Landkreis Gießen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Landkreises Gießen Deutschlandkarte, Position des Landkreises Gießen hervorgehoben50.5749305555568.7090277777778Koordinaten: 50° 34′ N, 8° 43′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Gießen
Verwaltungssitz: Gießen
Fläche: 854,64 km²
Einwohner: 253.820 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 297 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: GI
Kreisschlüssel: 06 5 31
Kreisgliederung: 18 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Riversplatz 1–9
35394 Gießen
Webpräsenz: www.lkgi.de
Landrätin: Anita Schneider (SPD)
Lage des Landkreises Gießen in Hessen
Kassel Landkreis Kassel Werra-Meißner-Kreis Schwalm-Eder-Kreis Landkreis Waldeck-Frankenberg Landkreis Hersfeld-Rotenburg Landkreis Fulda Vogelsbergkreis Landkreis Marburg-Biedenkopf Lahn-Dill-Kreis Landkreis Limburg-Weilburg Landkreis Gießen Main-Kinzig-Kreis Wetteraukreis Rheingau-Taunus-Kreis Hochtaunuskreis Wiesbaden Main-Taunus-Kreis Kreis Groß-Gerau Frankfurt am Main Offenbach am Main Landkreis Offenbach Darmstadt Landkreis Darmstadt-Dieburg Kreis Bergstraße Kreis Bergstraße Odenwaldkreis Baden-Württemberg Rheinland-Pfalz Bayern Nordrhein-Westfalen Niedersachsen ThüringenKarte
Über dieses Bild

Der Landkreis Gießen liegt im Regierungsbezirk Gießen in Hessen.

Geografie[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Der Landkreis Gießen erstreckt sich in seinen Hauptorten vom Gießener Becken bis zur nördlichen Wetterau im Süden. Den flächenmäßig größten Anteil nimmt demgegenüber jedoch der Vordere Vogelsberg in der Osthälfte ein, ganz im Osten liegen Teile des Vogelsberges. Nordwestlich des Gießener Beckens reichen überdies Teile des Gladenbacher Berglandes in Form des Krofdorf-Königsberger-Forstes mit dem weithin sichtbaren Dünsberg ins Kreisgebiet. Südwestlich reichen Teile des Landkreises in den östlichen Hintertaunus hinein.

Die Lahn betritt im Norden bei Odenhausen das Kreisgebiet, fließt dann nach Süden durch die Stadt Gießen. Hier wendet sie sich nach Westen, um nur wenige Kilometer westlich den Landkreis wieder zu verlassen.

Nachbarkreise[Bearbeiten]

Der Landkreis grenzt im Uhrzeigersinn im Norden beginnend an die Landkreise Marburg-Biedenkopf, Vogelsbergkreis, Wetteraukreis und Lahn-Dill-Kreis,.

Ehemaliges Landratsamt an der Ostanlage

Geschichte[Bearbeiten]

Das heutige Kreisgebiet war vor 1800 in zahlreiche Herrschaftsgebiete aufgeteilt, wovon die Landgrafschaft Hessen-Darmstadt und verschiedene Solmsische Grafschaften den größten Anteil hatten. Kleinere Teile gehörten zum Herzogtum Nassau. Mit der Mediatisierung 1806 kamen die solmsischen Gebiete an das neu gegründete Großherzogtum Hessen, die nassauischen Gebiete 1815 durch den Wiener Kongress an den preußischen Kreis Wetzlar. 1821 entstand der Landratsbezirk Gießen innerhalb der Provinz Oberhessen.

