Landkreis Hildburghausen (1868–1952)

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Basisdaten[1]
Bestandszeitraum 1868–1952
Verwaltungssitz Hildburghausen
Einwohner 61.424 (1939)
Gemeinden 107 (1939)
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Lage des Landkreises Hildburghausen in
Thüringen im Jahr 1922

Der Landkreis Hildburghausen war von 1868 bis 1952 ein Landkreis in Sachsen-Meiningen und in Thüringen. Der Kreissitz befand sich in Hildburghausen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Neuordnung des Herzogtums Sachsen-Meiningen im Jahr 1868 wurde aus den Verwaltungsämtern Hildburghausen und Römhild der Landkreis Hildburghausen als einer von vier Landkreisen gebildet. Die anderen drei Landkreise waren Saalfeld, Sonneberg und Meiningen. 1918 wurde das Herzogtum Sachsen-Meiningen zu einem Freistaat und ging 1920 im neuen Freistaat Thüringen auf. In Thüringen kam es 1922 zu einer umfassenden Gebietsreform, bei der der Landkreis Hildburghausen weitgehend unverändert blieb und nur eine Gemeinde (die Hälfte südlich des Rennsteigs von Neustadt am Rennsteig) an den Landkreis Arnstadt abgab.

Bei der Gebietsreform von 1952 in der DDR wurde das Land Thüringen aufgelöst und der Landkreis Hildburghausen in den neuen Kreis Hildburghausen im Bezirk Suhl überführt.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einwohner 1890 1900 1910 1925 1939
Landkreis Hildburghausen[1] 53.710 57.883 61.495 60.239 61.424

Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinden des Landkreises Hildburghausen mit mehr als 1.000 Einwohnern (Stand 1939):[1]

Gemeinde Einwohner
Eisfeld 4.847
Fehrenbach 1.144
Gießübel 1.267
Häselrieth 1.183
Heldburg 1.073
Heubach 1.211
Hildburghausen 6.914
Römhild 2.145
Schnett 1.165
Schwarzenbrunn 1.048
Themar 3.218
Veilsdorf 1.149

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte. Abgerufen am 22. Mai 2009.