Landkreis Altenkirchen (Westerwald)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Landkreises Altenkirchen (Westerwald) Deutschlandkarte, Position des Landkreises Altenkirchen (Westerwald) hervorgehobenKoordinaten: 50° 45′ N, 7° 44′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Verwaltungssitz: Altenkirchen (Westerwald)
Fläche: 642 km²
Einwohner: 128.228 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 200 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: AK
Kreisschlüssel: 07 1 32
Kreisgliederung: 119 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Parkstraße 1
57610 Altenkirchen (Westerwald)
Webpräsenz: www.kreis-altenkirchen.de
Landrat: Michael Lieber (CDU)
Lage des Landkreises Altenkirchen (Westerwald) in Rheinland-Pfalz
Niederlande Belgien Frankreich Luxemburg Baden-Württemberg Hessen Nordrhein-Westfalen Saarland Frankenthal (Pfalz) Kaiserslautern Koblenz Landau in der Pfalz Landau in der Pfalz Ludwigshafen am Rhein Mainz Pirmasens Speyer Trier Worms Zweibrücken Landkreis Ahrweiler Landkreis Altenkirchen (Westerwald) Landkreis Alzey-Worms Landkreis Bad Dürkheim Landkreis Bad Kreuznach Landkreis Bernkastel-Wittlich Landkreis Birkenfeld Landkreis Cochem-Zell Donnersbergkreis Eifelkreis Bitburg-Prüm Landkreis Germersheim Landkreis Kaiserslautern Landkreis Kusel Landkreis Mainz-Bingen Landkreis Mayen-Koblenz Neustadt an der Weinstraße Landkreis Neuwied Rhein-Hunsrück-Kreis Rhein-Lahn-Kreis Rhein-Pfalz-Kreis Landkreis Südliche Weinstraße Landkreis Südwestpfalz Landkreis Trier-Saarburg Landkreis Vulkaneifel WesterwaldkreisKarte
Über dieses Bild

Der Landkreis Altenkirchen (Westerwald) ist eine Gebietskörperschaft im nördlichen Rheinland-Pfalz und liegt zwischen den Metropolregionen Rhein-Ruhr und Rhein-Main. Sitz der Kreisverwaltung ist die namengebende Stadt Altenkirchen (Westerwald), die bevölkerungsstärkste Stadt ist Betzdorf.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Fläche des Landkreises Altenkirchen (Westerwald) beträgt 642 Quadratkilometer.[2]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landkreis Altenkirchen ist der nördlichste Kreis in Rheinland-Pfalz. Er umfasst den nördlichen Teil des Westerwaldes. Das Tal der Sieg bildet die Grenze zum Norden. Der Oberkreis von Altenkirchen wird zum Siegerland gerechnet. Das nach der Grafschaft Wildenburg benannte Wildenburgische Land liegt nördlich der Sieg. Weitere Flüsse im Kreisgebiet sind die Wied und die Nister.

Nachbarkreise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landkreis grenzt im Uhrzeigersinn im Norden beginnend an den Rhein-Sieg-Kreis, den Oberbergischen Kreis, den Kreis Olpe und den Kreis Siegen-Wittgenstein (alle in Nordrhein-Westfalen) sowie an den Westerwaldkreis und den Landkreis Neuwied (beide in Rheinland-Pfalz).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das heutige Kreisgebiet gehörte vor 1803 zu verschiedenen Herrschaften, u. a. den Grafschaften Sayn-Altenkirchen und Sayn-Hachenburg, der Herrschaft Wildenburg (bereits 1418 ausgestorben, ihre Besitzungen kamen später an die Fürsten von Hatzfeld) und den Kurfürstentümern Köln und Trier. Alle Gebiete wurden 1815 preußisch. Der Staat Preußen gliederte seine Provinzen in Regierungsbezirke und Kreise. So entstand 1816 der Kreis Altenkirchen im Regierungsbezirk Coblenz. Die preußische Verwaltung gliederte den Kreis in die Bürgermeistereien Altenkirchen, Daaden, Flammersfeld, Friesenhagen, Gebhardshain, Hamm, Kirchen, Weyerbusch und Wissen. Die früheren Herrschaften Wildenburg und Schönstein wurden 1821 zu Standesherrschaften erhoben, aber bereits 1839 wieder dem Landrat von Altenkirchen unterstellt. Die Bürgermeistereien wurden 1927 in Ämter umbenannt und bestanden bis 1968. Aus ihnen entstanden die Verbandsgemeinden. Die Bezeichnung „Kreis Altenkirchen“ wurde 1938 in „Landkreis Altenkirchen“ geändert, umgangssprachlich ist auch heute noch die Bezeichnung „Kreis Altenkirchen“ häufig im Gebrauch. Im März/April 1945 kämpften hier, nach der Eroberung der Brücke von Remagen, amerikanische Einheiten mit der Wehrmacht.[3]