Durch Verordnung vom 20. August 1832 wurde aus einem Teil des Landratsbezirks der Kreis Gießen gebildet, der anfänglich aus der Stadt Gießen sowie den Orten Allendorf an der Lahn, Bieber, Fellingshausen, Frankenbach, Großen-Linden, Hermannstein, Heuchelheim, Kleinlinden, Königsberg, Krumbach, Naunheim, Rodheim an der Bieber, Waldgirmes und Wieseck bestand.[2] Am 1. Juli 1837 wechselten 25 Gemeinden aus dem Kreis Grünberg in den Kreis Gießen.[3]

Mit dem Gesetz zur Neuorganisation der Verwaltung vom 31. Juli 1848 wurden alle Kreise und Landratsbezirke im Großherzogtum-Hessen abgeschafft und durch insgesamt zehn (ab 1950 elf) Regierungsbezirke ersetzt. Die Regierungsbezirke wurden 1852 wieder aufgehoben; gleichzeitig wurde der Kreis Gießen wiederhergestellt. Nach dem Deutschen Krieg wurde im Friedensvertrag vom 3. September 1866 zwischen Preußen und dem Großherzogtum Hessen vereinbart, dass die Gemeinden Bieber, Fellingshausen, Frankenbach, Hermannstein, Königsberg, Krumbach, Naunheim, Rodheim an der Bieber und Waldgirmes des Kreises Gießen an Preußen fielen. Im Gegenzug wechselte die Gemeinde Treis an der Lumda aus dem ehemals kurhessischen und nunmehr preußischen Kreis Marburg in den Kreis Gießen.

Am 1. Juli 1874 wurde der Kreis Gießen um große Teile der beiden aufgelösten Kreise Grünberg und Nidda vergrößert.[4]

Bei der Auflösung des Kreises Schotten am 1. November 1938 kamen die Gemeinden Freienseen, Gonterskirchen, Klein-Eichen, Lardenbach, Laubach, Ruppertsburg und Wetterfeld zum Kreis Gießen hinzu. Gleichzeitig schied die Stadt Gießen aus dem Kreis aus und wurde kreisfrei. Am 1. April 1939 schieden auch die Gemeinden Kleinlinden und Wieseck aus dem Landkreis Gießen aus und wurden in die Stadt Gießen eingegliedert.[5]

Im Rahmen der hessischen Gebietsreform wurden im Landkreis Gießen ab 1970 zahlreiche Gemeinden fusioniert. Außerdem wurden auch die Außengrenzen des Landkreises mehrfach geändert:

Mit Wirkung zum 1. Januar 1977 wurde der Landkreis Gießen aufgelöst:[6][7]

  • Der größte Teils des Landkreises wurde mit dem Dillkreis (Sitz in Dillenburg) und einem großen Teil des Landkreises Wetzlar zum neuen Lahn-Dill-Kreis mit Sitz in der kreisfreien Stadt Lahn vereinigt.[8]
  • Die Gemeinde Heuchelheim wurde zusammen mit der kreisfreien Stadt Gießen, der Stadt Wetzlar und weiteren Gemeinden des aufgelösten Landkreises Wetzlar Teil der neuen Stadt Lahn.

Wegen heftiger Proteste seitens der Bevölkerung wurde die Gebietsreform 1979 teilweise wieder rückgängig gemacht. Mit Wirkung vom 1. August 1979 wurde die Stadt Lahn wieder aufgelöst und das Lahn-Dill-Gebiet neu geordnet.[9] Dabei wurde ein neuer, größerer Landkreis Gießen gebildet, bestehend aus dem gesamten alten Landkreis Gießen, der Stadt Gießen sowie einer Reihe von Orten, die bis 1977 zum Landkreis Wetzlar gehört hatten. Dies waren

Der Lahn-Dill-Kreis wurde verkleinert weitergeführt und die ebenfalls wieder gebildete Stadt Wetzlar dessen Kreisstadt. Seither umfasst der Landkreis Gießen insgesamt 18 Städte und Gemeinden. Die nunmehr kreisangehörige Stadt Gießen erhielt den Rang einer Sonderstatusstadt.

