Landkreis Deggendorf

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Landkreises Deggendorf Deutschlandkarte, Position des Landkreises Deggendorf hervorgehobenKoordinaten: 48° 47′ N, 13° 0′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Verwaltungssitz: Deggendorf
Fläche: 861,13 km²
Einwohner: 116.596 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 135 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: DEG
Kreisschlüssel: 09 2 71
Kreisgliederung: 26 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Herrenstr. 18
94469 Deggendorf
Webpräsenz: www.landkreis-deggendorf.de
Landrat: Christian Bernreiter (CSU)
Lage des Landkreises Deggendorf in Bayern
Weiden in der Oberpfalz Straubing Würzburg Schwabach Schweinfurt Regensburg Rosenheim Nürnberg Nürnberg Passau Landshut Memmingen Kaufbeuren Kempten (Allgäu) Ingolstadt Fürth Hof Erlangen Coburg Bayreuth Bamberg Augsburg München Aschaffenburg Amberg Ansbach Landkreis Würzburg Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen Landkreis Weilheim-Schongau Landkreis Unterallgäu Landkreis Traunstein Landkreis Tirschenreuth Landkreis Straubing-Bogen Landkreis Starnberg Landkreis Schweinfurt Landkreis Schwandorf Landkreis Rottal-Inn Landkreis Roth Landkreis Rosenheim Landkreis Rhön-Grabfeld Landkreis Regensburg Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm Landkreis Regen Landkreis Passau Landkreis Ostallgäu Landkreis Oberallgäu Landkreis Nürnberger Land Landkreis Neu-Ulm Landkreis Neustadt an der Waldnaab Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz Landkreis Neuburg-Schrobenhausen Landkreis München Landkreis Mühldorf am Inn Landkreis Miltenberg Landkreis Miesbach Landkreis Main-Spessart Landkreis Lindau (Bodensee) Landkreis Lichtenfels Landkreis Landshut Landkreis Landsberg am Lech Landkreis Kulmbach Landkreis Kronach Landkreis Kitzingen Landkreis Kelheim Landkreis Hof Landkreis Haßberge Landkreis Günzburg Landkreis Garmisch-Partenkirchen Landkreis Fürth Landkreis Fürstenfeldbruck Landkreis Freyung-Grafenau Landkreis Freising Landkreis Forchheim Landkreis Erlangen-Höchstadt Landkreis Erding Landkreis Eichstätt Landkreis Ebersberg Landkreis Donau-Ries Landkreis Dingolfing-Landau Landkreis Dillingen an der Donau Landkreis Deggendorf Landkreis Dachau Landkreis Coburg Landkreis Cham Landkreis Berchtesgadener Land Landkreis Bayreuth Landkreis Bamberg Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen Landkreis Bad Kissingen Landkreis Augsburg Landkreis Aschaffenburg Landkreis Ansbach Landkreis Amberg-Sulzbach Landkreis Altötting Landkreis Aichach-Friedberg Bodensee Schweiz Österreich Baden-Württemberg Hessen Tschechien Sachsen ThüringenKarte
Über dieses Bild

Der Landkreis Deggendorf liegt in der Mitte des bayerischen Regierungsbezirks Niederbayern zu beiden Seiten der Donau.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Kreisgebiet Deggendorf hat im Norden und Osten Anteil am Bayerischen Wald. In der Mitte durchzieht die Donau von Nordwesten nach Südosten das Kreisgebiet. Südwestlich von Deggendorf mündet die Isar, von Südwesten kommend, in die Donau. Um das Mündungsgebiet hat sich eine Auenlandschaft erhalten, an die sich südlich der Isar der Gäuboden anschließt, eine der Kornkammern Bayerns.

Der höchste Berg im Landkreis Deggendorf ist der Einödriegel in der Gemeinde Grafling (1120 m), der niedrigste Punkt liegt in der Einöde Lenau in der Gemeinde Künzing mit 303 m ü. N.N.

Nachbarkreise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landkreis grenzt im Uhrzeigersinn im Norden beginnend an die Landkreise Regen, Freyung-Grafenau, Passau, Rottal-Inn, Dingolfing-Landau und Straubing-Bogen.

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch seine Lage in Mitteleuropa befindet sich der Landkreis Deggendorf in der kühlgemäßigten Klimazone im Übergangsbereich zwischen dem feuchten atlantischen und dem trockenen Kontinentalklima.