Die Grenzen des Landkreises wurden im Laufe der Geschichte nur unwesentlich verändert. Seit 1946 gehört der Landkreis Altenkirchen zum Land Rheinland-Pfalz.

Am 7. November 1970 wurde die Gemeinde Berod bei Hachenburg aus dem Oberwesterwaldkreis umgegliedert. Am selben Tag wurde der Ortsteil Heckenhahn der Gemeinde Rott in den Landkreis Neuwied umgegliedert.[4]

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Per 31. Dezember 2014 zählte der Landkreis Altenkirchen (Westerwald) 128.228 Einwohner.[1] Die Bevölkerungsdichte bezifferte sich am Stichtag auf 200 0km² Einwohner pro Quadratkilometer. Ende 2013 gab es im Landkreis mehr Frauen (50,7 Prozent) als Männer (49,3 Prozent).[2] Der Altenquotient übertrifft mit 34,9 Prozent den Jugendquotienten (31,9 Prozent).

Der Ausländeranteil (gemeldete Einwohner ohne deutsche Staatsangehörigkeit) belief sich am 31. Dezember 2013 auf 5,1 Prozent (6.609 Personen).[2] Zu den am stärksten vertretenen Nationalitäten zählen vornehmlich Einwohner aus der Türkei, Polen, Italien, Kosovo, Russland, Griechenland, Serbien, Rumänien, den Niederlanden und Spanien.

Im März 2015 verzeichnete der Landkreis eine Arbeitslosenquote von 5,5 Prozent (3.791 Personen).[5]

Die Entwicklung der Einwohnerzahl, bezogen auf das heutige Gebiet des Landkreises Altenkirchen, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen. Von 1990 an ist jeweils der Stand 31. Dezember aufgeführt, bezogen auf die alleinige bzw. Hauptwohnung:[2]

  • 1815: 026.860
  • 1835: 035.208
  • 1871: 048.653
  • 1905: 072.370
  • 1939: 090.557
  • 1950: 101.099
  • 1961: 112.396
  • 1965: 118.109
  • 1970: 121.181
  • 1975: 122.066
  • 1980: 122.618
  • 1985: 120.648
  • 1987: 120.757
  • 1990: 126.489
  • 1995: 134.993
  • 2000: 137.223
  • 2005: 136.425
  • 2007: 134.912
  • 2012: 129.166
  • 2013: 128.373

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kreistagswahl im Landkreis Altenkirchen (Ww.) 2014
 %
50
40
30
20
10
0
33,9
42,9
6,9
3,9
7,5
3,7
1,2
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009z
 %p
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
+3,8
+0,5
+0,5
-6,0
-0,1
+0,1
+1,2
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
z gewichtetes Ergebnis[6]
Expression-Fehler: Unerwartete schließende eckige Klammer
Sitzverteilung im Altenkirchener Kreistag 2014
       
Von 46 Sitzen entfallen auf:

Kreistag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kreistag des Landkreises Altenkirchen (Westerwald) besteht aus 46 Kreistagsmitgliedern, die bei den Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2014 am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem Landrat als Vorsitzenden.

