Landkreis Göttingen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Landkreises Göttingen Deutschlandkarte, Position des Landkreises Göttingen hervorgehobenKoordinaten: 51° 30′ N, 9° 56′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Verwaltungssitz: Göttingen
Fläche: 1.753,41 km2
Einwohner: 329.538 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 188 Einwohner je km2
Kfz-Kennzeichen: , DUD, HMÜ, OHA Vorlage:Infobox Verwaltungseinheit in Deutschland/Wartung/Kfz enthält Kleinbuchstaben
Kreisschlüssel: 03 1 59
Kreisgliederung: 39 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Reinhäuser Landstraße 4
37083 Göttingen
Webpräsenz: www.landkreisgoettingen.de
Landrat: Bernhard Reuter (SPD)
Lage des Landkreises Göttingen in Niedersachsen
Landkreis Göttingen Landkreis Holzminden Landkreis Schaumburg Landkreis Goslar Region Hannover Landkreis Hildesheim Salzgitter Landkreis Wolfenbüttel Braunschweig Landkreis Wolfenbüttel Landkreis Peine Landkreis Hameln-Pyrmont Landkreis Helmstedt Wolfsburg Landkreis Gifhorn Landkreis Nienburg/Weser Landkreis Northeim Landkreis Diepholz Freie Hansestadt Bremen Freie Hansestadt Bremen Hamburg Hamburg Königreich der Niederlande Nordrhein-Westfalen Hessen Thüringen Schleswig-Holstein Mecklenburg-Vorpommern Brandenburg Sachsen-Anhalt Osnabrück Landkreis Osnabrück Delmenhorst Oldenburg (Oldb) Landkreis Wesermarsch Landkreis Vechta Landkreis Emsland Landkreis Grafschaft Bentheim Landkreis Leer Emden Landkreis Leer Landkreis Cloppenburg Landkreis Ammerland Wilhelmshaven Mellum Landkreis Aurich Landkreis Aurich Landkreis Wittmund Landkreis Aurich Landkreis Friesland Landkreis Oldenburg Landkreis Cuxhaven Landkreis Osterholz Landkreis Verden Landkreis Stade Landkreis Harburg Landkreis Lüneburg Landkreis Lüchow-Dannenberg Landkreis Heidekreis Landkreis Uelzen Landkreis Celle Landkreis Rotenburg (Wümme)Karte
Über dieses Bild

Der Landkreis Göttingen ist der südlichste Landkreis Niedersachsens und umfasst mit der Stadt Göttingen ein Oberzentrum. Er entstand am 1. November 2016 durch die Fusion des bisherigen Landkreises Göttingen mit dem Landkreis Osterode am Harz und hat rund 330.000 Einwohner auf einer Fläche von 1.753,41 km2. Seine Kreisstadt ist Göttingen, das seinen Sonderstatus gemäß dem Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) behielt.[2]

Im Landkreis Göttingen liegen drei Stätten des UNESCO-Weltkulturerbes Oberharzer Wasserregal, das Kloster Walkenried, der Wiesenbeker Teich und der Ernst-August-Stollen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick von der Grenze zum Landkreis Eichsfeld auf Bartolfelde

Als Landkreis im äußersten Süden von Niedersachsen gehören im Osten mit dem Ober- und Mittelharz bereits Teile des Harzes zum Kreisgebiet, während im Westen Teile des Weserberglandes dazu gehören. Seine höchsten Erhebungen liegen im Harz und sind die höchste Stelle des Höhenzugs Auf dem Acker (865,1 m ü. NHN), der Stöberhai (720 m), der Große Knollen (687,4 m) und der Ravensberg (659 m). Die Leine durchfließt die zentral gelegene Kreisstadt Göttingen (150 m). Die westliche Begrenzung des Landkreises bildet der Verlauf der Weser, die in Hann. Münden (123 m) im südlichsten Teil des Landkreises durch den Zusammenfluss von Werra und Fulda (Fluss) entsteht.

Ausdehnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der nördlichste Punkt ist bei 51.83° nördlicher Breite (Werte gerundet) nahe Wildemann, der südlichste bei 51.29° nahe Nieste; der westlichste Punkt ist bei 9.55° östlicher Länge nahe Wahnhausen, der östlichste bei 10.68°E nahe Rothesütte. In Ost-West-Richtung ergibt sich somit eine Ausdehnung von etwa 80 km Luftlinie; in Nord-Süd-Richtung sind es rund 59 km.

Nachbarkreise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er grenzt im Uhrzeigersinn im Norden beginnend an die Landkreise Northeim und Goslar (beide in Niedersachsen), an die Landkreise Nordhausen und Eichsfeld (beide in Thüringen) sowie an den Werra-Meißner-Kreis, an den Landkreis Kassel, an die kreisfreie Stadt Kassel sowie deren Exklave Gut Kragenhof (alle in Hessen).

Höhlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Landkreis Göttingen liegen fünf bekannte Höhlen: die Lichtensteinhöhle, die Jettenhöhle, die Marthahöhle, sowie die Schauhöhlen Iberger Tropfsteinhöhle und Einhornhöhle.

Berge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die größten Höhen erreichen die Berge im Harz, so zum Beispiel der Höhenzug Auf dem Acker (865,1 m), der Stöberhai (720 m), der Große Knollen (687,4 m), der Ravensberg (659 m), der Kummelberg (536 m) und der Hausberg (420 m) sowie im Naturpark Münden unter anderem der Haferberg (580,4 m), der Kleine Steinberg (541,9 m), der Hohe Hagen (492,5 m), der Brackenberg (461 m), der Große Staufenberg (427 m) und der Totenberg (408,1 m).

Wald[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Waldanteil im Landkreis Göttingen hat eine Größe von 790,5 km², entspricht 45 % der Landkreisfläche.

Gewässer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekannte Gewässer im Landkreis Göttingen sind u. a. der Wendebach-Stausee, der Seeburger See, die Rhumequelle, der Juessee, die Söse- und Odertalsperre sowie das UNESCO-Weltkulturerbe Wiesenbeker Teich und die Kloster-Teichlandschaft um den Priorteich.

Naturschutzgebiete und FFH-Gebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Naturschutzgebiete und FFH-Gebiete im Landkreis Göttingen, Nummerierung der NSG s. Auflistung links. Quelle: NLWKN

.

FFH-Gebiete im Landkreis Göttingen, niedersächsische Nummerierung der FFH-Gebiete. Quelle: NLWKN

.

Im Altkreis Göttingen gibt es zur Erhaltung wertvoller und gefährdeter Lebensräume sechs Naturschutzgebiete (NSG):[3] Die Nummern entsprechen denen in nebenstehender Karte.

.

Im Altkreis Osterode gibt es folgende Naturschutzgebiete (NSG):[3]

Auf der nebenstehenden Grafik "FFH-Gebiete im Landkreis Göttingen" sind die bis 2016 der EU gemeldeten Gebiete nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie im Landkreis Göttingen dargestellt (blaue Umrandung sowie Nummer des FFH-Gebietes). Die rot dargestellten Gebiete sind als Naturschutzgebiete ausgewiesen. Die Naturschutzgebiete im neuen Landkreis Göttingen haben eine Fläche von zusammen 6873 ha (ohne Stadt Göttingen), dies entspricht einem Flächenanteil an der Landkreisfläche von 4,2 % (Stand 1. Januar 2017). Der entsprechende NSG-Anteil in Niedersachsen beträgt 4,4 % (2015).

Landschaftsschutzgebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Des Weiteren wurden vom Kreistag drei Landschaftsschutzgebiete (LSG) beschlossen:

Um die Naherholung zu fördern und der großen Arten- und Biotopvielfalt im südlichen Teil des Landkreises Rechnung zu tragen, wurde bereits 1959 (im damaligen Landkreis Münden) der Naturpark Münden geschaffen.

Siehe auch:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

kommunale Gliederung des Landkreises Göttingen von 1973 bis 2016

In Umsetzung der „Verordnung, betreffend die Amts- und Kreisverfassung in der Provinz Hannover“ wurde 1867 in der preußischen Provinz Hannover erstmals ein Kreis Göttingen, auch Steuerkreis genannt, bestehend aus den selbständigen Städten Göttingen und Hann. Münden und den Ämtern Göttingen, Münden und Reinhausen, für die Zwecke der Steuer- und Militärverwaltung eingerichtet.

Für die Zwecke der allgemeinen Verwaltung wurde im Rahmen der Einführung der „Kreisordnung für die Provinz Hannover“ 1885 der Landkreis Göttingen gebildet. Er setzte sich zusammen aus den Gemeinden der Ämter Göttingen und Reinhausen (ohne die Gemeinde Meensen und den Gutsbezirk Ellerode, die zum Kreis Münden kamen).[4] Verwaltungssitz des neuen Landkreises, der zum Regierungsbezirk Hildesheim gehörte, wurde die kreisfreie Stadt Göttingen.

