46 %[25] 38,8 %[26]
    Hessen Hessen Jan. 2019 33,6 %[27]
    Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-Vorpommern Juni 2019 25,4 %[28]
    Niedersachsen Niedersachsen Apr. 2018 (Mai 2012) 27,7 % (29,2 %)[29]
    Nordrhein-Westfalen Nordrhein-Westfalen ab Juni 2017 27,1 %[30] Frauenanteil im Landtag Nordrhein-Westfalen
    Rheinland-Pfalz Rheinland-Pfalz ab Apr. 2016 35,6 %[31]
    Saarland Saarland ab Apr. 2017 37,3 %
    Sachsen Sachsen ab Okt. 2019 26,9 %
    Sachsen-Anhalt Sachsen-Anhalt Apr. 2018 21,8 %[32]
    Schleswig-Holstein Schleswig-Holstein ab Juni 2017 30,1 %[33]
    Thüringen Thüringen ab Nov. 2019 31,1 %[34]

    Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

     Wikinews: Deutsche Landtagswahl – in den Nachrichten

    Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    1. Roland Sturm: Demokratie als „Leitgedanke“ des deutschen Föderalismus. Bundeszentrale für politische Bildung, 3. Mai 2013, abgerufen am 13. Januar 2022.
    2. Landesparlamente. Abgerufen am 30. November 2020.
    3. Wilko Zicht: Das Wahlrecht bei Landtagswahlen. In: Wahlen, Wahlrecht und Wahlsysteme. 27. Oktober 2019, abgerufen am 4. März 2020.
    4. siehe: Deutscher Bundestag – Summe der Wählerstimmen der Länder (Wählerstimmenkonto) in Festsetzung der staatlichen Mittel für das Jahr 2016 (PDF; 132 kB); siehe auch Quelle: Komplette Liste der Wählerstimmen bei Landtagswahlen in Deutschland
    5. landtag-bw.de
    6. bayern.landtag.de
    7. wahlen-berlin.de
    8. landtag.brandenburg.de
    9. bremische-buergerschaft.de
    10. hamburgische-buergerschaft.de
    11. hessischer-landtag.de
    12. landtag-mv.de
    13. landtag-niedersachsen.de
    14. landtag.nrw.de
    15. landtag.rlp.de
    16. landtag-saar.de
    17. landtag.sachsen.de
    18. landtag.sachsen-anhalt.de
    19. landtag.ltsh.de
    20. thueringer-landtag.de
    21. |wayback=20180425120357 |text=Landtag von Baden-Württemberg, 16. Wahlperiode: Altersstruktur und Geschlecht der Abgeordneten.@1@2Vorlage:Toter Link/www.landtag-bw.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Landtag von Baden-Württemberg (Stand 1. August 2019)
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