Wahlergebnisse und Sitzverteilung im Kreistag Altenkirchen (Westerwald)[7]
Parteien und Wählergemeinschaften  %
2014
Sitze
2014
 %
2009
Sitze
2009
 %
2004
Sitze
2004
 %
1999
Sitze
1999
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 42,9 20 42,4 19 51,3 24 49,8 24
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 33,9 15 30,1 14 29,2 13 35,9 16
FWG Kreisverband der freien Wählergruppen 7,5 3 7,6 3 7,7 3 6,0 2
Grüne Bündnis 90/Die Grünen 6,9 3 6,4 3 5,8 3 4,1 2
FDP Freie Demokratische Partei 3,9 2 9,9 5 5,9 3 4,3 2
Linke Die Linke 3,7 2 3,6 2
Piraten Piratenpartei Deutschland 1,2 1
Gesamt 100,0 46 100,0 46 100,0 46 100,0 46
Wahlbeteiligung in Prozent 56,8 53,4 55,8 62,6

Aufgrund der Besonderheiten des rheinland-pfälzischen Wahlsystems bei den Kommunalwahlen (personalisierte Verhältniswahl) sind die in der Graphik dargestellten prozentualen Stimmanteile als „gewichtete Ergebnisse“ ausgewiesen, welche das Wahlverhalten nur rechnerisch wiedergeben können.[6]

Landräte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Landtag und Bundestag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Landkreis Altenkirchen (Westerwald)
Wappenbeschreibung:

„Gespalten durch eine eingebogene silberne Spitze, darin ein durchgehendes, von Schwarz und Rot geschliffenes Kreuz, vorne in Rot ein doppelschweifiger, herschauender, blau bewehrter goldener Löwe, hinten in Gold ein aufrechter schwarzer Maueranker.“

Wappenbegründung:

Der Löwe steht für die Grafschaft Sayn, der Maueranker für die Herren von Wildenburg und das zweifarbige Kreuz für die beiden Kurfürstentümer Köln (Schwarz) und Trier (Rot). Das Wappen wurde per 11. Dezember 1967 genehmigt.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch das Kreisgebiet führt im äußersten Südwesten die Bundesautobahn 3 Frankfurt–Köln mit der Abfahrt Neuwied/Altenkirchen in der Ortslage Willroth. Etwas östlich des Kreisgebiets führt die A 45 Gießen–Dortmund, im Norden die A 4 Köln–Olpe vorbei. Der Kreis wird sonst von zahlreichen Bundesstraßen durchzogen, darunter die B 8, B 62 und B 256.

Die Cöln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft führte schon 1860 ihre Bahnlinie von Köln im Siegtal aufwärts bis Wissen und ein Jahr später weiter nach Siegen (Siegstrecke). In Betzdorf verzweigte sich 1861 die Strecke über Herdorf in Richtung Haiger–Dillenburg.

Ein Vierteljahrhundert später erschloss die Preußische Staatsbahn die Seitentäler und den hohen Westerwald: Die Bahnen von Limburg erreichten die Kreisstadt Altenkirchen 1884 über Siershahn (Unterwesterwaldbahn/Holzbachtalbahn) und 1885 über Hachenburg (Oberwesterwaldbahn); der Anschluss zur Strecke im Siegtal bei Au folgte 1887.

Von Betzdorf nach Daaden wurde eine Stichbahn 1885/86 eröffnet, 1887/88 folgte die Querverbindung von Kirchen nach Freudenberg, später dann bis Olpe (1907) und 1890 von Wissen nach Morsbach. Schließlich fand die Strecke von Linz am Rhein in Flammersfeld Anschluss an die Linie Siershahn–Altenkirchen.

Das Gebhardshainer Land erschloss der Kreis Altenkirchen selbst durch die 1913 eröffnete und später immer wieder erweiterte „Kreis-Kleinbahn Scheuerfeld-Nauroth“, die als Westerwaldbahn des Kreises Altenkirchen GmbH noch heute besteht und den Verkehr auf der Staatsbahnstrecke Betzdorf – Daaden (Daadetalbahn) sowie der Hellertalbahn übernommen hat.

In Herdorf beginnt seit 1907/08 die heute zur KSW Kreisbahn Siegen-Wittgenstein GmbH gehörende Freien Grunder Eisenbahn.

Der Personenverkehr wurde auf einer Reihe von Nebenbahnen mit 78 km Länge im Lauf der Jahre 1945–1984 eingestellt:

Es verblieben 63 km für den Personenverkehr, also weniger als die Hälfte des Netzes.

