Landkreis Kassel

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Landkreises Kassel Deutschlandkarte, Position des Landkreises Kassel hervorgehobenKoordinaten: 51° 19′ N, 9° 29′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Verwaltungssitz: Kassel
Fläche: 1.292,76 km²
Einwohner: 233.451 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 181 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: KS, HOG, WOH
Kreisschlüssel: 06 6 33
Kreisgliederung: 29 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Wilhelmshöher Allee 19–21
34117 Kassel
Webpräsenz: www.landkreiskassel.de
Landrat: Uwe Schmidt (SPD)
Lage des Landkreises Kassel in Hessen
Kassel Landkreis Kassel Werra-Meißner-Kreis Schwalm-Eder-Kreis Landkreis Waldeck-Frankenberg Landkreis Hersfeld-Rotenburg Landkreis Fulda Vogelsbergkreis Landkreis Marburg-Biedenkopf Lahn-Dill-Kreis Landkreis Limburg-Weilburg Landkreis Gießen Main-Kinzig-Kreis Wetteraukreis Rheingau-Taunus-Kreis Hochtaunuskreis Wiesbaden Main-Taunus-Kreis Kreis Groß-Gerau Frankfurt am Main Offenbach am Main Landkreis Offenbach Darmstadt Landkreis Darmstadt-Dieburg Kreis Bergstraße Kreis Bergstraße Odenwaldkreis Baden-Württemberg Rheinland-Pfalz Bayern Nordrhein-Westfalen Niedersachsen ThüringenKarte
Über dieses Bild
Landkreis Kassel und die regionale Einordnung

Der Landkreis Kassel liegt im gleichnamigen Regierungsbezirk Kassel in Nordhessen. Sitz des Landkreises ist die kreisfreie Großstadt Kassel, die fast vollständig vom Landkreis Kassel umgeben wird.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In groben Zügen beschrieben, liegt das Kreisgebiet zwischen der Diemel im Norden, der Weser und der Fulda im Osten und reicht bis in die Nähe der Eder im Süden, wobei das Gebiet der Kreisfreien Stadt Kassel im Südosten als Enklave ausgespart bleibt. Gleichwohl ist sie Namensgeber des Landkreises und Sitz der Kreisverwaltung. Von Westen nach Osten und von Norden nach Süden aufgezählt liegen im Landkreis Kassel folgende Landschaften: der Alte Wald; das Wolfhagener Becken und der Elbergrund; im Zentrum das Habichtswälder Bergland mit dem Hohen Gras als Gipfel (614,8 m); die Hofgeismarer Rötsenke und das Kasseler Becken; der zum Weser-Leine-Bergland zählende Reinhardswald westlich der Weser und das Nordende des Bramwaldes östlich davon; östlich von Kassel Teile des Kaufunger Waldes und der Söhre.

Nachbarkreise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landkreis grenzt im Uhrzeigersinn im Nordwesten beginnend an den Kreis Höxter in Nordrhein-Westfalen, an die Landkreise Northeim und Göttingen in Niedersachsen sowie an den Werra-Meißner-Kreis, den Schwalm-Eder-Kreis und den Landkreis Waldeck-Frankenberg in Hessen. Grenznah ist der niedersächsische Landkreis Holzminden, der jedoch wegen eines Landzipfels von Nordrhein-Westfalen nicht an den Landkreis Kassel grenzt.

Vorgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wartberg-Kultur (auch Wartbergkultur oder Wartberg-Gruppe) ist eine Kultur der späten Jungsteinzeit (Spätneolithikum), benannt nach ihrem eponymen Fundort, dem in Nordhessen beim Niedensteiner Stadtteil Kirchberg gelegenen Wartberg. Der Verbreitungsschwerpunkt der Wartberg-Kultur lag u.a. in Nordhessen. Die bis in die Gegend von Züschen, südwestlich von Kassel, vorkommenden Galeriegräber sind Zeugnisse der Kultur und heißen auch „hessisch-westfälische Steinkisten“.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Große Teile des heutigen Kreisgebietes sind deckungsgleich mit dem Kernsiedlungsraum der germanischen Chatten, den Vorfahren der Hessen. Das heutige Kreisgebiet war im frühen Mittelalter zwischen verschiedenen Herrschaften (Landgrafschaft Hessen, Kurmainz, Hochstift Paderborn, Kurköln und Herzogtum Braunschweig) zersplittert und umstritten. Doch kam fast das ganze Gebiet sehr bald nach Konstituierung der Landgrafschaft Hessen unter einheitliche Oberhoheit und dann später zur Landgrafschaft Hessen-Kassel, deren Herrscher 1803 zum Kurfürsten erhoben wurde. 1866 wurde das Kurfürstentum Hessen von Preußen annektiert und zusammen mit dem ebenfalls annektierten Herzogtum Nassau und der Freien Stadt Frankfurt zur Provinz Hessen-Nassau vereinigt. In Kurhessen, nun den Regierungsbezirk Kassel bildend, wurden 1821 der Landkreis Kassel und die Kreise Hofgeismar und Wolfhagen gebildet.

Die Gemeinde Wilhelmshausen wechselte 1866 aus dem Kreis Hofgeismar in den Landkreis Kassel. Die Gemeinde Großenhof wechselte 1896 aus dem Landkreis Kassel in den Kreis Wolfhagen und wurde dort Teil der Gemeinde Martinhagen.[2]

Am 1. April 1899 trat der Landkreis Kassel die Gemeinde Wehlheiden an die kreisfreie Stadt Kassel ab, ebenso am 1. April 1906 die Gemeinden Bettenhausen, Kirchditmold, Rothenditmold und Wahlershausen sowie am 1. Juni 1936 die Gemeinden Harleshausen, Niederzwehren, Nordshausen, Oberzwehren, Waldau und Wolfsanger.

Zu Beginn der 1970er Jahre änderten sich die Außengrenzen des Landkreises Kassel mehrfach:

  • Am 1. Dezember 1970 wurde die Gemeinde Hohenkirchen des Landkreises Hofgeismar mit der Gemeinde Mönchehof zur neuen Gemeinde Espenau im Landkreis Kassel zusammengeschlossen.
  • Ebenfalls am 1. Dezember 1970 wurde die Gemeinde Wickenrode aus dem Landkreis Witzenhausen mit der Gemeinde Helsa zur neuen Gemeinde Helsa-Wickenrode im Landkreis Kassel zusammengeschlossen.
  • Am 31. Dezember 1971 wurde die Gemeinde Martinhagen des Landkreises Wolfhagen in die Gemeinde Hoof des Landkreises Kassel eingegliedert.

Im Rahmen der hessischen Kreisreform wurden mit Wirkung vom 1. August 1972 die Landkreise Hofgeismar und Kassel mit dem größten Teil des Landkreises Wolfhagen sowie der Gemeinde St. Ottilien des Landkreises Witzenhausen zum neuen Landkreis Kassel zusammengefasst.[3] Die Stadt Volkmarsen des Landkreises Wolfhagen fiel an den Landkreis Waldeck. Seither besteht eine eigene Entwicklungsdynamik, die sich zwischen Kreissitz und Agglomerationsraum und den Randgemeinden unterschiedlich ausprägt. Während sich das Wolfhagener Land an der Grenze zu Volkmarsen und dem Waldecker Land befindet, sind die nördlichen Gemeinden an den bestehenden Entwicklungsachsen, insbesondere der Eisenbahn in Richtung Westfalen orientiert.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Einwohnerentwicklung ist von zwei gegensätzlichen Entwicklungen gekennzeichnet: Während Gemeinden im Zweckverband Raum Kassel (oder Altkreis Kassel) einen Bevölkerungsanstieg verzeichnen, nimmt die Einwohnerzahl an den Rändern des Landkreises weiterhin ab, insbesondere um Hofgeismar und Wolfhagen. [4]

Jahr Einwohner Quelle
1871 39.560 [5]
1900 53.597 [6]
1910 48.193 [6]
1925 59.234 [6]
1933 64.022 [6]
1939 50.379 [6]
1950 72.211 [6]
1960 74.300 [6]
1970 98.300 [7]
1980 221.100 [6]
1990 231.200 [6]
2000 245.997 [8]
2010 236.986 [8]
2014 233.451 [8]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kreistag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wahl des Kasseler Kreistags 2016
 %
50
40
30
20
10
0
44,5 %
22,8 %
11,0 %
8,6 %
5,1 %
4,0 %
3,9 %
n. k.
n. k.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2011
 %p
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
-3,6 %p
-3,4 %p
+11,0 %p
-5,9 %p
+1,9 %p
+1,7 %p
+0,9 %p
-1,6 %p
-1,3 %p
Expression-Fehler: Unerwartete schließende eckige Klammer
Sitzverteilung im Kasseler Kreistag 2014
3
7
36
4
3
19
9
36 19 
Von 81 Sitzen entfallen auf:

Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis:[9]

Parteien und Wählergemeinschaften  %
2016
Sitze
2016
 %
2011
Sitze
2011
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 44,3 36 48,0 39
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 22,8 19 26,2 21
AfD Alternative für Deutschland 11,0 9 - -
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 8,6 7 14,5 12
FW Freie Wähler Landkreis Kassel 5,3 4 3,2 3
DIE LINKE. DIE LINKE. 3,9 3 3,0 2
FDP Freie Demokratische Partei 4,1 4 2,3 2
Tierschutzpartei Partei Mensch Umwelt Tierschutz 1,6 1
PIRATEN Piratenpartei Deutschland 1,3 1
Gesamt 100,0 81 100,0 81
Wahlbeteiligung in % 51,9 52,5

Landräte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Landkreis Kassel
Wappenbeschreibung:

„Von Blau und Gold schräglinks geteilt: oben der golden gekrönte und bewehrte, wachsende hessische Löwe; unten drei fächerförmig gestellte grüne Eichenblätter, denen zwei hintereinander liegende, schräglinks gestellte schwarze Wolfsangeln aufgelegt sind“

Wappenbegründung:

Der hessische Löwe symbolisiert die Zugehörigkeit zu Hessen (Residenzstadt Kassel), die Eichenblätter weisen auf eine landschaftliche Begebenheit im Reinhardswald hin, wonach der Hl. Bonifatius die Eiche des Gottes Donar gefällt haben soll, um die Überlegenheit des Christentums zu demonstrieren. Die Eiche befand sich auch im Wappen des Altkreises Hofgeismar. Die Wolfsangeln stehen für den Altkreis Wolfhagen, dessen früheres Wappen einen schwarzen Wolf zeigte, das ein Sonderwappen der Herrschaft Wolfhagen war. Das Wappen wurde am 9. Mai 1975 verliehen.

Partnerregionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tourismus und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niedermeiser vom Rosenberg aus gesehen

Der Tourismus hat sich in den vergangenen Jahren zu einem bedeutenden Wirtschaftszweig für den Landkreis Kassel entwickelt. Insbesondere die über Jahrhunderte gewachsene Kulturlandschaft mit historischen Fachwerk-Ortschaften sowie die ausgedehnten Naturlandschaften des Reinhardswaldes und des Habichtswälder Berglandes werden von zahlreichen Touristen aufgesucht.

Zahlreiche Figuren und Orte aus den Märchen der Brüder Grimm haben ihren Ursprung in der Gegend um Kassel. So wird das Märchen von Dornröschen auf der Sababurg im Reinhardswald, das von Rapunzel auf der Trendelburg verortet. Daher wird der Landkreis Kassel auch als „Märchenland der Brüder Grimm“ vermarktet. Die Region bildet das Zentrum der Deutschen Märchenstraße.

Mit dem Kneippkurort Naumburg, dem Mineralheilbad Bad Emstal und dem Soleheilbad Bad Karlshafen existieren drei anerkannte Kurorte im Landkreis Kassel.

Neben der Stadt Kassel mit den Parks Karlsaue und Bergpark ist auch der Landkreis Kassel mit drei Gärten stark im European Garden Heritage Network vertreten, diese sind die Parks der Schlösser Schloss Wilhelmsthal (Calden) und Schloss Escheberg und Sababurg.

Seit einigen Jahren besteht ein wachsender Aktivtourismus. Die Radwege entlang von Weser, Fulda und Diemel, der Hessische Fernradweg R4 sowie der Herkules-Wartburg-Radweg durchqueren den Landkreis. Das Angebot an Fernwanderwegen setzt sich unter anderem aus Ederseeweg, Grimmsteig, Habichtswaldsteig, Herkulesweg, Kassel-Steig, Märchenlandweg und Weserberglandweg zusammen. An zahlreichen Orten gibt es mit Eco-Pfaden kurze Rundwanderwege, an denen viele Sehenswürdigkeiten mit Hinweistafeln und zusätzlich auf einer Website erläutert werden.[10] Beliebt sind auch Kanutouren auf Fulda, Weser und Diemel und Ausflugsdampferfahrten auf den zwei erstgenannten Flüssen.

Im Jahr 2011 gab es im Landkreis Kassel 163 statistisch erfasste Übernachtungsbetriebe mit insgesamt 12.011 Betten. Auf diese entfielen 300.568 Gästeankünfte und 730.310 Übernachtungen, was einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 2,4 Tagen entspricht. Die meisten Gäste stammen aus Deutschland, 9,9 % kamen aus dem Ausland.[11] Die wichtigsten Herkunftsländer waren die Niederlande, das Vereinigte Königreich und die skandinavischen Staaten.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straßen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch das Kreisgebiet führen die Bundesautobahnen 7 (Würzburg–Kassel–Hannover), 44 (Kassel–Dortmund) und 49 Kassel–Neuental (Hessen). Ferner erschließen mehrere Bundesstraßen das Kreisgebiet, darunter die B 7, B 83, B 251 und die ehemalige B 520 sowie zudem viele Landes- und Kreisstraßen.

Öffentlicher Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landkreis Kassel gehört zum Nordhessischen Verkehrsverbund (NVV).

Durch das Landkreisgebiet führt die Schnellfahrstrecke Hannover–Kassel–Würzburg, die im kreisfreien Kassel am Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe einen Bahnhof hat. Mehrere Eisenbahnstrecken führen sternförmig vom Kasseler Hauptbahnhof aus durch den Landkreis und über dessen Grenzen hinaus:

Außerdem führt die von der vorgenannten Bahnstrecke Kassel–Warburg abzweigende Bahnstrecke Volkmarsen–Vellmar-Obervellmar unter anderem mit den Bahnhöfen Vellmar-Obervellmar, Heckershausen, Weimar, Fürstenwald, Zierenberg, Oberelsungen, Altenhasungen und Wolfhagen in Richtung Nordwesten nach Volkmarsen mit dortiger Anschlussmöglichkeit zum Upland.

Am nördlichen Rand wird der Landkreis von der Sollingbahn in Bad Karlshafen und der Bahnstrecke Göttingen–Bodenfelde in Vernawahlshausen bedient. Davor bestand bis 1966 über die Carlsbahn ein Abzweig und eine direkte Verbindung zwischen Hümme und Bad Karlshafen.

Seit August 2007 verbindet die RegioTram Kassel, deren Züge teils auch auf Strecken der Straßenbahn Kassel verkehren, die Kasseler Innenstadt mit Warburg (Westfalen), Hofgeismar, Melsungen, Schwalmstadt/Treysa und Wolfhagen. Die Stadt Baunatal ist durch die Kasseler Straßenbahnlinien 5 und 7 erschlossen, die Gemeinden Kaufungen, Helsa und Hess. Lichtenau auf der ehemaligen Waldkappeler Bahn durch die Linie 4. Seit Oktober 2011 führt die Linie 1 von Kassel bis in die Stadt Vellmar.

Zudem verbinden zahlreiche Buslinien die Gemeinden des Landkreises untereinander und mit der Stadt Kassel.

Siehe auch: Eisenbahnen in Nordhessen, RegioTram Kassel

Flughafen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dem Flugplatz Kassel-Waldau gab es seit 1924 einen Flugplatz mit internationalen Verbindungen. 1970 wurde dieser nach Eröffnung des neuen Verkehrslandeplatzes Kassel-Calden geschlossen; dieser Flughafen wurde im April 2013 an geographisch leicht verlagerter Stelle durch einen Neubau ersetzt und trägt seit 2015 die Eigenbezeichnung Kassel Airport.

Städte und Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Einwohner am 31. Dezember 2014[12])

Bad Karlshafen Gutsbezirk Reinhardswald Trendelburg Trendelburg Hofgeismar Hofgeismar Oberweser Oberweser Wahlsburg Reinhardshagen Liebenau Grebenstein Immenhausen Fuldatal Espenau Vellmar Calden Breuna Zierenberg Zierenberg Ahnatal Habichtswald Wolfhagen Naumburg Bad Emstal Schauenburg Baunatal Fuldabrück Lohfelden Söhrewald Helsa Kaufungen Nieste Niestetal KasselGemeinden im Landkreis Kassel mit Labels.svg
Über dieses Bild

Städte

  1. Bad Karlshafen (3497)
  2. Baunatal (27.403)
  3. Grebenstein (5797)
  4. Hofgeismar (14.783)
  5. Immenhausen (6815)
  6. Liebenau (3176)
  7. Naumburg (5145)
  8. Trendelburg (5081)
  9. Vellmar (18.037)
  10. Wolfhagen (12.856)
  11. Zierenberg (6516)

Gemeinden

  1. Ahnatal (7940)
  2. Bad Emstal (5950)
  3. Breuna (3590)
  4. Calden (7359)
  5. Espenau (4980)
  6. Fuldabrück (8674)
  7. Fuldatal (12.112)
  8. Habichtswald (4995)
  9. Helsa (5538)
  10. Kaufungen (12.445)
  11. Lohfelden (13.622)
  12. Nieste (1878)
  13. Niestetal (10.674)
  14. Oberweser (3209)
  15. Reinhardshagen (4455)
  16. Schauenburg (10.016)
  17. Söhrewald (4820)
  18. Wahlsburg (2088)

Gemeindefreies Gebiet

  1. Gutsbezirk Reinhardswald (unbewohnt)

Die Bevölkerungsentwicklung ist sehr heterogen: Während Baunatal und Lohfelden über Jahre hinweg ein konstantes Bevölkerungswachstum aufweisen, hatten die restlichen Orte einen Bevölkerungsrückgang zu verbuchen.[13]

Ehemalige Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgende Liste enthält alle ehemaligen Gemeinden des Landkreises Kassel und die Daten ihrer Eingemeindungen:[14]

Gemeinde eingemeindet
nach
Datum der
Eingemeindung
Altenbauna Baunatal 1. Januar 1964
Altenritte Baunatal 1. Januar 1964
Bergshausen Fuldabrück 1. August 1972
Bettenhausen Kassel 1. April 1906
Breitenbach Hoof 31. Dezember 1971
Buchenhagen Baunatal 1. August 1972
Crumbach Lohfelden 1. Juni 1941
Dennhausen Fuldabrück 1. Juli 1967
Dittershausen Fuldabrück 1. Juli 1967
Dörnhagen Fuldabrück 1. August 1972
Eiterhagen Söhrewald 1. Dezember 1970
Elgershausen Schauenburg 1. August 1972
Elmshagen Hoof 31. Dezember 1971
Eschenstruth Helsa 1. August 1972
Frommershausen Vellmar 1. Juli 1967
Großenhof Martinhagen, Krs. Wolfhagen 1. April 1896
Großenritte Baunatal 1. Juli 1966
Guntershausen Buchenhagen 1. September 1970
Harleshausen Kassel 1. Juni 1936
Heckershausen Ahnatal 1. August 1972
Heiligenrode Niestetal 1. August 1972
Helsa-Wickenrode Helsa 1. August 1972
Hertingshausen Baunatal 1. Oktober 1971
Hoof Schauenburg 1. August 1972
Ihringshausen Fuldatal 1. Januar 1970
Kirchbauna Baunatal 1. Januar 1964
Kirchditmold Kassel 1. April 1906
Knickhagen Fuldatal 1. Januar 1970
Mönchehof Espenau 1. Dezember 1970
Niederkaufungen Kaufungen 1. Dezember 1970
Niedervellmar Vellmar 1. Juli 1967
Niederzwehren Kassel 1. Juni 1936
Nordshausen Kassel 1. Juni 1936
Oberkaufungen Kaufungen 1. Dezember 1970
Obervellmar Vellmar 1. Dezember 1970
Oberzwehren Kassel 1. Juni 1936
Ochshausen Lohfelden 1. Juni 1941
Rengershausen Buchenhagen 1. September 1970
Rothenditmold Kassel 1. April 1906
Rothwesten Fuldatal 1. August 1972
Sandershausen Niestetal 1. August 1972
Simmershausen Fuldatal 1. Januar 1970
Vollmarshausen Lohfelden 1. Dezember 1970
Wahlershausen Kassel 1. April 1906
Wahnhausen Fuldatal 1. Januar 1970
Waldau Kassel 1. Juni 1936
Wattenbach Söhrewald 1. Dezember 1970
Wehlheiden Kassel 1. April 1899
Weimar Ahnatal 1. August 1972
Wellerode Söhrewald 1. Dezember 1970
Wilhelmshausen Fuldatal 1. Januar 1970
Wolfsanger Kassel 1. Juni 1936

Kfz-Kennzeichen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Juli 1956 wurde dem Landkreis bei der Einführung der bis heute gültigen Kfz-Kennzeichen das Unterscheidungszeichen KS zugewiesen. Es wird durchgängig bis heute ausgegeben. Seit dem 2. Januar 2013 sind zudem die Unterscheidungszeichen HOG (Hofgeismar) und WOH (Wolfhagen) wieder erhältlich.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Landkreis Kassel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung der hessischen Gemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Ulrich Reuling: Verwaltungs-Einteilung 1821-1955. In: Geschichtlicher Atlas von Hessen. Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS), S. 176, abgerufen am 19. März 2016 (PDF).
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 400 f.
  4. HNA am 25. Juli 2013: „Landkreis Kassel verliert 474 Einwohner“
  5. Die Gemeinden und Gutsbezirke der Provinz Hessen-Nassau und ihre Bevölkerung 1871
  6. a b c d e f g h i Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatMichael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte. Abgerufen am 2. Januar 2015.
  7. Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1972
  8. a b c Hessisches Statistisches Landesamt
  9. Wahlergebnis auf hsl.de
  10. Webpräsenz Eco-Pfade
  11. Gäste und Übernachtungen im Tourismus (Vorläufige Ergebnisse), für Kalenderjahr im Dezember-Bericht.
  12. Bevölkerung der hessischen Gemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  13. HNA vom 13. Juli 2012: „Bevölkerung im Kreis schrumpft – Lohfelden legt um 158 Einwohner zu“
  14. Landkreis Kassel im Landesgeschichtlichen Informationssystem Hessen