Landkreis Altenkirchen (Westerwald)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Landkreises Altenkirchen (Westerwald) Deutschlandkarte, Position des Landkreises Altenkirchen (Westerwald) hervorgehoben50.757.74Koordinaten: 50° 45′ N, 7° 44′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Verwaltungssitz: Altenkirchen (Westerwald)
Fläche: 642 km²
Einwohner: 128.373 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 200 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: AK
Kreisschlüssel: 07 1 32
Kreisgliederung: 119 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Parkstraße 1
57610 Altenkirchen (Westerwald)
Webpräsenz: www.kreis-altenkirchen.de
Landrat: Michael Lieber (CDU)
Lage des Landkreises Altenkirchen (Westerwald) in Rheinland-Pfalz
Niederlande Belgien Frankreich Luxemburg Baden-Württemberg Hessen Nordrhein-Westfalen Saarland Frankenthal (Pfalz) Kaiserslautern Koblenz Landau in der Pfalz Landau in der Pfalz Ludwigshafen am Rhein Mainz Pirmasens Speyer Trier Worms Zweibrücken Landkreis Ahrweiler Landkreis Altenkirchen (Westerwald) Landkreis Alzey-Worms Landkreis Bad Dürkheim Landkreis Bad Kreuznach Landkreis Bernkastel-Wittlich Landkreis Birkenfeld Landkreis Cochem-Zell Donnersbergkreis Eifelkreis Bitburg-Prüm Landkreis Germersheim Landkreis Kaiserslautern Landkreis Kusel Landkreis Mainz-Bingen Landkreis Mayen-Koblenz Neustadt an der Weinstraße Landkreis Neuwied Rhein-Hunsrück-Kreis Rhein-Lahn-Kreis Rhein-Pfalz-Kreis Landkreis Südliche Weinstraße Landkreis Südwestpfalz Landkreis Trier-Saarburg Landkreis Vulkaneifel WesterwaldkreisKarte
Über dieses Bild

Der Landkreis Altenkirchen (Westerwald) ist eine Gebietskörperschaft in der Rechtsform eines Landkreises im nördlichen Rheinland-Pfalz und liegt zwischen den Metropolregionen Rhein-Ruhr und Rhein-Main. Sitz der Kreisverwaltung ist die namengebende Stadt Altenkirchen (Westerwald), die bevölkerungsstärkste Stadt ist Betzdorf.

Geographie[Bearbeiten]

Die Fläche des Landkreises Altenkirchen (Westerwald) beträgt 642 Quadratkilometer.[2]

Lage[Bearbeiten]

Der Landkreis Altenkirchen ist der nördlichste Kreis in Rheinland-Pfalz. Er umfasst den nördlichen Teil des Westerwaldes. Das Tal der Sieg bildet die Grenze zum Norden. Der Oberkreis von Altenkirchen wird zum Siegerland gerechnet. Das nach der Grafschaft Wildenburg benannte Wildenburgische Land liegt nördlich der Sieg. Weitere Flüsse im Kreisgebiet sind die Wied und die Nister.

Nachbarkreise[Bearbeiten]

Der Landkreis grenzt im Uhrzeigersinn im Norden beginnend an den Rhein-Sieg-Kreis, den Oberbergischen Kreis, den Kreis Olpe und den Kreis Siegen-Wittgenstein (alle in Nordrhein-Westfalen) sowie an den Westerwaldkreis und den Landkreis Neuwied (beide in Rheinland-Pfalz).

Geschichte[Bearbeiten]

