Landkreis Schweinfurt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Landkreises Schweinfurt Deutschlandkarte, Position des Landkreises Schweinfurt hervorgehobenKoordinaten: 50° 1′ N, 10° 16′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Verwaltungssitz: Schweinfurt
Fläche: 841,29 km²
Einwohner: 114.813 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 136 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: SW, GEO
Kreisschlüssel: 09 6 78
Kreisgliederung: 29 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Schrammstr. 1
97421 Schweinfurt
Webpräsenz: landkreis-schweinfurt.de
Landrat: Florian Töpper (SPD)
Lage des Landkreises Schweinfurt in Bayern
Weiden in der Oberpfalz Straubing Würzburg Schwabach Schweinfurt Regensburg Rosenheim Nürnberg Nürnberg Passau Landshut Memmingen Kaufbeuren Kempten (Allgäu) Ingolstadt Fürth Hof Erlangen Coburg Bayreuth Bamberg Augsburg München Aschaffenburg Amberg Ansbach Landkreis Würzburg Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen Landkreis Weilheim-Schongau Landkreis Unterallgäu Landkreis Traunstein Landkreis Tirschenreuth Landkreis Straubing-Bogen Landkreis Starnberg Landkreis Schweinfurt Landkreis Schwandorf Landkreis Rottal-Inn Landkreis Roth Landkreis Rosenheim Landkreis Rhön-Grabfeld Landkreis Regensburg Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm Landkreis Regen Landkreis Passau Landkreis Ostallgäu Landkreis Oberallgäu Landkreis Nürnberger Land Landkreis Neu-Ulm Landkreis Neustadt an der Waldnaab Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz Landkreis Neuburg-Schrobenhausen Landkreis München Landkreis Mühldorf am Inn Landkreis Miltenberg Landkreis Miesbach Landkreis Main-Spessart Landkreis Lindau (Bodensee) Landkreis Lichtenfels Landkreis Landshut Landkreis Landsberg am Lech Landkreis Kulmbach Landkreis Kronach Landkreis Kitzingen Landkreis Kelheim Landkreis Hof Landkreis Haßberge Landkreis Günzburg Landkreis Garmisch-Partenkirchen Landkreis Fürth Landkreis Fürstenfeldbruck Landkreis Freyung-Grafenau Landkreis Freising Landkreis Forchheim Landkreis Erlangen-Höchstadt Landkreis Erding Landkreis Eichstätt Landkreis Ebersberg Landkreis Donau-Ries Landkreis Dingolfing-Landau Landkreis Dillingen an der Donau Landkreis Deggendorf Landkreis Dachau Landkreis Coburg Landkreis Cham Landkreis Berchtesgadener Land Landkreis Bayreuth Landkreis Bamberg Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen Landkreis Bad Kissingen Landkreis Augsburg Landkreis Aschaffenburg Landkreis Ansbach Landkreis Amberg-Sulzbach Landkreis Altötting Landkreis Aichach-Friedberg Bodensee Schweiz Österreich Baden-Württemberg Hessen Tschechien Sachsen ThüringenKarte
Über dieses Bild
Blick vom Zabelstein im Steigerwald über das Schweinfurter Becken im südlichen Landkreis
Schloss Werneck von Balthasar Neumann mit Englischem Garten

Der Landkreis Schweinfurt liegt in der östlichen Hälfte des bayerischen Regierungsbezirks Unterfranken. Er umgibt vollständig die kreisfreie Stadt Schweinfurt, die der Sitz des Landratsamtes ist.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbarkreise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Nachbarkreise liegen alle in Bayern und mit Ausnahme des Landkreises Bamberg (Oberfranken) alle in Unterfranken.

Landkreis Bad Kissingen Landkreis Rhön-Grabfeld Landkreis Haßberge
Landkreis Main-Spessart Nachbargemeinden Landkreis Haßberge
Landkreis Würzburg Landkreis Kitzingen Landkreis Bamberg

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landkreis Schweinfurt liegt in der Mitte Mainfrankens, in „Bayerns Deutscher Mitte“ und im Kernraum jeweils etwa 40 km von (im Uhrzeigersinn) Baden-Württemberg, Hessen und Thüringen entfernt. Das zentrale Fließgewässer ist der Main. Er kommt von Osten, ändert in Schweinfurt seine Laufrichtung nach Süden und bildet das Maindreieck.

Der Landkreis liegt zum Großteil in der naturräumlichen Großregion 3. Ordnung Mainfränkische Platten und hat einen kleinen Anteil am Fränkischen Keuper-Lias-Land mit den Keuper-Mittelgebirgen Steigerwald im Südosten und Haßberge im äußersten Nordosten des Landkreises.

Der höchste Berg des Landkreises ist der Laubhügel in den Haßbergen mit 504 m ü. NN und der zweithöchste der Zabelstein im Steigerwald mit 489 m ü. NN; der tiefste Punkt liegt nahe Stammheim am Main bei ca. 195 m ü. NN. Die höchstgelegene Ortschaft ist Hoppachshof mit 403 m ü. NN.[2]

Das größte stehende Gewässer Unterfrankens, der Ellertshäuser See, befindet sich im Nordosten des Landkreises. Laubhügel und Ellertshäuser See liegen auf dem Gebiet des Marktes Stadtlauringen.

Wichtige Orte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtlauringen: Amtskellerei mit Fürstenbau und Schüttbau

Die einzige ehemalige Kreisstadt und zugleich einzige Stadt des Landkreises Schweinfurt ist Gerolzhofen mit 6.788 Einwohnern. Die größte Kommune des Landkreises ist der Markt Werneck mit 10.222 Einwohnern (Stand jeweils 31. Dezember 2014). Der Markt Stadtlauringen mit kleinstädtischem Gepräge um den historischen Marktplatz ist zentraler Ort für den nördlichen Landkreis.

Obwohl die meisten Vorortgemeinden um die kreisfreie Stadt Schweinfurt mehr oder nur etwas weniger Einwohner als Gerolzhofen haben, besitzen sie weder zentrale Funktionen noch urbanen Charakter.

Geologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Triassische Sedimentgesteine und quartäre Lockersedimente bilden den geologischen Untergrund des Landkreises Schweinfurt. Über den Kalksteinen, Dolomite und Mergeln des Muschelkalks liegen die Gesteine des Unterkeupers und des Gipskeupers, die überwiegend tonig-mergelig mit wenigen Kalk- und Sandsteinlagen sind. Die Schichtstufe von Steigerwald und den Haßbergen wird aus Sandsteinkeuper gebildet.[3][4]
Im Bereich der großen Flusstäler, insbesondere des Mains, befinden sich Schotter und Sande, die bei der Laufveränderungen während der Einschneidung im Quartär abgelagert wurden. Südöstlich des Mainbogens liegen Flugsande. In den flacheren Lagen westlich und nördlich des Mains liegt Löss.[3]

Begrenzende Landschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landkreis ist eingebettet in einen Kranz von Mittelgebirgen und Wäldern mit der Vorrhön im Nordwesten, den Haßbergen im Nordosten, dem Steigerwald im Südosten und dem Gramschatzer Wald im Südwesten. Sie rahmen ihn entlang oder unweit außerhalb seiner Grenzen rautenförmig ein.

Naturräumliche Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landkreis Schweinfurt gehört zu acht Naturräumlichen Haupteinheiten:

  • der größte Teil des Landkreises liegt im zum Teil brettflachen Schweinfurter Becken (Haupteinheit 136);
  • nordöstlich des Schweinfurter Beckens liegen nahezu übergangslos die welligen Wern-Lauer-Platten (135);
  • im Nordosten liegt das Bergland Schweinfurter Rhön (Hesselbacher Waldland, 139);
  • im äußeren Nordosten liegen flachwellige südlichen Ausläufer des Grabfelds (1381);
  • im äußersten Nordosten hat der Landkreis einen kleinen Anteil an den Haßbergen (116);
  • der Südosten des Schweinfurter Beckens grenzt mit fließenden Übergang an das flachwellige Steigerwaldvorland (137);
  • südöstlich des Steigerwaldvorlandes hat der Landkreis Anteil am Steigerwald (115);
  • der Taleinschnitt des Mains ab Wipfeld nach Süden gehört bereits zum Naturraum Mittleres Maintal (133).[5]

Mittleres Maintal (133), Wern-Lauer-Platten (135), Schweinfurter Becken (136), Steigerwaldvorland (137), Grabfeldgau (138) und Hesselbacher Waldland (139) gehören zu den Mainfränkischen Platten (Haupteinheitengruppe 13). Alle acht Haupteinheiten gehören zum Schichtstufenland beiderseits des Oberrheingrabens (Großregion 1. Ordnung 07-23), das sich vom Pariser Becken bis nach Franken hinzieht.

Interkommunale Allianzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landkreis Schweinfurt ist klar in drei um die kreisfreie Stadt Schweinfurt gelagerte unterschiedliche Landschaften strukturiert, die auch die drei interkommunalen Allianzen widerspiegeln. Im Uhrzeigersinn von Süden beginnend sind dies:

  • das Wiesendrittel, das gesamte Gebiet südlich des Mains. Die Schweinfurter Vorortgemeinden in diesem Bereich haben sich zur Allianz Schweinfurter Mainbogen zusammengeschlossen;[6]
  • das Korndrittel, das Gebiet westlich des Mains und westlich der Schweinfurter Rhön, in dem besonders im Kernraum um Obbach großflächig Getreide angebaut wird. Die Gemeinden in diesem Bereich entlang des Werntals und im Norden darüber hinaus bis an die Stadtgrenze von Bad Kissingen im Landkreis Bad Kissingen haben sich zur Allianz Oberes Werntal mit insgesamt ca. 53.000 Einwohnern zusammengeschlossen;[7]
  • das Walddrittel, die Schweinfurter Rhön, die nördlich des Mains und östlich des Marienbachs liegt. Die Gemeinden in diesem Bereich und im Norden ebenfalls darüber hinaus bis in den Landkreis Bad Kissingen, haben sich in der Allianz SchweinfurterOberLand zusammengeschlossen.[8]

Weinbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wipfeld 1847, Blick auf einen der ältesten Weinberge Deutschlands an der Kirchbergsteige

Der Landkreis Schweinfurt ist mit 350 Hektar Rebfläche[9] der drittgrößte Weinlandkreis des Weinbaugebietes Franken und gehört zu den Bereichen Maindreieck und Steigerwald. Der größte Weinort des Landkreises ist Stammheim am Main. Die bekannteste Weinlage ist der Wipfelder Zehntgraf. An der Kirchbergsteige in Wipfeld befindet sich einer der ältesten Weinberge Deutschlands, der noch mit gemischtem Satz bepflanzt ist.

„Seine besten Lagen hat der Müller-Thurgau auf den Gipskeuper-Böden südlich von Schweinfurt. Dies ist Weinfrankens heimeligste Ecke, ein weitgehend ursprünglich gebliebenes Bauernland(...)Das Klima ist kontinental: sengende Sonne wechselt mit grimmigen Frost.“[10]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor 1800[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Schweinfurter Raum gehört zu den am längsten besiedelten Gebieten Deutschlands und ist reich an vor- und frühgeschichtlichen Zeugnissen. Schwanfeld gilt als ältestes Dorf Deutschlands, auch wenn eine durchgehende Besiedlung von den ersten Funden 5500 vor Christus aus der bandkeramischen Zeit bis heute nicht nachgewiesen ist. In Dittelbrunn ist ein Fund aus der Mittelsteinzeit (um 10000 v. Chr.) belegt und in Hambach sind Funde aus der Jungsteinzeit (etwa 4000 vor Chr.), der Urnenfelderkultur (etwa 1200 v. Chr.), der Hallstattzeit (etwa 700 bis 400 v. Chr.) und der La-Tène-Zeit (etwa 450 v. Chr.) nachgewiesen (siehe Dittelbrunn, Vorgeschichte).

Frühes Mittelalter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grabhaus von Zeuzleben (heute in Bad Windsheim)

Ausgrabungen aus der Merowingerzeit wurden auf dem Gräberfeld von Zeuzleben und aus ottonischen Zeit in Geldersheim an der Kirchenburg durchgeführt. Zahlreiche Dörfer wurden bereits im 8. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt.

Erste urkundliche Erwähnungen im 8. Jahrhundert:

Grabfeld; im frühen Mittelalter ein ostfränkischer Gau bis in den Raum Geldersheim (20 km südwestl. von Stadtlauringen)

Im frühen Mittelalter erstreckte sich der ostfränkische Gau Grabfeld, dessen Gaugrafen seit 819 urkundlich belegt sind, von der Rhön bis herunter in den Raum von Schweinfurt und Geldersheim.

Spätes Mittelalter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Reichstadt Schweinfurt mit umliegenden Territorien am Ende des Alten Reichs

1436/37 kaufte der Rat der Reichsstadt Schweinfurt vom Deutschen Orden die Ortschaften im heutigen Landkreis, Zell, Weipoltshausen, den Weiler Ottenhausen und den Hof Thomashof. 1620 kam noch das Dorf Madenhausen zur Reichsstadt. Die Einwohner dieser Orte waren Untertanen der Reichsstadt, besaßen jedoch in der Regel kein Bürgerrecht. Zudem lagen im heutigen Landkreis um die Reichsstadt Schweinfurt die Reichsdörfer Sennfeld und Gochsheim und die Reichsritterschaften Schwebheim, Niederwerrn, Euerbach und Obbach. All die genannten Territorien schlossen sich der Reformation an und wurden protestantisch.

Chaussee Würzburg–Meiningen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch den heutigen Landkreis führte eine bedeutende überregionale Nord-Süd-Verbindung über die Furt bei Schweinfurt über den Main. Diese Straße ist bereits in einem alten Rompilgerweg-Verzeichnis aus dem 13. Jahrhundert enthalten. Die Straße war auch eine wichtige Hauptachse für das Hochstift Würzburg, die jedoch im mittleren Bereich um Schweinfurt durch die Agglomeration der protestantischen Territorien führte. Deshalb baute man ab etwa 1780 westlich dieser alten Straße eine Chaussee von Würzburg nach Meiningen, die ausschließlich durch das Hochstift führte und 1796 fertiggestellt wurde. Sie führt zwischen Eßleben und Pfersdorf auf 27 km durch den heutigen westlichen Landkreis Schweinfurt. Die Straße wurde ingenieurmäßig ähnlich einer modernen Schnellstraße auf einer völlig neuen Linienführung geplant, unter Umgehung zahlreicher Dörfer, mit langen, schnurgeraden Abschnitten und wenigen kurzen, dazwischenliegenden Kurven, nach dem selben Prinzip der Linienführung, wie die späteren Reichsautobahnen. Zudem wurden die langen Geraden so ausgerichtet, das sie öfters exakt auf Kirchtürme von Ortschaften und die Türme des Schloss Werneck führten.[11]

Die Sommerresidenz der Fürstbischöfe Schloss Werneck wurde kurz zuvor, 1733 bis 1745, an dieser Trasse, unweit von Schweinfurt, errichtet. Der Standort an Stelle einer niedergebrannten Burg wurde aus strategischen Gründen gewählt. Diese waldlose Gegend, in der intensiver Ackerbau betrieben wird, eignete sich eigentlich nicht als Ort für eine Sommerresidenz oder ein Jagdschloss.

Die Straße wurde später ein Abschnitt der Reichsstraße 19 von Berlin zum Kleinen Walsertal und danach ein Abschnitt der verkürzten Bundesstraße 19. Mit dem Bau der A 71 von Schweinfurt nach Erfurt wurde die Bundesstraße im Raum Schweinfurt bedeutungslos und in Abschnitten zurückgestuft, bis hin zur Kreisstraße. Der kulturelle Wert der Chaussee Würzburg-Meiningen wurde bis heute (2016) allgemein nicht wahrgenommen, bei den modernen Ausbauten der Straße fand er kaum Beachtung und sie gilt bislang nicht als Kulturerbe.

Ab 1800[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Landgerichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Großteil des Kreisgebietes gehörte vor 1800 zu den Ämtern Werneck und Mainberg des Hochstifts Würzburg. Nach dem erstmaligen Übergang an Bayern wurden 1804 die Landgerichte Schweinfurt und Werneck sowie Gerolzhofen gebildet. Diese Landgerichte gehörten ab 1806 zum Großherzogtum Würzburg und gingen mit diesem 1814 endgültig an Bayern über. Seitdem gehörten die drei Landgerichte zum Mainkreis, ab 1817 zum Untermainkreis, der 1838 in Unterfranken und Aschaffenburg (später nur noch Unterfranken) umbenannt wurde. Aus den Herrschaftsgerichten Wiesentheid und Rüdenhausen entstand 1853 das Landgericht Wiesentheid.

Bezirksämter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1862 wurde aus den Landgerichten Schweinfurt und Werneck das Bezirksamt Schweinfurt.[12] und aus den Landgerichten Gerolzhofen und Wiesentheid das Bezirksamt Gerolzhofen gebildet. Das letztgenannte wurde 1872 um einige Gemeinden des aufgelösten Bezirksamts Volkach vergrößert.

Am 10. März 1871 trat das Bezirksamt Karlstadt die Gemeinde Brebersdorf an das Bezirksamt Schweinfurt ab.

Am 1. Dezember 1919 wurde die Gemeinde Oberndorf in die Stadt Schweinfurt umgegliedert.

Landkreise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1939 wurde wie überall im Deutschen Reich die Bezeichnung Landkreis eingeführt.[13] So wurden aus den Bezirksämtern die Landkreise Gerolzhofen und Schweinfurt.

Gerolzhofen, Kreisstadt bis 1972; im Hintergrund der Steigerwald

Landkreis Schweinfurt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern wurde am 1. Juli 1972 der Landkreis Schweinfurt um den Großteil des Landkreises Gerolzhofen und um kleinere Teile der Landkreise Karlstadt, Hammelburg (Wasserlosen), Bad Kissingen und Hofheim in Unterfranken (Stadtlauringen) auf seine heutige Ausdehnung vergrößert. Der Rest des Landkreises Gerolzhofen kam zum vergrößerten Landkreis Kitzingen. Kreissitz des Landkreises Schweinfurt blieb die kreisfreie Stadt Schweinfurt, in die, im Gegensatz zu nahezu allen anderen bayerischen kreisfreien Städte keine Vororte aus dem Landkreis eingemeindet wurden.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen 1988 und 2008 wuchs der Landkreis Schweinfurt um knapp 3000 Einwohner bzw. um rund 4 %. Seit 2002 ist die Tendenz nach einem Höchststand von rd. 117.000 Einwohnern rückläufig.

Die nachfolgenden Zahlen beziehen sich auf den Gebietsstand vom 25. Mai 1987.

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1840 1900 1939 1950 1961 1970 1987 1995 2000 2005 2008 2012
Einwohner 45.740 50.924 66.978 85.330 87.582 98.100 103.697 113.858 116.569 115.924 114.039 112.857

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Landräte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kreistag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kreistagswahl 2014[14]
Wahlbeteiligung: 63,5 %
 %
60
50
40
30
20
10
0
50,2 %
18,5 %
15,1 %
10,1 %
3,8 %
2,2 %
GR/AB/OL
FDP/FB
Expression-Fehler: Unerwartete schließende eckige Klammer

Die Kommunalwahlen 2002, 2008 und 2014 führten zu den folgenden Sitzverteilungen im Kreistag:[14]

2002 2008 2014
CSU 34 31 30
SPD 13 10 11
FW 7 8 9
GRÜNE/Offene Liste* 3 4 6
REP 2 2 0
FDP/Freie Bürger 1 2 2
LINKE n.a 3 2
Gesamt 60 60 60

* 2008 angetreten als "GRÜNE/Aktive BürgerInnen/OL"

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen Landkreis Schweinfurt.svg Das Landkreiswappen zeigt geteilt oben den Reichsadler schwarz auf goldenem Grund, unten den Fränkischen Rechen.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spiegelbild der kreisfreien Stadt Schweinfurt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur bilden das Spiegelbild zur kreisfreien Stadt Schweinfurt ab. So hat die Stadt Schweinfurt die dritthöchste Jobdichte Deutschlands und das höchste Bruttoinlandsprodukt (BIP) Bayerns bei vergleichsweise niedrigen sozialen Niveau, während der Landkreis Schweinfurt das geringste Arbeitsplatzangebot und das niedrigste BIP Unterfrankens besitzt, bei gleichzeitig hohen sozialen Niveau der Bevölkerung, mit einem Spitzenwert der Patentanmeldungen pro Einwohner und einer niedrigen Arbeitslosenquote (2,9 Prozent im Juli 2008).[15]

Diese verzerrten statistischen Werte, die sich durch sämtliche Bereiche von Stadt- und Landkreis Schweinfurt hindurchziehen, haben in der Gebietsreform in Bayern ihre Ursache, da in die Stadt Schweinfurt im Gegensatz zu nahezu allen anderen Städten keine einzige Kommune eingemeindet wurde und sich die politische Stadtgrenze vielerorts durch das zusammenhängende Stadtgebiet zieht. Der Landkreis, mit relativ engen Außengrenzen, besteht dadurch hauptsächlich aus dem Speckgürtel der Stadt. Die Artikel Stadt Schweinfurt und Landkreis Schweinfurt spalten so zwangsläufig eine weithin funktionale Einheit in zwei Teile auf.

Der Landkreis weist jedoch das mit Abstand höchste Gründungswachstum in Mainfranken auf. So wuchs die Zahl der Gewerbebetriebe 2014 im Landkreis Schweinfurt um 188, was über die Hälfte des mainfränkischen Gesamtzuwachses ausmacht und im krassen Gegensatz zur Stadt Würzburg steht, mit einem Minus von 187. 2015 lag der Zuwachs mit 158 Firmen sogar weit über der Hälfte des gesamten mainfränkischen Wertes, wiederum im großen Gegensatz zu Würzburg, mit einem Minus von 127 und in beiden Jahren einem geringen Wachstum in der Stadt Schweinfurt.[16]

Die wenige Industrie im Landkreis Schweinfurt lagert sich größtenteils kompakt südlich an das Schweinfurter Industriegebiet als dessen Fortsetzung an. Wodurch der restliche Landkreis nahezu völlig frei von Industrie ist, einen hohen Wohnwert besitzt und besonders im Außenbereich, mit idyllischen, ruhigen Orten und beschaulichen (Wein)Landschaften einen hohen Freizeitwert (siehe Tourismus).

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als größter Arbeitgeber des Landkreises wurde fälschlicherweise immer das Kernkraftwerk Grafenrheinfeld (KKG), bis zu seiner Abschaltung 2015, mit 400 Beschäftigten angegeben, obwohl eine Spedition rund 1000 Mitarbeiter hat (siehe Logistik). Und selbst in Grafenrheinfeld war das KKG zum Schluss nur noch drittgrößter Arbeitgeber, knapp hinter der HORNA GmbH Verpackungen und der FIS GmbH. Diese ging aus der deutschen Dienstleistungszentrale von IBM hervor, die sich im Hochhaus von FAG Kugelfischer (heute zur Schaeffler-Gruppe gehörend) in Schweinfurt befand. Als die Zentrale 2005 nach Mannheim verlegt wurde[17] gründeten die örtlichen Mitarbeiter die FIS GmbH im nahen Grafenrheinfeld.

Zahlreiche bekannte Unternehmen sind im Landkreis vertreten, schwerpunktmäßig an der Peripherie der großen Industriezone des Schweinfurter Südens.

Kernkraftwerk Grafenrheinfeld, 2015 abgeschaltet, seitdem im Rückbau

Hercules wurde von der Winora Group Sennfeld 2014 an ZEG verkauft.[21]

Die Husqvarna-Deutschland-Zentrale wurde 2010 von Gochsheim nach Ulm verlegt.[22]

Logistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die südlich vom Schweinfurter Industriegebiet liegenden Vororte Gochsheim, Schwebheim und Röthlein sind Zentren der Logistik und Lebensmittellogistik. Hervorzuheben ist hier die Spedition Schäflein, mit Hauptsitz in Röthlein und einem Standort im Schweinfurter Hafen-Ost, mit insgesamt rund 1000 Mitarbeitern.[23] In Donnersdorf ist ein großer, weithin sichtbare Komplex von Kaufland-Logistik.

Landwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Landkreis gibt es 1.200 Betriebe, mehr als die Hälfte werden im Nebenerwerb geführt. Die durchschnittliche Betriebsgröße steigt und beträgt rund 40 Hektar.[9] Der Landkreis hat sehr fruchtbare Böden, höchste landwirtschaftliche Vielfalt und stellt innerhalb seiner geografischen Grenzen (siehe Begrenzende Landschaften) einen Mikrokosmos dar. Der Nordosten mit der Schweinfurter Rhön ist das Zentrum von Forstwirtschaft und Jagd (Walddrittel). Der Westen, das Gebiet westlich von Main und Wern, mit dem dünn besiedelten Großraum um Obbach ist die Kornkammer des Landkreises (Korndrittel). Das Gebiet südlich des Mains wird von Wiesen und Sonderkulturen geprägt (Wiesendrittel), mit Weinbau am Steigerwald (siehe Weinbau).

Die Vielfalt des Landkreises liegt südlich des Mains. Sonderkulturen liegen an der südlichen Peripherie der Stadt Schweinfurt mit den weithin bekannten Gemüsedörfern Sennfeld und Gochsheim. Dort und in Röthlein wurden seit den 1980er Jahren größere Gewächshäuser errichtet, auch für Blumen. Auch gibt es hier einige Karpfenteiche. Der Landkreis ist der zweitgrößte Spargel-Landkreis Unterfrankens.[24] Der Raum Lindach ist das Zentrum des Obstbaus. Auch gibt es Brennereien. Das von Wiesen umgebene Grettstadt ist ein Teedorf und Hauptsitz von Meßmer Tee. Im Landkreis werden auf 220 Hektar Feldgemüse, auf 90 Hektar Spargel und auf 100 Hektar Heil-, Duft- und Gewürzpflanzen sowie Küchenkräuter angebaut.[9]

Südlich von Schweinfurt ist deshalb auch Lebensmittelindustrie und Logistik angesiedelt (siehe Ansässige Unternehmen und Logistik). Im Westen des Landkreises gedeiht Braugerste von hoher Güte, weshalb sich in der kreisfreien Stadt Schweinfurt zwei Malzfabriken befinden. Unweit östlich des Landkreises liegt die Grenze zwischen Weinfranken, in dem sich der Landkreis Schweinfurt befindet, und Bierfranken.

Der Landkreis deckt einen großen Teil der Palette von Speise- und Getränke-Erzeugern ab. Der Großraum um Schweinfurt, das Convivium Mainfranken Hohenlohe, ist mit 881 Mitgliedern (31. Dez. 2015) die größte Slow Food-Region Deutschlands.[25]

Schloss Craheim bei Wetzhausen

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tagungszentren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausstellungszentren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Steigerwaldzentrum Handthal[27]

Kliniken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werneck, links unten am Schloss der gläserne Operationssaal der Orthopädischen Klinik

Der Klinikhauptort des Landkreises, „ein Cluster der Gesundheitsbranche“,[28] ist Werneck, mit drei Krankenhäusern und der (nach eigenen Angaben) größten Praxisklinik Frankens:

Zudem ist in Gerolzhofen die Geomed-Klinik.

Das Psychiatrische Krankenhaus mit Psychiatrischem Museum im Schloss Werneck ist eine der ältesten psychiatrischen Kliniken Deutschlands. Es wurde 1855 von Bernhard von Gudden eröffnet, dem Arzt, der 1886 zusammen mit dem König Ludwig II. von Bayern im Starnberger See ertrank, nachdem er zuvor ein Gutachten verfasst hatte, das zur Absetzung des Königs führte.

Schulen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gymnasium des Landkreises, das Celtis-Gymnasium, befindet sich in der kreisfreien Stadt Schweinfurt. Im Landkreis gibt es in Gerolzhofen eine gymnasiale Unter- und Mittelstufe der Außenstelle des Franken-Landschulheims Schloss Gaibach und die Ludwig-Derleth-Realschule.

Weiteres[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Kreisalten- und Pflegeheim befindet sich in Werneck.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landkreis Schweinfurt liegt zentral innerhalb des wiedervereinigten Deutschlands. Die Region ist am Schnittpunkt zahlreicher Verkehrswege, die hier in Trassenbündeln verlaufen und so die Naturräume und Weinkulturlandschaften nicht durchschneiden, verkehrsgünstig in den überregionalen Wirtschaftsraum eingebunden. Fast alle größeren Verkehrswege und auch die Hochspannungsleitungen verlaufen relativ kompakt und landschaftsschonend aus dem Raum Werneck im Südwesten des Landkreises zur großen Industriezone im Schweinfurter Süden.

Europastraßen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Autobahnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 16, A 71 Erfurt–Schweinfurt, 2002 im Bau
  • Die A 3 Frankfurt (Main)–Nürnberg verläuft unweit südlich des Landkreises und wird durch den Autobahnzubringer B 286 an den Landkreis angebunden.
  • Die A 7 Hamburg–Ulm, die über 1000 km lange „Skandinavienautobahn“, führt durch das westliche Kreisgebiet.
  • Die A 70 Schweinfurt–Bayreuth, die „Maintalautobahn“, erschließt die kreisfreie Stadt und den Landkreis Schweinfurt mit zahlreichen Anschlussstellen in west-östlicher Richtung und stellt eine Verbindung zur A 9 nach Berlin und nach Ostdeutschland via Hochfranken her.
  • Die A 71 Erfurt-Schweinfurt, das über eine Milliarde Euro teure Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 16 bildet eine zweite Autobahnverbindung neben der A 9 nach Berlin und Mitteldeutschland durch den Thüringer Wald und den Rennsteigtunnel.

Bundesstraßen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bundesstraßen spielen im Fern- und Regionalverkehr, der im Landkreis nahezu komplett Autobahnen benutzt, kaum noch eine Rolle und dienen meist nur noch als Autobahn-Zubringer oder dem lokalen Verkehr.

  • Die B 19 läuft parallel zur A 71 von Nord nach Süd durch den westlichen Landkreis und wurde abschnittsweise zurückgestuft, da sie hier nur noch lokale Bedeutungb besitzt.
  • Die B 22 durchquert den Landkreises am Südrand ein kurzes Stück.
  • Die B 26 verläuft von Ost nach West quer durch den Landkreis parallel zur A 70.
  • Die B 26a beginnt am Autobahnkreuz Schweinfurt/Werneck und läuft ein kurzes Stück durch den Westrand des Landkreises, parallel zur B 26 nach Arnstein.
  • Die B 26n ist als dreispurige Bundesstraße, zunächst auf der Trasse der B 26a, Richtung A 3/Frankfurt (Main) in Planung.
  • Die B 286 durchquert den Landkreis von Nord nach Süd und verläuft nördlich von Schweinfurt ebenfalls parallel zur A 71 und südlich als kreuzungsfreier Autobahnzubringer zur A 3.
  • Die B 303 beginnt an der A 7 und durchquert den Landkreis von West nach Ost und führt weiter nach Coburg.

Bundeswasserstraße[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Main mit Anlegestelle für Kreuzfahrtschiffe; Blick aus Schweinfurt in den östlichen Landkreis

Durch den Landkreis verläuft auf dem Main eine wichtige Bundeswasserstraße, der Rhein-Main-Donau-Kanal, der die Nordsee mit dem Schwarzen Meer verbindet. Im Landkreis befindet sich an dieser Wasserstraße nur ein Sportboothafen bei Garstadt, einem Ortsteil von Bergrheinfeld. Ansonsten wird der Landkreis über die Schweinfurter Häfen erreicht, mit drei Anlandungsstellen am Main, unter anderen für Flusskreuzfahrtschiffe, zwei Schleusenvorhäfen, einem Hafen und einem Sportboothafen.

Flugplätze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der kleine Flugplatz Schweinfurt Süd liegt nördlich von Schwebheim auf der Gemarkung Gochsheim.
  • Der US-amerikanische Flugplatz des Standorts Schweinfurt in der Conn-Kaserne auf der Gemarkung Geldersheim wird seit dem Abzug der amerikanischen Streitkräfte 2014 nicht genutzt.
  • Im benachbarten Landkreis Haßberge liegt der Flugplatz Haßfurt-Schweinfurt, der mit Flugzeugen bis zu 5,7 Tonnen Höchstgewicht angeflogen werden kann.
  • Der internationale Luftverkehr ist an den Flughäfen Nürnberg (120 km entfernt) und Frankfurt (150 km entfernt) erreichbar.

Schienenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die von Bamberg mainabwärts führende staatliche Ludwigs-West-Bahn erreichte im Jahre 1852 die Stadt Schweinfurt und 1854 Würzburg.

Schweinfurt wurde durch die hier 1871 nach Bad Kissingen abzweigende Strecke der Bayerischen Staatseisenbahnen zum Bahnknoten. Diese Linie bekam 1874 einen Zweig nach Meiningen.

In Waigolshausen geht seit 1879 von der Würzburger Bahn eine eingleisige Querverbindung, die Werntalbahn, nach Gemünden ab, die heute überwiegend dem Güterverkehr dient und elektrifiziert worden ist.

Der Gerolzhöfer Gau am Westrand des Steigerwaldes wurde 1893 durch eine Nebenbahn Kitzingen–Gerolzhofen an das Eisenbahnnetz angeschlossen; sie führte seit 1903 bis Schweinfurt. Der Markt Stadtlauringen im Norden des Kreises war ab 1900 Endstation einer Nebenbahn von Rottershausen.

Der Personenverkehr in diesem Netz von nun 77 km Länge wurde um 33 km reduziert:

Seit 2004 verkehrt auf der Werntalbahn an Sonntagen, neuerdings auch an Samstagen, der sogenannte Radelzug Aschaffenburg–(Schweinfurt)–Bamberg. Seit 2015 verkehrt hier zudem an Wochenenden der Main-Spessart-Express Bamberg–Schweinfurt–Frankfurt (Main)

Im Landkreis befinden sich zur Zeit fünf Stationen für Personenzüge in Betrieb (Eßleben, Oberwerrn, Poppenhausen, Schonungen, Waigolshausen). Der Bahnhof für Personen und Güterverladung in der Conn-Kaserne auf der Gemarkung von Niederwerrn wird seit dem Abzug der Amerikanischen Streitkräfte nicht mehr genutzt, es ist jedoch angedacht ihn im Zuge der Konversion der Kaserne zu einem Gewerbepark wieder zu eröffnen, auch als Bahnhof für Niederwerrn. Zudem befindet sich am Bergrheinfelder Industriegebiet ein Güterbahnhof.

Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadt und Landkreis Schweinfurt haben im Jahr 2010 ihre touristischen Aktivitäten in einem Zweckverband zusammengeführt. In den Räumen im Erdgeschoss des alten Schweinfurter Rathauses Am Markt 1 residiert jetzt die gemeinsame Touristinfo Schweinfurt 360°.

Naturparks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landkreis hat Anteil an zwei Naturparks

Naturpark Steigerwald[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Naturpark Steigerwald, Teich mit Schilf

Zum Landkreis Schweinfurt gehört an seinem südöstlichen Rand ein 15 km langer Abschnitt des Steigerwald-Hauptkamms, mit vorgelagerten kleineren Weinbergen und kleinsten Weinorten einer der ursprünglichsten Bereiche Weinfrankens. (siehe auch Weinbau)

Seit 2008 gab es einen sieben Jahre langen Streit zwischen Naturschutz, Forstwirtschaft und Politik, ob Teile des Steigerwaldes Nationalpark werden sollen oder nicht. Der Streit endete in einem Chaos, in dem selbst die Politik die Orientierung verlor. Erst das nicht mehr einzuhaltende Nominierungsdatum für ein angestrebtes UNESCO-Weltnaturerbe markierte das (vorläufige) Aus für das Projekt (siehe Steigerwald, Nationalpark-Diskussion). Im März 2016 entbrannte der Streit, der auch stark von wirtschaftlichen Erwartungen getragen wird, von Neuem zwischen Befürwortern eines Nationalparks Nord-Steigerwald und Gegnern, hinter denen der bayerische Innen-Staatssekretär Gerhard Eck steht.[29] Seitdem stehen wieder die alten Fronten, der Steigerwald kommt nicht mehr zur Ruhe, die Situation ist vergiftet.

Der Freistaat Bayern griff vermittelnd durch zwei große Projekte in und um Handthal bei Oberschwarzach ein. Dem Bau eines Millionen teuren Steigerwaldzentrums, einem Waldinformations-, Forschungs- und Tagungszentrum.[27] