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Landkreis Miesbach

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Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Koordinaten: 47° 44′ N, 11° 49′ OKoordinaten: 47° 44′ N, 11° 49′ O
Bundesland:Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Verwaltungssitz: Miesbach
Fläche: 866,23 km²
Einwohner: 97.152 (31. Dez. 2024)[1]
Bevölkerungsdichte: 112 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: MB
Kreisschlüssel: 09 1 82
Kreisgliederung: 17 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Rosenheimer Straße 3
83714 Miesbach
Website: www.landkreis-miesbach.de
Landrat: Jens Zangenfeind (parteilos)
Lage des Landkreises Miesbach in Bayern
KarteHof
Karte
Der Tegernsee von Norden
Wilparting mit Mangfallgebirge
Schliersee mit Schliersberg
Landratsamt in Miesbach

Der Landkreis Miesbach (bairische Mundart Miaschboch) ist eine Gebietskörperschaft im Süden des bayerischen Regierungsbezirks Oberbayern.

Zusammen mit den Landkreisen Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen und Weilheim-Schongau bildet er das Bayerische Oberland. Mit 97.152 Einwohnern (31. Dezember 2024) gehört der Landkreis zu den kleineren in Oberbayern, gleichwohl genießt er weit über die Landesgrenzen hinaus Bekanntheit wegen seiner ästhetisch ansprechenden Landschaft und den damit verbundenen touristischen Attraktionen wie dem Tegernsee, dem Schliersee und den Gipfeln des Mangfallgebirges. Innerhalb Bayerns wird der Landkreis als eigenständige Tourismusregion „Alpenregion Tegernsee Schliersee“ ausgewiesen (siehe Abschnitt Tourismus).[2]

Von allen deutschen Landkreisen weist der Landkreis Miesbach (Stand: 2025) die höchsten Immobilienpreise auf.[3][4][5]

Der Landkreis im bayerischen Oberland umfasst sowohl voralpines als auch alpines Gelände. Am östlichen Rand des Kreisgebiets liegt eine Geländestufe, die das Oberland vom ungefähr 200 Höhenmetern tiefer gelegenen Rosenheimer Becken im Landkreis Rosenheim, lokal auch Unterland genannt, abhebt. Autofahrer kennen diese Stufe als Rampe der Bundesautobahn 8 am Irschenberg: Sie entspricht der Geländeformung (Aushobelung) durch die Eismassen des Inntalgletschers. Im Norden und Westen ist der Übergang in die Nachbarlandkreise dagegen landschaftlich unauffällig. Im Süden bildet die Hauptkette der Bayerischen Voralpen die Grenze zu Tirol, namentlich die Bayerisch-Tiroler Zwischenkalkalpen. Ihnen vorgelagert sind die Tölz-Tegernsee-Chiemgauer Flyschalpen.[6]

Die größten Seen sind der Tegernsee, der Schliersee, der Seehamer See und der Spitzingsee. Gegliedert wird das Landkreisgebiet durch die drei Täler der Mangfall, der Schlierach und der Leitzach sowie durch das zur Münchner Schotterebene gehörende Gebiet um Holzkirchen und Otterfing.

Der höchste Berg ist die Rotwand mit 1884 m, der bekannteste der Wendelstein mit 1838 m.

RangBergHöhe (m. ü. NN)Gebirge
1Rotwand1884 mMangfallgebirge
2Hochmiesing1883 mMangfallgebirge
3Dürrmiesing1863 mMangfallgebirge
4Halserspitz1862 mMangfallgebirge

Der Landkreis grenzt, im Westen beginnend im Uhrzeigersinn, an die Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, München und Rosenheim. Im Süden grenzt er an die Tiroler Bezirke Kufstein und Schwaz in Österreich.

Der Landkreis ist von seiner Geschichte her überwiegend katholisch geprägt. Der Landkreis Miesbach gehört organisatorisch zum r.k. Erzbistum München und Freising.

Nach dem Zweiten Weltkrieg kam es durch Heimatvertriebene zu einem merklichen Zuzug evangelischer Christen, die in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern zusammengefasst sind. Nach den Daten des Zensus 2022 im Vergleich zum Zensus 2011 ist der Anteil der Katholiken deutlich gesunken, der Anteil der Protestanten hingegen deutlich angestiegen.[7]

ZensusjahrEinwohner (Anzahl)r.k. Kirche (Anzahl)r.k. Kirche (%)ev. Kirche (Anzahl)ev. Kirche (%)Sonstige (Anzahl)Sonstige (%)
2011936305554159,32 %35903,83 %2144022,90 %
2022961544679948,67 %95999,98 %3844039,98 %

Unter Sonstige sind alle Personen zusammengefasst, die einer anderen öffentlich-rechtlichen Religionsgesellschaft angehören als der römisch-katholischen bzw. der evangelischen Kirche oder konfessionslos sind. Auch andere Glaubensrichtungen wie Juden oder Muslime werden zu den Sonstigen gezählt.

Der Landkreis Miesbach setzt sich zusammen aus den historischen Gebieten der ehemaligen freien Reichsgrafschaft Hohenwaldeck, aus Teilen der ehemaligen Fürstabtei Tegernsee, aus dem Gebiet des Klosters Weyarn und der Grafschaft Valley sowie des ehemals zum Landgericht Aibling gehörenden Leitzachtales.

Grundlage war das 1803 begründete Landgericht Miesbach, das an die Stelle des Gerichtsbezirks der Grafschaft Hohenwaldeck trat. 1818 entstand aus dem Herrschaftsgericht Tegernsee das gleichnamige Landgericht. Beide Landgerichte gehörten zum Isarkreis, der 1838 in Oberbayern umbenannt wurde. In diesem Jahr wurde auch das Landgericht Aibling errichtet. Dafür musste das Landgericht Miesbach zwölf Gemeinden abgeben.

Das Bezirksamt Miesbach wurde im Jahr 1862 durch den Zusammenschluss der Landgerichte älterer Ordnung Miesbach und Tegernsee gebildet. Die Landgerichte als Gerichtsbehörden blieben bis 1879 bestehen und wurden dann in die Amtsgerichte Miesbach und Tegernsee umgewandelt.[8]

Am 1. Januar 1939 wurde im Deutschen Reich die Bezeichnung Landkreis eingeführt.[9] So wurde aus dem Bezirksamt der Landkreis Miesbach.

Bei der Gebietsreform wurde der Landkreis Miesbach am 1. Juli 1972 nur geringfügig verändert; die Gemeinde Otterfing des aufgelösten Landkreises Wolfratshausen wurde dem Landkreis Miesbach zugeordnet.[10]

Einwohnerentwicklung

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Zwischen 1988 und 2018 wuchs der Landkreis von 82.499 auf 99.726 Einwohner bzw. um 20,9 %.

Die nachfolgenden Zahlen beziehen sich auf den Gebietsstand vom 25. Mai 1987:

Bevölkerungsentwicklung
Jahr1840190019391950196119701987199119952000200520102015 2020
Einwohner18.75233.79948.01476.62670.42073.14280.84087.28488.64091.65494.97095.64198.286 100.183
Bevölkerungspyramide für den Landkreis Miesbach (Datenquelle: Zensus 2011[11])

Die Kreistagswahl 2026 führte zu folgendem Ergebnis:[12]

Kreistagswahl 2026
Wahlbeteiligung: 65,5 % (+3,7 %)
 %
40
30
20
10
0
33,5
15,3
15,2
9,6
8,6
8,3
2,6
2,5
2,3
1,8
0,3
n. k.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2020
 %p
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
−2,6
−4,0
−1,4
+1,0
+8,6
−0,1
+2,6
−2,0
+1,5
−1,0
+0,3
−2,8
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
k Martin´s KreisProjekt – Neue Perspektiven für den Lkr. MB
Sitzverteilung im Kreistag
Miesbach seit 2020
          
Insgesamt 60 Sitze
Parteien und Wählergemeinschaften 2026 2020 2014 2008 2002 1996
% Sitze % Sitze % Sitze % Sitze % Sitze % Sitze
CSU Christlich-Soziale Union in Bayern 33,5 20 36,1 22 35,4 21 44,5 28 47,2 29 44,3 27
Grüne Grüne Bayern 15,3 9 19,3 11 14,8 9 10,7 6 7,0 4 7,4 4
FWG Freie Wählergemeinschaft 15,2 9 16,6 10 27,2 16 25,4 15 22,3 14 25,1 15
FW Freie Wähler Bayern 9,6 6 8,6 5
AfD AfD Bayern 8,6 5
SPD SPD Bayern 8,3 5 8,4 5 15,0 9 15,0 9 20,7 12 20,6 13
JU Junge Union Bayern 2,6 2
BP Bayernpartei 2,5 2 4,5 3 4,4 3
Linke Die Linke Bayern 2,3 1 0,8
FDP FDP Bayern 1,8 1 2,8 2 3,3 2 4,4 2 2,9 1 2,5 1
MKP Martin´s KreisProjekt – Neue Perspektiven für den Lkr. MB 0,3
ÖDP Ökologisch-Demokratische Partei 2,8 2
gesamt 100 60 99,9 60 100,1 60 100,0 60 100,1 60 99,9 60
Wahlbeteiligung 65,6 % 61,8 % 57,5 % 62,5 % 62,0 % 64,9 %
  • 1803–1806: Franz Xaver Steyrer
  • 1806–1813: Max von Preysing
  • 1813–1846: Joseph Wiesend
  • 1846–1848: Wolfgang Knorr
  • 1848–1851: Alois Schmid
  • 1851–1862/1874: Carl Bollweg

Bezirksamtmänner

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  • 1851/1862–1874: Carl Bollweg
  • 1874–1888: Ludwig Mayr
  • 1888–1890: Uhl
  • 1890–1911: Carl Riezler
  • 1911–1929: Bernhard de Rudder
  • 1929–1938/1943: Hermann Kopp

Landkreispartnerschaften

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Es bestehen folgende Partnerschaften:

Blasonierung: „In Silber oben ein gestümmelter, goldbewehrter, roter Falke mit ausgebreiteten Schwingen über zwei schräggekreuzten roten Stäben, unten über blauen Wasserwellen zwei mit den Stängeln gekreuzte grüne Seeblätter[15]

Wappenbedeutung: Der gestümmelte rote Falke über zwei schräg gekreuzten Stäben ist das Symbol für Hohenwaldeck. Die Waldecker entstammen dem bayerischen Uradel der Faganen, der seinen Sitz im heutigen Vagen im Mangfalltal hatte. Es ist das alte Stammwappen der Waldecker. Der Falke ist das Wappensymbol des alten Rittergeschlechts der Neuburg-Falkensteiner, deren neue Burg bei Vagen den Namen „Falkenstein“ trug. Die gekreuzten Stäbe können auf die Gerichtsbarkeit, aber auch auf die Tätigkeit der Waldecker bei der Rodung des Gebietes um den Schliersee im 12./13. Jahrhundert hinweisen. Die mit den Stängeln gekreuzten so genannten Seeblätter über Wellen sind das älteste bekannte Stiftwappen von Tegernsee. Das Wappenbild bezieht sich auf Namen und Lage des Klosters am See.

Die Zustimmung des Bayerischen Staatsministerium des Innern zur Annahme und Führung eines Wappens wurde mit Entschließung vom 15. September 1955 erteilt. Der Vorschlag, für die Gestaltung des Wappens die geschichtlichen Wahrzeichen von Hohenwaldeck und Tegernsee heranzuziehen, ging seinerzeit vom Kreisausschuss und Kreistag aus.

Flagge Landkreis Miesbach

Beschreibung: Grün und Weiß stehen für die Farben des Klosters Tegernsee. Die Farben Silber (oder auch Weiß) und Rot steht für das Adelsgeschlecht der Waldecker. Das geht darauf zurück, dass der westliche Landkreis das Gebiet des Klosters Tegernsees war und der östliche Landkreis zur Grafschaft Hohenwaldeck, die bis 1806 unabhängig war, gehörte.

Die Flagge ist seit dem 23. Oktober 2011 die offizielle Flagge des Landkreises Miesbach und soll bei offiziellen Anlässen und Sitzungen gehisst werden.

Wirtschaft und Infrastruktur

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Die Einkommensteuerkraft je Einwohner lag im Jahr 2004 bei 325 Euro (Bundesdurchschnitt 216). Die Kaufkraft je Einwohner im Jahr 2005 lag bei 9.366 Euro (Bundesdurchschnitt 8.523). Im Juli 2020 lag die Arbeitslosigkeit im Landkreis bei 3,0 % und damit erheblich unter dem Bundesdurchschnitt.[16]

Im Jahr 2014 betrug die Gesamtzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten 32.130, dabei stellt das produzierende Gewerbe mit 10.403 Beschäftigten den wichtigsten Wirtschaftszweig dar.[17] In der regionalen Verteilung der Arbeitsplätze sticht besonders der Landkreisnorden hervor. So arbeiten allein in Holzkirchen ca. 25 % der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (7.943 im Jahr 2016).[18]

Ein weiterer wirtschaftlicher Schwerpunkt des Landkreises ist der Tourismus, vorwiegend am Tegernsee und in geringerem Anteil am Schliersee. Der Landkreis hat 2,7 Millionen Übernachtungen und rund 7 Millionen Tagesbesucher im Jahr (Stand: 2015). Zusammen machen die Gäste einen Umsatz von 435 Millionen Euro in Gastronomie, Hotellerie und Handel. Übernachtungsgäste geben dabei im Schnitt 121 Euro pro Tag aus.[19]

Der Landkreis Miesbach wird innerhalb Bayerns als eigenständige Tourismusregion „Alpenregion Tegernsee Schliersee“ ausgewiesen,[2] die u. a. mit eigener Webpräsenz[20] beworben wird.

Führung der A 8 beim Seehamer See

Bedeutend für das Verkehrsgeschehen im Landkreis Miesbach sind einerseits Berufspendler Richtung München und andererseits der Ausflugsverkehr ins Gebirge. Auf Landkreisgebiet befinden sich die drei Anschlussstellen Holzkirchen, Weyarn und Irschenberg der Bundesautobahn 8 München–Salzburg. Ferner verlaufen die Bundesstraßen B 13, B 307, B 318 und B 472 durch den Landkreis.

Im Jahre 1857 eröffneten die Königlich Bayerischen Staatseisenbahnen den Abschnitt München–Holzkirchen der heutigen Bahnstrecke München–Lenggries sowie die anschließende Bahnstrecke Holzkirchen–Rosenheim, damals beide Teil der Bayerischen Maximiliansbahn. Die Abschnitte Holzkirchen–Tölz sowie Tölz–Lenggries folgten 1874 beziehungsweise 1924. In Holzkirchen zweigte ab 1861 die von der „Miesbacher Steinkohlengewerkschaft“ erbaute Bahnstrecke Holzkirchen–Schliersee ab, die 1911 durch die Bahnstrecke Schliersee–Bayrischzell ihre Fortsetzung erhielt. In Schaftlach begann ab 1883 die Bahnstrecke Schaftlach–Tegernsee, wobei der Endbahnhof Tegernsee erst 1902 erreicht wurde. Sie wird seit 1998 ebenso wie die Strecken nach Bayrischzell und Lenggries von der Bayerischen Oberlandbahn durchgehend von und bis München befahren.

Ab dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2023 trat der ganze Landkreis Miesbach dem Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) bei. Seither liegen die kompletten Linienläufe der Regionalbahn-Linien RB55, RB56, RB57 und RB58 im MVV-Tarifgebiet. Der Landkreis befindet sich in den Zonen 3 (Otterfing) bis 9 (Bayerischzell).[21]

Der Regionalverkehr Oberbayern betreibt eine Reihe von Buslinien, die teilweise auch grenzüberschreitend mit Orten in Österreich verbinden.

Mit dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2023 trat der gesamte Landkreis dem Münchner Verkehrs- und Tarifverbund bei. Die Buslinien wurden infolgedessen neu geordnet und erhielten Liniennummern im 300er Bereich.[22]

Tegernsee-Schifffahrt

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Auf dem Tegernsee bietet die Bayerische Seenschifffahrt Ausflugsfahrten an.

Kraftfahrzeugbestand

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Im Mai 2013 waren im Landkreis Miesbach 58.300 Pkw und rund 7.000 Motorräder zugelassen. Mit 615 Pkw je 1000 Einwohner liegt der Motorisierungsgrad dabei erheblich über dem Bundesdurchschnitt von 517. Speziell in den ländlich geprägten Gemeinden ohne direkten Bahnanschluss liegt der Pkw-Bestand zum Teil bei über 650 je 1000 Einwohner. Mit einem Anteil von 19,6 % hat der Landkreis Miesbach zudem die höchste Dichte allradgetriebener Pkw in Deutschland.[23]

Im Landkreis gibt es 30 Gemarkungen mit 39 Gemarkungsteilen.

(Einwohner am 31. Dezember 2024[24])

Städte

  1. Miesbach (11.573)
  2. Tegernsee (3567)

Märkte

  1. Holzkirchen (16.310)
  2. Schliersee (6591)

Keine Verwaltungsgemeinschaften

Weitere Gemeinden

  1. Bad Wiessee (4820)
  2. Bayrischzell (1607)
  3. Fischbachau (5562)
  4. Gmund a.Tegernsee (5813)
  5. Hausham (8177)
  6. Irschenberg (3226)
  7. Kreuth (3421)
  8. Otterfing (4682)
  9. Rottach-Egern (5441)
  10. Valley (3385)
  11. Waakirchen (5419)
  12. Warngau (3768)
  13. Weyarn (3790)

Gemeinden des Landkreises vor der Gebietsreform 1971/78

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Bis zur Gebietsreform 1971/78 hatte der Landkreis Miesbach 29 Gemeinden (siehe Liste unten).

Gemeinden vor der Gebietsreform 1972/1978

Im Süden grenzte der Landkreis an das österreichische Bundesland Tirol, im Westen an den Landkreis Bad Tölz, im Nordwesten an den Landkreis Wolfratshausen, im Norden und Nordosten an den Landkreis Bad Aibling und im Osten an den Landkreis Rosenheim.

Die Gemeinden des Landkreises Miesbach vor der Gemeindereform 1971/78[25][26] (heute noch existierende Gemeinden in Fettschrift):

frühere Gemeindeheutige Gemeindeheutiger Landkreis
Bad WiesseeBad WiesseeLandkreis Miesbach
BayrischzellBayrischzell
DürnbachGmund am Tegernsee
FischbachauFischbachau
FöchingHolzkirchen
Gmund am Tegernsee (hieß bis 1922 Ostin)Gmund am Tegernsee
GotzingWeyarn
HartpenningHolzkirchen
Hausham (hieß bis 1922 Agatharied)Hausham
Holzkirchen (Markt)Holzkirchen
HolzollingWeyarn
HundhamFischbachau
IrschenbergIrschenberg
KreuthKreuth
Miesbach (Stadt)Miesbach
NiklasreuthIrschenberg
ParsbergMiesbach
ReichersdorfIrschenberg
Rottach-Egern (hieß bis 1951 Rottach)Rottach-Egern
SchaftlachWaakirchen
Schliersee (Markt)Schliersee
Tegernsee (Stadt)Tegernsee
ValleyValley
WaakirchenWaakirchen
WallWarngau
WarngauWarngau
WattersdorfWeyarn
WiesMiesbach
WörnsmühlFischbachau

Im Landkreis befinden sich keine Naturschutzgebiete,[27] elf Landschaftsschutzgebiete, neun FFH-Gebiete und mindestens 22 vom Bayerischen Landesamt für Umwelt ausgewiesene Geotope (Stand April 2016). Hervorzuheben ist der Naturwald Blaubergkopf, der einen der letzten Primärwälder Bayerns beherbergt.

Kfz-Kennzeichen

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Am 1. Juli 1956 wurde dem Landkreis bei der Einführung der bis heute gültigen Kfz-Kennzeichen das Unterscheidungszeichen MB zugewiesen. Es wird durchgängig bis heute ausgegeben.

  • Architekturforum Miesbacher Kreis e. V. (Hrsg.): Gut gebaut : Häuser im Landkreis Miesbach. Volk Verlag, München 2018, ISBN 978-3-86222-276-6.
Commons: Landkreis Miesbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Einwohnerzahlen – Stand: 31. Dezember 2024. (PDF; 4,1 MB) Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke in Bayern – Basis: Zensus 2022. In: statistik.bayern.de. Bayerisches Landesamt für Statistik, Juni 2025, abgerufen am 15. August 2025 (Hilfe dazu).
  2. 1 2 Bayerisches Landesamt für Statistik: Tourismusregionen in Bayern Stand: 1. Januar 2017, online unter statistik.bayern.de.
  3. Interhyp-IW-Erschwinglichkeitsindex. Institut der deutschen Wirtschaft Köln, 17. Juli 2025, S. 16, abgerufen am 10. September 2025.
  4. Christian Schnell, Johanna Hartmann, Haluka Maier-Borst, Michel Penke, Philipp Moeßner, Philipp Ninh: Münchens Vororte lohnen sich besonders. In: Handelsblatt. Heft 176/2025. Handelsblatt Media Group, 12. September 2025, ISSN 0017-7296, S. 34 f. (handelsblatt.com Quellen: GeoMap, von Poll Immobilien Research (2025); Datenlage 1. Halbjahr 2025).
  5. Alpenreport 2026. von Poll Immobilien GmbH, 17. März 2026, S. 1–2, abgerufen am 4. Mai 2026.
  6. Naturraumkarten Deutschlands 1:200.000 der Bundesanstalt für Landeskunde. Abgerufen am 20. September 2021.
  7. DeStatis: Bevölkerung nach Religionszugehörigkeit im Zensus 2022 und im Zensus 2011 – je Bundesland. 21. Februar 2025
  8. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 522.
  9. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 97.
  10. Verordnung zur Neugliederung Bayerns in Landkreise und kreisfreie Städte vom 27. Dezember 1971.
  11. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 22. September 2021 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Datenbank Zensus 2011, Kreis Miesbach, Alter und Geschlecht
  12. Kommunalwahlen in Bayern am 8. März 2026. Bayerisches Landesamt für Statistik, abgerufen am 30. April 2026.
  13. Brunner, Walter. In: Staatsminister, leitende Verwaltungsbeamte und (NS-) Funktionsträger in Bayern 1918 bis 1945. Abgerufen am 23. November 2025.
  14. Kommunalwahl 2020: CSU erobert Landkreis Miesbach zurück. 30. März 2020, abgerufen am 31. März 2020.
  15. Wappen des Landkreises Miesbach in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte
  16. Arbeitslosenquoten des Landkreises Miesbach Statistik der Bundesagentur für Arbeit.
  17. Daten & Fakten - SMG Standortmarketing Gesellschaft Landkreis Miesbach mbH. Abgerufen am 19. September 2017.
  18. Zahlen & Fakten | Markt Holzkirchen - Wir liegen richtig. Abgerufen am 19. September 2017.
  19. Tegernseer Stimme: Wirtschaftsfaktor Tourismus, 10. August 2016.
  20. Webpräsenz der „Alpenregion Tegernsee Schliersee“, eingerichtet vom Alpenregion Tegernsee Schliersee Kommunalunternehmen, online unter tegernsee-schliersee.de.
  21. Die MVV Verbundraumerweiterung. Abgerufen am 20. November 2023.
  22. Die MVV Verbundraumerweiterung. Abgerufen am 20. November 2023.
  23. Sebastian Grauvogl: Ein Landkreis auf Achse. In: Holzkirchner Merkur (Lokalteil). Nr. 162/2013, 16. Juli 2013, S. 4 (Statistik im zitierten Artikel bisweilen nicht korrekt ausgewertet.).
  24. Einwohnerzahlen – Stand: 31. Dezember 2024. (PDF; 4,1 MB) Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke in Bayern – Basis: Zensus 2022. In: statistik.bayern.de. Bayerisches Landesamt für Statistik, Juni 2025, abgerufen am 15. August 2025 (Hilfe dazu).
  25. Michael Rademacher: Landkreis Miesbach. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
  26. BayernViewer der Bayerischen Vermessungsverwaltung (Memento des Originals vom 27. März 2009 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (abgerufen am 26. Juli 2010).
  27. Daniel Krehl: Landschaftsschutzgebiete: Eine Geschichte von Ausnahmen. In: Miesbacher Merkur (Lokalteil). 3. Mai 2016, abgerufen am 27. Februar 2021.