Das heutige Kreisgebiet gehörte vor 1803 zu verschiedenen Herrschaften, u. a. den Grafschaften Sayn-Altenkirchen und Sayn-Hachenburg, der Herrschaft Wildenburg (bereits 1418 ausgestorben, ihre Besitzungen kamen später an die Fürsten von Hatzfeld) und den Kurfürstentümern Köln und Trier. Alle Gebiete wurden 1815 preußisch. Der Staat Preußen gliederte seine Provinzen in Regierungsbezirke und Kreise. So entstand 1816 der Kreis Altenkirchen im Regierungsbezirk Coblenz. Die preußische Verwaltung gliederte den Kreis in die Bürgermeistereien Altenkirchen, Daaden, Flammersfeld, Friesenhagen, Gebhardshain, Hamm, Kirchen, Weyerbusch und Wissen. Die früheren Herrschaften Wildenburg und Schönstein wurden 1821 zu Standesherrschaften erhoben, aber bereits 1839 wieder dem Landrat von Altenkirchen unterstellt. Die Bürgermeistereien wurden 1927 in Ämter umbenannt und bestanden bis 1968. Aus ihnen entstanden die Verbandsgemeinden. Die Bezeichnung „Kreis Altenkirchen“ wurde 1938 in „Landkreis Altenkirchen“ geändert, umgangssprachlich ist auch heute noch die Bezeichnung „Kreis Altenkirchen“ häufig im Gebrauch. Im März/April 1945 kämpften hier, nach der Eroberung der Brücke von Remagen, amerikanische Einheiten mit der Wehrmacht.[3]

Die Grenzen des Landkreises wurden im Laufe der Geschichte nur unwesentlich verändert. Seit 1946 gehört der Landkreis Altenkirchen zum Land Rheinland-Pfalz.

Am 7. November 1970 wurde die Gemeinde Berod bei Hachenburg aus dem Oberwesterwaldkreis umgegliedert. Am selben Tag wurde der Ortsteil Heckenhahn der Gemeinde Rott in den Landkreis Neuwied umgegliedert.[4]

Bevölkerung[Bearbeiten]

Per 31. Dezember 2013 zählte der Landkreis Altenkirchen (Westerwald) 128.373 Einwohner.[1] Die Bevölkerungsdichte bezifferte sich am Stichtag auf 200 Einwohner pro Quadratkilometer. Ende 2013 gab es im Landkreis mehr Frauen (50,7 Prozent) als Männer (49,3 Prozent).[2] Der Altenquotient übertrifft mit 34,9 Prozent den Jugendquotienten (31,9 Prozent).

Der Ausländeranteil (gemeldete Einwohner ohne deutsche Staatsangehörigkeit) belief sich am 31. Dezember 2013 auf 5,1 Prozent (6.609 Personen).[2] Zu den am stärksten vertretenen Nationalitäten zählen vornehmlich Einwohner aus der Türkei, Polen, Italien, Kosovo, Russland, Griechenland, Serbien, Rumänien, den Niederlanden und Spanien.

Im März 2015 verzeichnete der Landkreis eine Arbeitslosenquote von 5,5 Prozent (3.791 Personen).[5]

Die Entwicklung der Einwohnerzahl, bezogen auf das heutige Gebiet des Landkreises Altenkirchen, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen. Von 1990 an ist jeweils der Stand 31. Dezember aufgeführt, bezogen auf die alleinige bzw. Hauptwohnung:[2]

  • 1815: 026.860
  • 1835: 035.208
  • 1871: 048.653
  • 1905: 072.370
  • 1939: 090.557
  • 1950: 101.099
  • 1961: 112.396
  • 1965: 118.109
  • 1970: 121.181
  • 1975: 122.066
  • 1980: 122.618
  • 1985: 120.648
  • 1987: 120.757
  • 1990: 126.489
  • 1995: 134.993
  • 2000: 137.223
  • 2005: 136.425
  • 2007: 134.912
  • 2012: 129.166

Politik[Bearbeiten]

Kreistagswahl im Landkreis Altenkirchen (Ww.) 2014
 %
50
40
30
20
10
0
33,9 %
42,9 %
6,9 %
3,9 %
7,5 %
3,7 %
1,2 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009j
 %p
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
+3,8 %p
+0,5 %p
+0,5 %p
-6,0 %p
-0,1 %p
+0,1 %p
+1,2 %p
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
j gewichtetes Ergebnis[6]
Sitzverteilung im Altenkirchener Kreistag 2014
       
Von 46 Sitzen entfallen auf:

Kreistag[Bearbeiten]

Der Kreistag des Landkreises Altenkirchen (Westerwald) besteht aus 46 Kreistagsmitgliedern, die bei den Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2014 am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem Landrat als Vorsitzenden.

