Landesteil (Schweden)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Die Landesteile von Schweden

Als Landsdel (‚Landesteil‘. pl. Landsdelar) werden in Schweden die großen Regionen Norrland, Svealand und Götaland bezeichnet.

Im heutigen Schweden ist die Einteilung nach Landesteilen von marginalem Interesse. Sie werden hauptsächlich in der Meteorologie und der Statistik verwendet. Die Landesteile haben keine politische oder administrative Bedeutung, ebenso wie die kulturell weiterhin sehr wichtigen Landschaften (landskap). Solche Funktionen übernehmen die Provinzen (län) als staatliche Machtinstanzen und die mit den Provinzen geographisch identischen Kommunalverbunde (Landsting).

In der EU-Statistik wird Schweden nicht in 3 Landesteile, sondern in 3 Reichsgebietsgruppen aufgeteilt, deren Grenzen stark abweichen (siehe NUTS:SE).

Landesteil Einwohner
2011[1]
km² Anzahl
Landschaften
Landschaften
Götaland 4.543.533 97.841 10 Schonen, Blekinge, Halland, Småland, Öland, Gotland, Östergötland, Västergötland, Dalsland und Bohuslän
Svealand 3.785.534 91.098 6 Södermanland, Uppland, Västmanland, Närke, Värmland, Dalarna
Norrland 1.153.788 261.292 9 Gästrikland, Hälsingland, Härjedalen, Jämtland, Medelpad, Ångermanland, Västerbotten, Norrbotten und Lappland

Österland als vierter Landesteil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Landesteile von Schweden in den Grenzen von 1634

Bis 1809 gehörte Finnland zu Schweden. Der Nordteil des heutigen Finnlands wurde zu Norrland gerechnet, die Åland-Inseln zu Svealand, der Süden bildete mit Österland einen eigenen Landesteil.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung nach Landesteilen, Landschaften und Provinzen. Statistiska centralbyrån; abgerufen 1. Juni 2012