Die nachfolgende Grafik gibt die Klimawerte des Landkreises wieder (die Höhenlagen des Bayerischen Waldes können niedrigere Temperaturwerte aufweisen):

Durchschnittliche Temperatur- und Niederschlagswerte
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 1 4 9 14 20 22 24 24 19 13 6 2 Ø 13,2
Min. Temperatur (°C) -4 -3 0 4 8 11 13 13 9 5 1 -2 Ø 4,6
Niederschlag (mm) 44,8 45,8 54,4 38,2 71,8 72,8 81,8 63,6 65,1 54,0 55,3 48,0 Σ 695,6
T
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-2
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
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44,8
45,8
54,4
38,2
71,8
72,8
81,8
63,6
65,1
54,0
55,3
48,0
  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Landgerichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Kreisgebiet Deggendorf gehört zu den altbayrischen Gebieten. 1803 wurden hier die Landgerichte Deggendorf und Vilshofen errichtet, die ab 1808 zum Unterdonaukreis (Hauptstadt Passau) und ab 1838 zu Niederbayern (Hauptstadt Landshut) gehörten. 1838 wurde für einige Gemeinden des Landgerichtsbezirks Deggendorf das neue Landgericht Hengersberg und für die westlichen Gemeinden des Landgerichtsbezirks Vilshofen das neue Landgericht Osterhofen errichtet.

Bezirksämter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Bezirksamt Deggendorf wurde im Jahr 1862 durch den Zusammenschluss der Landgerichte älterer Ordnung Deggendorf und Hengersberg neu gebildet.[2] Ebenso wurden die Landgerichte Osterhofen und Vilshofen zum Bezirksamt Vilshofen zusammengefasst.

Am 1. Oktober 1879 schied die Stadt Deggendorf aus dem Bezirk Deggendorf aus und wurde eine kreisunmittelbare Stadt.

Am 1. April 1928 wurde das Bezirksamt Deggendorf um die Gemeinde Oberaign des Bezirksamtes Grafenau vergrößert.

Am 31. März 1935 wurde die Gemeinde Schaching in die Stadt Deggendorf eingemeindet.

Landkreis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1939 wurde wie überall im Deutschen Reich die Bezeichnung Landkreis eingeführt.[3] So wurde aus dem Bezirksamt der Landkreis Deggendorf.

Am 1. April 1940 wurde die Stadt Deggendorf in den Landkreis Deggendorf eingegliedert, doch wurde dies am 1. April 1948 wieder rückgängig gemacht.

Im Jahr 1946 wurde der Landkreis Grafenau um die Gemeinde Allhartsmais des Landkreises Deggendorf vergrößert. Allhartsmais wurde nach Schöfweg eingemeindet.

Im Zuge der Gebietsreform wurde am 1. Juli 1972 der Landkreis Deggendorf mit dem Westteil des Landkreises Vilshofen (Bereich des früheren Amtsgerichts Osterhofen, der Ostteil kam zum Landkreis Passau) und der kreisfreien Stadt Deggendorf zum neuen Landkreis Deggendorf vereinigt. Die Stadt Deggendorf erhielt durch den Verlust der Kreisfreiheit den Status einer Großen Kreisstadt. Damit erreichte der Landkreis Deggendorf seine heutige Ausdehnung.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen 1988 und 2008 wuchs der Landkreis Deggendorf um über 15.000 Einwohner bzw. um rund 15 %. Seit 2008 ist die Einwohnerzahl rückläufig.

Die nachfolgenden Zahlen beziehen sich auf den Gebietsstand vom 25. Mai 1987.

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1840 1900 1939 1950 1961 1970 1987 1995 2000 2005 2008 2012
Einwohner 47.121 61.597 74.833 100.040 89.226 95.827 101.436 112.538 115.532 117.492 117.273 114.733

Naturkatastrophen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schneechaos im Winter 2005/2006[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch der östliche Teil des Landkreises Deggendorf war wie der gesamte östliche Bayerische Wald vom Schneechaos im Winter 2005/2006 betroffen. Gebäudeeigentümer, Feuerwehren, THW, Bundespolizisten, Soldaten der Bundeswehr und freiwillige Helfer schaufelten unzählige Gebäude von den Schneemassen frei. Dennoch stürzten über 20 Hallen, Wohnhäuser und landwirtschaftliche Nebengebäude sowie eine Vielzahl weiterer kleinerer Bauten im Landkreisgebiet ein.

Der Katastrophenalarm im Landkreis Deggendorf wurde am 9. Februar 2006 um 11:20 Uhr durch Landrat Christian Bernreiter ausgerufen und nach fünf Tagen am 14. Februar 2006 um 19:00 Uhr wieder aufgehoben.

Hochwasser im Juni 2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch anhaltende Niederschläge im Mai und Anfang Juni führten sowohl die Donau als auch die Isar übermäßig viel Wasser und suchten den Landkreis mit einem noch nicht gekannten Hochwasser heim. Der Deutsche Wetterdienst warnte am 30. Mai vor Dauerregen und starken Unwettern in Bayern.[4] Am 31. Mai informierte das zuständige Wasserwirtschaftsamt Deggendorf Landrat Christian Bernreiter, dass Starkregenereignisse in außergewöhnlichem Maß zu erwarten seien.[5] Am 2. Juni erreichten am Abend Donau und Isar die Meldestufe 4.[4] Nach frühzeitiger Information der gefährdeten Gemeinden im Landkreis und der Hilfsorganisationen wurde, da Deiche gefährdet waren, vom Landrat am 3. Juni um 8:40 der Katastrophenalarm ausgerufen.[5] Lokale Medien berichteten um 12:00 Uhr, dass an der Isarmündung unter erschwerten Bedingungen Dammsicherungsarbeiten geschehen.[4]

Am 4. Juni brach durch den Rückstau der Donau dieser Damm an der Isar bei der Stadt Deggendorf und überschwemmte die beiden Ortsteile Fischerdorf und Natternberg. Am selben Tag hielt der Donau-Damm bei Winzer den Wassermassen nicht mehr stand, große Teile von Niederalteich wurden überflutet. Weitere Dammbrüche im Landkreis konnten durch die zahlreichen Einsatzkräfte insbesondere des THW, der Feuerwehr, des BRK, der Bundeswehr, der Bundespolizei und der Polizei mit Hilfe örtlicher Firmen und zusätzlich weiteren 3000 Freiwilligen verhindert werden. Die Hilfe der Freiwilligen wurde durch etwa 30 Studenten der Initiative „Deggendorf räumt auf“ der Technischen Hochschule Deggendorf organisiert, die dafür im Dezember 2013 mit dem Deutschen Engagementpreis ausgezeichnet wurden.[6][7] Über eine Million Sandsäcke wurden gefüllt und zur Deichstabilisierung verbaut.[5]

Bereits ab dem 4. Juni 2013 fanden großflächige Evakuierungen statt, mehr als 6000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Der Donaupegel bei Deggendorf lag vom 4. Juni bis 6. Juni bei 8 m,[8] und erreichte in Niederalteich einen Höchststand von 8,30 m.[9]

Neben der Autobahn 3 und der Autobahn 92 im Bereich des Autobahnkreuzes Deggendorf waren auch Staats- und Landkreisstraßen entlang der Donau über eine Woche überflutet und gesperrt. Nachdem nach der Überflutung Fischerdorfs die Maxbrücke in Deggendorf auch noch die Donaubrücke der Autobahn A92 komplett gesperrt werden musste, war der rechts- und linksseitig der Donau gelegene Teil des Landkreises verkehrstechnisch weitgehend voneinander isoliert. Der Schulbetrieb im gesamten Landkreis musste für eine Woche unterbrochen werden, in Niederalteich für zwei Wochen.

Erst am 18. Juni konnten die letzten Bewohner der Deggendorfer Ortsteile Fischerdorf und Natternberg wieder ohne Boote zu ihren Häusern, um mit den Aufräumungsarbeiten zu beginnen. Auch bei den Aufräumungsarbeiten leisteten alle Hilfsorganisationen und die unzähligen Freiwilligen weiterhin unschätzbare Hilfe. Prognosen schätzten den Schaden allein im Landkreis Deggendorf auf 500 Millionen Euro.[10] Aufgrund der Kontamination mit Erdöl wurde mit dem Abriss von 150 Gebäuden gerechnet, bis Ende 2013 wurden bereits ⅔ dieser Gebäude abgebrochen. In der Rückschau Ende 2014 wurde festgestellt, dass 209 Gebäude abgerissen und neu gebaut werden müssen, 587 Gebäude sind zu sanieren.[11]

Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (Besuch in Deggendorf am 6. Juni[12] und am 6. August[13]), der Bundespräsident Joachim Gauck (Besuch in Deggendorf am 16. Juni[14]), sowie bayerische Minister, Bundes- und Landesstaatssekretäre informierten sich über die Ausmaße des Hochwassers und sprachen den Helfern Anerkennung und Dank aus. Bundespräsident Gauck kam am 7. Juli 2014 erneut in die Stadt Deggendorf, um sich von der Aufarbeitung der Hochwasserschäden einen Eindruck zu verschaffen. Er besuchte wiederum die Stadtteile Natternberg und Fischerdorf, dabei löste er auch sein Versprechen von 2013 für einen erneuten Besuch ein.[15]

Der Katastrophenalarm dauerte 19 Tage und wurde am 21. Juni um 17:00 Uhr aufgehoben.[16]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kreistagswahl 2014[17]
Wahlbeteiligung: 53,3 %
 %
50
40
30
20
10
0
47,15 %
18,68 %
16,15 %
6,69 %
4,87 %
3,32 %
1,83 %
1,33 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2008
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
+5,85 %p
-0,02 %p
-1,25 %p
-0,31 %p
-0,63 %p
-0,08 %p
-0,67 %p
-2,77 %p
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Landräte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mai 1945–Mai 1946: Erich Chrambach
  • Mai 1946–April 1948: Alois Weinzierl
  • Mai 1948–Februar 1963: Ludwig Heigl (CSU)
  • Februar 1963–Mai 1972: Josef Krug
  • Juni 1972–30. April 1978: Walter Fritsch (SPD)
  • 1. Mai 1978–30. April 2002: Georg Karl (CSU)
  • seit 1. Mai 2002: Christian Bernreiter (CSU)

Kreistag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

CSU FW SPD Junge Liste GRÜNE REP ödp FDP Gesamt
2002 28 13 12 4 2 1 60
2008 26 11 11 4 3 2 2 1 60
2014 28 11 10 4 3 1 2 1 60


Kreispartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem 20. Juni 2001 besteht eine Partnerschaft mit dem tschechischen Okres Plzeň-sever (Bezirk Pilsen-Nord).

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die AG der Bayerischen Ostbahnen eröffnete schon 1860 im Donautal die Strecke Regensburg – Passau. An ihr entstand in Plattling ein wichtiger Bahnknoten, als 1866 die Plattling-Deggendorfer Eisenbahn-Gesellschaft den Betrieb aufnahm; sie wurde 1877 durch die Ostbahngesellschaft weiter in den Bayerischen Wald hineingeführt.

Wenige Jahre zuvor (1875) hatte die Ostbahn ihre Strecke in Richtung Landau eröffnet, die heute nach München weiterführt.

Auch Deggendorf wurde Ausgangspunkt zweier Nebenbahnen: 1891 begann der Betrieb auf der Lokalbahn-AG Deggendorf-Metten, die später zur Regentalbahn kam. 1913/14 entstand die Staatsbahnstrecke am Fuß des Bayerischen Waldes nach Hengersberg – Kalteneck.

Das Netz umfasste nunmehr genau 100 km. Davon wurde in den Jahren 1981/83 etwa ein Drittel stillgelegt:

  • 1981: Deggendorf Hbf – Hengersberg – Kalteneck 31 km
  • 1983: Deggendorf Hbf – Metten 4 km

Aktuell (2014) gibt es fünf Zugangsstellen zum Bahnverkehr im Landkreis:

Nachfolgende überregionale Straßen führen durch den Landkreis:

  • A 3 Passau – Deggendorf – Nürnberg
  • A 92 Deggendorf – Plattling – München
  • B 8 Straubing – Plattling  – Osterhofen – Vilshofen  – Passau
  • B 11 Deggendorf – Patersdorf – Regen – Bay. Eisenstein
  • B 533 Hengersberg – Grafenau – Freyung

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Höhere Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landkreis Deggendorf kann als Zentrum der höheren Bildung bezeichnet werden, was an der Existenz einer technischen Hochschule und von vier Gymnasien ablesbar ist. Auffällig dabei ist das hohe Engagement kirchlicher Träger im Bildungsbereich:

Städte und Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Einwohner am 31. Dezember 2015[18])

Städte

  1. Deggendorf, Große Kreisstadt (32.189)
  2. Osterhofen (11.602)
  3. Plattling (12.913)

Märkte

  1. Hengersberg (7476)
  2. Metten (4219)
  3. Schöllnach (4796)
  4. Winzer (3831)

Gemeinden

  1. Aholming (2298)
  2. Auerbach (2111)
  3. Außernzell (1391)
  4. Bernried (4700)
  5. Buchhofen (888)
  6. Grafling (2749)
  7. Grattersdorf (1262)
  8. Hunding (1176)
  9. Iggensbach (2092)
  10. Künzing (3138)
  11. Lalling (1545)
  12. Moos (2221)
  13. Niederalteich (1714)
  14. Oberpöring (1131)
  15. Offenberg (3314)
  16. Otzing (1932)
  17. Schaufling (1502)
  18. Stephansposching (3092)
  19. Wallerfing (1314)
Landkreis Dingolfing-Landau Landkreis Freyung-Grafenau Landkreis Passau Landkreis Regen Landkreis Rottal-Inn Landkreis Straubing-Bogen Aholming Auerbach (Landkreis Deggendorf) Außernzell Bernried (Niederbayern) Buchhofen Deggendorf Grafling Grattersdorf Hengersberg Hunding (Niederbayern) Iggensbach Künzing Lalling Metten Moos (Niederbayern) Niederalteich Oberpöring Offenberg Osterhofen Otzing Plattling Schaufling Schöllnach Stephansposching Wallerfing Winzer (Niederbayern)Municipalities in DEG.svg
Über dieses Bild

Verwaltungsgemeinschaften

  1. Lalling
    (Gemeinden Grattersdorf, Hunding, Lalling und Schaufling)
  2. Moos
    (Gemeinden Buchhofen und Moos)
  3. Oberpöring
    (Gemeinden Oberpöring, Otzing und Wallerfing)
  4. Schöllnach
    (Gemeinde Außernzell und Markt Schöllnach)

Keine Gemeindefreien Gebiete

Gemeinden im Altlandkreis Deggendorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schutzgebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Landkreis gibt es 13 Naturschutzgebiete, zwei Landschaftsschutzgebiete, 15 FFH-Gebiete und mindestens 28 vom Bayerischen Landesamt für Umwelt ausgewiesene Geotope (Stand April 2016).

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kfz-Kennzeichen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Juli 1956 wurde dem Landkreis bei der Einführung der bis heute gültigen Kfz-Kennzeichen das Unterscheidungszeichen DEG zugewiesen. Es wird durchgängig bis heute ausgegeben.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Landkreis Deggendorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Wilhelm Volkert, Richard Bauer (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 444.
  3. Wilhelm Volkert, Richard Bauer (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 97.
  4. a b c pnp.de Hochwasserchronik, abgerufen am 20. Juni 2013.
  5. a b c Deggendorfer Zeitung vom 20. Juni 2013, Seite 21.
  6. www.hdu-deggendorf.de Deggendorf räumt auf, abgerufen am 20. Juni 2013.
  7. Deggendorfer Zeitung vom 6. Dezember 2013, Seite 10
  8. Hochwassernachrichtendienst Bayern, abgerufen am 19. Juni 2013.
  9. Deggendorfer Zeitung, abgerufen am 20. Juni 2013.
  10. Deggendorfer Zeitung, abgerufen am 19. Juni 2013.
  11. Flut-Bilanz: 209 Gebäude müssen abgerissen werden. PNP, 10. Dezember 2014, abgerufen am 10. Dezember 2014.
  12. Deggendorfer Zeitung, abgerufen am 20. Juni 2013.
  13. Deggendorfer Zeitung, abgerufen am 13. August 2013.
  14. Deggendorfer Zeitung, abgerufen am 20. Juni 2013.
  15. Deggendorfer Zeitung, abgerufen am 9. Juli 2014.
  16. Deggendorfer Zeitung, abgerufen am 21. Juni 2013.
  17. http://www.landkreis-deggendorf.de/Wahl/271000_000019/index.html
  18. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).