2009 zog das Landratsamt von der Gießener Innenstadt (Ostanlage 33–45) an den Stadtrand. Angemietete Gebäude der ehemaligen Waldkaserne und späteren Rivers Barracks der US Army in der sogenannten Automeile an der Licher Straße dienen nun der Unterbringung des Großteiles der Kreisverwaltung.[10]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner Quelle
1852 45.369 [11]
1900 81.916 [5]
1910 94.026 [5]
1925 99.408 [5]
1933 69.708 [5]
1939 69.114 [5]
1950 104.832 [5]
1960 101.200 [5]
1969 116.000 [5]
1980 231.511 [5]
1990 240.136 [5]
2000 253.587 [12]
2010 256.473 [12]
2013 253.820 [12]

Politik[Bearbeiten]

Kreistag[Bearbeiten]

Kreistagswahl im Landkreis Gießen 2011
 %
40
30
20
10
0
33,5 %
29,2 %
16,7 %
11,1 %
3,5 %
2,5 %
2,0 %
0,9 %
0,6 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2006
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
-2,1 %p
-5,4 %p
+7,7 %p
-0,6 %p
-1,8 %p
-1,3 %p
+2,0 %p
+0,9 %p
+0,6 %p
Sitzverteilung im Kreistag
1
2
27
13
2
9
3
24
27 13 24 
Von 81 Sitzen entfallen auf:

Die Kommunalwahl am 27. März 2011 lieferte folgendes Ergebnis:

Parteien und Wählergemeinschaften %
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 33,5 27 35,6 29
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 29,2 24 34,6 28
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 16,7 13 9,0 7
FW Freie Wähler 11,1 9 11,7 10
FDP Freie Demokratische Partei 3,5 3 5,3 4
Die Linke Die Linke 2,5 2 3,8 3
PIRATEN Piratenpartei Deutschland 2,0 2
Linkes Bündnis Linkes Bündnis Gießen 0,9 1
WIR WIR küssen die Behörden wach! 0,6 0
ABG Akademie & Bürger Gießen 0,0 0
Gesamt 100,0 81 100,0 81
Wahlbeteiligung in % 48,0 44,8

Seit den Kreistagswahlen 2011 regierte eine Mehrheitskoalition aus SPD, GRÜNE und FW, die die zuvor regierende bürgerliche Koalition ablöste.

Kreistagsvorsitzender ist Karl-Heinz Funck (SPD)

Landrätin des Landkreises Gießen ist Anita Schneider (SPD). Ihr Vorgänger, Willi Marx (SPD), hatte das Amt seit 1997 bekleidet. Hauptamtliche Erster Beigeordnete ist seit Juni 2015 Christiane Schmahl (Grüne). Hauptamtlicher Kreisbeigeordneter ist seit Juni 2015 Dirk Oßwald (Freie Wähler).

In der Direktwahl am 7. Juni 2009 trat Siegfried Fricke (CDU) damaliger hauptamtlicher Kreisbeigeordneter als Landrats-Kandidat gegen Anita Schneider (SPD) an, die die Wahl im ersten Wahlgang für sich entscheiden konnte: Von 80.232 gültigen Stimmen entfielen 44.002 (54,8 %) auf Schneider und 36.230 (45,2 %) auf Fricke. Die Wahlbeteiligung lag bei knapp 42 Prozent. Am 21. Januar 2010 trat Anita Schneider ihr Amt an.[13]

Bei der Direktwahl am 14. Juni 2015 wurde die Landrätin mit 62,1 % im ersten Wahlgang im Amt bestätigt.[14]

Landräte[Bearbeiten]

Seit der Gründung im Jahr 1821 (von 1977 bis 1979 als großer Lahn-Dill-Kreis) waren folgende Personen Landräte, Kreisräte oder Kreisdirektoren[15]:

Wappen[Bearbeiten]

Wappen des Landkreises Gießen

Blasonierung: „Geteilt: oben in Silber ein rotes Balkendreieck; unten in Blau ein silbernes Antoniterkreuz“ (Wappen-Genehmigung 1952 und erneut am 14. Januar 1980)

Das Balkendreieck steht für die im Kreis Gießen typischen Fachwerkhäuser. Es symbolisiert aber auch das Zusammenspiel von Landkreis und aufstrebenden Gemeinden auf dem Fundament der kommunalen Selbstverwaltung. In Grünberg befand sich ein Antoniterkloster, mit dessen Einkünften die 1607 gegründete Universität Gießen dotiert wurde. Daher führt der Kreis Gießen das Antoniuskreuz im Wappen.

Seit 2013 besitzt der Landkreis Gießen ein Logo. Hierin sollen die Stärken der Region grafisch wiedergegeben werden. Der hohe Freizeitwert mit Bauwerken aus dem Mittelalter, der bewaldeten, hessischen Mittelgebirgslandschaft mit seinen Flüssen. Weiterhin werden die grafischen Elemente durch die Worte Hessens Mitte - Wissen, Wirtschaft und Kultur ergänzt.

Patenschaft[Bearbeiten]

1962 wurde die Patenschaft für die vertriebenen Sudetendeutschen aus dem Landkreis Bärn übernommen.

Verkehr[Bearbeiten]

Durch das Kreisgebiet führen die Bundesautobahnen 5 (FrankfurtKassel), 480 (Reiskirchener Dreieck–Wetzlar; noch nicht durchgängig befahrbar) und die 485 (Gießen–Langgöns). Die A 45 Hanau–Gießen–Dortmund quert das Kreisgebiet im Südwesten. Mehrere Bundesstraßen und Kreisstraßen erschließen das Kreisgebiet, darunter die B 3 (Gießen–Marburg), die B 49, B 429 und die B 457.

Per Eisenbahn ist der Landkreis Gießen zunächst an die den Kreis in Nord-Süd-Richtung durchquerende Hauptachse der Main-Weser-Bahn von Frankfurt nach Kassel angebunden. Der IC hält alle zwei Stunden in Gießen. Im Bahnhof zweigen davon insgesamt vier weitere das Kreisgebiet erschließende Strecken ab. Von Gießen in Richtung Osten führt die Vogelsbergbahn über Buseck, Reiskirchen, Grünberg nach Fulda. Von Gießen nach Südosten zweigt die Lahn-Kinzig-Bahn über Pohlheim, Lich und Hungen nach Gelnhausen ab. Nach Nordwesten verkehren Regionalexpresszüge über Wetzlar, Herborn, Dillenburg bis nach Aachen. Auf gleicher Trasse bis Wetzlar fahren weitere Züge des Regionalverkehres ins untere Lahntal über Weilburg, Limburg an der Lahn Richtung Koblenz. Die Verkehrsleistungen erbringen verschiedene Verkehrsunternehmen, die im Auftrag des Rhein-Main-Verkehrsverbundes fahren.

Gegenwärtige Gütertarifpunkte der Eisenbahnen sind: Buseck (Holz und Gase); Gießen/Europaviertel (Mineralölprodukte); Gießen/Gbf./und Privatgleisanschluss (Stammholz) sowie Staufenberg-Mainzlar an der Lumdatalbahn (Schüttgut). Der Privatanschluss im Bahnhof Lollar über Gleis 13 wird erhalten, aber ggw. nicht bedient.

Städte und Gemeinden[Bearbeiten]

(Einwohner am 31. Dezember 2013[16])

Städte

  1. Allendorf (Lumda) (4145)
  2. Gießen, Universitätsstadt, Stadt mit Sonderstatus und Kreisstadt (77.733)
  3. Grünberg (13.648)
  4. Hungen (12.359)
  5. Laubach (9654)
  6. Lich (13.009)
  7. Linden [Sitz: Leihgestern] (12.257)
  8. Lollar (9791)
  9. Pohlheim [Sitz: Watzenborn-Steinberg] (17.622)
  10. Staufenberg (8147)

