Landkreis Oberallgäu

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Landkreises Oberallgäu Deutschlandkarte, Position des Landkreises Oberallgäu hervorgehobenKoordinaten: 47° 34′ N, 10° 16′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Verwaltungssitz: Sonthofen
Fläche: 1.528 km2
Einwohner: 154.568 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 101 Einwohner je km2
Kfz-Kennzeichen: OA
Kreisschlüssel: 09 7 80
Kreisgliederung: 28 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Oberallgäuer Platz 2
87527 Sonthofen
Webpräsenz: www.oberallgaeu.org
Landrat: Anton Klotz (CSU)
Lage des Landkreises Oberallgäu in Bayern
Weiden in der OberpfalzStraubingWürzburgSchwabachSchweinfurtRegensburgRosenheimNürnbergNürnbergPassauLandshutMemmingenKaufbeurenKempten (Allgäu)IngolstadtFürthHofErlangenCoburgBayreuthBambergAugsburgMünchenAschaffenburgAmbergAnsbachLandkreis WürzburgLandkreis Wunsiedel im FichtelgebirgeLandkreis Weißenburg-GunzenhausenLandkreis Weilheim-SchongauLandkreis UnterallgäuLandkreis TraunsteinLandkreis TirschenreuthLandkreis Straubing-BogenLandkreis StarnbergLandkreis SchweinfurtLandkreis SchwandorfLandkreis Rottal-InnLandkreis RothLandkreis RosenheimLandkreis Rhön-GrabfeldLandkreis RegensburgLandkreis Pfaffenhofen an der IlmLandkreis RegenLandkreis PassauLandkreis OstallgäuLandkreis OberallgäuLandkreis Nürnberger LandLandkreis Neu-UlmLandkreis Neustadt an der WaldnaabLandkreis Neustadt an der Aisch-Bad WindsheimLandkreis Neumarkt in der OberpfalzLandkreis Neuburg-SchrobenhausenLandkreis MünchenLandkreis Mühldorf am InnLandkreis MiltenbergLandkreis MiesbachLandkreis Main-SpessartLandkreis Lindau (Bodensee)Landkreis LichtenfelsLandkreis LandshutLandkreis Landsberg am LechLandkreis KulmbachLandkreis KronachLandkreis KitzingenLandkreis KelheimLandkreis HofLandkreis HaßbergeLandkreis GünzburgLandkreis Garmisch-PartenkirchenLandkreis FürthLandkreis FürstenfeldbruckLandkreis Freyung-GrafenauLandkreis FreisingLandkreis ForchheimLandkreis Erlangen-HöchstadtLandkreis ErdingLandkreis EichstättLandkreis EbersbergLandkreis Donau-RiesLandkreis Dingolfing-LandauLandkreis Dillingen an der DonauLandkreis DeggendorfLandkreis DachauLandkreis CoburgLandkreis ChamLandkreis Berchtesgadener LandLandkreis BayreuthLandkreis BambergLandkreis Bad Tölz-WolfratshausenLandkreis Bad KissingenLandkreis AugsburgLandkreis AschaffenburgLandkreis AnsbachLandkreis Amberg-SulzbachLandkreis AltöttingLandkreis Aichach-FriedbergBodenseeSchweizÖsterreichBaden-WürttembergHessenTschechienSachsenThüringenKarte
Über dieses Bild

Der Landkreis Oberallgäu ist der südlichste Landkreis Deutschlands und gehört zum bayerischen Regierungsbezirk Schwaben. Die kreisfreie Stadt Kempten (Allgäu) liegt inmitten des Landkreises. Oberallgäu wird fälschlicherweise als Synonym für das alpin geprägte obere Allgäu verwendet, dem eigentlichen Ur-Allgäu von Oberstaufen, über Oberstdorf und Sonthofen nach Bad Hindelang, wo auch die Allgäuer Dialekte beheimatet sind. Das ab Kempten in den Norden reichende voralpine Hügelland wird wiederum als Unterallgäu bezeichnet, auch wenn es zum Landkreis Oberallgäu gehört und dort bereits ab Kempten vermehrt Schwäbische Dialekte gesprochen werden. Erst nördlich von Dietmannsried verläuft der Landkreis Unterallgäu.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Malerwinkel bei Sonthofen

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landkreis Oberallgäu ist der südlichste Landkreis in Deutschland. Das Gebiet des Landkreises umfasst alpines und voralpines Gelände. Der höchste Berg ist die Hochfrottspitze (2649 m). Der niedrigste Punkt im Landkreis liegt an der Iller bei Fluhmühle in der Gemeinde Altusried (622 m). Die bekannteste Schlucht ist die Breitachklamm, durch welche die Breitach fließt. Diese entspringt im benachbarten Österreich, erreicht an der Walserschanze deutsches Gebiet und fließt dann in nördlicher Richtung weiter. Am Illerursprung bei Oberstdorf bildet sie zusammen mit der Stillach und Trettach die Iller, die ebenfalls in nördlicher Richtung das gesamte Kreisgebiet durchfließt und es bei Altusried in Richtung Memmingen verlässt.

Im Landkreis inklusive Kempten werden 50,3 Prozent der Gesamtfläche als landwirtschaftliche Flächen genutzt.[2]

Nachbarkreise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Allgäuer Alpen

Der Landkreis grenzt im Uhrzeigersinn im Westen beginnend an den Landkreis Lindau (Bodensee) (in Bayern), an den Landkreis Ravensburg (in Baden-Württemberg) sowie an die Landkreise Unterallgäu und Ostallgäu (beide wiederum in Bayern). Im Süden grenzt er an Österreich.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Landgerichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gebiet des Landkreises Oberallgäu gehörte vor 1800 zu verschiedenen Herrschaften. Der Norden gehörte überwiegend zum Fürststift Kempten, zur Freien Reichsstadt Kempten und zum Hochstift Augsburg, den Südwesten bildete die ehemalige selbstständige Grafschaft Königsegg-Rothenfels. Sie gehörte von Januar 1804 bis Dezember 1805 kurz zu Österreich, worauf sie durch den Vertrag von Brünn zum Königreich Bayern gelangte. 1804 wurden die Landgerichte Kempten und Sonthofen errichtet, 1806 entstand das Landgericht Immenstadt. 1809 wurde die Stadt Kempten kreisunmittelbar. Alle Verwaltungsgebiete gehörten zunächst zum Illerkreis, ab 1817 zum Oberdonaukreis, der 1838 in Schwaben und Neuburg (später nur noch Schwaben) umbenannt wurde. Aus dieser administrativen Neuordnung erfolgte auch der Aufstieg der vormals augsburgischen Märkte Oberstdorf, Bad Hindelang und Sonthofen, wobei sich Letzterer zum Verwaltungszentrum entwickeln konnte. Die ehemals rothenfelsische Residenzstadt Immenstadt hingegen verlor vor allem in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zusehends an politischem Einfluss und Bedeutung.

Bezirksämter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 24. Februar 1862 wurden die Landgerichte Immenstadt und Sonthofen zum Bezirksamt Sonthofen vereinigt, aus dem Landgericht Kempten entstand das gleichnamige Bezirksamt.[3]

Landkreise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1939 wurde wie sonst überall im Deutschen Reich die Bezeichnung Landkreis eingeführt.[4] So wurden aus den Bezirksämtern die Landkreise Kempten (Allgäu) und Sonthofen.

Landkreis Oberallgäu[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern wurde am 1. Juli 1972 der größte Teil des Landkreises Kempten (Allgäu) mit dem Landkreis Sonthofen zum neuen Landkreis Oberallgäu vereinigt. Die beiden Gemeinden Sankt Lorenz und Sankt Mang des Landkreises Kempten wurden in die kreisfreie Stadt Kempten eingegliedert.[5] Heute besteht der Landkreis Oberallgäu aus 28 Gemeinden.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landkreis Oberallgäu gewann von 1989 bis 2008 über 20.000 Einwohner hinzu bzw. wuchs um ca. 16 %. Ab 2005 war die Entwicklung leicht rückläufig.

Die nachfolgenden Zahlen beziehen sich auf den Gebietsstand vom 25. Mai 1987.

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1840 1900 1939 1950 1961 1970 1987 1991 1995 2000 2005 2010 2015
Einwohner 50.802 59.190 80.316 111.940 106.334 119.625 128.665 139.379 144.637 147.405 150.507 149.926 152.672

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anton Klotz (CSU) ist seit 1. Mai 2014 Landrat des Landkreises. Die Stellvertreter sind in ihrer Reihung: Alois Ried (CSU), Gertrud Knoll (CSU), Roman Haug (Freie Wähler), Ulrike Hitzler (Bündnis 90/Die Grünen).

Bisherige Landräte mit ihren ersten Stellvertretern waren:

Amtsjahre Landrat Stellvertreter
2008–2014 Gebhard Kaiser (CSU) Anton Klotz (CSU)
1996–2008 Gebhard Kaiser (CSU) Herbert Seger (CSU)
1984–1995 Hubert Rabini (CSU) Gebhard Kaiser (CSU)
1978–1984 Hubert Rabini (CSU) Anton Gschwend (CSU)
1972–1978 Theodor Rössert (CSU) Anton Gschwend (CSU)

Vor 1972 gliedern sich die Landräte in die des Landkreises Kempten (Allgäu) und Sonthofen auf.

Kreistag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kreistagswahl 2014[6]
Wahlbeteiligung: 59,7 % (–1,1 %p)
 %
50
40
30
20
10
0
42,2 %
22,8 %
12,7 %
8,8 %
5,5 %
3,1 %
3,6 %
1,2 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2008
 %p
   2
   0
  -2
  -4
-2,9 %p
+2,0 %p
+0,3 %p
-0,5 %p
+0,9 %p
± 0,0 %p
+0,9 %p
-1,0 %p
CSU SPD FW FDP GRÜNE ödp REP LJOA Gesamt
30 6 16 2 9 2 1 4 70

(Stand: Wahl am 16. März 2014)

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen des Landkreises Oberallgäu
Blasonierung: „Gespalten von Rot und Gold; vorne unter von Rot und Blau geteiltem Schildhaupt ein wachsender, silberner Felsenberg, hinten übereinander drei schreitende, herschauende, rot bewehrte schwarze Löwen.“[7]
Wappenbegründung: Der silberne Dreifels symbolisiert den Allgäuer Hauptkamm; die staufischen Löwen erinnern an die Zugehörigkeit zum Herzogtum Schwaben.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Oktober 2018 lag die Arbeitslosenquote im Landkreis Oberallgäu bei 1,9 %.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straße[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Oberallgäu ist an die A 7 angebunden. Insgesamt gibt es sieben Abfahrten im Landkreis. Die Autobahn endete bis 1. September 2009 noch bei Nesselwang (Ostallgäu), das damit sein Stau-Problem gelöst hatte; nach jahrzehntelangem Rechtsstreit wurde am 1. September auch das letzte Teilstück bis Füssen (Ostallgäu) eröffnet. Der Ausbau dieses Teilstücks war sehr umstritten, da die Strecke mitten durch einige Naturschutzgebiete und Moore führt. Beim Autobahndreieck Allgäu in der Nähe von Kempten beginnt die 5 Kilometer lange A 980.

Des Weiteren führen drei Bundesstraßen durch den Landkreis, die Bundesstraße 19 von Kempten bis Österreich in Nord-Süd-Richtung und die Bundesstraße 12 von Kempten über Weitnau in Ost-West-Richtung. Die Bundesstraße 308 führt von Lindau in West-Ost-Richtung ebenfalls bis zur österreichischen Grenze und ist der westliche Teil der Deutschen Alpenstraße.

Parallel zur A 7 verläuft die zum 1. Januar 2016 zur Staatsstraße 2520 herabgestufte ehemalige Bundesstraße 309, sie endet an der österreichischen Grenze bei Pfronten.

Eisenbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die staatliche Ludwigs-Süd-Nord-Bahn erreichte von Buchloe (Ostallgäu) her die Stadt Kempten im Jahre 1852 und wurde im folgenden Jahr abschnittsweise über Immenstadt nach Lindau fortgeführt.

1863 wurde auch die Illertalbahn der Stadt Memmingen von Memmingen bis Kempten eröffnet. In Immenstadt zweigt seit 1873 die von der Bayerischen Staatsbahn erbaute Stichbahn nach Sonthofen ab, die 1888 durch die Lokalbahn Aktien-Gesellschaft München bis Oberstdorf verlängert wurde.

Die Staatsbahn von Kempten nach Pfronten nahm 1895 ihren Betrieb auf und führt seit 1905 bis Reutte in Tirol weiter. Die Verbindung ins württembergische Allgäu nach Isny stellte ab 1909 eine landschaftlich besonders reizvolle Lokalbahn von Kempten über Sibratshofen her. Diese Strecke wurde 1983/84 für den Personenverkehr stillgelegt. Es verblieb ein Bahnnetz von 117 km Länge.

Der Hauptbahnhof Kempten war zunächst ein Kopfbahnhof, der seit 1907 durch eine Umgehungsbahn umfahren werden konnte. Schnellzüge hielten in der Regel nur in der Station Kempten-Hegge, bis im Jahre 1969 ein neuer Durchgangsbahnhof den alten Hauptbahnhof ersetzte.

Wasserstraßen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Oberallgäu gibt es keine schiffbaren Wasserstraßen. Die Iller hat als größter Fluss zu wenig Tiefgang und zu viele Staustufen.

Radwegenetz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Drei wichtige Radwege und gleichzeitig Teile von Fernradwegen des bayrischen Radwegenetzes sowie zwei Routen für Mountainbike führen durch den Landkreis Oberallgäu:

  • Der Iller-Radweg durchzieht den Landkreis von Süd nach Ost.
  • Der Bodensee-Königssee-Radweg leitet die Radfahrer von Westen nach Osten durch den Kreis.
  • Der Allgäu-Radweg wiederum verläuft im nördlichen Teil des Landkreises von Westen nach Osten.
  • Die Heckmair-Route und die Joe-Route führen als Mountainbike-Routen in südliche Richtung aus dem Landkreis heraus nach Österreich.

Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Einwohner am 31. Dezember 2017[1])

Städte

  1. Immenstadt im Allgäu (14.211)
  2. Sonthofen (21.522)

Märkte

  1. Altusried (10.029)
  2. Bad Hindelang (5112)
  3. Buchenberg (4113)
  4. Dietmannsried (8104)
  5. Oberstaufen (7696)
  6. Oberstdorf (9695)
  7. Sulzberg (4912)
  8. Weitnau (5259)
  9. Wertach (2409)
  10. Wiggensbach (5020)

Verwaltungsgemeinschaften

  1. Hörnergruppe mit Sitz in Fischen im Allgäu
    (Gemeinden Balderschwang, Bolsterlang, Fischen im Allgäu, Obermaiselstein und Ofterschwang)
  2. Weitnau
    (Markt Weitnau und Gemeinde Missen-Wilhams)

Weitere Gemeinden

  1. Balderschwang (363)
  2. Betzigau (2905)
  3. Blaichach (5809)
  4. Bolsterlang (1089)
  5. Burgberg im Allgäu (3266)
  6. Durach (7218)
  7. Fischen im Allgäu (3169)
  8. Haldenwang (3806)
  9. Lauben (3487)
  10. Missen-Wilhams (1447)
  11. Obermaiselstein (985)
  12. Ofterschwang (2092)
  13. Oy-Mittelberg (4647)
  14. Rettenberg (4446)
  15. Waltenhofen (9190)
  16. Wildpoldsried (2567)

Gemeindefreies Gebiet

  1. Kempter Wald (12,03 km²)
ÖsterreichBaden-WürttembergLandkreis Lindau (Bodensee)Kempten (Allgäu)Landkreis UnterallgäuLandkreis OstallgäuKempter Wald (gemeindefreies Gebiet)WildpoldsriedWiggensbachWertachWeitnauWaltenhofenSulzberg (Landkreis Oberallgäu)SonthofenRettenbergOfterschwangOberstdorfOberstaufenObermaiselsteinOy-MittelbergMissen-WilhamsLauben (Landkreis Oberallgäu)Immenstadt im AllgäuBad HindelangHaldenwang (Landkreis Oberallgäu)Fischen im AllgäuDurachDietmannsriedBurgberg im AllgäuBuchenbergBolsterlangBlaichachBetzigauBalderschwangAltusriedMunicipalities in OA.svg
Über dieses Bild

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe Baudenkmäler im Landkreis Oberallgäu

Schutzgebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Natur- und Landschaftsschutzgebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Landkreis Oberallgäu gibt es 10 Naturschutzgebiete und 23 Landschaftsschutzgebiete.

Geotope[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Landkreis befinden sich 85 (Stand August 2016) vom Bayerischen Landesamt für Umwelt ausgewiesene Geotope.

Kfz-Kennzeichen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 5. August 1974 wurde dem Landkreis das seit dem 1. Juli 1956 für den Landkreis Sonthofen gültige Unterscheidungszeichen SF zugewiesen. Am 12. Februar 1979 wurde es vom bis heute gültigen Unterscheidungszeichen OA abgelöst.

Fahrzeuge aus dem Altlandkreis Kempten (Allgäu) erhielten besondere Erkennungsnummern. Beim Kürzel OA erhielten sie bis in die 1990er Jahre Kennzeichen mit den Buchstabenpaaren AA bis ZZ und den Zahlen von 100 bis 999.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Norbert Herrmann: Kempten und das Oberallgäu. Bilder aus der Geschichte der Stadt und des Landkreises. 2. erweiterte Auflage, Verlag für Heimatpflege im Heimatbund Allgäu, Kempten (Allgäu) 1984 (Titel der 1. Auflage 1963: Kempter Geschichtsbuch).
  • Gerhard Willi (Hrsg.): Volks- und landeskundliche Beschreibungen aus den Landkreisen Lindau und Oberallgäu mit Kempten – die Physikatsberichte der Stadt- bzw. Landgerichte Lindau, Weiler, Kempten, Immenstadt und Sonthofen (1858-1861) ISBN 978-3-95786-036-1

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Landkreis Oberallgäu – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 13. September 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Quelle: Statistik für die EUREGIO-Bodensee. In: Aufgelistet! Die zehn Landkreise der Bodenseeregion, … In: Südkurier vom 25. Februar 2011 und in: Ders. vom 2. Juli 2011
  3. Handbibliothek des bayerischen Staatsbürgers: Oder Sammlung ..., Band 6. Karl Kollman'sche Buchhandlung, Augsburg 1862, S. 275 bis 286.
  4. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 97.
  5. Verordnung zur Neugliederung Bayerns in Landkreise und kreisfreie Städte vom 27. Dezember 1971
  6. http://wahlen.oberallgaeu.org/kreistagswahlen_2014/
  7. Eintrag zum Wappen des Landkreises Oberallgäu in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte, abgerufen am 5. September 2017.