Seit 1. August 2002 wird der Tarif des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS) als Übergangstarif auf allen Schienenstrecken im Landkreis Altenkirchen (Westerwald) angewendet, wenn der Start- oder Zielbahnhof im Gebiet des VRS liegt. Aus den Verbandsgemeinden Wissen, Betzdorf, Daaden und Kirchen sowie aus der Stadt Herdorf sind auf den Schienenstrecken sowie auf einzelnen Buslinien Fahrten zum Tarif der Verkehrsgemeinschaft Westfalen-Süd (VGWS) in ausgewählte Städte im Kreis Siegen-Wittgenstein möglich; aus der VG Kirchen sind darüber hinaus sogar Fahrten über Freudenberg in den Kreis Olpe möglich. Am 1. Januar 2009 ist der Landkreis Altenkirchen (Westerwald) dem Verkehrsverbund Rhein-Mosel (VRM) beigetreten. Für Fahrten innerhalb der Kreisgrenzen und beispielsweise auch in den Nachbarkreis Neuwied gilt seitdem der Verkehrsverbund Rhein-Mosel.

Verbands- und Ortsgemeinden, Städte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landkreis Altenkirchen (Westerwald) umfasst 119 Ortsgemeinden, die acht Verbandsgemeinden zugehörig sind. Die größte Stadt ist Betzdorf mit 9.924 Einwohnern, die kleinste Ortsgemeinde ist Eulenberg mit 53 Einwohnern. Im Folgenden sind die Verbandsgemeinden mit ihren verbandsangehörigen Ortsgemeinden und Städte sowie Einwohnerzahlen per 31. Dezember 2014 aufgelistet.[8] (Die Verwaltungssitze der Verbandsgemeinden sind mit einem Stern markiert. Die Auflistung erfolgt alphabetisch nach den Verbandsgemeinden.)

Friesenhagen Harbach (Landkreis Altenkirchen) Niederfischbach Mudersbach Brachbach Kirchen (Sieg) Herdorf Daaden Emmerzhausen Mauden Derschen Nisterberg Friedewald (Westerwald) Weitefeld Niederdreisbach Schutzbach Grünebach Alsdorf (Westerwald) Betzdorf Scheuerfeld Wallmenroth Willroth Krunkel Horhausen (Westerwald) Pleckhausen Güllesheim Obersteinebach Niedersteinebach Bürdenbach Eulenberg (Westerwald) Peterslahr Rott (Westerwald) Burglahr Oberlahr Eichen (Westerwald) Seifen (Westerwald) Seelbach (Westerwald) Flammersfeld Kescheid Reiferscheid Berzhausen Obernau (Westerwald) Walterschen Schürdt Orfgen Ziegenhain (Westerwald) Giershausen Katzwinkel (Sieg) Birken-Honigsessen Wissen (Stadt) Hövels Mittelhof Nauroth Elkenroth Rosenheim (Landkreis Altenkirchen) Kausen Dickendorf Malberg (Westerwald) Steinebach/Sieg Fensdorf Gebhardshain Elben (Westerwald) Steineroth Molzhain Selbach (Sieg) Forst (bei Wissen, Sieg) Bitzen Etzbach Roth (Landkreis Altenkirchen) Bruchertseifen Fürthen Hamm (Sieg) Seelbach bei Hamm (Sieg) Breitscheidt Pracht Birkenbeul Niederirsen Kircheib Hirz-Maulsbach Fiersbach Mehren (Westerwald) Rettersen Ersfeld Hasselbach (Westerwald) Forstmehren Kraam Werkhausen Oberirsen Weyerbusch Hemmelzen Neitersen Birnbach Ölsen Schöneberg (Westerwald) Stürzelbach Fluterschen Oberwambach Berod bei Hachenburg Gieleroth Almersbach Altenkirchen (Westerwald) Michelbach (Westerwald) Ingelbach Sörth Mammelzen Eichelhardt Idelberg Isert Helmeroth Racksen Volkerzen Hilgenroth Obererbach (Westerwald) Bachenberg Busenhausen Heupelzen Wölmersen Kettenhausen Helmenzen Nordrhein-Westfalen Landkreis Neuwied Westerwaldkreis Landkreis NeuwiedKarte: Verbands- und Ortsgemeinden im Landkreis Altenkirchen (Westerwald)
Über dieses Bild
Ortsgemeinde Einwohner
Verbandsgemeinde Altenkirchen (Westerwald)
Almersbach 402
Altenkirchen (Westerwald), Stadt * 6.162
Bachenberg 103
Berod bei Hachenburg 568
Birnbach 618
Busenhausen 340
Eichelhardt 477
Ersfeld 63
Fiersbach 252
Fluterschen 657
Forstmehren 144
Gieleroth 641
Hasselbach 305
Helmenzen 832
Helmeroth 171
Hemmelzen 249
Heupelzen 266
Hilgenroth 297
Hirz-Maulsbach 325
Idelberg 58
Ingelbach 528
Isert 139
Kettenhausen 270
Kircheib 520
Kraam 173
Mammelzen 1.071
Mehren 488
Michelbach (Westerwald) 526
Neitersen 751
Obererbach (Westerwald) 549
Oberirsen 629
Oberwambach 410
Ölsen 91
Racksen 143
Rettersen 372
Schöneberg 381
Sörth 234
Stürzelbach 248
Volkerzen 74
Werkhausen 237
Weyerbusch 1.317
Wölmersen 373
Verbandsgemeinde Betzdorf
Alsdorf 1.477
Betzdorf, Stadt * 9.924
Grünebach 520
Scheuerfeld 2.016
Wallmenroth 1.175
Verbandsgemeinde Flammersfeld
Berzhausen 190
Bürdenbach 594
Burglahr 483
Eichen 559
Eulenberg 53
Flammersfeld * 1.307
Giershausen 105
Güllesheim 685
Horhausen (Westerwald) 1.910
Kescheid 131
Krunkel 623
Niedersteinebach 204
Oberlahr 731
Obernau 200
Obersteinebach 231
Orfgen 222
Peterslahr 284
Pleckhausen 738
Reiferscheid 432
Rott 350
Schürdt 270
Seelbach (Westerwald) 318
Seifen 125
Walterschen 140
Willroth 884
Ziegenhain 143
Ortsgemeinde Einwohner
Verbandsgemeinde Gebhardshain
Dickendorf 347
Elben 338
Elkenroth 1.842
Fensdorf 400
Gebhardshain * 1.920
Kausen 770
Malberg 972
Molzhain 536
Nauroth 1.100
Rosenheim (Landkreis Altenkirchen) 759
Steinebach/Sieg 1.247
Steineroth 579
Verbandsgemeinde Hamm (Sieg)
Birkenbeul 442
Bitzen 738
Breitscheidt 959
Bruchertseifen 736
Etzbach 1.307
Forst 567
Fürthen 1.149
Hamm (Sieg) * 3.341
Niederirsen 107
Pracht 1.478
Roth 1.457
Seelbach bei Hamm (Sieg) 127
Verbandsgemeinde Herdorf-Daaden
Daaden * 4.224
Derschen 1.023
Emmerzhausen 665
Friedewald 1.091
Herdorf, Stadt 6.713
Mauden 101
Niederdreisbach 910
Nisterberg 341
Schutzbach 365
Weitefeld 2.282
Verbandsgemeinde Kirchen (Sieg)
Brachbach 2.350
Friesenhagen 1.564
Harbach 541
Kirchen (Sieg), Stadt * 8.559
Mudersbach 5.788
Niederfischbach 4.303
Verbandsgemeinde Wissen
Birken-Honigsessen 2.421
Hövels 567
Katzwinkel (Sieg) 1.806
Mittelhof 1.012
Selbach (Sieg) 770
Wissen, Stadt * 8.136

Für Listen zu dem Begriff „Gebietsveränderungen“ siehe Gebietsreformen in Rheinland-Pfalz.

Notrufnummern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Landkreis Altenkirchen (Westerwald) gelten seit dem 1. November 2008 teilweise neue Notrufnummern. Der Polizei-Notruf 110 ist unverändert geblieben und läuft nach wie vor bei der Polizei in Betzdorf, Altenkirchen (Westerwald), Straßenhaus, Siegen oder Gummersbach auf. Änderungen gab es bei der Notrufnummer 112. Sie ist nun zur integrierten Rettungsleitstelle nach Montabaur geschaltet. Von hier werden alle Feuerwehren sowie die Notärzte und Rettungswagen im Kreisgebiet alarmiert. Die obsolete Servicenummer 19222 vom Deutschen Roten Kreuz hat ausgedient.