Wahlergebnisse und Sitzverteilung im Kreistag Altenkirchen (Westerwald)[7]
Parteien und Wählergemeinschaften  %
2014
Sitze
2014
 %
2009
Sitze
2009
 %
2004
Sitze
2004
 %
1999
Sitze
1999
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 42,9 20 42,4 19 51,3 24 49,8 24
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 33,9 15 30,1 14 29,2 13 35,9 16
FWG Kreisverband der freien Wählergruppen 7,5 3 7,6 3 7,7 3 6,0 2
Grüne Bündnis 90/Die Grünen 6,9 3 6,4 3 5,8 3 4,1 2
FDP Freie Demokratische Partei 3,9 2 9,9 5 5,9 3 4,3 2
Linke Die Linke 3,7 2 3,6 2
Piraten Piratenpartei Deutschland 1,2 1
Gesamt 100,0 46 100,0 46 100,0 46 100,0 46
Wahlbeteiligung in Prozent 56,8 53,4 55,8 62,6

Aufgrund der Besonderheiten des rheinland-pfälzischen Wahlsystems bei den Kommunalwahlen (personalisierte Verhältniswahl) sind die in der Graphik dargestellten prozentualen Stimmanteile als „gewichtete Ergebnisse“ ausgewiesen, welche das Wahlverhalten nur rechnerisch wiedergeben können.[6]

Landräte[Bearbeiten]

Landtag und Bundestag[Bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten]

Wappen des Landkreises Altenkirchen (Westerwald)
Blasonierung:

„Gespalten durch eine eingebogene silberne Spitze, darin ein durchgehendes, von Schwarz und Rot geschliffenes Kreuz, vorne in Rot ein doppelschweifiger, herschauender, blau bewehrter goldener Löwe, hinten in Gold ein aufrechter schwarzer Maueranker.“

Beschreibung:

Der Löwe steht für die Grafschaft Sayn, der Maueranker für die Herren von Wildenburg und das zweifarbige Kreuz für die beiden Kurfürstentümer Köln (Schwarz) und Trier (Rot). Das Wappen wurde per 11. Dezember 1967 genehmigt.

Verkehr[Bearbeiten]

Durch das Kreisgebiet führt im äußersten Südwesten die Bundesautobahn 3 Frankfurt–Köln mit der Abfahrt Neuwied/Altenkirchen in der Ortslage Willroth. Etwas östlich des Kreisgebiets führt die A 45 Gießen–Dortmund, im Norden die A 4 Köln–Olpe vorbei. Der Kreis wird sonst von zahlreichen Bundesstraßen durchzogen, darunter die B 8, B 62 und B 256.

Die Cöln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft führte schon 1860 ihre Bahnlinie von Köln im Siegtal aufwärts bis Wissen und ein Jahr später weiter nach Siegen (Siegstrecke). In Betzdorf verzweigte sich 1861 die Strecke über Herdorf in Richtung Haiger–Dillenburg.

Ein Vierteljahrhundert später erschloss die Preußische Staatsbahn die Seitentäler und den hohen Westerwald: Die Bahnen von Limburg erreichten die Kreisstadt Altenkirchen 1884 über Siershahn (Unterwesterwaldbahn/Holzbachtalbahn) und 1885 über Hachenburg (Oberwesterwaldbahn); der Anschluss zur Strecke im Siegtal bei Au folgte 1887.

Von Betzdorf nach Daaden wurde eine Stichbahn 1885/86 eröffnet, 1887/88 folgte die Querverbindung von Kirchen nach Freudenberg, später dann bis Olpe (1907) und 1890 von Wissen nach Morsbach. Schließlich fand die Strecke von Linz am Rhein in Flammersfeld Anschluss an die Linie Siershahn–Altenkirchen.

Das Gebhardshainer Land erschloss der Kreis Altenkirchen selbst durch die 1913 eröffnete und später immer wieder erweiterte „Kreis-Kleinbahn Scheuerfeld-Nauroth“, die als Westerwaldbahn des Kreises Altenkirchen GmbH noch heute besteht und den Verkehr auf der Staatsbahnstrecke Betzdorf – Daaden (Daadetalbahn) sowie der Hellertalbahn übernommen hat.

In Herdorf beginnt seit 1907/08 die heute zur KSW Kreisbahn Siegen-Wittgenstein GmbH gehörende Freien Grunder Eisenbahn.

Der Personenverkehr wurde auf einer Reihe von Nebenbahnen mit 78 km Länge im Lauf der Jahre 1945–1984 eingestellt:

Es verblieben 63 km für den Personenverkehr, also weniger als die Hälfte des Netzes.

Seit 1. August 2002 wird der Tarif des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS) als Übergangstarif auf allen Schienenstrecken im Landkreis Altenkirchen (Westerwald) angewendet, wenn der Start- oder Zielbahnhof im Gebiet des VRS liegt. Aus den Verbandsgemeinden Wissen, Betzdorf, Daaden und Kirchen sowie aus der Stadt Herdorf sind auf den Schienenstrecken sowie auf einzelnen Buslinien Fahrten zum Tarif der Verkehrsgemeinschaft Westfalen-Süd (VGWS) in ausgewählte Städte im Kreis Siegen-Wittgenstein möglich; aus der VG Kirchen sind darüber hinaus sogar Fahrten über Freudenberg in den Kreis Olpe möglich. Am 1. Januar 2009 ist der Landkreis Altenkirchen (Westerwald) dem Verkehrsverbund Rhein-Mosel (VRM) beigetreten. Für Fahrten innerhalb der Kreisgrenzen und beispielsweise auch in den Nachbarkreis Neuwied gilt seitdem der Verkehrsverbund Rhein-Mosel.

Verbands- und Ortsgemeinden, Städte[Bearbeiten]

Der Landkreis Altenkirchen (Westerwald) umfasst 119 Ortsgemeinden, die acht Verbandsgemeinden zugehörig sind. Die größte Stadt ist Betzdorf mit 9.951 Einwohnern, die kleinste Ortsgemeinde ist Eulenberg mit 52 Einwohnern. Im Folgenden sind die Verbandsgemeinden mit ihren verbandsangehörigen Ortsgemeinden und Städte sowie Einwohnerzahlen per 31. Dezember 2013 aufgelistet.[8] (Die Verwaltungssitze der Verbandsgemeinden sind mit einem Stern markiert. Die Auflistung erfolgt alphabetisch nach den Verbandsgemeinden.)

Friesenhagen Harbach (Landkreis Altenkirchen) Niederfischbach Mudersbach Brachbach Kirchen (Sieg) Herdorf Daaden Emmerzhausen Mauden Derschen Nisterberg Friedewald (Westerwald) Weitefeld Niederdreisbach Schutzbach Grünebach Alsdorf (Westerwald) Betzdorf Scheuerfeld Wallmenroth Willroth Krunkel Horhausen (Westerwald) Pleckhausen Güllesheim Obersteinebach Niedersteinebach Bürdenbach Eulenberg (Westerwald) Peterslahr Rott (Westerwald) Burglahr Oberlahr Eichen (Westerwald) Seifen (Westerwald) Seelbach (Westerwald) Flammersfeld Kescheid Reiferscheid Berzhausen Obernau (Westerwald) Walterschen Schürdt Orfgen Ziegenhain (Westerwald) Giershausen Katzwinkel (Sieg) Birken-Honigsessen Wissen (Stadt) Hövels Mittelhof Nauroth Elkenroth Rosenheim (Landkreis Altenkirchen) Kausen Dickendorf Malberg (Westerwald) Steinebach/Sieg Fensdorf Gebhardshain Elben (Westerwald) Steineroth Molzhain Selbach (Sieg) Forst (bei Wissen, Sieg) Bitzen Etzbach Roth (Landkreis Altenkirchen) Bruchertseifen Fürthen Hamm (Sieg) Seelbach bei Hamm (Sieg) Breitscheidt Pracht Birkenbeul Niederirsen Kircheib Hirz-Maulsbach Fiersbach Mehren (Westerwald) Rettersen Ersfeld Hasselbach (Westerwald) Forstmehren Kraam Werkhausen Oberirsen Weyerbusch Hemmelzen Neitersen Birnbach Ölsen Schöneberg (Westerwald) Stürzelbach Fluterschen Oberwambach Berod bei Hachenburg Gieleroth Almersbach Altenkirchen (Westerwald) Michelbach (Westerwald) Ingelbach Sörth Mammelzen Eichelhardt Idelberg Isert Helmeroth Racksen Volkerzen Hilgenroth Obererbach (Westerwald) Bachenberg Busenhausen Heupelzen Wölmersen Kettenhausen Helmenzen Nordrhein-Westfalen Landkreis Neuwied Westerwaldkreis Landkreis NeuwiedKarte: Verbands- und Ortsgemeinden im Landkreis Altenkirchen (Westerwald)
Über dieses Bild
Ortsgemeinde Einwohner
Verbandsgemeinde Altenkirchen (Westerwald)
Almersbach 428
Altenkirchen (Westerwald), Stadt * 6.146
Bachenberg 104
Berod bei Hachenburg 573
Birnbach 616
Busenhausen 339
Eichelhardt 481
Ersfeld 64
Fiersbach 258
Fluterschen 663
Forstmehren 142
Gieleroth 643
Hasselbach 317
Helmenzen 849
Helmeroth 176
Hemmelzen 243
Heupelzen 261
Hilgenroth 295
Hirz-Maulsbach 317
Idelberg 59
Ingelbach 511
Isert 138
Kettenhausen 262
Kircheib 510
Kraam 174
Mammelzen 1.057
Mehren 498
Michelbach (Westerwald) 525
Neitersen 752
Obererbach (Westerwald) 546
Oberirsen 623
Oberwambach 417
Ölsen 96
Racksen 147
Rettersen 370
Schöneberg 381
Sörth 223
Stürzelbach 241
Volkerzen 75
Werkhausen 231
Weyerbusch 1.326
Wölmersen 374
Verbandsgemeinde Betzdorf
Alsdorf 1.484
Betzdorf, Stadt * 9.951
Grünebach 528
Scheuerfeld 2.047
Wallmenroth 1.169
Verbandsgemeinde Flammersfeld
Berzhausen 184
Bürdenbach 562
Burglahr 488
Eichen 554
Eulenberg 52
Flammersfeld * 1.293
Giershausen 104
Güllesheim 675
Horhausen (Westerwald) 1.903
Kescheid 128
Krunkel 609
Niedersteinebach 213
Oberlahr 733
Obernau 185
Obersteinebach 225
Orfgen 224
Peterslahr 302
Pleckhausen 759
Reiferscheid 410
Rott 356
Schürdt 270
Seelbach (Westerwald) 312
Seifen 118
Walterschen 143
Willroth 861
Ziegenhain 142
Ortsgemeinde Einwohner
Verbandsgemeinde Gebhardshain
Dickendorf 350
Elben 330
Elkenroth 1.869
Fensdorf 413
Gebhardshain * 1.889
Kausen 747
Malberg 990
Molzhain 526
Nauroth 1.103
Rosenheim (Landkreis Altenkirchen) 780
Steinebach/Sieg 1.217
Steineroth 585
Verbandsgemeinde Hamm (Sieg)
Birkenbeul 423
Bitzen 756
Breitscheidt 951
Bruchertseifen 742
Etzbach 1.294
Forst 570
Fürthen 1.150
Hamm (Sieg) * 3.337
Niederirsen 102
Pracht 1.445
Roth 1.450
Seelbach bei Hamm (Sieg) 134
Verbandsgemeinde Herdorf-Daaden
Daaden * 4.257
Derschen 1.002
Emmerzhausen 663
Friedewald 1.097
Herdorf, Stadt 6.773
Mauden 105
Niederdreisbach 918
Nisterberg 343
Schutzbach 375
Weitefeld 2.331
Verbandsgemeinde Kirchen (Sieg)
Brachbach 2.389
Friesenhagen 1.580
Harbach 544
Kirchen (Sieg), Stadt * 8.549
Mudersbach 5.801
Niederfischbach 4.308
Verbandsgemeinde Wissen
Birken-Honigsessen 2.397
Hövels 565
Katzwinkel (Sieg) 1.859
Mittelhof 1.014
Selbach (Sieg) 789
Wissen, Stadt * 8.126

Für Listen zu dem Begriff „Gebietsveränderungen“ siehe Gebietsreformen in Rheinland-Pfalz.

Notrufnummern[Bearbeiten]

Im Landkreis Altenkirchen (Westerwald) gelten seit dem 1. November 2008 teilweise neue Notrufnummern. Der Polizei-Notruf 110 ist unverändert geblieben und läuft nach wie vor bei der Polizei in Betzdorf, Altenkirchen (Westerwald), Straßenhaus, Siegen oder Gummersbach auf. Änderungen gab es bei der Notrufnummer 112. Sie ist nun zur integrierten Rettungsleitstelle nach Montabaur geschaltet. Von hier werden alle Feuerwehren sowie die Notärzte und Rettungswagen im Kreisgebiet alarmiert. Die obsolete Servicenummer 19222 vom Deutschen Roten Kreuz hat ausgedient.

Söhne und Töchter des Kreises[Bearbeiten]

Kfz-Kennzeichen[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1956 wurde dem Landkreis bei der Einführung der bis heute gültigen Kfz-Kennzeichen das Unterscheidungszeichen AK zugewiesen. Es wird durchgängig bis heute ausgegeben.

Siehe auch[Bearbeiten]

 Portal: Westerwald – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Westerwald

Literatur (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Kreisverwaltung Altenkirchen (Hrsg.): Der Landkreis Altenkirchen im 20. Jahrhundert. Eine Chronik, 1. Auflage, Altenkirchen 1992 (ISBN 3-925190-10-4).
  • Jakob Rausch: Geschichte des Kreises Altenkirchen, Nachdruck der Ausgabe von 1921, Schaan/Liechtenstein 1983.
  • Jakob Rausch (Hrsg.): Geschichte des Kreises Altenkirchen. Altenkirchen 1921.
  • Kreisverwaltung Altenkirchen (Hrsg.): Land an Sieg und Wied. Heimatkunde des Kreises Altenkirchen, Wissen 1987.
  • Iris Benner: Kulturlandschaft Altenkirchen. Eine Reise zu Kunst und Natur, Altenkirchen 2006 (ISBN 3-00-018481-3).
  • Margot Bitterauf-Remy: Die Kunstdenkmäler des Kreises Altenkirchen. Düsseldorf 1935.
  • Matthias Dahlhoff: Geschichte der Grafschaft Sayn., Dillenburg 1874.
  • Manfred Hermanns: Das soziale und wirtschaftliche Raumgefüge des Landkreises Altenkirchen. Diss. phil. der Westf. Wilhelms-Universität Münster (Westf.). 1964.
  • Manfred Hermanns und Institut für Landeskunde: Landkreis Altenkirchen (Westerwald). (= Die Landkreise in Rheinland-Pfalz Bd. 6). Altenkirchen (Westerwald) 1969. Mit 32 Karten, 7 Abbildungen und 28 Bildtafeln.
  • Heinrich Holschbach: Volkskunde des Kreises Altenkirchen. Elberfeld 1928.
  • Josef Klein: Die wirtschaftliche Entwicklung des Kreises Altenkirchen seit Anfang des 19. Jahrhunderts. Wissen 1926.
  • Hermann Krämer (Hrsg.): Der Landkreis Altenkirchen. Oldenburg 1972.
  • Martin Sinemus: Die Geschichte der evangelischen Gemeinden des Kirchenkreises Altenkirchen (Westerwald). Saarbrücken 1933.
  • Erwin Katzwinkel und Franz-Eugen Volz: Kleine Bibliographie des Kreises Altenkirchen (Westerwald). Landkreis Altenkirchen (Hrsg.), Altenkirchen 1978.
  • Daniel Schneider: Die Geschichte der Ortsgemeinde Obererbach (Westerwald). Die Ortschaften Hacksen, Niedererbach, Obererbach und Koberstein vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 2 Bände, Obererbach 2009, ISBN 978-3-00-027494-7 (mit Zusammenfassung der Entwicklung des Kreises Altenkirchen).

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011). (Hilfe dazu)
  2. a b c d Mein Kreis, meine kreisfreie Stadt – Landkreis Altenkirchen (Westerwald). Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, abgerufen am 28. April 2015.
  3. Das Kriegsende in der Heimat (Memento vom 31. Juli 2012 im Webarchiv Archive.is)
  4. Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, S. 159, abgerufen am 28. April 2015 (PDF; 2,6 MB).
  5. Berichtsmonat März 2015 – Altenkirchen (Westerwald). Zentraler Statistik-Service der Bundesagentur für Arbeit, abgerufen am 28. April 2015.
  6. a b Was ist ein gewichtetes Ergebnis? Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, abgerufen am 28. April 2015.
  7. Altenkirchen Kreistagswahl 2014. Kreisverwaltung Altenkirchen (Westerwald), abgerufen am 28. April 2015.
  8. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011).

Weblinks[Bearbeiten]

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