Landesparlament

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Gesamtanzahl der Abgeordneten in den deutschen Landesparlamenten
CDU
  
488 (15)
SPD
  
465 (16)
Grüne
  
264 (14)
AfD
  
250 (16)
Linke
  
146 (10)
FDP
  
112 (11)
CSU
  
85 0(1)
FW
  
028 0(2)
BVB/FW
  
005 0(1)
SSW
  
003 0(1)
BiW
  
001 0(1)
Parteilose
  
021 0(9)
Insgesamt 1.868 Mandate, in Klammern Anzahl der Landesparlamente.
Stand: 21. Oktober 2020
Gesamtstimmenanteile der Parteien bei den jeweils letzten Landtagswahlen
Stand: 23. Februar 2020
 %
30
20
10
0
24,0
22,1
13,7
12,3
7,7
6,6
6,2
2,7
4,7

Landesparlament ist der Sammelbegriff für die Parlamente der Länder der Bundesrepublik Deutschland. Im Grundgesetz (Art. 28, Art. 54 Abs. 3 GG) werden die Landesparlamente allgemein als Volksvertretungen der Länder bezeichnet.

In den Flächenländern heißt das Landesparlament Landtag. Die Zusammensetzung der Landtage wird in Landtagswahlen festgelegt, die Wahlperiode liegt bei fünf Jahren (im Stadtstaat Bremen bei nur vier Jahren). In den Stadtstaaten existieren statt Landtag andere Bezeichnungen: Abgeordnetenhaus in Berlin und Bürgerschaft in Bremen und Hamburg. Der gewählte Abgeordnete eines Landesparlamentes wird als Mitglied des Landtages (MdL) bzw. Mitglied des Abgeordnetenhauses (MdA), der Bremischen Bürgerschaft (MdBB) oder der Hamburgischen Bürgerschaft (MdHB) bezeichnet.

Hierarchie und Aufgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Konstitutionell ist die Bundesrepublik Deutschland ein Bund der deutschen Länder, an den sie freiwillig Kompetenzen abgetreten haben. Die Landesparlamente sind daher Ausdruck des deutschen Föderalismus und bewahren die Tradition der regionalen Gesetzgebungskompetenz. Allerdings darf ein Landesparlament nicht in die Gesetzgebung des Bundes eingreifen.[1]

Hauptaufgaben des Landesparlaments sind die Kontrolle der Landesregierung, der Erlass von Landesgesetzen und die Gestaltung und Freigabe des Landeshaushaltes.

Landesparlamente in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bundesland Volksvertretung Letzte
Wahl
Legislatur-
periode
Nächste Wahl
(voraussichtlich)
Baden-WürttembergBaden-Württemberg Baden-Württemberg Landtag von Baden-Württemberg 13. März 2016 16. 14. März 2021
BayernBayern Bayern Bayerischer Landtag 14. Oktober 2018 18. Herbst 2023
BerlinBerlin Berlin Abgeordnetenhaus von Berlin 18. September 2016 17. 3. Quartal 2021
BrandenburgBrandenburg Brandenburg Landtag Brandenburg 1. September 2019 06. 3. Quartal 2024
BremenBremen Bremen Bremische Bürgerschaft 26. Mai 2019 20. 2. Quartal 2023
HamburgHamburg Hamburg Hamburgische Bürgerschaft 23. Februar 2020 21. Frühjahr 2025
HessenHessen Hessen Hessischer Landtag 28. Oktober 2018 20. Herbst 2023
Mecklenburg-VorpommernMecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-Vorpommern Landtag Mecklenburg-Vorpommern 4. September 2016 06. 3. Quartal 2021
NiedersachsenNiedersachsen Niedersachsen Niedersächsischer Landtag 15. Oktober 2017 17. Herbst 2022
Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen Nordrhein-Westfalen Landtag Nordrhein-Westfalen 14. Mai 2017 17. 2. Quartal 2022
Rheinland-PfalzRheinland-Pfalz Rheinland-Pfalz Landtag Rheinland-Pfalz 13. März 2016 17. 14. März 2021
SaarlandSaarland Saarland Landtag des Saarlandes 26. März 2017 16. 1. Quartal 2022
SachsenSachsen Sachsen Sächsischer Landtag 1. September 2019 06. 3. Quartal 2024
Sachsen-AnhaltSachsen-Anhalt Sachsen-Anhalt Landtag von Sachsen-Anhalt 13. März 2016 07. 21. Juni 2021
Schleswig-HolsteinSchleswig-Holstein Schleswig-Holstein Schleswig-Holsteinischer Landtag 7. Mai 2017 19. 2. Quartal 2022
ThüringenThüringen Thüringen Thüringer Landtag 27. Oktober 2019 07. 25. Apr. 2021

Die Dauer einer Legislaturperiode beträgt in Bremen vier Jahre, in allen anderen Landesparlamenten fünf Jahre.

Wahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wahlmodus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Wahlmodus hängt im Einzelnen vom jeweiligen Land ab. Alle Landeswahlgesetze sehen jedoch (im Wesentlichen) ein Verhältniswahlsystem vor.

Das Land Bremen ist in zwei Wahlbereiche (Stadtgemeinden Bremen und Bremerhaven) aufgeteilt, auf die die Fünf-Prozent-Hürde getrennt Anwendung findet und zwischen denen kein Verhältnisausgleich stattfindet. In Bayern bildet jeder Regierungsbezirk einen Wahlkreis, der seinerseits in Stimmkreise unterteilt ist; die Ergebnisse der Wahlkreise werden dabei nicht miteinander verrechnet, auch wenn die Fünf-Prozent-Hürde landesweit berechnet wird.

Jedes Land ist in Wahlkreise (nicht identisch mit den Landkreisen) eingeteilt, und diese Wahlkreise wiederum in Stimmbezirke, die über jeweils ein Wahllokal verfügen.

Außer in Bremen, Hamburg und dem Saarland wird in jedem Wahlkreis ein Abgeordneter direkt in den Landtag gewählt. Daneben gibt es noch die Landesliste einer jeden Partei, von welcher Abgeordnete in den Landtag gelangen, wenn eine Partei mehr im prozentualen Gesamtergebnis beteiligt ist als durch ihre gewonnenen Direktmandate bereits reflektiert ist (siehe auch: Überhang- und Ausgleichsmandat). In Berlin kann jede Partei entscheiden, ob sie mit einer Landesliste oder mit Bezirkslisten antritt.

Bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg entscheidet sich der Wähler mit einer Stimme sowohl für einen Kandidaten als auch dessen Landesliste, wobei die Liste nach den Stimmergebnissen der Kandidaten in ihren Wahlkreisen gebildet wird. Im Saarland gibt es eine reine Listenwahl. In den anderen Bundesländern gibt es wie bei der Bundestagswahl zwei separate Stimmen für Direktmandat und Landesliste, wobei in Bayern Erst- und Zweitstimmen für die Berechnung der Sitzverteilung zusammengezählt werden.

Ein Volksentscheid vom 14. Juni 2004 in Hamburg führte in der Hansestadt zur Ablösung der reinen Listenwahl durch ein neues Wahlsystem. Es wurde erstmals bei der Bürgerschaftswahl am 24. Februar 2008 verwendet, gibt den Wählern mehr Einfluss auf die personelle Zusammensetzung der Bürgerschaft und beinhaltet eingeschränkt offene Listen in Mehrmandatswahlkreisen.

Das Wahlrecht in Bremen sieht für die beiden Wahlbereiche Bremen und Bremerhaven jeweils die Möglichkeit vor, fünf Stimmen auf die Listen für den Wahlbereich oder konkrete Kandidierende zu verteilen.

Wahlmodi in den deutschen Ländern[2]
Land Wahl­periode in Jahren Wahl­alter
aktiv/
passiv
Wahlsystem Listenform Stim­men­zahl Mandate
(davon in Wahl­kreisen)
Sperr­klausel Grund­mandats­klausel Aus­gleichs­mandate Sitz­zuteilungs­verfahren
Baden-WürttembergBaden-Württemberg Baden-Württemberg 5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl unterlegene Wahl­kreis­kandidaten 01 120 (70) landesweit nein getrennt nach Regierungs­bezirken Sainte-Laguë
BayernBayern Bayern 5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl offen 02 180 (90) landesweit nein getrennt nach Regierungs­bezirken Hare/Niemeyer
BerlinBerlin Berlin 5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 130 (78) landesweit inkl. ungültige ein Mandat ja Hare/Niemeyer
BrandenburgBrandenburg Brandenburg 5 16/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 088 (44) landesweit; nicht für Sorben ein Mandat ja Hare/Niemeyer
BremenBremen Bremen 4 16/18 Verhältniswahl m. offenen Listen offen 05 083 (0) getrennt in Bremen und Bremerhaven Sainte-Laguë
HamburgHamburg Hamburg 5 16/18 Verhältniswahl m. offenen Listen offen 10 121 (71) landesweit nein ja Sainte-Laguë
HessenHessen Hessen 5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 110 (55) landesweit nein ja Hare/Niemeyer
Mecklenburg-VorpommernMecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-Vorpommern 5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 071 (36) landesweit nein ja Hare/Niemeyer
NiedersachsenNiedersachsen Niedersachsen 5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 135 (87) landesweit nein ja d’Hondt
Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen Nordrhein-Westfalen 5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 181 (128) landesweit nein ja Sainte-Laguë
Rheinland-PfalzRheinland-Pfalz Rheinland-Pfalz 5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 101 (51) landesweit nein ja Sainte-Laguë
SaarlandSaarland Saarland 5 18/18 Verhältniswahl geschlossen 01 051 (0) landesweit d’Hondt
SachsenSachsen Sachsen 5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 120 (60) landesweit zwei Mandate ja d’Hondt
Sachsen-AnhaltSachsen-Anhalt Sachsen-Anhalt 5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 091 (45) landesweit nein ja Hare/Niemeyer
Schleswig-HolsteinSchleswig-Holstein Schleswig-Holstein 5 16/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 069 (35) landesweit; nicht für SSW ein Mandat ja Sainte-Laguë
ThüringenThüringen Thüringen 5 18/18 Personalisierte Verhältniswahl geschlossen 02 088 (44) landesweit nein ja Hare/Niemeyer


Wahlergebnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stärkste und zweitstärkste Parteien in den Landesparlamenten. Die Farbe des Landes entspricht jeweils der Farbe der stärksten Partei der letzten Wahl, die Farbe des Punktes der zweitstärksten (Stand 1. Januar 2020).
  • CDU
  • CSU
  • SPD
  • Grüne
  • Linke
  • AfD
  • Letzte Landtagswahlergebnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Gelistet sind alle Ergebnisse, die 1 Prozent überschreiten sowie alle Ergebnisse von Parteien, die im Bundesdurchschnitt mindestens 0,5 Prozent oder in mindestens vier Ländern 1 Prozent erreichten. Wahlergebnisse, die zum Parlamentseinzug führten, sind fettgedruckt.

    Bundesland letzte
    Wahl
    CDU/
    CSUa
    SPD Grüne AfD FDP Linke Freie
    Wähler
    /
    BVB/FWb
    Piraten PARTEI Tier-
    schutz-
    partei
    weitere Parteiend sonst.
    bad
    Flag of Baden-Württemberg.svgBaden-Württemberg
    2016 27,0 12,7 30,3 15,1 08,3 02,9 00,1 0,4 0,3 0,3 ALFA 1,0 1,9
    bay
    Flag of Bavaria (lozengy).svgBayern
    2018 a37,2a 09,7 17,6 10,2 05,1 03,2 11,6 0,4 0,4 0,3 BP 1,7; ÖDP 1,6 1,3
    ber
    Flag of Berlin.svgBerlin
    2016 17,6 21,6 15,2 14,2 06,7 15,6 1,7 2,0 1,9 Graue 1,1 2,4
    bra
    Flag of Brandenburg.svgBrandenburg
    2019 15,6 26,2 10,8 23,5 04,1 10,7 0b5,0b 0,7 2,6 0,8
    bre
    Flag of Bremen.svgFreie Hansestadt Bremen
    2019 26,7 24,9 17,4 06,1 05,9 11,3 01,0 1,0 1,7 BIW 2,4 1,6
    ham
    Flag of Hamburg.svgHamburg
    2020* 11,2 39,2 24,2 05,3 05,0 09,1 00,6 0,5 1,4 0,7 Volt 1,3 1,6
    hes
    Flag of Hesse.svgHessen
    2018 27,0 19,8 19,8 13,1 07,5 06,3 03,0 0,4 0,6 1,0 1,5
    mev
    Flag of Mecklenburg-Western Pomerania.svgMecklenburg-Vorpommern
    2016 19,0 30,6 04,8 20,8 03,0 13,2 00,6 0,5 0,6 1,2 NPD 3,0 3,3
    nie
    Flag of Lower Saxony.svgNiedersachsen
    2017 33,6 36,9 08,7 06,2 07,5 04,6 00,3 0,2 0,6 0,7 1,0
    nor
    Flag of North Rhine-Westphalia.svgNordrhein-Westfalen
    2017 2017 33,0 31,2 06,4 07,4 12,6 04,9 00,4 1,0 0,6 3,1
    rhe
    Flag of Rhineland-Palatinate.svgRheinland-Pfalz
    2016 2016 31,8 36,2 05,3 12,6 06,2 02,8 02,3 0,8 2,0
    saa
    Flag of Saarland.svgSaarland
    2017 2017 40,7 29,6 04,0 06,2 03,3 12,8 00,4 0,7 2,3
    sac
    Flag of Saxony.svgSachsen
    2019-09 2019 32,1 07,7 08,6 27,5 04,5 10,4 03,4 0,3 1,6 1,5 2,4
    san
    Flag of Saxony-Anhalt (state).svgSachsen-Anhalt
    2016 2016 29,8 10,6 05,2 24,3 04,9 16,3 02,2 0,5 1,5 NPD 1,9; Tiersch.all. 1,0 2,3
    sch
    Flag of Schleswig-Holstein.svgSchleswig-Holstein
    2017 2017 32,0 27,3 12,9 05,9 11,5 03,8 00,6 1,2 0,6 SSW 3,3 1,5
    thu
    Flag of Thuringia.svgThüringen
    2019-10 2019 21,7 08,2 05,2 23,4 05,0 31,0 1,1 Tierschutz hier 1,1 3,2
    Gesamtc e30,2e 22,1 13,7 12,3 07,7 06,6 0f2,8f 0,6 0,6 0,5 2,9
    * Vorläufiges amtliches Endergebnis
    a CSU nur in Bayern
    b BVB/FW nur in Brandenburg
    c Stand: 12. März 2020. Anteil in Prozent an erhaltenen Wählerstimmen von allen gültig abgegebenen Stimmen der letzten 16 Wahlen zu Landtagen, Bürgerschaften oder Abgeordnetenhäusern; bei Zwei-Stimmen-System wurde die Landes- bzw. Zweitstimme der Wählers gezählt; in Bayern werden beide Stimmen für die proportionale Sitzverteilung zusammengezählt, die Summe wurde durch zwei geteilt; in Bremen und Hamburg hat jeder Wähler fünf Stimmen für die Landesliste, hier wurde die Zahl der gültigen Wahlzettel proportional nach der Anzahl der Stimmen aufgeteilt.[3]
    d Andere Parteien mit mindestens 1 % bei der Wahl.
    e CDU 24,0 %, CSU 6,2 %
    f Freie Wähler 2,7 %, BVB/FW 0,2 %

    Wahltermine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die Wahltermine werden vom Landtag oder vom Landesinnenministerium festgelegt. Dafür gibt es bei regulären Neuwahlen ein vorgegebenes Zeitfenster. Für vorgezogene Neuwahlen wird ein Beschluss des Landtages, des Landtagspräsidenten oder des Ministerpräsidenten auf Auflösung des Landtages bzw. vorzeitige Beendigung der Wahlperiode benötigt. Gewählt wird regelmäßig an einem Sonntag; häufig sehen die Wahlgesetze auch allgemeine Feiertage als Möglichkeit vor.

    Kritik an Wahlterminen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Vereinzelt wird Kritik an der Anzahl der Wahltermine in Deutschland und der Dauer der Wahlperioden laut, da der Bundesrat in einem hohen Maß auch an der Gestaltung der Bundespolitik beteiligt ist. Häufige Wahlen führen in den Augen der Kritiker zu einem Dauerwahlkampf, der die Politik lahmlege. Als Lösung wurde häufig gefordert, die Wahlperioden zu verlängern. Inzwischen gibt es in allen Bundesländern mit Ausnahme Bremens eine fünfjährige Wahlperiode, lediglich dort wird alle vier Jahre gewählt. Ein anderer Vorschlag ist die Gleichtaktung der Wahltermine aller deutschen Länder mit außerplanmäßigen Wahlterminen nur bei Koalitionsbrüchen. Dies würde zu verkürzten Wahlperioden in den betroffenen Ländern führen, die nur bis zum nächsten Takt reichen würden. Dazu müsste der verfassungsmäßige Status der Länder geändert werden. Man spricht hier von der horizontal simultanen Variante der Wahlterminierung innerhalb eines Mehrebenensystems, während derzeit auf beiden Ebenen konsekutiv gewählt wird.

    Derzeit wird in folgenden Ländern zumindest annähernd gleichzeitig gewählt:

    • Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt (März der durch fünf mit Rest eins teilbaren Jahre: 2006, 2011, …)
    • Berlin und Mecklenburg-Vorpommern (September der durch fünf mit Rest eins teilbaren Jahre: 2006, 2011, …)
    • Bayern und Hessen (September der durch fünf mit Rest drei teilbaren Jahre: 2008, 2013, …)
    • Brandenburg, Sachsen und Thüringen (August bzw. September der durch fünf mit Rest vier teilbaren Jahre: 2009, 2014, …)
    • Nordrhein-Westfalen, Saarland und Schleswig-Holstein (Frühjahr der durch fünf mit Rest zwei teilbaren Jahre: 2012, 2017, …)

    Statistiken deutscher Landesparlamente[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Aktuelle Sitzverteilungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Folgende Übersicht listet die Anzahl der Abgeordneten pro Fraktion bzw. Gruppe und die fraktionslosen Abgeordneten nach Partei auf.

    Landtag von letzte Wahl Sitze gesamt
    (abs. Mehrheit)
    Regierungs­fraktionen CDU SPD Grüne AfD Linke FDP CSU Andere Fraktionen/
    Gruppen
    Fraktions­lose nächste
    Wahl*
    Sitze %
    bad
    Flag of Baden-Württemberg.svgBaden-Württemberg[4]
    2016 143 0(72) 090 62,2 43 19 47 16 12 6 (parteilos) 2021
    bay
    Flag of Bavaria (lozengy).svgBayern[5]
    2018 205 (103) 112 54,6 22 38 20 11 85 FW 27 2 (parteilos) 2023
    ber
    Flag of Berlin.svgBerlin[6]
    2016 160 0(81) 092 57,5 31 38 27 22 27 11 4 (AfD 2, FDP 1, parteilos 1) 2021
    bra
    Flag of Brandenburg.svgBrandenburg[7]
    2019 088 0(45) 050 56,8 15 25 10 23 10 BVB/FW 5 2024
    bre
    Flag of Bremen.svgFreie Hansestadt Bremen[8]
    2019 084 0(43) 049 58,3 24 23 16 10 05 M.R.F. 3G 3 (AfD 2, BIW 1) 2023
    ham
    Flag of Hamburg.svgHamburg[9]
    2020 123 0(62) 087 70,7 15 54 33 7 13 1 (FDP) 2025
    hes
    Flag of Hesse.svgHessen[10]
    2018 137 0(69) 069 50,3 40 29 29 17 09 11 2 (AfD) 2023
    mev
    Flag of Mecklenburg-Western Pomerania.svgMecklenburg-Vorpommern[11]
    2016 071 0(36) 044 59,2 18 26 14 11 2 (parteilos) 2021
    nie
    Flag of Lower Saxony.svgNiedersachsen[12]
    2017 137 0(69) 104 76,6 50 54 12 11 10 (AfD 9, parteilos 1) 2022
    nor
    Flag of North Rhine-Westphalia.svgNordrhein-Westfalen[13]
    2017 199 (100) 100 50,3 72 69 14 13 28 3 (parteilos) 2022
    rhe
    Flag of Rhineland-Palatinate.svgRheinland-Pfalz[14]
    2016 101 0(51) 051 50,5 35 39 06 12 06 3 (AfD, FDP, parteilos) 2021
    saa
    Flag of Saarland.svgSaarland[15]
    2017 051 0(26) 041 80,4 24 17 02 6 2 (AfD, Linke) 2022
    sac
    Flag of Saxony.svgSachsen[16]
    2019 119 0(60) 067 56,3 45 10 12 38 14 2024
    san
    Flag of Saxony-Anhalt (state).svgSachsen-Anhalt[17]
    2016 087 0(44) 046 52,9 30 11 05 21 16 4 (FW 1, parteilos 3) 2021
    sch
    Flag of Schleswig-Holstein.svgSchleswig-Holstein[18]
    2017 073 0(37) 044 60,3 25 21 10 09 SSW 3** 5 (AfD 3, parteilos 2) 2022
    thu
    Flag of Thuringia.svgThüringen[19]
    2019 090 0(46) 042 46,7 21 08 05 22 29 05 2024
    Gesamt 000000000001868.00000000001.868 488 465 264 227 145 109 85 38 47+
    Anteil in % 100,0 26,1 24,9 14,1 12,2 7,8 5,8 4,6 2,0 2,5
    Fraktionen in Landesparlamenten 15 16 14 13 10 10 1 4
    Regierungsbeteiligungen 10 11 11 3 3 1 1
    Ministerpräsidenten 6 7 1 1 1
    Die Sitzanzahlen der Parteien mit den jeweils meisten Sitzen sind fett geschrieben. Parteien, die an der Landesregierung beteiligt sind, sind durch grauen Hintergrund hervorgehoben. Die Partei, die den Ministerpräsidenten stellt, ist dunkelgrau hervorgehoben. Die Sitzanzahlen geschäftsführender Regierungsparteien sind kursiv geschrieben.
    * Angegeben ist das Jahr der planmäßig nächsten Wahl. Die jeweilige Wahl könnte auch früher stattfinden, etwa aufgrund vorgezogener Neuwahlen.
    ** Die Abgeordneten des SSW haben als Vertreter der Dänischen Minderheit in Deutschland unabhängig von ihrer Anzahl die Rechte einer Fraktion.
    + Davon parteilos 21, AfD 20, FDP 3, Linke 1, FW 1, BIW 1


    Frauenanteil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die folgende Liste zeigt die Anteile der weiblichen Landtagsabgeordneten in den einzelnen Landesparlamenten (vergleiche Entwicklung ab 2015):

    Land Stand Anteil siehe auch:
    Abschnitt im Hauptartikel des Parlaments
    Baden-WürttembergBaden-Württemberg Baden-Württemberg Aug. 2019 26,6 %[20]
    BayernBayern Bayern Nov. 2018 26,8 %[21] Frauenanteil im Bayerischen Landtag
    BerlinBerlin Berlin März 2017 32,5 %[22]
    BrandenburgBrandenburg Brandenburg ab Okt. 2019 31,8 %
    BremenBremen Bremen Aug. 2019 36,9 %[23]
    HamburgHamburg Hamburg März 2017 (Mai 2010) 38,8 %[24] (33,9 %)
    HessenHessen Hessen Jan. 2019 33,6 %[25]
    Mecklenburg-VorpommernMecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-Vorpommern Juni 2019 25,4 %[26]
    NiedersachsenNiedersachsen Niedersachsen Apr. 2018 (Mai 2012) 27,7 % (29,2 %)[27]
    Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen Nordrhein-Westfalen ab Juni 2017 27,1 %[28] Frauenanteil im Landtag Nordrhein-Westfalen
    Rheinland-PfalzRheinland-Pfalz Rheinland-Pfalz ab Apr. 2016 35,6 %[29]
    SaarlandSaarland Saarland ab Apr. 2017 37,3 %
    SachsenSachsen Sachsen ab Okt. 2019 26,9 %
    Sachsen-AnhaltSachsen-Anhalt Sachsen-Anhalt Apr. 2018 21,8 %[30]
    Schleswig-HolsteinSchleswig-Holstein Schleswig-Holstein ab Juni 2017 30,1 %[31]
    ThüringenThüringen Thüringen ab Nov. 2019 31,1 %[32]

    Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

     Wikinews: Deutsche Landtagswahl – in den Nachrichten

    Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    1. Demokratie als „Leitgedanke“ des deutschen Föderalismus. Bundeszentrale für politische Bildung, abgerufen am 7. Oktober 2016.
    2. Wilko Zicht: Das Wahlrecht bei Landtagswahlen. In: Wahlen, Wahlrecht und Wahlsysteme. 27. Oktober 2019, abgerufen am 4. März 2020.
    3. siehe: Deutscher Bundestag – Summe der Wählerstimmen der Länder (Wählerstimmenkonto) in Festsetzung der staatlichen Mittel für das Jahr 2016 (PDF; 132 kB); siehe auch Quelle: Komplette Liste der Wählerstimmen bei Landtagswahlen in Deutschland
    4. landtag-bw.de
    5. bayern.landtag.de
    6. parlament-berlin.de
    7. landtag.brandenburg.de
    8. bremische-buergerschaft.de
    9. hamburgische-buergerschaft.de
    10. hessischer-landtag.de
    11. landtag-mv.de
    12. landtag-niedersachsen.de
    13. landtag.nrw.de
    14. landtag.rlp.de
    15. landtag-saar.de
    16. landtag.sachsen.de
    17. landtag.sachsen-anhalt.de
    18. landtag.ltsh.de
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