Söhne und Töchter des Kreises[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kfz-Kennzeichen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Juli 1956 wurde dem Landkreis bei der Einführung der bis heute gültigen Kfz-Kennzeichen das Unterscheidungszeichen AK zugewiesen. Es wird durchgängig bis heute ausgegeben.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Portal: Westerwald – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Westerwald

Literatur (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kreisverwaltung Altenkirchen (Hrsg.): Der Landkreis Altenkirchen im 20. Jahrhundert. Eine Chronik, 1. Auflage, Altenkirchen 1992 (ISBN 3-925190-10-4).
  • Jakob Rausch: Geschichte des Kreises Altenkirchen, Nachdruck der Ausgabe von 1921, Schaan/Liechtenstein 1983.
  • Jakob Rausch (Hrsg.): Geschichte des Kreises Altenkirchen. Altenkirchen 1921.
  • Kreisverwaltung Altenkirchen (Hrsg.): Land an Sieg und Wied. Heimatkunde des Kreises Altenkirchen, Wissen 1987.
  • Iris Benner: Kulturlandschaft Altenkirchen. Eine Reise zu Kunst und Natur, Altenkirchen 2006 (ISBN 3-00-018481-3).
  • Margot Bitterauf-Remy: Die Kunstdenkmäler des Kreises Altenkirchen. Düsseldorf 1935.
  • Matthias Dahlhoff: Geschichte der Grafschaft Sayn., Dillenburg 1874.
  • Manfred Hermanns: Das soziale und wirtschaftliche Raumgefüge des Landkreises Altenkirchen. Diss. phil. der Westf. Wilhelms-Universität Münster (Westf.). 1964.
  • Manfred Hermanns und Institut für Landeskunde: Landkreis Altenkirchen (Westerwald). (= Die Landkreise in Rheinland-Pfalz Bd. 6). Altenkirchen (Westerwald) 1969. Mit 32 Karten, 7 Abbildungen und 28 Bildtafeln.
  • Heinrich Holschbach: Volkskunde des Kreises Altenkirchen. Elberfeld 1928.
  • Josef Klein: Die wirtschaftliche Entwicklung des Kreises Altenkirchen seit Anfang des 19. Jahrhunderts. Wissen 1926.
  • Hermann Krämer (Hrsg.): Der Landkreis Altenkirchen. Oldenburg 1972.
  • Martin Sinemus: Die Geschichte der evangelischen Gemeinden des Kirchenkreises Altenkirchen (Westerwald). Saarbrücken 1933.
  • Erwin Katzwinkel und Franz-Eugen Volz: Kleine Bibliographie des Kreises Altenkirchen (Westerwald). Landkreis Altenkirchen (Hrsg.), Altenkirchen 1978.
  • Daniel Schneider: Die Geschichte der Ortsgemeinde Obererbach (Westerwald). Die Ortschaften Hacksen, Niedererbach, Obererbach und Koberstein vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 2 Bände, Obererbach 2009, ISBN 978-3-00-027494-7 (mit Zusammenfassung der Entwicklung des Kreises Altenkirchen).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weiterführende Informationen in den
Schwesterprojekten von Wikipedia:
Multimedia-Inhalte

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. a b c d Mein Kreis, meine kreisfreie Stadt – Landkreis Altenkirchen (Westerwald). Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, abgerufen am 28. April 2015.
  3. Das Kriegsende in der Heimat (Memento vom 31. Juli 2012 im Webarchiv archive.is)
  4. Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, S. 159, abgerufen am 28. April 2015 (PDF; 2,6 MB).
  5. Berichtsmonat März 2015 – Altenkirchen (Westerwald). Zentraler Statistik-Service der Bundesagentur für Arbeit, abgerufen am 28. April 2015.
  6. a b Was ist ein gewichtetes Ergebnis? Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, abgerufen am 28. April 2015.
  7. Altenkirchen Kreistagswahl 2014. Kreisverwaltung Altenkirchen (Westerwald), abgerufen am 28. April 2015.
  8. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).