Neubildung 1973[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landkreis Göttingen wurde im Rahmen der kommunalen Gebietsreform am 1. Januar 1973 neu gebildet.[5] Er wurde aus den 1885 geschaffenen Landkreisen Göttingen (zu dem seit 1964 auch die bis dahin kreisfreie Stadt Göttingen gehörte), Duderstadt und Münden, den Gemeinden Adelebsen und Unterbillingshausen des Landkreises Northeim und den Gemeinden Lütgenhausen und Wollershausen des Landkreises Osterode am Harz gebildet.[6] Der Landkreis Duderstadt hatte zu diesem Zeitpunkt etwa 41.000, der Landkreis Münden etwa 45.000, der Altkreis Göttingen (ohne die Stadt) etwa 50.000 und die Stadt Göttingen mehr als 110.000 Einwohner.[7]

Neubildung 2016[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Jahren 2012 und 2013 entstanden Pläne, den Landkreis Göttingen mit den Landkreisen Osterode am Harz und Northeim zusammenzufassen. Ein wichtiger Beweggrund dafür war, dass die niedersächsische Landesregierung nach einer Fusion Entschuldungshilfen, sogenannte „Fusionsprämien“, an den neuen Landkreis Göttingen zahlen wollte – vorausgesetzt, eine Fusion würde bis zum 31. März 2013 beschlossen. Neben der Entschuldungshilfe wollten die Kreise außerdem zukünftigen Mindereinnahmen aufgrund der in den kommenden Jahrzehnten zu erwartenden Bevölkerungsverluste entgegenwirken.[8]

Anfang 2013 zog sich der Landkreis Northeim von den Gesprächen zurück. Mitte Februar 2013 zeichnete sich nur noch der Zusammenschluss der Landkreise Göttingen und Osterode ab.[9] Die Kreistage von Göttingen (am 6. März 2013) und Osterode (am 11. März 2013) haben die Aufnahme von Fusionsverhandlungen beschlossen. Am 28. August 2013 stimmte der Göttinger Kreistag einer Fusion mehrheitlich zu.[10]

Am 1. November 2016 wurde die am 1. Februar 2014 mit einem entsprechenden Gebietsänderungsvertrag beschlossene Fusion der Landkreise Göttingen und Osterode am Harz zu einem neuen, größeren Landkreis Göttingen mit Göttingen als Kreisstadt umgesetzt.[11] Die Außenstellen der Kreisverwaltung in Duderstadt und Hann. Münden bestehen weiterhin. Eine neu einzurichtende in Osterode kommt hinzu.[12]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landkreis Göttingen wurde 1964, 1973 und 2016 deutlich vergrößert.

Einwohnerzahlen des Landkreises Göttingen
Jahr Einwohner Quelle
1890 32.777 [13]
1900 33.261 [13]
1910 34.028 [13]
1925 36.355 [13]
1939 38.394 [13]
1950 65.411 [13]
1960 62.200 [13]
1970 155.400 [14]
1980 259.200 [15]
1990 256.744 [16]
2000 265.396 [16]
2010 257.840 [16]
2015 255.653 [16]
2016 329.538 [17]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Landräte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kreishauptmänner (Kreis Göttingen)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1868–1873 Valerian Graf von Pfeil und Klein Ellguth
  • 1873–1885 Georg Dieterichs

Landräte (Landkreis Göttingen)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1885–1900 Georg Dieterichs
  • 1901–1903 Wilhelm Heinichen
  • 1903–1924 Georg Mannkopff
  • 1924–1933 Wessel Georg Nordbeck
  • 1933–1941 Bodo Wilke Freiherr von Bodenhausen
  • 1941–1945 Hermann Kratzin
  • 1946-1954 Ernst Fahlbusch (SPD)
  • 1954-1957 Georg Grothey (CDU)
  • 1957-1961 Ernst Fahlbusch (SPD)
  • 1961–1966 Klaus-Peter Bruns (SPD)
  • 1966-1968 Cuno Götz von Olenhusen (FDP)
  • 1968–1970 Klaus-Peter Bruns (SPD)
  • 1970–1973 Lothar Curdt (SPD)
  • 1973–1976 Willi Döring (CDU)
  • 1976–1981 Klaus Peter Bruns (SPD)
  • 1981–1991 Willi Döring (CDU)
  • 1991–1998 Heinrich Rehbein (SPD)
  • 1998–2003 Heinrich Rehbein (hauptamtlicher Landrat, SPD) (* 1939)
  • 2003–2011 Reinhard Schermann (CDU) (* 1943)
  • 2011–heute Bernhard Reuter (SPD) (* 1955) (1999–2011 bereits Landrat des Landkreises Osterode am Harz, Teil des neuen Großkreises)

Kreistag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wahlergebnisse und Mandatsverteilung seit 1. November 2016[18][19]:

Kreistagswahl 2016
Wahlbeteiligung: 54,02 %
 %
40
30
20
10
0
34,7
30,14
12,8
5,36
4,43
4,37
3,56
1,18
1,05
0,81
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2011
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
-3,7
-2,66
-4,5
+5,36
+1,03
+1,67
+3,56
+0,18
+1,05
+0,81
Parteien und
Wählergemeinschaften
 %
2016
Sitze
2016
SPD 34,70 25
CDU 30,14 22
Grüne 12,80 9
AfD 5,36 4
Linke 4,43 3
FDP 4,37 3
FWLG 3,56 3
Piraten 1,18 1
LKR 1,05 1
PARTEI 0,81 1
NPD 0,75
BI Für Osterode 0,68
BLW 0,17
Gesamt 100,0 72
Wahlbeteiligung in % 54,02
  • 2016 LKR als ALFA.
Sitzverteilung im Kreistag 2016
3
25
9
1
1
3
3
22
1
4
25 22 
Von 72 Sitzen entfallen auf:

Wahlergebnisse und Mandatsverteilung bis 31. Oktober 2016:

Parteien und
Wählergemeinschaften
 %
2011
Sitze
2011
 %
2006
Sitze
2006
 %
2001
Sitze
2001
SPD 35,77 23 38,41 25 37,8 25
CDU 32,53 21 37,73 23 38,7 26
Grüne 19,80 13 13,15 8 11,3 8
FWLG 4,43 3 0,68 1
Linke 3,72 2 3,76 2 2,3 1
FDP 2,32 1 6,27 4 5,9 4
Piraten 1,37 1
ÖDP 0,06 0
NPD 1,1 0
parteilos 1
Gesamt 100,0 64 100,0 64 100,0 64
Wahlbeteiligung in % 49,76 50,38 55,6
  • 2001 Die Linke als PDS.

[20][21]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen des Landkreis Göttingen bis 2016

Altes Wappen bis 31. Oktober 2016[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „Unter rotem Schildhaupt, darin ein schreitender goldener blaubewehrter Löwe, in Gold durch einen Maueranker verbunden, oben ein roter Schild mit silbernem Göpel, unten ein silbern unterlegtes sechsspeichiges rotes Rad.“

neues Wappen ab 3. November 2016[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der am 3. November 2016 neu beschlossenen Hauptsatzung des neuen Landkreises wird dasselbe Wappen beschrieben.[22]

In der Kreistagssitzung am 22. Februar 2017 wurde ein neues Wappen vorgelegt. Es übernimmt den goldenen Löwen aus dem bisherigen Wappen; in der Mitte ein blauer Löwe auf goldenem Grund nach rechts, der Osterode symbolisieren soll. Unten repräsentiert wieder das Mainzer Rad, jetzt in Weiß auf Rot, das Eichsfeld.

neues Wappen ab 1. Juni 2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es zeigt einen rot-gold-rot geteilten Schild. Oben schreitet ein goldener, blau bewehrter Löwe nach links, mittig ist er blau gefärbt, rot bewehrt und schaut den Betrachter an. Die Heraldik bezeichnet ihn deswegen als Leopard. Den unteren Bereich des Wappens ziert ein sechsspeichiges, silbernes Rad.

Der goldene Löwe steht für Göttingen, der blaue Leopard für Osterode am Harz und das silberne Rad für das Eichsfeld.

Das neue Landkreiswappen für den fusionierten Landkreis gilt ab dem 1. Juni 2017. Dies hat der Kreistag in seiner Sitzung am 22. Februar 2017 beschlossen und in seiner Satzung verankert.[23]

Partnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landkreis Göttingen unterhält Partnerschaften mit folgenden Städten und Verwaltungseinheiten:

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf Grund der topografischen Gegebenheiten verlaufen die größeren Verkehrsachsen im Landkreis Göttingen in Nord-Süd-Richtung.

Schiene[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine der wichtigsten Achsen des Nord-Süd-Verkehrs durchzieht im Leinetal den Kreis und die Kreisstadt. Hier verlaufen die älteste und die jüngste Bahnlinie im Kreis parallel. Schon im Jahre 1854 entstand die Verbindung von der Residenzstadt Hannover nach Göttingen durch die Königlich Hannöverschen Staatseisenbahnen. Sie führte ab 1856 über Dransfeld und Hann. Münden weiter nach Kassel („Hannöversche Südbahn“). Etwa den gleichen Weg nimmt die Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg der Deutschen Bahn, die 1991 vollständig den Betrieb aufgenommen hat.

Mit dem Mündener Tunnel (10525 m, zweitlängster Tunnel Deutschlands) und dem Rauhebergtunnel (5210 m) befinden sich die beiden längsten Tunnel Niedersachsens im Landkreis.

1867 wurde die Bahnlinie Göttingen–Friedland–Arenshausen(–Halle) eröffnet. 1872 folgte die Verbindung Arenshausen–Hann. Münden über Eichenberg und Hedemünden (Bahnstrecke Halle–Hann. Münden), 1876 Friedland–Eichenberg–Eschwege (–Bebra–Frankfurt, „alte Nord-Süd-Strecke“).

Über Herzberg führt seit 1868/69 die Bahnstrecke Northeim–Nordhausen, von der seit 1870/71 die Bahnstrecke Herzberg–Seesen über Osterode abzweigt.

Bereits 1884 wurde Arenshausen–Friedland wieder aufgegeben, die Dransfelder Rampe (Göttingen - Dransfeld - Münden) folgte 1980.

Die Preußische Staatsbahn nahm 1910 die Bahnstrecke Göttingen–Bodenfelde („Oberweserbahn“) ins Weserbergland in Betrieb.

Die Göttinger Kleinbahn AG – die spätere Gartetalbahn – erschloss mit einer Schmalspurbahn die östliche Umgebung bis ins Eichsfeld und zwar 1897 bis Rittmarshausen und 1907 bis Duderstadt. Von hier hatte allerdings die Preußische Staatsbahn schon 1889 eine Linie nach Wulften und 1897 nach Leinefelde geführt. Weiter östlich durchzog ab 1911 noch die Bahnstrecke Bleicherode–Herzberg den Kreis. Ebenfalls wieder verschwunden sind die Bahnstrecke Gittelde–Bad Grund, die Bahnstrecke Osterode–Kreiensen, die Bahnstrecke Herzberg–Siebertal, die Bahnstrecke Scharzfeld–St. Andreasberg, die Schmalspurbahn Walkenried–Braunlage/Tanne und die Bahnstrecke Ellrich–Zorge.

Busverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landkreis Göttingen ist Teil des Verkehrsverbunds Süd-Niedersachsen (VSN). Innerhalb der Stadt Göttingen und von dort aus nach Bovenden und Rosdorf fahren die Busse der Göttinger Verkehrsbetriebe GmbH (GöVB); in Hann. Münden verkehren Stadtbusse der Regionalbus Braunschweig GmbH. Außerhalb der Städte gibt es ein Regionalbusnetz verschiedener Busunternehmen des VSN.

Die auf Kassel ausgerichteten Gemeinden Staufenberg (Niedersachsen) und Hann. Münden gehören zum Übergangsbereich zum Nordhessischem Verkehrsverbund NVV. Innerhalb dieses Bereiches gilt der VSN-Tarif, nach Kassel oder Witzenhausen derjenige des NVV.

Straße[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch das Kreisgebiet verläuft die Bundesautobahn 7 HannoverKassel in Nord-Süd-Richtung. Mit dem Dreieck Drammetal gibt es eine Abzweigung zur Bundesautobahn 38 nach Halle (Saale).

Des Weiteren bildet die B 3 zusammen mit der B 27 im Landkreis nahezu eine Nord-/Südachse sowie eine Ost-/Westachse mit Schnittregion Göttingen. Dabei kommt die B 27 aus Braunlage über Bad Lauterberg und Herzberg, um in Göttingen einen senkrecht-südlichen Verlauf über Friedland nach Eschwege einzuschlagen, während die B 3 über Hannover und Northeim kommt und in Göttingen die Verlaufsrichtung auf Südwest Richtung Kassel ändert.

Entlang des westlichen und südlichen Harzrandes verläuft die Bundesstraße 243 von Hildesheim über Osterode, Herzberg und Bad Lauterberg nach Großwechsungen bei Nordhausen. Zwischen Herzberg und Bad Lauterberg verläuft sich zusammen mit der B 27.

Weitere Bundesstraßen im Kreisgebiet sind die Bundesstraße 80 (Bad Karlshafen–Hann. Münden–Halle), die Bundesstraße 247 (Katlenburg–Duderstadt–Ohrdruff), die Bundesstraße 446 (Hardegsen–Duderstadt), die Bundesstraße 496 (Hann. Münden–Lutterberg/A 7) und die Bundesstraße 498 (Osterode–Goslar).

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wirtschaftsförderung für den Landkreis Göttingen wird durch die Wirtschaftsförderung Region Göttingen GmbH geleistet. Darüber hinaus hat sich die Südniedersachsenstiftung die Förderung der Entwicklung und des Wachstums des Landkreises und der Region Südniedersachsen in ihrer wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Gesamtheit zur Aufgabe gemacht.

Gesundheitswesen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landkreis hat 13 Krankenhäuser mit 3266 Betten (Stand 2012)

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kulturveranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekannte Kulturveranstaltungen im Landkreis Göttingen sind u. a. Kultur im Kreis[24], die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen, die Herzberger Schlosskonzerte, die Bad Lauterberger Musiktage[25] und die Walkenrieder Kreuzgangkonzerte.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Landkreis Göttingen, oberhalb von Bovenden befindet sich die Burg Plesse, eine mittelalterliche Burgruine und in Hann. Münden das Welfenschloss. Des Weiteren im Harzgebiet das HöhlenErlebnisZentrum Iberger Tropfsteinhöhle, das Welfenschloss Herzberg, die Einhornhöhle und Steinkirche Scharzfeld, die Burgruine Scharzfels sowie das UNESCO-Welterbe Kloster Walkenried. Zudem sind einige Altstädte wie z. B. Göttingen, Osterode am Harz, Duderstadt und Hann. Münden sehenswert.

Bekannte Ausflugsziele sind u. a. das Europäische Brotmuseum und die Wilhelm-Busch-Mühle[26] in Ebergötzen, der WeltWald Harz bei Bad Grund, oder der Märchengrund[27] und Harzfalkenhof bei Bad Sachsa, das Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrum Gut Herbigshagen[28] bei Duderstadt, sowie zahlreiche Museen im Landkreis Göttingen.

Zur Pflege kultureller Einrichtungen wurde 1989 der Landschaftsverband Südniedersachsen als eingetragener Verein gegründet und 2004 die Südniedersachsenstiftung.

Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Presse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Landkreis Göttingen gibt es vier Tageszeitungen, deren Verbreitungsgebiete den vor der niedersächsischen Gebietsreform von 1972 bestehenden Altkreisen entsprechen. Im Altkreis Göttingen erscheint das Göttinger Tageblatt („GT“), im Altkreis Duderstadt das Eichsfelder Tageblatt („ET“) und im Altkreis Hann. Münden die Mündener Allgemeine („HNA“). Im Altkreis Osterode erscheint der Harz Kurier („HK“). Der Harz Kurier der „Harz Kurier Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG“ ist seit 1997 alleinige Tageszeitung im Kreis Osterode. Sie wurde 2006 von der Herzberger „Jungfer Druckerei und Verlag GmbH“ getrennt und wird seitdem in Braunschweig gedruckt. Auch der Mantel stammt aus dem Wolfsburger Raum.

GT und ET gehören zur Madsack-Gruppe, die unter anderem die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ) und die Neue Presse herausgibt; die überregionale Berichterstattung wird von der HAZ gekürzt und neu zusammengestellt übernommen. Die Lokalredaktionen von GT und ET kooperieren, sodass Artikel aus der einen Lokalausgabe in der jeweils anderen erscheinen, wenn sie für die jeweilige Leserschaft von Interesse sind; für die Leser des ET gibt es so regelmäßig eine Kurzzusammenfassung des Lokalteils des GT aus dem den Landkreis dominierenden Oberzentrum Göttingen. Die beiden Zeitungen betreiben außerdem eine gemeinsame Website.

Die Mündener Allgemeine ist eine Regionalausgabe der dem Ippen-Verlag (Münchner Merkur) gehörenden Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen (HNA) aus Kassel. Der überregionale Teil wird von der Zentralredaktion in Kassel übernommen. Für die Berichterstattung über das Land Niedersachsen sowie den Landkreis Göttingen unterhält die HNA eigene Redaktionen in Göttingen und Hannover. Die Inhalte aus diesen Außenredaktionen finden auch Verwendung in den beiden anderen niedersächsischen Ausgaben der HNA, der Sollinger Allgemeinen aus Uslar im Landkreis Northeim und der Northeimer Neuesten Nachrichten aus der Kreisstadt Northeim sowie im Harzkurier.

Radio und Fernsehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Bestandteil des Landes Niedersachsen gehört der Landkreis Göttingen zum Sendegebiet des NDR. Obwohl der NDR ein eigenes Außenstudio in Göttingen unterhält, gibt es keine regionalen Auseinanderschaltungen der NDR-Programme für den Landkreis. Allerdings hat das Kreisgebiet in der Berichterstattung der Regionalsendungen aus dem NDR-Studio Braunschweig, die das östliche und südliche Niedersachsen abdecken, einen nicht unerheblichen Anteil.

Im Altkreis Göttingen sowie in Teilen des Altkreises Duderstadt und kleinen Randgebieten des Altkreises Münden kann zudem das nichtkommerzielle LokalradioStadtradio Göttingen“ mit seiner ausführlichen Lokalberichterstattung empfangen werden.

Die landesweiten kommerziellen Radiosender ffn und Hitradio Antenne strahlen regelmäßige Lokalfenster für das südliche Niedersachsen aus und betreiben hierfür Studios in Göttingen. Das nördliche Kreisgebiet empfängt allerdings durch den starken Sender auf Torfhaus je nach Lage eher die Regionalnachrichten Braunschweigs.

Städte und Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Staufenberg Hann. Münden Scheden Bühren Niemetal Jühnde Dransfeld Adelebsen Friedland Rosdorf Göttingen Bovenden Gleichen Landolfshausen Seulingen Waake Seeburg Ebergötzen Duderstadt Obernfeld Rollshausen Rüdershausen Rhumspringe Wollershausen Gieboldehausen Wollbrandshausen Bodensee Krebeck Walkenried Bad Sachsa Bad Lauterberg im Harz Herzberg am Harz Herzberg am Harz Herzberg am Harz Hattorf am Harz Hattorf am Harz Wulften am Harz Elbingerode Hörden am Harz Osterode am Harz Bad Grund (Harz) Harz (Landkreis Göttingen) Harz (Landkreis Göttingen) Harz (Landkreis Göttingen) Landkreis Goslar Landkreis Northeim Landkreis Northeim Hessen Thüringen Sachsen-AnhaltMunicipalities in GÖ-2016.svg
Über dieses Bild

In Klammern die Einwohnerzahl am 31. Dezember 2015[29]

Einheitsgemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Adelebsen, Flecken (6573)
  2. Bad Grund (Harz) [Sitz: Windhausen] (8638)
  3. Bad Lauterberg im Harz, Stadt (10.596)
  4. Bad Sachsa, Stadt (7510)
  5. Bovenden, Flecken (13.510)
  6. Duderstadt, Stadt, selbständige Gemeinde (21.072)
  7. Friedland [Sitz: Groß Schneen] (12.506)
  8. Gleichen [Sitz: Reinhausen] (8984)
  1. Göttingen, Stadt mit Sonderstatus, Kreisstadt (118.914)
  2. Hann. Münden, Stadt, selbständige Gemeinde (24.072)
  3. Herzberg am Harz, Stadt (13.059)
  4. Osterode am Harz, Stadt, selbständige Gemeinde (22.201)
  5. Rosdorf (11.909)
  6. Staufenberg [Sitz: Landwehrhagen] (7800)
  7. Walkenried (4537)

Samtgemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

mit ihren Mitgliedsgemeinden
* Sitz der Samtgemeindeverwaltung

  1. Bühren (528)
  2. Dransfeld, Stadt * (4345)
  3. Jühnde (1018)
  4. Niemetal [Sitz: Varlosen] (1499)
  5. Scheden (1926)
  1. Bilshausen (2217)
  2. Bodensee (821)
  3. Gieboldehausen, Flecken * (4132)
  4. Krebeck (1077)
  5. Obernfeld (951)
  6. Rhumspringe (1822)
  7. Rollshausen (827)
  8. Rüdershausen (847)
  9. Wollbrandshausen (622)
  10. Wollershausen (519)


  1. Elbingerode (437)
  2. Hattorf am Harz * (4074)
  3. Hörden am Harz (991)
  4. Wulften am Harz (1842)
  1. Ebergötzen * (1918)
  2. Landolfshausen (1040)
  3. Seeburg (1585)
  4. Seulingen (1337)
  5. Waake (1282)

Gemeindefreies Gebiet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinden bis 2016[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Adelebsen, Flecken
  2. Bovenden, Flecken
  3. Duderstadt, Stadt, selbständige Gemeinde
  4. Friedland [Sitz: Groß Schneen]
  5. Gleichen [Sitz: Reinhausen]
  1. Göttingen, Stadt mit Sonderstatus, Kreisstadt
  2. Hann. Münden, Stadt, selbständige Gemeinde
  3. Rosdorf
  4. Staufenberg [Sitz: Landwehrhagen]

Samtgemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit ihren Mitgliedsgemeinden
* Sitz der Samtgemeindeverwaltung

  1. Bühren
  2. Dransfeld, Stadt *
  3. Jühnde
  4. Niemetal [Sitz: Varlosen]
  5. Scheden
  1. Bilshausen
  2. Bodensee
  3. Gieboldehausen, Flecken *
  4. Krebeck
  5. Obernfeld
  6. Rhumspringe
  7. Rollshausen
  8. Rüdershausen
  9. Wollbrandshausen
  10. Wollershausen
  1. Ebergötzen *
  2. Landolfshausen
  3. Seeburg
  4. Seulingen
  5. Waake

Gemeinden bis 1972[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dem alten Landkreis Göttingen gehörten vor 1973 die folgenden Städte und Gemeinden an:

Angerstein
Atzenhausen
Ballenhausen
Beienrode
Benniehausen
Bischhausen
Bösinghausen
Bovenden
Bremke
Dahlenrode
Deiderode
Deppoldshausen
Diemarden
Dramfeld
Ebergötzen
Eddigehausen
Elkershausen
Elliehausen
Emmenhausen
Esebeck
Etzenborn
Falkenhagen
Friedland
Geismar (bis zum 3. Juli 1964)
Gelliehausen
Gladebeck
Göttingen (seit dem 4. Juli 1964)
Grone (bis zum 3. Juli 1964)
Groß Ellershausen
Groß Lengden
Groß Schneen
Harste
Herberhausen (bis zum 31. März 1963)
Hetjershausen
Holtensen
Holzerode
Ischenrode
Kerstlingerode
Klein Lengden
Klein Schneen
Klein Wiershausen
Knutbühren
Landolfshausen
Lemshausen
Lenglern
Lichtenhagen
Ludolfshausen
Mackenrode
Mengershausen
Mollenfelde
Niedergandern
Niedernjesa
Nikolausberg (bis zum 3. Juli 1964)
Oberbillingshausen
Obernjesa
Parensen
Potzwenden
Reckershausen
Reiffenhausen
Reinhausen
Reyershausen
Rittmarshausen
Roringen
Rosdorf
Sattenhausen
Settmarshausen
Sieboldshausen
Spanbeck
Stockhausen
Volkerode
Waake
Weende (bis zum 3. Juli 1964)
Weißenborn
Wöllmarshausen

Kfz-Kennzeichen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Juli 1956 wurde dem Landkreis bei der Einführung der bis heute gültigen Kfz-Kennzeichen das Unterscheidungszeichen zugewiesen. Es wird durchgängig bis heute ausgegeben.

Bis in die 1990er Jahre erhielten Fahrzeuge aus den Altkreisen (ohne die Stadt Göttingen) besondere Erkennungsnummern:

Gebiet Buchstaben Zahlen
Altkreis Göttingen AA bis EZ 100 bis 999
KA bis LZ
NA bis NZ
TA bis TZ
VA bis VZ
XA bis XZ
ZA bis ZZ
Altkreis Münden HA bis HZ
MA bis MZ
SC bis SZ
UA bis UZ
YA bis YZ
Altkreis Duderstadt JA bis JZ
PA bis RZ
WA bis WZ

Seit dem 15. November 2012 sind auch die Unterscheidungszeichen DUD (Landkreis Duderstadt) und HMÜ (Landkreis Münden) erhältlich. Anlässlich der Fusion mit dem Landkreis Osterode am Harz ist dessen Unterscheidungszeichen OHA seit dem 1. November 2016 im neuentstandenen Landkreis erhältlich. In der Stadt Göttingen wird nur das zugeteilt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Carolin Köpp und Stefan Liebig (Autoren und Hrsg.) "Der neue Landkreis Göttingen"; Edition Limosa (Verlag); Ersterscheinungstag: 05.11.2016; ISBN 978-3-86037-611-9
  • Erwin Steinmetz: Geschichte des Landkreises Göttingen von 1807 bis zur Gegenwart im Überblick. In: Göttinger Jahrbuch. Bd. 34. 1986, Goltze, Göttingen, 1986. S. 145–182.
  • Alexander Engelhardt, Horst Henze [Hrsg.]: Der Landkreis Göttingen: Jubiläumsausgabe aus Anlaß des 100-jährigen Bestehens des Landkreises Göttingen. Verlag Kommunikation u. Wirtschaft, Oldenburg, 1985. ISBN 3-88363-043-8
  • Sigmund Koritnig (Hrsg.): Zur Mineralogie und Geologie der Umgebung von Göttingen. 285 Seiten, VFMG, Der Aufschluß, Sonderband 28, Heidelberg, 1978 (PDF; 42 MB).
  • Rudi Ronge: Der Landkreis Göttingen: Geschichte, Landschaft, Wirtschaft. Stalling, Oldenburg, 1974.
  • Otto Fahlbusch: Der Landkreis Göttingen: in seiner geschichtlichen, rechtlichen und wirtschaftlichen Entwicklung. Reise, Göttingen, 1960.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Landkreis Göttingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 100 Bevölkerungsfortschreibung – Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Gebietsänderungsvertrag zwischen den Landkreisen Göttingen und Osterode am Harz (PDF), letzter Zugriff: 1. Februar 2014.
  3. a b NLWKN Naturschutzgebiete in Niedersachsen
  4. Kreisordnung für die Provinz Hannover (1884)
  5. Gesetz zur Neugliederung der Gemeinden im Raum Göttingen vom 20. November 1972 (PDF; 37 kB)
  6. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 208.
  7. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 207.
  8. Info-Broschüre des Landkreises Göttingen zur Kreisfusion (PDF; 490 kB)
  9. NDR: Weg frei für Großkreis Göttingen
  10. Landkreis Göttingen wird größer: Kreistag stimmt für Fusion mit Osterode
  11. Gebietsänderungsvertrag zwischen den Landkreisen Göttingen und Osterode am Harz, letzter Zugriff: 1. Februar 2014.
  12. Artikel der Mündener Allgemeine, aufgerufen am 1. November 2016
  13. a b c d e f g Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte. Abgerufen am 2. Januar 2015.
  14. Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1972
  15. Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1981
  16. a b c d Regionaldatenbank Niedersachsen
  17. Einwohner nach der Kreisfusion am 1. November 2016 mit dem Landkreis Osterode am Harz
  18. http://www.aktuelle-wahlen-niedersachsen.de/KW2016/KW/159.html
  19. http://www.landkreisgoettingen.de/pics/medien/1_1475223103/Kreiswahl2016endgueltigesErgebnisnachLosentscheidHZS___3__.pdf
  20. [1] Ergebnisse der Kommunalwahlen 2001 und 2006
  21. [2] Ergebnis der Kommunalwahlen 2011
  22. Amtsblatt 49/2016, S. 814
  23. Harz Kurier, Ausgabe vom Freitag 3. März 2017 | SCHLAGLICHTER | 03
  24. Kultur im Kreis
  25. Kulturkreis Bad Lauterberg
  26. Wilhelm Busch Mühle
  27. Märchengrund Bad Sachsa
  28. Gut Herbigshagen
  29. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 100 Bevölkerungsfortschreibung – Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).