Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Landkreises Pfaffenhofen a.d.Ilm Deutschlandkarte, Position des Landkreises Pfaffenhofen a.d.Ilm hervorgehoben

Koordinaten: 48° 36′ N, 11° 31′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Verwaltungssitz: Pfaffenhofen a.d.Ilm
Fläche: 761,14 km2
Einwohner: 128.227 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 168 Einwohner je km2
Kfz-Kennzeichen: PAF
Kreisschlüssel: 09 1 86
Kreisgliederung: 19 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Hauptplatz 22
85276 Pfaffenhofen a.d.Ilm
Website: www.landkreis-pfaffenhofen.de
Landrat: Albert Gürtner (Freie Wähler)
Lage des Landkreises Pfaffenhofen a.d.Ilm in Bayern
Weiden in der OberpfalzStraubingWürzburgSchwabachSchweinfurtRegensburgRosenheimNürnbergNürnbergPassauLandshutMemmingenKaufbeurenKempten (Allgäu)IngolstadtFürthHofErlangenCoburgBayreuthBambergAugsburgMünchenAschaffenburgAmbergAnsbachLandkreis WürzburgLandkreis Wunsiedel im FichtelgebirgeLandkreis Weißenburg-GunzenhausenLandkreis Weilheim-SchongauLandkreis UnterallgäuLandkreis TraunsteinLandkreis TirschenreuthLandkreis Straubing-BogenLandkreis StarnbergLandkreis SchweinfurtLandkreis SchwandorfLandkreis Rottal-InnLandkreis RothLandkreis RosenheimLandkreis Rhön-GrabfeldLandkreis RegensburgLandkreis Pfaffenhofen an der IlmLandkreis RegenLandkreis PassauLandkreis OstallgäuLandkreis OberallgäuLandkreis Nürnberger LandLandkreis Neu-UlmLandkreis Neustadt an der WaldnaabLandkreis Neustadt an der Aisch-Bad WindsheimLandkreis Neumarkt in der OberpfalzLandkreis Neuburg-SchrobenhausenLandkreis MünchenLandkreis Mühldorf am InnLandkreis MiltenbergLandkreis MiesbachLandkreis Main-SpessartLandkreis Lindau (Bodensee)Landkreis LichtenfelsLandkreis LandshutLandkreis Landsberg am LechLandkreis KulmbachLandkreis KronachLandkreis KitzingenLandkreis KelheimLandkreis HofLandkreis HaßbergeLandkreis GünzburgLandkreis Garmisch-PartenkirchenLandkreis FürthLandkreis FürstenfeldbruckLandkreis Freyung-GrafenauLandkreis FreisingLandkreis ForchheimLandkreis Erlangen-HöchstadtLandkreis ErdingLandkreis EichstättLandkreis EbersbergLandkreis Donau-RiesLandkreis Dingolfing-LandauLandkreis Dillingen an der DonauLandkreis DeggendorfLandkreis DachauLandkreis CoburgLandkreis ChamLandkreis Berchtesgadener LandLandkreis BayreuthLandkreis BambergLandkreis Bad Tölz-WolfratshausenLandkreis Bad KissingenLandkreis AugsburgLandkreis AschaffenburgLandkreis AnsbachLandkreis Amberg-SulzbachLandkreis AltöttingLandkreis Aichach-FriedbergBodenseeSchweizÖsterreichBaden-WürttembergHessenTschechienSachsenThüringenKarte
Über dieses Bild
Die Hallertau bei Schweitenkirchen

Der Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm, amtlich Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm, liegt im Norden des bayerischen Regierungsbezirks Oberbayern, die Kreisstadt ist Pfaffenhofen a.d.Ilm.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landkreis Pfaffenhofen liegt in der Mitte Bayerns, im Norden des Bezirks Oberbayern. Geografisch gehört das Kreisgebiet zum Großteil zur Hallertau, dem größten zusammenhängenden Hopfenanbaugebiet der Welt.

Den Landkreis durchfließen die Donau, die das nördliche Kreisgebiet von West nach Ost streift, sowie deren beiden rechten Nebenflüsse, die Paar, die im äußersten Nordosten des Kreisgebiets mündet, sowie die Ilm, die im niederbayerischen Nachbarlandkreis Kelheim mündet.

Nachbarkreise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landkreis grenzt im Uhrzeigersinn im Nordwesten beginnend an die kreisfreie Stadt Ingolstadt und an die Landkreise Eichstätt, Kelheim, Freising, Dachau, Aichach-Friedberg und Neuburg-Schrobenhausen.

Schutzgebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Landkreis gibt es vier Naturschutzgebiete, drei Landschaftsschutzgebiete, sechs FFH-Gebiete und mindestens vier vom Bayerischen Landesamt für Umwelt ausgewiesene Geotope (Stand Mai 2016).

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Landgerichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gebiet des Landkreises Pfaffenhofen ist seit Jahrhunderten eng mit der bayerischen Geschichte verbunden. Hauptgrund dafür ist, dass der Ort Scheyern Stammsitz des ehemaligen Herrscherhauses der Wittelsbacher ist. 1803 wurde das Landgericht Pfaffenhofen errichtet. Es gehörte zum Isarkreis, der 1838 in Oberbayern umbenannt wurde.

1862 wurde das Landgericht Geisenfeld gebildet.

Bezirksamt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1862 wurden aus 26 Gemeinden des Landgerichts Pfaffenhofen und zwölf Gemeinden des benachbarten Landgerichts Ingolstadt das neue Landgericht Geisenfeld errichtet. Dieses bildete mit dem Landgericht Pfaffenhofen das Bezirksamt Pfaffenhofen an der Ilm.[2]

Am 1. August 1927 trat das Bezirksamt Schrobenhausen die Gemeinde Volkersdorf an das Bezirksamt Pfaffenhofen ab.

Landkreis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1939 wurde im Deutschen Reich die einheitliche Bezeichnung Landkreis eingeführt.[3] So wurde aus dem Bezirksamt der Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm.

Am 1. Mai 1971 wurde die Gemeinde Gotteshofen des Landkreises Pfaffenhofen an der Ilm in den Landkreis Ingolstadt um- und gleichzeitig in die Gemeinde Reichertshofen eingegliedert.

Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern wurde der Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm am 1. Juli 1972 im Westen und Norden erweitert. Neu zum Landkreis kamen

Der Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm gab seinerseits die Gemeinde Gaden bei Pförring an den Landkreis Eichstätt ab.[4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm gewann von 1988 bis 2008 über 26.000 Einwohner hinzu bzw. wuchs um ca. 29 %. Er verzeichnete im Großraum München-Ingolstadt auch seither weiteren Zuwachs. Zwischen 1988 und 2018 wuchs der Landkreis von 90.460 auf 127.151 um 36.691 Einwohner bzw. um 40,6 %.

Die Einwohnerzahlen ab 1840 beziehen sich auf den Gebietsstand vom 25. Mai 1987.

Jahr 1840 1871 1900 1925 1939 1950 1961 1970 1987 1991 1995 2000 2005 2010 2015
Einwohnerzahl[5] 34.248 40.202 45.904 51.359 54.609 72.373 67.537 76.564 88.449 98.010 105.453 111.669 115.809 117.371 124.128

Partnergemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde hatte bis 2020 die polnische Gemeinde Tarnów als Partnergemeinde. Da sich Tarnów 2019 zur „LGBT-freien Zone“ erklärte, wurde die Partnerschaft 2020 unterbrochen.[6]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kreistag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kreistagswahl 2020[7][8]
Wahlbeteiligung: 62,5 % (+2,6 %p)
 %
40
30
20
10
0
32,1 %
19,1 %
12,5 %
12,1 %
n. k. %
8,2 %
3,4 %
5,5 %
7,0 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2014
 %p
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
−7,5 %p
+1,8 %p
−6,3 %p
+5,4 %p
−9,1 %p
+8,2 %p
−1,0 %p
+1,4 %p
+7,0 %p
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
e Aktive Unabhängige Liste
f Bürgerliste Landkreis Pfaffenhofen

Das Ergebnis der Kommunalwahl am 15. März 2020 führt zu folgender Sitzverteilung im Kreistag des Landkreises Pfaffenhofen an der Ilm (mit Vergleichszahlen voriger Wahlen):

Partei / Liste 2020[7] 2014[8] 2008
Christlich-Soziale Union (CSU) 19 24 25
Freie Wähler (FW) 12 10 13
Sozialdemokratische Partei (SPD) 8 11 9
Bündnis 90/Die Grünen 7 4 4
Alternative für Deutschland (AfD) 4
Ökologisch Demokratische Partei (ÖDP) 3 3 2
Freie Demokratische Partei (FDP) 2 3 3
Bürgerliste (BL) 5
Aktive unabhängige Liste (AUL) 5 4
Gesamt 60 60 60

Landrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Kommunalwahl vom 15. März 2020 kam es zu einer Stichwahl zwischen Martin Rohrmann (CSU) und Albert Gürtner (Freie Wähler),[10] die letzterer mit 51,5 % für sich entschied.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen des Landkreises Pfaffenhofen an der Ilm
Blasonierung: „Gespalten; vorne die bayerischen Rauten, belegt mit einem doppelarmigen goldenen Kreuz; hinten in Gold eine durchgehende grüne Hopfenrebe mit Blatt und Dolde.“[11]
Wappenbegründung: Die heraldisch rechte Hälfte des Landkreiswappens zeigt das Doppelkreuz der Monstranz des Klosters Scheyern über den weiß-blauen Rauten der Wittelsbacher. Auf der heraldisch linken Seite ist in Gold eine grüne Hopfenrebe mit Dolde und Blatt.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Norden des Landkreises ist in Vohburg und Münchsmünster die Mineralöl- und Petroindustrie angesiedelt: Agip, BP/Ruhroel und OMV betreiben hier gemeinschaftlich die Bayernoil-Raffinerien. Im Industriepark Münchsmünster sind unter anderem die Firmen Basell und Xervon ansässig. In Manching befindet sich ein Werk von Airbus, in dem der Prototyp des Eurofighters hergestellt wurde und nun die Serienproduktion aller deutschen Maschinen läuft. Airbus nutzt den Flugplatz der Wehrtechnischen Dienststelle 61 mit. Zahlreiche Zulieferer der Automobilindustrie haben ihren Standort wegen der Nähe zum Audi-Werk Ingolstadt im nördlichen Teil des Landkreises. In Geisenfeld ist die Firma Wolf Anlagentechnik, ein führender Hersteller von Oberflächen-, Luft- und Landtechnik ansässig. In der Kreisstadt Pfaffenhofen hat die Firma Hipp ihren Ursprung. Hipp produziert Bio-Babynahrung und ist der weltweit größte Verarbeiter von Rohstoffen aus organisch-biologischer Landwirtschaft. Der Arzneimittel-Hersteller Daiichi Sankyo Europe GmbH stellt in Pfaffenhofen Tabletten und Salben her. Des Weiteren fertigt Panasonic in einem Produktionsbetrieb in Pfaffenhofen Relais. Von Pfaffenhofen aus liefert Hecht Technologie Maschinen und komplette Anlagen für die schüttgutverarbeitende Industrie in die ganze Welt. Im südlichen Landkreis produziert und vertreibt LOWA Sportschuhe in Jetzendorf Ski-, Berg- und Sportschuhe.

Der Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm ist 2019 nach einer Studie des Wirtschaftsmagazins Focus-Money die wirtschaftsstärkste Region Deutschlands.[12]

Bildungseinrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landkreis und die Kommunen betreiben folgende Einrichtungen: 26 Grund- und Hauptschulen, 3 Realschulen (Geisenfeld, Manching und Pfaffenhofen), 2 Gymnasien (Pfaffenhofen und Wolnzach), Berufsschule, Berufsoberschule, Förderschule. Über 50 Kindergärten und Horte decken den Bedarf flächendeckend ab.

Gesundheitswesen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ilmtalklinik ist ein modernes Gesundheitszentrum in der Kreisstadt. 126 Fach- und Allgemeinärzte, 56 Zahnärzte und 27 Apotheken, 8 Alten- und Pflegeheime stellen die Gesundheitsversorgung im Landkreis sicher.

Forschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Wolnzacher Ortsteil Hüll betreiben die Gesellschaft für Hopfenforschung und der Freistaat Bayern das Hopfenforschungszentrum Hüll.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straßenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landkreis ist durch die Autobahn A 9 MünchenNürnbergBerlin mit den Anschlussstellen Pfaffenhofen (66) und Langenbruck (64) sowie an der Rastanlage In der Holledau seit 1938 direkt an das deutsche Autobahnnetz angebunden. Seit 2016 können die Standstreifen der sechsstreifigen A 9 südlich des Dreiecks Holledau (65) in Spitzenzeiten als zusätzliche Fahrstreifen freigegeben werden. Es zweigt seit 1954 die vierstreifige A 93 über Regensburg nach Hof ab, die in Wolnzach (55) eine weitere direkte Ausfahrt in den Landkreis besitzt. Eine umstrittene Autobahnausfahrt Mittleres Ilmtal am Autobahndreieck wurde immer wieder diskutiert, aber bisher nicht realisiert.[13]

In Nord-Süd-Richtung quert außerdem mit überregionaler Funktion die Bundesstraße B 13 im Abschnitt (Würzburg–) IngolstadtPörnbachPfaffenhofenReichertshausenHohenkammer (–MünchenLenggries). Sie kreuzt im nördlichen Landkreis bei Oberstimm höhenfrei mit der in Ost-West-Richtung verlaufenden B 16 (RodingRegensburg–) MünchsmünsterManchingZuchering (–Füssen) und begegnet in Form eines parallel verlaufenden Abschnitts bei Pörnbach der B 300 Richtung Augsburg, die im Bereich Münchsmünster–GeisenfeldHohenwart durch den Landkreis verläuft. Ein Nadelöhr bildet hierbei die Straßenführung über den Stadtplatz in Geisenfeld.

Als weitere wichtige regionale Verkehrsadern dienen folgende Staatsstraßen:

Zur überörtlichen Erschließung tragen zahlreiche Kreisstraßen bei.

Schienenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Den südlichen und mittleren Landkreis durchzieht die 1867 eröffnete Hauptbahn München–Ingolstadt. Sie wurde von den Königlich Bayerischen Staatseisenbahnen erbaut und 1892 zweigleisig ausgebaut. An der Station Wolnzach Bahnhof (heute: Rohrbach) zweigten zwei Lokalbahnen ab: ab 1894 die Hallertauer Lokalbahn Wolnzach Bahnhof–Wolnzach Markt samt der Verlängerung nach Mainburg 1895 sowie die ab 1906 nördlich abzweigende Stichstrecke Wolnzach Bahnhof–Geisenfeld.[14] Die Personenbeförderung nach Geisenfeld wurde bereits 1953 auf Bahnbusse umgestellt, nach Mainburg 1969. An der Hauptbahnlinie wurden bis 1985 die Haltepunkte Walkersbach, Hög und Oberstimm aufgelassen.[15] Ende der 1990er Jahre begann der Ausbau der Strecke für den internationalen Güter- und schnellen Fernverkehr. Dabei entfielen alle noch bestehenden höhengleichen Bahnübergänge. Den früheren Bahnhof Reichertshofen (Oberbay) ersetzt seit 2011 der in der Nähe neugebaute Bahnhof Baar-Ebenhausen.[16] Seit 2006 werden die Bahnhöfe in Rohrbach (llm) und Pfaffenhofen (Ilm) vom München-Nürnberg-Express (RE 1) bedient, außerdem verkehren stündliche Regionalbahnen der Linie RB 16 MünchenIngolstadtTreuchtlingen (–RothNürnberg), die zusätzlich in Baar-Ebenhausen, Reichertshausen (Ilm) und Paindorf halten. Am wenige Kilometer südlich des Landkreises gelegenen Bahnhof Petershausen (Oberbay) besteht Anschluss an das Netz der S-Bahn München (S 2). Alle Züge werden von DB Regio betrieben.[17] Die Fahrzeit von Pfaffenhofen nach München Hbf beträgt mit dem Regional-Express 30 Minuten, nach Ingolstadt Hbf 20 Minuten und nach Nürnberg Hbf 70 Minuten.

Der nördliche Landkreis wird von der 1874 eröffneten Donautalbahn berührt. Sie ist eingleisig. In Münchsmünster, Vohburg (im Ortsteil Rockolding) sowie Ernsgaden halten heute stündlich die von Agilis betriebenen Regionalbahnen der Linie RB 17 (UlmDonauwörth–) IngolstadtRegensburg (–Plattling).[17] Der außerhalb des Orts liegende Bahnhof Manching wurde 1980 aufgelassen und ist heute nur noch Betriebsbahnhof.[18]

Der nächste Fernbahnhof ist Ingolstadt Hbf mit annähernd stündlichen Halten der ICE-Linie MünchenWürzburgHannoverHamburg (–Kiel/Lübeck). Einzelne ICE-Verbindungen bestehen auch Richtung Frankfurt am Main, Köln, Essen, Dortmund, über Erfurt nach Berlin sowie am Wochenende nach Garmisch-Partenkirchen.[19]

Mit der Aufgabe des flächendeckenden Güterverkehrs wurden die Nebenbahnen und nahezu alle kleineren Verladeanlagen bis 1996 stillgelegt. Der Betrieb der Rollenden Landstraße ManchingBrennersee endete 2005. Noch in Betrieb sind die gelegentlich zur Getreideanlieferung für die Scheller-Mühle[20] in Reisgang bediente Ortsgüteranlage im Bahnhof Pfaffenhofen (Ilm) sowie die Industrieanschlüsse der Firmen ARS Altmann in Wolnzach (Automobillogistik), Thyssen Dück[21] in Baar-Ebenhausen (Schrott/Recycling), des Industrieparks Münchsmünster (Petrochemie) und der Bayernoil-Raffinerie in Vohburg. An den Bahnstrecken gelegene Gewerbegebiete in Ilmendorf, Reichertshofen, Bruckbach und Pfaffenhofen sind nicht an das Schienennetz angeschlossen.

Bis auf die 7,2 km lange Nebenbahn nach Wolnzach Markt sowie einige Bahnhofs- und Industriegleise sind alle Eisenbahnstrecken im Landkreis elektrifiziert.[22]

Öffentlicher Nahverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landkreis ist seit 2018 Teil der Verkehrsgemeinschaft Region Ingolstadt (VGI). Geplant ist eine Einbindung des Bahnhofs Münchsmünster an der nördlichen Landkreisgrenze in das Tarifgebiet des Regensburger Verkehrsverbunds (RVV) und des Streckenabschnitts Petershausen–Rohrbach in den Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV).[23]

Innerhalb der Kreisstadt wird ein kostenfreies Stadtbusnetz mit montags bis freitags Stunden- oder Halbstundentakten angeboten.[24][25]

Über das Angebot der Regionalzüge hinaus bestehen Busverbindungen mit Linien der Ingolstädter Verkehrsgesellschaft (INVG) von Ingolstadt in die Gemeindegebiete Vohburg, Manching, Geisenfeld, Baar-Ebenhausen und Reichertshofen. Ernsgaden und Münchsmünster liegen am Verlauf der Linie 6008 Ingolstadt–Regensburg der Regionalbus Ostbayern (RBO). In Jetzendorf, Gerolsbach, Schweitenkirchen und Sünzhausen tangieren mehrere Linien des Münchner Verkehrs- und Tarifverbunds (MVV) den südlichen Landkreis. Eine wichtige überörtliche Linie stellt auch die 9159 Petershausen–Schrobenhausen der Regionalbus Augsburg (RBA) dar. Ein Großteil des Regionalbusverkehrs basiert auf dem bis 1992 privatisierten Netz der Bahn- und Postbusse.[15] Insbesondere längere Linien und Verbindungen in die benachbarten Landkreise Freising und Kelheim sowie die Direktverbindung München–Geisenfeld–Abensberg–Regensburg wurden eingestellt.[26] Die heute oft auf einzelne Schülerfahrten ausgedünnten Fahrpläne sind nur wenig untereinander und mit den halbstündlichen Regionalzügen verknüpft. Vereinzelt wurden durch die Gemeinden Ruf- und Bürgerbusse eingerichtet.[27] In einer deutschlandweiten Studie erreichte das stark fragmentierte und dünne ÖPNV-Angebot im Jahr 2019 Platz 392 von 401 Landkreisen.[28]

Derzeit (Stand: Dezember 2020) wird eine Neukonzeption der Nahverkehrs untersucht und auf mehreren wichtigen Verkehrsachsen ein stündliches Busangebot angestrebt:[29]

Flugverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dem Fliegerhorst Ingolstadt/Manching befindet sich im nördlichen Landkreis ein Militärflugplatz mit ziviler Mitnutzung durch Privat- und Charterflüge. Zudem betreibt der Luftsportverein Pfaffenhofen bei Königsfeld nordwestlich von Wolnzach einen Segelflugplatz.[30]

Von der Kreisstadt Pfaffenhofen aus ist der internationale Flughafen München über die Autobahnen A 9 und A 92 in rund 42 km zu erreichen, auf direktem Weg über Freising in 36 km.

Schifffahrt

Der nächste Binnenhafen befindet sich in Kelheim am Main-Donau-Kanal und ist von der Landkreisgrenze bei Münchsmünster 25 km entfernt.

Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit mehr als zehn Jahren arbeiten die Landkreise Pfaffenhofen a.d.Ilm, Kelheim, Freising und Landshut in der touristischen Arbeitsgemeinschaft „Hopfenland Hallertau“ zusammen. Ein großer Bereich ist der Gastronomie und Hotellerie gewidmet. Hier werden Basisleistungen angeboten, ohne die eine touristische Entwicklung in einer Region nicht möglich sind.
Jedes Jahr finden kulinarische Aktionswochen wie die Hopfenspargelwochen, die Spargelwochen, die Hopfenwochen und Wildwochen statt.

Eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten ist im Gebiet des Landkreises zu finden. Ein Glanzlicht darunter ist wohl das Kloster Scheyern, hervorgegangen aus der ehemaligen Stammburg der Grafen von Scheyern. Das Wahrzeichen von Pfaffenhofen an der Ilm ist die Stadtpfarrkirche, deren enorm hoher, sich verjüngender Turm weit ins Land grüßt. Der Hauptplatz zählt zu den schönsten Stadtplätzen Oberbayerns. Südlich der Kreisstadt steht auf einem Hügel die imposante ehemalige Kollegiatstiftskirche St. Arsatius von Ilmmünster.

In einem weitläufigen englischen Park liegt das Wasserschloss Reichertshausen. Das Rohrbacher Schloss bildet mit der historischen Wehrkirche und der alten Tafernwirtschaft ein sehenswertes Ensemble. Auf einer Anhöhe über dem Ort dominiert die moderne Basilika Verklärung Christi auf dem Berge des Architekten von Branca. Jeweils zwei Kilometer von Rohrbach entfernt liegen die Wallfahrtskirchen Sankt Kastl und Lohwinden, Kleinode der Gotik und des Barock. Eine bauliche Besonderheit ist die Stadtpfarrkirche (ehemalige Klosterkirche) von Geisenfeld, deren Südturm im Stil der Renaissance auf das Doppelte erhöht wurde. Am Stadtbild von Vohburg an der Donau ist noch viel von der Vergangenheit als Herzogstadt abzulesen. Wahrzeichen sind das Kleine Donautor und die Reste der Burg.

Auch das Deutsche Hopfenmuseum und das Kelten-Römer-Museum in Manching machen den Landkreis zu einem beliebten Ausflugsziel.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

FOCUS-Landkreis-Ranking[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laut dem Magazin FOCUS, das 2015 ein Landkreis-Ranking aufgestellt hat, bietet der Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm Unternehmen und Beschäftigten die besten Bedingungen in Deutschland. Der FOCUS verglich alle 402 Landkreise und Städte Deutschlands in den Kategorien Wachstum und Jobs, Firmengründungen, Produktivität und Standortkosten sowie Einkommen und Attraktivität. Der Landkreis schaffte es als einzige Region, in allen vier Bereichen gleichermaßen zu überzeugen.[31]

Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Einwohner am 31. Dezember 2019[32])

Städte

  1. Geisenfeld (11.473)
  2. Pfaffenhofen an der Ilm (26.124)
  3. Vohburg an der Donau (8399)

Märkte

  1. Hohenwart (4771)
  2. Manching (12.639)
  3. Reichertshofen (8268)
  4. Wolnzach (11.658)

Verwaltungsgemeinschaften

  1. Geisenfeld
    mit den Mitgliedsgemeinden Ernsgaden und Geisenfeld (Stadt)
  2. Ilmmünster
    mit den Mitgliedsgemeinden Hettenshausen und Ilmmünster
  3. Reichertshofen
    mit den Mitgliedsgemeinden Pörnbach und Reichertshofen (Markt)

Weitere Gemeinden

  1. Baar-Ebenhausen (5465)
  2. Ernsgaden (1710)
  3. Gerolsbach (3636)
  4. Hettenshausen (2088)
  5. Ilmmünster (2268)
  6. Jetzendorf (3152)
  7. Münchsmünster (3071)
  8. Pörnbach (2175)
  9. Reichertshausen (5054)
  10. Rohrbach (6104)
  11. Scheyern (4867)
  12. Schweitenkirchen (5305)
IngolstadtLandkreis Aichach-FriedbergLandkreis DachauLandkreis EichstättLandkreis FreisingLandkreis KelheimLandkreis Neuburg-SchrobenhausenBaar-EbenhausenErnsgadenGeisenfeldGerolsbachHettenshausenHohenwartIlmmünsterJetzendorfManchingMünchsmünsterPfaffenhofen an der IlmPörnbachReichertshausenReichertshofenRohrbach (Ilm)ScheyernSchweitenkirchenVohburg an der DonauWolnzachMunicipalities in PAF.svg
Über dieses Bild

Gemeinden des Landkreises vor der Gebietsreform 1971/78[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gebietsreform 1971/78 hatte der Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm 78 Gemeinden (siehe Liste unten).

Im Nordosten grenzte der Landkreis an den Landkreis Kelheim, im Osten an den Landkreis Mainburg, im Südosten an den Landkreis Freising, im Süden an den Landkreis Dachau, im Südwesten an die Landkreise Aichach und Schrobenhausen und im Nordwesten an den Landkreis Ingolstadt.

Die Gemeinden des Landkreises Pfaffenhofen a.d.Ilm vor der Gemeindereform in den 1970er-Jahren[33][34][35]. (Die Gemeinden, die es heute noch gibt, sind fett geschrieben.)

frühere Gemeinde heutige Gemeinde heutiger Landkreis
Affalterbach Pfaffenhofen a.d.Ilm Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Angkofen Pfaffenhofen a.d.Ilm Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Aufham Schweitenkirchen Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Burgstall Wolnzach,
Teile des Gemeindegebiets
auch zu Rohrbach
Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Dietersdorf (bis zum 31. Dezember 1883) Schweitenkirchen Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Dürnzhausen Schweitenkirchen Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Eberstetten Pfaffenhofen a.d.Ilm,
Teile des Gemeindegebiets
auch zu Schweitenkirchen
Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Ehrenberg Pfaffenhofen a.d.Ilm Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Engelbrechtsmünster Geisenfeld Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Entrischenbrunn Hettenshausen Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Ernsgaden Ernsgaden Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Eschelbach an der Ilm Wolnzach Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Euernbach Scheyern Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Fahlenbach Rohrbach Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Förnbach Pfaffenhofen a.d.Ilm Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Gaden bei Geisenfeld Geisenfeld Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Gaden bei Pförring Pförring Landkreis Eichstätt
Gambach Rohrbach Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Gebrontshausen Wolnzach Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Geisenfeld (seit 1952 Stadt) Geisenfeld Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Geisenfeldwinden Geisenfeld Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Geisenhausen Schweitenkirchen Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Geroldshausen in der Hallertau Wolnzach Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Gosseltshausen Wolnzach Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Gotteshofen Reichertshofen Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Gundamsried Pfaffenhofen a.d.Ilm Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Haimpertshofen Pfaffenhofen a.d.Ilm Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Hartacker Vohburg a.d.Donau Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Haushausen Wolnzach Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Hettenshausen Hettenshausen Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Hög Reichertshofen Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Ilmendorf Geisenfeld Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Ilmmünster Ilmmünster Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Ilmried Ilmmünster Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Irsching Vohburg a.d.Donau Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Jetzendorf Jetzendorf Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Königsfeld Wolnzach Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Langenbruck Reichertshofen Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Langwaid Reichertshausen Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Mitterscheyern Scheyern Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Münchsmünster Münchsmünster Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Niederlauterbach Wolnzach Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Niederscheyern Pfaffenhofen a.d.Ilm Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Nötting Geisenfeld Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Oberlauterbach Wolnzach Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Paindorf Reichertshausen Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Parleiten Geisenfeld Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Pfaffenhofen an der Ilm (Stadt) Pfaffenhofen a.d.Ilm Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Pischelsdorf Reichertshausen Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Pörnbach Pörnbach Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Puch Pörnbach Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Raitbach Pörnbach Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Reichertshausen Reichertshausen Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Rockolding Vohburg a.d.Donau Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Rohr Rohrbach Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Rohrbach Rohrbach Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Rottenegg Geisenfeld Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Scheyern Scheyern Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Schillwitzried Geisenfeld Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Schweitenkirchen Schweitenkirchen Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Steinkirchen Reichertshausen Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Sulzbach Pfaffenhofen a.d.Ilm Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Sünzhausen Schweitenkirchen Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Tegernbach Pfaffenhofen a.d.Ilm Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Triefing Scheyern,
Teile des Gemeindegebiets
auch zu Jetzendorf
Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Untermettenbach Geisenfeld Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Unterpindhart Geisenfeld Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Uttenhofen Pfaffenhofen a.d.Ilm Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Vieth Scheyern Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Vohburg an der Donau (seit 1952 Stadt) Vohburg a.d.Donau Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Volkersdorf (gehörte bis 1927 zum
Bezirksamt Schrobenhausen)
Jetzendorf Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Waal Rohrbach Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Walkersbach Pfaffenhofen a.d.Ilm Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Westenhausen Manching Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Winden am Aign Reichertshofen Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Winden bei Scheyern Scheyern Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Wöhr Münchsmünster Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Wolnzach (Markt) Wolnzach Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Zell Geisenfeld Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm

Kfz-Kennzeichen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Juli 1956 wurde dem Landkreis bei der Einführung der bis heute gültigen Kfz-Kennzeichen das Unterscheidungszeichen PAF zugewiesen. Es wird durchgängig bis heute ausgegeben.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Tabellenblatt "Daten 2", Statistischer Bericht A1200C 202041 Einwohnerzahlen der Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke 1. Vierteljahr 2020 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 550.
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 97.
  4. Verordnung zur Neugliederung Bayerns in Landkreise und kreisfreie Städte vom 27. Dezember 1971
  5. Statistik für den Landkreis, abgerufen am 7. Januar 2011
  6. Pfaffenhofen: Partnerschaft bis auf Weiteres auf Eis gelegt. Abgerufen am 25. Juni 2020.
  7. a b Ergebnisse: Kreistagswahl 2020, abgerufen am 16. März 2020
  8. a b c Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung
  9. Stichwahl für Landrat in Pfaffenhofen 2020, abgerufen am 30. März 2020
  10. Pfaffenhofener Kurier von Montag, den 16. März 2020 (Titelseite)
  11. Eintrag zum Wappen des Landkreises Pfaffenhofen an der Ilm in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte, abgerufen am 4. September 2017.
  12. Landkreis Pfaffenhofen zum zweiten Mal die Nummer eins. donaukurier.de am 2. Januar 2020
  13. Vorstoß für BAB-Ausfahrt Bruckbach. Pfaffenhofener Kurier, 22. Juni 2018, abgerufen am 17. Februar 2021.
  14. Die Bahnstrecke Rohrbach (Ilm) - Wolnzach. Hallertauer Lokalbahnverein e.V., abgerufen am 17. Februar 2021.
  15. a b Bahnbus statt Lokalbahn. Hallertauer Lokalbahnverein e.V., abgerufen am 17. Februar 2021.
  16. Horst Weigelt, Bernd Honerkamp: Schnellbahnachse Nürnberg–Ingolstadt–München. Eurailpress, Hamburg 2006, ISBN 978-3-7771-0350-1.
  17. a b Bayern-Fahrplan. Bayerische Eisenbahngesellschaft mbH, abgerufen am 17. Februar 2021.
  18. Bahnhof Manching. In: bahnrelikte.net. Abgerufen am 17. Februar 2021.
  19. Reiseauskunft. Deutsche Bahn AG, abgerufen am 17. Februar 2021.
  20. In Deckung – sonst staubt’s. Pfaffenhofener Kurier, 7. Februar 2013, abgerufen am 17. Februar 2021.
  21. Ein eigenes Bockerlgleis. Donaukurier, 5. Dezember 2018, abgerufen am 17. Februar 2021.
  22. Infrastrukturregister. DB Netz AG, abgerufen am 17. Februar 2021.
  23. "Mit einem Pickerl in beide Richtungen". Pfaffenhofener Kurier, 28. Januar 2021, abgerufen am 17. Februar 2021.
  24. Stadtbus Pfaffenhofen. Stadt Pfaffenhofen a.d.Ilm, abgerufen am 17. Februar 2021.
  25. Bus für lau – und alle fahren Auto. Die Zeit, 19. November 2019, abgerufen am 17. Februar 2021.
  26. Deutsche Bundesbahn (Hrsg.): Kursbücher, Taschenfahrpläne. (diverse Jahrgänge).
  27. Mobilität. Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm, abgerufen am 17. Februar 2021.
  28. Abgehängt. Pfaffenhofener Kurier, 6. Juni 2019, abgerufen am 17. Februar 2021.
  29. Eine Revolution bahnt sich an. Pfaffenhofener Kurier, 2. Dezember 2020, abgerufen am 17. Februar 2021.
  30. Flugplatz Hallertau. Luftsportverein Pfaffenhofen e.V., abgerufen am 17. Februar 2021.
  31. Das FOCUS-Landkreis-Ranking: Hier blüht Deutschland - und hier welkt es. FOCUS. 22. Mai 2015. Abgerufen am 12. Juli 2019.
  32. Tabellenblatt "Daten 2", Statistischer Bericht A1200C 202041 Einwohnerzahlen der Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke 1. Vierteljahr 2020 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  33. Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm. (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).
  34. BayernViewer der Bayerischen Vermessungsverwaltung
  35. Volkert, W. & Bauer, R. 1983: Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. Verlag C.H.Beck, München, ISBN 3-406-09669-7, 703 S. (S. 550 f.)