Landkreis Peine

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Landkreises Peine Deutschlandkarte, Position des Landkreises Peine hervorgehoben52.310.26Koordinaten: 52° 18′ N, 10° 16′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Verwaltungssitz: Peine
Fläche: 534,73 km²
Einwohner: 130.147 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 243 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: PE
Kreisschlüssel: 03 1 57
Kreisgliederung: 7 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Burgstraße 1
31224 Peine
Webpräsenz: landkreis-peine.de
Landrat: Franz Einhaus (SPD)
Lage des Landkreises Peine in Niedersachsen
Landkreis Göttingen Landkreis Holzminden Landkreis Schaumburg Landkreis Goslar Region Hannover Landkreis Hildesheim Salzgitter Landkreis Wolfenbüttel Braunschweig Landkreis Wolfenbüttel Landkreis Peine Landkreis Hameln-Pyrmont Landkreis Helmstedt Wolfsburg Landkreis Gifhorn Landkreis Nienburg/Weser Landkreis Northeim Landkreis Osterode am Harz Landkreis Diepholz Freie Hansestadt Bremen Freie Hansestadt Bremen Hamburg Hamburg Königreich der Niederlande Nordrhein-Westfalen Hessen Thüringen Schleswig-Holstein Mecklenburg-Vorpommern Brandenburg Sachsen-Anhalt Osnabrück Landkreis Osnabrück Delmenhorst Oldenburg (Oldenburg) Landkreis Wesermarsch Landkreis Vechta Landkreis Emsland Landkreis Grafschaft Bentheim Landkreis Leer Emden Landkreis Leer Landkreis Cloppenburg Landkreis Ammerland Wilhelmshaven Mellum Landkreis Aurich Landkreis Aurich Landkreis Wittmund Landkreis Aurich Landkreis Friesland Landkreis Oldenburg Landkreis Cuxhaven Landkreis Osterholz Landkreis Verden Landkreis Stade Landkreis Harburg Landkreis Lüneburg Landkreis Lüchow-Dannenberg Landkreis Heidekreis Landkreis Uelzen Landkreis Celle Landkreis Rotenburg (Wümme)Karte
Über dieses Bild

Der Landkreis Peine ist ein Landkreis im Osten Niedersachsens.

Geographie[Bearbeiten]

Nachbarkreise[Bearbeiten]

Der Landkreis grenzt im Uhrzeigersinn im Nordwesten beginnend an die Region Hannover, an den Landkreis Gifhorn, an die kreisfreien Städte Braunschweig und Salzgitter sowie an den Landkreis Hildesheim.

Flüsse, Kanäle[Bearbeiten]

Durch den Kreis verlaufen die Flüsse Fuhse, Oker, Aue und Erse sowie der Mittellandkanal mit dem Stichkanal Salzgitter.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Landkreis Peine wurde durch die preußische Verwaltung zum 1. April 1885 aus der Stadt Peine, dem Amt Peine und 21 Gemeinden und Gutsbezirken des Amtes Meinersen neugebildet. Der nördliche Teil des Landkreises war ein Teil des Herzogtums Braunschweig-Lüneburg und gehörte zur Gografschaft Edemissen des Amtes Meinersen. Der südliche Teil gehörte seit dem Mittelalter zum Hochstift Hildesheim. Letzteres fiel 1803 dem Königreich Preußen zu, 1814 dann dem neuen Königreich Hannover.

1941 kamen die Braunschweiger Enklaven Ölsburg und Neuölsburg zum Kreis hinzu. Außerdem wurde die braunschweigische Gemeinde Woltorf in die bereits zum Kreis gehörende Gemeinde Woltorf eingegliedert. Die nächste Erweiterung erfolgte am 1. Juli 1972 um die Orte Barbecke, Broistedt und Woltwiesche, die bis dahin dem Landkreis Wolfenbüttel angehörten und nach Lengede eingemeindet wurden. Am 1. März 1974 wurden die Gemeinden Hämelerwald, Dedenhausen und Eltze an den Landkreis Hannover und die Gemeinde Ohof an den Landkreis Gifhorn abgetreten. Gleichzeitig erhielt der Landkreis Peine die Gemeinden Vechelde und Wendeburg mit sämtlichen Ortschaften (1974-1981 mit Didderse, vorher Landkreis Gifhorn) – die heutigen Wendeburger Ortsteile Rüper und Wense gehörten schon zum Landkreis Peine – aus dem aufgelösten Landkreis Braunschweig. Zur Neubildung der Gemeinde Didderse wurde am 1. Mai 1981 ein Gebiet von der Gemeinde Wendeburg abgetrennt, die neue Gemeinde kam zum Landkreis Gifhorn.[2]

Die Region hatte seit der Gründung der Ilseder Hütte 1858 in Groß Ilsede eine Tradition im Bergbau und der Verhüttung. 1976 wurde der Erzabbau eingestellt. Ein tragisches und weithin bekanntes Ereignis in der Geschichte des Landkreises ist das Grubenunglück im Jahr 1963 in Lengede, bei dem 29 Bergarbeiter ums Leben kamen.

Am 10. Juli 2014 beschlossen die Mitglieder der Gemeinderäte Ilsede und Lahstedt den Zusammenschluss beider Gemeinden. Die Fusion der Gemeinden wurde zum 1. Januar 2015 umgesetzt.[3]

Eine geplante Fusion der Landkreise Peine und Hildesheim ist für den 1. November 2016 vorgesehen.[4][5][6][7] Die Aufnahme von Fusionsverhandlungen wird jedoch in verschiedenen Gremien kontrovers diskutiert.[8]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner Quelle Zeitleiste
1890 37.150 [9]

1900 46.682 [9]
1910 50.511 [9]
1925 54.543 [9]
1939 56.266 [9]
1950 106.108 [9]
1960 95.500 [9]
1970 98.000 [10]
1980 118.400 [11]
1990 120.441 [12]
2000 132.243 [12]
2010 131.545 [12]

Politik[Bearbeiten]

Amtshaupleute des Amtes Peine vor 1885[Bearbeiten]

Landräte[Bearbeiten]

Sitzverteilung im Kreistag
1
23
6
1
2
1
16
23 16 
Von 50 Sitzen entfallen auf:
  • 1951–1952 Richard Langeheine
  • 1952–1955 Bruno Schütz
  • 1955–1957 Horst Leßmann
  • 1957–1958 Bruno Schütz
  • 1958–1961 Kurt Brandes
  • 1961–1964 Bruno Böhme
  • 1964–1972 Hertha Peters
  • 1972–1981 Paul Becker
  • 1981–1986 Helmut Glandt
  • 1986–1996 Otto Heinz Ohlendorf
  • 1996–2000 Rosemarie Leunig
  • seit 2000 Franz Einhaus


Franz Einhaus wurde bei der Kommunalwahl 2006 mit 61,3 Prozent im ersten Wahlgang wiedergewählt.

Kreiswahl 2011
in Prozent
 %
50
40
30
20
10
0
47,73
31,21
11,51
3,77
2,18
2,87
1,71
n. k.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2006
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
-0,85
-3,65
+5,18
+0,68
-1,94
+0,65
+1,71
-0,77

Kreistag[Bearbeiten]

Bei den letzten Wahlen zum Kreistag kam es zu folgendem Ergebnis:

Partei 11. Sept. 2011 10. Sept. 2006 9. Sept. 2001
SPD 47,73 % 23 Sitze 48,58 % 24 Sitze 48,2 % 25 Sitze
CDU 31,21 % 16 Sitze 34,86 % 18 Sitze 37,9 % 19 Sitze
Grüne 11,51 % 6 Sitze 6,33 % 3 Sitze 5,1 % 2 Sitze
PB 3,77 % 2 Sitze 3,09 % 2 Sitze 5,4 % 2 Sitze
Die Linke 2,87 % 1 Sitz
FDP 2,18 % 1 Sitz 4,12 % 2 Sitze 3,3 % 2 Sitze
Piratenpartei 1,71 % 1 Sitz
WASG 2,22 % 1 Sitz
GuB 0,77 % 0
Wahlbeteiligung 56.820 von 106.290 56.148 von 107.341 57.010 von 104.362
53,45 % 52,3 % 54,62 %

[13] [14]

Wappen[Bearbeiten]

Wappen Landkreis Peine.svg

Der Landkreis ließ sich am 18. November 1958 vom niedersächsischen Innenministerium ein neues Wappen genehmigen. Es zeigt Gunzelins (Gunzelin von Wolfenbüttel-Asseburg, der nach dem Aussterben des Peiner Grafengeschlechtes um 1200 in den Besitz der Grafschaft Peine gelangte) Wolf in doppelter Gestalt, rot auf goldenem Feld, auswärts gekehrt und wehrhaft aufgerichtet. Die beiden Wölfe stehen also sozusagen auf Wacht für den Bestand des Kreises Peine gegen die stets gebietshungrigen Wappenlöwen der städtischen Ballungszentren Hannover und Braunschweig. In der Farbgebung des Wappens war man frei, da die Farben des nur auf Schildsiegeln überlieferten Wappens Gunzelins nicht bekannt sind. Man wählte Gold und Rot, die Farben des bischöflichen Fürstenstaates Hildesheim, an den das Gebiet des heutigen Landkreises kurz nach Gunzelins Tod gelangte und zu dem es fortan fünfeinhalb Jahrhunderte (bis 1802) gehörte.[15]

Zuvor führte der Landkreis bereits von 1934 bis 1958 ein geteiltes und halbgespaltenes Wappen. Dieses Zeigte im oberen goldenen Feld einen schwarzen nach links springenden Wolf mit roten Krallen und roter Zunge. Im unteren linken Feld ein silbernes Zahnrad auf rotem Grund und im rechten Feld eine schräggestellte silberne Sichel auf grünem Grund. Diese nahmen Bezug auf die im Kreis Peine betriebene Landwirtschaft und die dort angesiedelte Industrie. Der Entwurf stammte von Emil-Werner Baule und wurde am 15. Januar 1935 vom preußischen Staatsministerium genehmigt.[15]

Landschaft[Bearbeiten]

Der Landkreis ist Mitglied in dem eingetragenen Verein Braunschweigische Landschaft mit Sitz in Braunschweig. Er wurde zur Pflege kultureller Einrichtungen in der Region gegründet.

Kreispartnerschaften[Bearbeiten]

Der Landkreis Peine unterhält eine Partnerschaft mit der Stadt Heinola in Finnland und dem polnischen Powiat Opolski (Oppeln). Im Oktober 2009 wurde ein Partnerschaftsvertrag mit der Stadt Nanchang, Hauptstadt der Provinz Jiangxi in der Volksrepublik China, unterzeichnet.

Verkehr[Bearbeiten]

Eisenbahn[16][Bearbeiten]

Schon im Jahre 1844 eröffnete die Braunschweigische Staatsbahn ihre Ost-West-Strecke Peine–Braunschweig, die an die im Vorjahr entstandene Hannöversche Staatsbahn von Hannover her anschloss.

Die Magdeburg-Halberstädter Eisenbahngesellschaft richtete an ihrer 1871 erbauten Strecke Hannover–Stendal in Plockhorst, im jetzigen Nordzipfel des Kreises, einen Bahnhof ein. Hier kreuzte später die Reichsbahnstrecke Celle–Braunschweig, die Plockhorst 1921 erreichte und 1923 weitergeführt wurde. Eine Querverbindung Plockhorst–Peine kam 1922 hinzu.

Die Ost-West-Trasse Hildesheim–Braunschweig wurde von der Preußischen Staatsbahn 1889 eröffnet. In Broistedt, heute im Süden des Kreises Peine, schloss sich die bereits 1884 als Schmalspurbahn erbaute Ilsede-Lengeder Eisenbahn der Ilseder Hütte an, die später als Kleinbahn Groß Ilsede–Broistedt firmierte und bis 1919 umgespurt wurde. In Groß Ilsede war sie mit der schon 1865 (als Pferdebahn) ebenfalls von der Ilseder Hütte eröffneten Bahn nach Peine verbunden. Sie bilden heute die Peiner Eisenbahn der Verkehrsbetriebe Peine-Salzgitter GmbH.

Die Strecke wurde nach 1940 von Broistedt bis Salzgitter-Engelnstedt weitergeführt. Die ursprünglich im Raum Salzgitter verkehrende Braunschweigische Landes-Eisenbahn-Gesellschaft wurde 1938 verstaatlicht und ihre Strecken völlig verändert oder abgebaut. Sie hatte 1886 die Linie Braunschweig–Hoheweg–Lichtenberg–Derneburg und die Zweiglinie Hoheweg–Wolfenbüttel dem Verkehr übergeben. Dafür entstanden um 1956 die Bundesbahnstrecken Wolfenbüttel–Salzgitter-Drütte und Salzgitter-Drütte–SZ-Lebenstedt–SZ-Lichtenberg, wo die ursprüngliche Trasse wieder erreicht wurde.

Die Gemeinde Hohenhameln im Südwesten des Kreises Peine war seit 1896/97 durch die Hildesheim-Peiner Kreis-Eisenbahn-Gesellschaft einerseits mit Hildesheim, andererseits mit Hämelerwald an der Strecke Hannover–Peine verbunden.

Straßen[Bearbeiten]

Die Bundesstraßen 1, 65, 214, 444 und 494 sowie die Bundesautobahn 2 verlaufen durch den Landkreis Peine.

Flugverkehr[Bearbeiten]

Über die BAB 2 ist der internationale Flughafen Hannover-Langenhagen innerhalb von etwa 40 Minuten erreichbar.

Gesundheitswesen[Bearbeiten]

Aufgestellte Krankenhausbetten im Landkreis Peine
Krankenhaus Sitz 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013
Klinikum Peine (zuvor Kreiskrankenhaus Peine),
seit 2003 zur AKH-Gruppe, Celle
Peine 415 385 364 331 331 331 331 331 331 312 312
Gesamt 415 385 364 331 331 331 331 331 331 312 312

Städte und Gemeinden[Bearbeiten]

Hohenhameln Ilsede Lengede Vechelde Peine Wendeburg Edemissen Landkreis Peine Niedersachsen Braunschweig Landkreis Gifhorn Landkreis Wolfenbüttel Salzgitter Landkreis Hildesheim Region HannoverMunicipalities in PE.svg
Über dieses Bild
Einheitsgemeinden
des Landkreises Peine
Einwohnerzahlen
(Stand 31. Dezember 2013[17])
1 Edemissen 12.281
2 Hohenhameln 9067
3 Ilsede 21.394
4 Lengede 12.650
5 Peine, Kreisstadt, selbständige Gemeinde 48.377
6 Vechelde 16.264
7 Wendeburg 10.114

Gemeinden seit 1885[Bearbeiten]

Die folgende Tabelle listet alle Gemeinden, die jemals dem Landkreis Peine angehörten und ihre heutige Zugehörigkeit:[18][19][9]

Gemeinde spätere
Zugehörigkeit
Datum der
Eingemeindung
Anmerkung
Abbensen Edemissen 1. März 1974
Adenstedt Lahstedt
Ilsede
1. Februar 1971
1. Januar 2015
Alvesse Edemissen 1. März 1974
Alvesse Vechelde 1. März 1974 bis 1. März 1974 Landkreis Braunschweig
Bekum Stedum (Hohenhameln)
Hohenhameln
1. Juli 1964
1. März 1974
Bettmar Vechelde 1. März 1974 bis 1. März 1974 Landkreis Braunschweig
Berkum Peine 1. März 1974
Bierbergen Hohenhameln 1. März 1974
Blumenhagen Edemissen 1. März 1974
Bodenstedt Vechelde 1. März 1974 bis 1. März 1974 Landkreis Braunschweig
Bortfeld Wendeburg 1. März 1974 bis 1. März 1974 Landkreis Braunschweig
Bründeln Hohenhameln 1. März 1974
Bülten Ilsede 1. Februar 1971 bis 1966 Klein Bülten
Clauen Hohenhameln 1. März 1974
Dedenhausen Uetze 1. März 1974
Denstorf Vechelde 1. März 1974 bis 1. März 1974 Landkreis Braunschweig
Dungelbeck Peine 1. März 1974
Eddesse Edemissen 1. März 1974
Edemissen Edemissen
Eickenrode Edemissen 1. März 1974
Eixe Peine 1. März 1974
Eltze Uetze 1. März 1974
Equord Hohenhameln 1. März 1974
Fürstenau Vechelde 1. März 1974 bis 1. März 1974 Landkreis Braunschweig
Gadenstedt Lahstedt
Ilsede
1. Februar 1971
1. Januar 2015
Groß Bülten Ilsede 1. Februar 1971
Groß Gleidingen Vechelde 1. März 1974 bis 1. März 1974 Landkreis Braunschweig
Groß Ilsede Ilsede 1. Februar 1971
Groß Lafferde Lahstedt
Ilsede
1. Februar 1971
1. Januar 2015
Groß Solschen Solschen
Ilsede
1. Januar 1964
1. Februar 1971
Hämelerwald Lehrte 1. März 1974
Handorf Peine 1. Juli 1968
Hohenhameln Hohenhameln
Horst Wipshausen
Edemissen
1. Januar 1968
1. März 1974
Klein Gleidingen Vechelde 1. März 1974 bis 1. März 1974 Landkreis Braunschweig
Klein Ilsede Ilsede 1. Februar 1971
Klein Lafferde Lengede 1. Juli 1972
Klein Solschen Solschen
Ilsede
1. Januar 1964
1. Februar 1971
Köchingen Vechelde 1. März 1974 bis 1. März 1974 Landkreis Braunschweig
Lahstedt Ilsede 1. Januar 2015 1. Februar 1971 neugebildet; am 1. Januar 2015 aufgelöst, der Name Lahstedt ist erloschen
Lengede Lengede 1. Juli 1972
Liedingen Vechelde 1. März 1974 bis 1. März 1974 Landkreis Braunschweig
Mehrum Hohenhameln 1. März 1974
Mödesse Edemissen 1. März 1974
Münstedt Lahstedt
Ilsede
1. Februar 1971
1. Januar 2015
Neuölsburg Ölsburg
Ilsede
1. Juli 1964
1. Februar 1971
bis 1. August 1941 Landkreis Braunschweig
Oberg Lahstedt
Ilsede
1. Februar 1971
1. Januar 2015
Oedesse Edemissen 1. März 1974
Oelerse Edemissen 1. März 1974
Ohlum Hohenhameln 1. März 1974
Ohof Meinersen 1. März 1974
Ölsburg Ilsede 1. Februar 1971 bis 1. August 1941 Landkreis Braunschweig
Peine, Stadt Peine
Plockhorst Edemissen 1. März 1974
Rietze Edemissen 1. März 1974
Rosenthal Peine 1. März 1974
Rötzum Hohenhameln 1. März 1974
Rüper Wendeburg 1. März 1974
Schmedenstedt Peine 1. März 1974
Schwicheldt Peine 1. März 1974
Sierße Vechelde 1. März 1974 bis 1. März 1974 Landkreis Braunschweig
Solschen Ilsede 1. Februar 1971 1. Januar 1964 neugebildet
Sonnenberg Vechelde 1. März 1974 bis 1. März 1974 Landkreis Braunschweig
Sophiental Wendeburg 1. März 1974 bis 1. März 1974 Landkreis Braunschweig
Soßmar Hohenhameln 1. März 1974
Stederdorf Peine 1. März 1974
Stedum (Hohenhameln) Hohenhameln 1. März 1974
Vallstedt Vechelde 1. März 1974 bis 1. März 1974 Landkreis Braunschweig
Vechelade Vechelde 1. März 1974 bis 1. März 1974 Landkreis Braunschweig
Vechelde Vechelde bis 1. März 1974 Landkreis Braunschweig
Vöhrum Peine 1. März 1974
Voigtholz-Ahlemissen Edemissen 1. März 1974
Wahle Vechelde 1. März 1974 bis 1. März 1974 Landkreis Braunschweig
Wedtlenstedt Vechelde 1. März 1974 bis 1. März 1974 Landkreis Braunschweig
Wehnsen Edemissen 1. März 1974
Wendeburg Wendeburg bis 1. März 1974 Landkreis Braunschweig
Wendesse Peine 1. März 1974
Wense Wendeburg 1. März 1974
Wierthe Vechelde 1. März 1974 bis 1. März 1974 Landkreis Braunschweig
Wipshausen Edemissen 1. März 1974
Woltorf Peine 1. März 1974
Woltwiesche Lengede 1972 bis 1971 Landkreis Wolfenbüttel

Kfz-Kennzeichen[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1956 wurde dem Landkreis bei der Einführung der bis heute gültigen Kfz-Kennzeichen das Unterscheidungszeichen PE zugewiesen. Es wird durchgängig bis heute ausgegeben.

Literatur[Bearbeiten]

  • Landkreis Peine (Hrsg.): Landkreis Peine. Georg Westermann Verlag, Braunschweig 1965.
  • Henrik Kühn: Der Landkreis Peine und seine Gemeinden. In: Niedersachsenbuch 2000 Peine, Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport, Hannover 2000, S. 107–116, ISSN 0946-5588

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Landkreis Peine – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 102 Bevölkerung - Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2013 (Tabelle K1020014) (Hilfe dazu)
  2.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 204, 216f und 274.
  3. Gemeinderäte stimmen für die Fusion von Ilsede und Lahstedt. Peiner Allgemeine Zeitung, 10. Juli 2014, abgerufen am 11. Juli 2014
  4. Fusion zwischen Peine und Hildesheim: Start soll der 1. November 2016 sein. Peiner Allgemeine Zeitung, 18. Februar 2014, abgerufen am 11. Juli 2014
  5. Hildesheimer wollen Fusion nur mit Peine. Braunschweiger Zeitung - Peiner Nachrichten, 16. November 2013
  6. Gibt es bald die Fusion zwischen den Landkreisen Peine und Hildesheim? Peiner Allgemeine Zeitung, 3. Oktober 2013, abgerufen am 11. Juli 2014
  7. Fusioniert der Landkreis Hildesheim mit Peine? Hildesheimer Allgemeine Zeitung, abgerufen am 11. Juli 2014
  8. Thorsten Pifan: Wollen mehrere Gemeinden die Fusion zwischen Peine und Hildesheim stoppen? In: Peiner Allgemeine Zeitung, 6. Juni 2014, abgerufen am 11. Juli 2014
  9. a b c d e f g h Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatMichael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte. Abgerufen am 12. Januar 2015.
  10. Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1972
  11. Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1981
  12. a b c Regionaldatenbank Niedersachsen
  13. [1] Ergebnisse der Kommunalwahlen 2001 und 2006
  14. [2] Ergebnis der Kommunalwahlen 2011
  15. a b Arnold Rabbow: Neues Braunschweigisches Wappenbuch. Braunschweiger Zeitungsverlag, Meyer Verlag, Braunschweig 2003, ISBN 3-926701-59-5, S. 125.
  16. Manfred Grunert: Eisenbahnstrecken im Peiner Land. Teil 1: Die Nebenstrecken. Braunschweigische Heimat (98), Heft 1/2012, S. 22-25. Teil 2: Die Hauptstrecken. Braunschweigische Heimat (98), Heft 2/2012, S. 6-8.
  17. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 102 Bevölkerung - Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2013 (Tabelle K1020014)
  18. Gemeindeverzeichnis 1910: Landkreis Peine
  19. territorial.de: Landkreis Peine