Landkreis Merzig-Wadern

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Landkreises Merzig-Wadern Deutschlandkarte, Position des Landkreises Merzig-Wadern hervorgehobenKoordinaten: 49° 30′ N, 6° 41′ O
Basisdaten
Bundesland: Saarland
Verwaltungssitz: Merzig
Fläche: 556,12 km²
Einwohner: 103.997 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 187 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: MZG
Kreisschlüssel: 10 0 42
Kreisgliederung: 7 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Bahnhofstraße 44
66663 Merzig
Webpräsenz: www.merzig-wadern.de
Landrätin: Daniela Schlegel-Friedrich (CDU)
Lage des Landkreises Merzig-Wadern im Saarland
Landkreis Saarlouis Saarpfalz-Kreis Landkreis St. Wendel Landkreis Neunkirchen Regionalverband Saarbrücken Landkreis Merzig-Wadern Rheinland-Pfalz Luxemburg FrankreichKarte
Über dieses Bild

Der Landkreis Merzig-Wadern ist der westlichste und flächengrößte Landkreis des Saarlandes sowie der mit der niedrigsten Bevölkerungsdichte. Merzig-Wadern wird auch als der grüne Landkreis des Saarlandes bezeichnet. Zu diesem Ruf hat vor allem seine große Waldfläche beigetragen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landkreis umfasst drei Landschaften: den Saargau entlang der Saar, die von Saarlouis kommend das westliche Kreisgebiet in Richtung Trier durchfließt, hier liegt auch die berühmte Saarschleife bei Mettlach, die Ausläufer des Hunsrück im Norden des Landkreises und das zum Saar-Nahe-Bergland im Osten gehörende Prims-Blies-Hügelland.

Das einzige Weinanbaugebiet des Saarlandes liegt in der Gemeinde Perl an der Obermosel.

Nachbarkreise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er grenzt im Uhrzeigersinn im Norden beginnend an die Landkreise Trier-Saarburg (in Rheinland-Pfalz), St. Wendel und Saarlouis (beide im Saarland). Im Südwesten grenzt er an das französische Département Moselle und im Westen an den luxemburgischen Kanton Remich, wo die Mosel die natürliche Grenze bildet. Da die Mosel hier auf einer Länge von rund zehn Kilometern den saarländischen Teil des Gemeinschaftlichen Deutsch-Luxemburgischen Hoheitsgebiets bildet, das nicht zum Landkreis gehört, grenzt er streng genommen an dieses Gebiet und dadurch nicht direkt an den links der Mosel gelegenen luxemburgischen Kanton Remich.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis 1792 verteilte sich das Gebiet des heutigen Kreises Merzig-Wadern im Wesentlichen auf das Kurfürstentum Trier, den deutschsprachigen Teil des Herzogtums Lothringen und die Herrschaft Dagstuhl. Einzelne Gemeinden gehörten zum Herzogtum Luxemburg sowie zur Wild- und Rheingrafschaft. Nach 1792 kam das Gebiet an Frankreich und wurde 1798 dem Saardepartement eingegliedert. Dort zählte es zu den Arrondissements Birkenfeld, Saarbrücken und Trier. Der lothringische Teil wurde bereits 1766 französisch und gehörte 1790 zum Moseldepartement.

1815 nach dem Wiener Kongress kam das Gebiet des heutigen Landkreises Merzig-Wadern unter preußische Verwaltung. 1816 teilte Preußen seine Provinzen in Regierungsbezirke und Kreise ein. Der preußische Kreis Merzig wurde aus den Bürgermeistereien Besseringen, Hausbach, Haustadt, Hilbringen, Losheim, Merzig, Wadern, Wahlen und Weierweiler gebildet. So entstand der Kreis Merzig innerhalb des Regierungsbezirks Trier der Provinz Großherzogtum Niederrhein (1822 Rheinprovinz). 1817 erhielt der Kreis die Gemeinden Keuchingen und Dreisbach vom Kreis Saarburg.

Zu einer Änderung der territorialen Verhältnisse kam es, als infolge des Inkrafttretens des Friedensvertrages von Versailles 1919 das Saargebiet einer besonderen Verwaltung des Völkerbundes unterstellt wurde. Zu diesem Saargebiet gehörte unter anderem auch der überwiegende Teil des Kreises Merzig, der danach als „Stammkreis Merzig“ bezeichnet wurde. Der abgetrennte, bei Preußen und damit beim Regierungsbezirk Trier verbleibende Teil, der sogenannte Restkreis Merzig-Wadern, nahm seinen Sitz in Wadern ein. Nachdem die Völkerbundsverwaltung am 1. März 1935 endete, wurden die alten territorialen Verhältnisse nicht wiederhergestellt. Das „Saargebiet“ kam unter unmittelbare Reichsverwaltung; so blieben Stammkreis und Restkreis auch weiterhin administrativ getrennt.

Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 im Deutschen Reich kam der Region Merzig-Wadern wie dem gesamten Saargebiet wegen des saarländischen Sonderstatus eine Schlüsselrolle als Zufluchtsort für vom Nationalsozialismus verfolgte Deutsche sowie als Knotenpunkt für das Einschleusen antirassistischer Propaganda ins Deutsche Reich zu.[2] Nach dem klaren Votum bei der Saarabstimmung am 13. Januar 1935 für einen Anschluss an das Deutsche Reich wurde dieser am 1. März gleichen Jahres vollzogen. Daraufhin kam es wie in ganz Deutschland auch im Gebiet des heutigen Landkreises Merzig-Wadern zur massiven Verfolgung von Oppositionellen und Bürgern jüdischen Glaubens, jedoch auch zu Widerstand gegen die nationalsozialistischen Verbrechen.[2]
Aus Angst vor Verfolgung im Dritten Reich flüchteten um 1935 viele der etwa 300 jüdischen Bürger Merzig-Waderns ins Ausland, circa hundert von ihnen wurden im Rahmen der nationalsozialistischen Verfolgung ermordet. Die 1840 eingeweihte Merziger Synagoge wurde in der Reichskristallnacht 1938 zerstört, die 1850 in Hilbringen errichtete Synagoge wurde nach der Auflösung der jüdischen Gemeinde 1936 verkauft.[3]

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Stamm- und Restkreis Merzig 1946 wieder vereinigt, der Name wurde in Landkreis Merzig-Wadern geändert. Im Rahmen der Vereinigung erhielt der Kreis zudem die Ämter Borg, Nennig, Orscholz, Perl und Sinz aus dem Landkreis Saarburg.

Im Zuge der saarländischen Kreisreform erhielt der Landkreis am 1. Januar 1974 die Gemeinden Buweiler-Rathen und Kostenbach vom Landkreis St. Wendel und verlor im Gegenzug die Gemeinde Michelbach an den Landkreis Saarlouis.[4] Nach Abschluss der Gemeindereform umfasst der Landkreis Merzig-Wadern noch sieben Gemeinden, darunter zwei Städte. Größte Stadt des Kreises ist die Kreisstadt Merzig, kleinste Gemeinde ist Weiskirchen.

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der weitaus größte Teil der Bevölkerung ist katholischen Bekenntnisses. In jeder Zivilgemeinde des Landkreises besteht mindestens eine römisch-katholische Gemeinde. Sämtliche Gemeinden gehören zur Diözese Trier.

Die evangelische Bevölkerung des Kreises gehörte seit 1817 zur Evangelischen Kirche in Preußen (ab 1922 in Evangelische Kirche der Altpreußischen Union umbenannt; APU) und dort seit 1922 zur Kirchenprovinz der Rheinprovinz mit dem Provinzialkonsistorium in Koblenz. 1947 wurde die Kirchenprovinz als Evangelische Kirche im Rheinland eine selbständige Landeskirche, der die evangelischen Gemeinden im Landkreis zugeordnet sind.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kreistag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wahl des Merzig-Waderner Kreistages 2014
Wahlbeteiligung: 57,8 %
 %
50
40
30
20
10
0
44,7
32,6
5,9
5,9
5,3
3,0
2,7
n. k.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
+1,3
+3,1
-3,7
+5,9
-0,4
-4,2
+2,7
-4,5
Expression-Fehler: Unerwartete schließende eckige Klammer
Sitzverteilung im
Merzig-Waderner Kreistag 2014
      
Von 33 Sitzen entfallen auf:

Der Kreistag ist die kommunale Volksvertretung im Landkreis Merzig-Wadern. Über die Zusammensetzung entscheiden die Bürger alle fünf Jahre. Die letzte Wahl fand am 25. Mai 2014 statt.

Parteien und Wählergemeinschaften %
2014
Sitze
2014
%
2009
Sitze
2009
%
2004
Sitze
2004
%
1999
%
1994
%
1989
%
1984
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 44,7 16 43.5 15 53,5 19 47,6 41,6 38,6 44,5
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 32,6 11 29,6 10 37,0 13 42,3 41,0 43,2 41,1
Linke Die Linke 5,9 2 9,6 3
AfD Alternative für Deutschland 5,9 2
Grüne Bündnis 90/Die Grünen 5,3 1 5,7 2 5,1 1 2,8 5,7 4,5 4,9
FDP Freie Demokratische Partei 3,0 1 7,2 2 4,4 0 2,2 3,1 5,0 5,5
Piraten Piratenpartei Deutschland 2,8 0
FWG Freie Wählergruppe 4,5 1 4,3 4,9 6,2 3,6
NPD Nationaldemokratische Partei Deutschlands 0,9 0,5 1,9
REP Die Republikaner 2,5
gesamt 100,0 33 100,0 33 100,0 33 100,0 100,0 100,0 100,0
Wahlbeteiligung in % 57,8 63,1 63,9 66,6 79,4 84,9 84,1

[5][6]

Landräte des Kreises Merzig[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Landräte des Restkreises Merzig-Wadern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Landräte des Landkreises Merzig bzw. Merzig-Wadern ab 1945[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Direktwahl des Landrates am 23. Oktober 2011 konnte sich Amtsinhaberin Daniela Schlegel-Friedrich mit 70,19 % der abgegebenen Stimmen deutlich gegen ihren Herausforderer Markus Rausch (SPD, 29,81 %) durchsetzen.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Logo des Landkreises Merzig-Wadern

Blasonierung: „Geviert: 1 in Silber ein durchgehendes rotes Kreuz; 2 in Gold ein roter Schrägbalken, belegt mit drei gestümmelten silbernen Adlern; 3 in Gold eine schräggestellte rote Wolfsangel; 4 in neunfach von Silber und Blau geteiltem Feld ein golden bewehrter und golden gekrönter, doppelschwänziger roter Löwe.“

Das rote Kreuz steht für das Erzbistum Trier, der silberne Adler für das Herzogtum Lothringen und der doppelschwänzige rote Löwe für das Herzogtum Luxemburg.

In der Außendarstellung verwendet der Landkreis auch ein Logo.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mittelständisches (Handwerk) und Dienstleistungsgewerbe überwiegen im Landkreis, der industrielle Bereich konzentriert sich auf keramische und pharmazeutische Industrie sowie den Maschinen- und Anlagenbau. Der Keramikhersteller Villeroy & Boch ist einer der größten Arbeitgeber an der unteren Saar: Von Merzig, Mettlach und Losheim am See aus wird die ganze Welt mit keramischen Produkten aus den Bereichen Tischkultur, Sanitär & Wellness, Küche und Fliesen versorgt.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das westliche Kreisgebiet wird von der Bundesautobahn 8 Saarlouis zur luxemburgischen Grenze durchquert. Ferner wird der Landkreis durch Bundes- und Landesstraßen erschlossen. Die wichtigsten Bundesstraßen sind die an der Saar entlangführende B 51 Saarbrücken–Trier und die B 268 Trier–Saarbrücken.

Parallel zur Saar verläuft die Bahnstrecke Trier–Saarbrücken mit Bahnhöfen u. a. in Merzig, Mettlach und Beckingen. Daneben ist auch die Gemeinde Perl durch die parallel zur Mosel verlaufende Strecke Perl–Trier an das Schienennetz angebunden.

Die ehemalige Kleinbahnstrecke MerzigBüschfeld wird zwischen Merzig und Niederlosheim gelegentlich für Museumseisenbahnfahrten benutzt. Es gab immer wieder Überlegungen, diese Strecke wieder unter Regelverkehr zu nehmen, jedoch wurden alle Vorhaben wieder verworfen.

Die östlichen Gebiete, v. a. die Stadt Wadern, sind durch die Bundesautobahn 1, die nicht im Landkreis verläuft, erschlossen.

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 25. Mai 2009 erhielt der Landkreis den von der Bundesregierung verliehenen Titel „Ort der Vielfalt“.

Soziales – Soziale Projekte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schulen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Landkreis Merzig-Wadern bestehen 19 Grundschulen, fünf erweiterte Realschulen, zwei Gesamtschulen, vier Gymnasien, darunter das Deutsch-Luxemburgische Schengen-Lyzeum Perl, sechs Berufsbildende Schulen und vier Förderschulen sowie sieben Einrichtungen zur Erwachsenenbildung.

Seniorenbüro[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Kreisseniorenbüro fördert die Arbeit mit und für ältere Menschen und bietet eine Reihe von Dienstleistungen, unter anderem das Kreis-Senioren-Telefon.

Ehrenamt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ehrenamtbörse ist seit 2001 Ansprechpartner für fast 900 Vereine und viele weitere Ehrenämtler im Landkreis Merzig-Wadern. Sie vermittelt ehrenamtlich Interessierte an soziale Einrichtungen, berät zu Fragen von Vereinsgründungen, Gemeinnützigkeit, Versicherung, Öffentlichkeitsarbeit, organisiert Veranstaltungen zur Würdigung des Ehrenamts und bietet Fortbildungen in allen Bereichen ehrenamtlicher Tätigkeit an. Um das ehrenamtliche und bürgerliche Engagement noch besser und effektiver zu unterstützen, hat der Landkreis Merzig-Wadern ein Vereinsportal eingerichtet, in dem den Vereinen, ehrenamtlichen Organisationen und Initiativen im Landkreis Merzig-Wadern kostenfrei eine Plattform für einen Internetauftritt zur Verfügung gestellt wird.

Kulturstiftung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kulturstiftung des Landkreises Merzig-Wadern wurde 1988 gegründet. Sie hat den Zweck, Kulturgüter im Landkreis Merzig-Wadern zu bewahren, zu pflegen und sie in geeigneter Weise der Allgemeinheit zugänglich zu machen. In der Trägerschaft der Kulturstiftung werden drei Einrichtungen geführt:

Neben den eigenen Einrichtungen fördert die Kulturstiftung für den Landkreis Merzig-Wadern Kulturdenkmäler in den Städten und Gemeinden des Landkreises.

Sportförderung im Landkreis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saarländische Schullaufmeisterschaften
Kinder-Knax-Fest

Der Landkreis Merzig-Wadern unterstützt im Schwerpunkt den Nachwuchs- und Breitensport. Dabei führt der Landkreis eigene Sportveranstaltungen und Projekte, die Gesundheit und Prävention fördern, durch und bezieht aktiv Vereine mit ein. Der Landkreis Merzig-Wadern fördert Veranstaltungen mit überregionaler Bedeutung und veranstaltet jährlich stattfindende Sportevents:

  • Nachwuchssportlerehrung
  • Saarländische Schullaufmeisterschaften
  • Sport- und Spielfest der Grundschulen
  • Sportforum

Städte und Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Landkreis Merzig-Wadern liegen die Kreisstadt Merzig, die Stadt Wadern und die Gemeinden Perl, Losheim am See, Weiskirchen, Beckingen, sowie Mettlach.

Luxemburg Perl (Mosel) Mettlach Losheim am See Merzig Beckingen Frankreich Weiskirchen Wadern Rheinland-Pfalz Landkreis Saarlouis Regionalverband Saarbrücken Landkreis Neunkirchen Landkreis St. WendelMunicipalities in MZG.svg
Über dieses Bild
Hofgut Sankt Gangolf in Mettlach, im Hintergrund die Saar, 2006

(Einwohnerzahlen vom 31. Dezember 2015[7])

Städte

  1. Merzig, Kreisstadt (29.937)
  2. Wadern (15.809)

Gemeinden

  1. Beckingen (15.145)
  2. Losheim am See (15.995)
  3. Mettlach (12.251)
  4. Perl (8351)
  5. Weiskirchen (6509)

Der „grüne“ Kreis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Saarschleife in Mettlach-Orscholz

Merzig-Wadern, der „grüne“ Landkreis des Saarlandes, besitzt circa 21.000 Hektar Waldfläche. Mit dem Naturschutzgebiet „Wolferskopf“ im Bereich der Kreisstadt Merzig und der Gemeinde Beckingen gehört die größte zusammenhängende Naturschutzfläche des Saarlandes zum Landkreis Merzig-Wadern.

Premiumwanderwege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Landkreis Merzig-Wadern können Wanderfreunde 24 Premium-Wanderwege nutzen, zum Beispiel der Saar-Hunsrück-Steig und die Traumschleifen.

Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Besucher und Gäste des Landkreises Merzig-Wadern finden viele Möglichkeiten, ihre Freizeit zu verbringen. Die bekannteste und berühmteste Sehenswürdigkeit ist die Saarschleife bei Mettlach-Orscholz. Sport, Kultur, Natur und das Dreiländereck bieten ein großes touristisches Angebot: der Wolfspark und das Expeditionsmuseum Werner Freund in Merzig, verschiedene Anlagen der Gärten ohne Grenzen, der Monumentalgrabhügel in Perl-Nennig, das Cloef-Atrium Orscholz, der Alten Turm in Mettlach, das Erlebniszentrum von Villeroy & Boch, das Kupferbergwerk in Düppenweiler, das Eisenbahnmuseum im Lokschuppen in Losheim, das feinmechanische Museum Fellenbergmühle in Merzig, das Heimatmuseum in Wadern. Mehrmals im Jahr finden auf der ehemaligen Strecke der Merzig-Büschfelder-Eisenbahn dampflokbetriebene Museumsbahnfahrten statt.

Einen besonderen Anziehungspunkt zeitgenössischer Kunst stellt das Bildhauer-Projekt Steine an der Grenze dar. Jedes Jahr werden Bildhauer aus verschiedenen Ländern eingeladen um die Grenz-Steine zu bearbeiten.

Kfz-Kennzeichen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1957 wurde dem Landkreis anlässlich des Beitritts des Saarlandes zur Bundesrepublik Deutschland das Unterscheidungszeichen MZG zugewiesen. Es wird durchgängig bis heute ausgegeben.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Landkreis Merzig-Wadern – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Saarland.de – Amtliche Einwohnerzahlen Stand 31.12.2015 (PDF; 0,03 MB) (Hilfe dazu).
  2. a b Gegen das Vergessen- Orte des NS-Terrors und Widerstandes im Landkreis Merzig-Wadern (PDF; 2,7 MB), Aktion 3. Welt Saar, November 2010.
  3. Alemannia Judaica- Synagogen im Saarland, Alemannia Judaica, Seitenabruf Mai 2014.
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 804 f.
  5. [1]
  6. [2]
  7. Saarland.de – Amtliche Einwohnerzahlen Stand 31.12.2015 (PDF; 0,03 MB) (Hilfe dazu).