Gemeinden

  1. Biebertal [Sitz: Rodheim-Bieber] (9972)
  2. Buseck [Sitz: Großen-Buseck] (12.720)
  3. Fernwald [Sitz: Steinbach] (6535)
  4. Heuchelheim (7366)
  5. Langgöns [Sitz: Lang-Göns] (11.514)
  6. Rabenau [Sitz: Londorf] (4982)
  7. Reiskirchen (10.222)
  8. Wettenberg [Sitz: Krofdorf-Gleiberg] (12.144)

Gemeinden im Kreis

Niederdorfelden Biebertal Wettenberg Lollar Staufenberg (Hessen) Allendorf (Lumda) Rabenau (Hessen) Heuchelheim (Hessen) Gießen Buseck Grünberg (Hessen) Fernwald Linden (Hessen) Langgöns Pohlheim Reiskirchen Lich Hungen Laubach Wetteraukreis Vogelsbergkreis Landkreis Limburg-Weilburg Landkreis Limburg-Weilburg Landkreis Marburg-Biedenkopf Lahn-Dill-KreisLandkreis Gießen.png
Über dieses Bild

Ehemalige Gemeinden[Bearbeiten]

Die folgende Liste enthält alle ehemaligen Gemeinden des Landkreises Gießen seit 1867 und die Daten ihrer Eingemeindungen:[17][18][5]

Gemeinde eingemeindet
nach
Datum der
Eingemeindung
Albach Fernwald 31. Dezember 1971
Allendorf an der Lahn Gießen 1. Oktober 1971
Allertshausen Rabenau 31. Dezember 1971
Alten-Buseck Buseck 1. Januar 1977
Annerod Fernwald 31. Dezember 1971
Arnsburg Lich 1. Januar 1977
Bellersheim Hungen 1. Januar 1977
Beltershain Grünberg 31. Dezember 1970
Bersrod Reiskirchen 1. Januar 1977
Bettenhausen Lich 31. Dezember 1971
Beuern Buseck 1. Januar 1977
Birklar Lich 31. Dezember 1970
Braunstein1 Allendorf (Lumda) 1. Januar 1977
Burkhardsfelden Reiskirchen 1. April 1972
Climbach Allendorf (Lumda) 31. Dezember 1971
Daubringen Staufenberg 1. Juli 1974
Dorf-Güll Pohlheim 31. Dezember 1970
Eberstadt Lich 1. Februar 1971
Ettingshausen Reiskirchen 1. Januar 1977
Freienseen Laubach 1. April 1972
Garbenteich Pohlheim 31. Dezember 1970
Geilshausen Rabenau 31. Dezember 1971
Göbelnrod Grünberg 31. Dezember 1970
Gonterskirchen Laubach 31. Dezember 1970
Großen-Buseck Buseck 1. Januar 1977
Großen-Linden Linden 1. Januar 1977
Grüningen Pohlheim 31. Dezember 1970
Harbach Grünberg 1. Februar 1971
Hattenrod Reiskirchen 31. Dezember 1970
Hausen Pohlheim 31. Dezember 1970
Holzheim Pohlheim 31. Dezember 1970
Inheiden Hungen 1. Januar 1977
Kesselbach Rabenau 1. Oktober 1970
Klein-Eichen Grünberg 31. Dezember 1970
Kleinlinden Gießen 1. April 1939
Langd Hungen 31. Dezember 1970
Langsdorf Lich 1. Januar 1977
Lardenbach Grünberg 1. Februar 1971
Lauter Laubach 31. Dezember 1970
Leihgestern Linden 1. Januar 1977
Lindenstruth Reiskirchen 1. Januar 1977
Londorf Rabenau 1. Oktober 1970
Lumda Grünberg 31. Dezember 1970
Mainzlar Staufenberg 1. Juli 1974
Münster Laubach 31. Dezember 1970
Muschenheim Lich 31. Dezember 1970
Nieder-Bessingen Lich 31. Dezember 1970
Nonnenroth Hungen 31. Dezember 1971
Obbornhofen Hungen 1. Januar 1977
Ober-Bessingen Lich 31. Dezember 1970
Ober-Hörgern Münzenberg 31. Dezember 1971
Odenhausen Rabenau 31. Dezember 1971
Oppenrod Großen-Buseck 1. Oktober 1971
Queckborn Grünberg 31. Dezember 1970
Rabertshausen Hungen 31. Dezember 1970
Reinhardshain Grünberg 1. April 1972
Rödgen Gießen 1. Oktober 1971
Rodheim a. d. Horloff Hungen 31. Dezember 1971
Röthges Laubach 31. Dezember 1970
Rüddingshausen Rabenau 31. Dezember 1971
Ruppertsburg Laubach 31. Dezember 1970
Ruttershausen Lollar 31. Dezember 1971
Saasen Reiskirchen 31. Dezember 1970
Stangenrod Grünberg 31. Dezember 1970
Steinbach Fernwald 31. Dezember 1971
Steinheim Hungen 31. Dezember 1970
Stockhausen Grünberg 31. Dezember 1970
Trais-Horloff Hungen 31. Dezember 1970
Treis an der Lumda Staufenberg 1. Juli 1974
Trohe Großen-Buseck 1. Oktober 1971
Utphe Hungen 31. Dezember 1970
Villingen Hungen 1. Januar 1977
Watzenborn-Steinberg Pohlheim 31. Dezember 1970
Weickartshain Grünberg 31. Dezember 1970
Weitershain Grünberg 31. Dezember 1970
Wetterfeld Laubach 31. Dezember 1970
Wieseck Gießen 1. April 1939
Winnerod Reiskirchen 31. Dezember 1970
1 Seit dem 1. Juli 1974 im Landkreis Gießen

Kfz-Kennzeichen[Bearbeiten]

Am 15. Januar 1980 wurde dem Landkreis das seit dem 1. Juli 1956 für den ehemaligen Landkreis Gießen gültige Unterscheidungszeichen GI zugewiesen. Es wird durchgängig bis heute ausgegeben.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung der hessischen Gemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Großherzoglich-Hessisches Regierungsblatt 1832: Bildung des Kreises Gießen
  3. LAGIS Hessen: Verwaltungs-Einteilunng 1821–1955, S. 173
  4.  Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt. Nr. 28, Darmstadt 12. Juni 1874, S. 247 (Digitalisat).
  5. a b c d e f g h i j k l Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatMichael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte. Abgerufen am 2. Januar 2015.
  6. Gesetz zur Neugliederung des Dillkreises, der Landkreise Gießen und Wetzlar und der Stadt Gießen vom 13. Mai 1974, GVBl. I S. 237
  7.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 381.
  8.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 383 und 387.
  9.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 381.
  10. no: Landkreis-Adresse jetzt offiziell »Riversplatz 1- 9«. In: Gießener Allgemeine Zeitung, 21. Juli 2009
  11.  Philipp Alexander Ferdinand Walther: Das Großherzogthum Hessen nach Geschichte, Land, Volk, Staat und Oertlichkeit. Darmstadt 1854, S. 375 (Digitalisat, abgerufen am 6. Juni 2015).
  12. a b c Hessisches Statistisches Landesamt
  13. Es bleibt dabei: Anita Schneider wird Landrätin. In: Gießener Allgemeine, 12. Juni 2009
  14. Landratswahl am 14.06.2015 Gewählt: Anita Schneider (SPD) mit 62,1%, HR online 14. Juni 2015
  15. Landkreis Gießen: Landräte 1821–1945 (5 MB; PDF) und Ahnengalerie der Landräte ab 1945, abgerufen am 19. Dezember 2011
  16. Bevölkerung der hessischen Gemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011)
  17. Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
  18. Gemeindeverzeichnis 1900: Kreis Gießen

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Landkreis Gießen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien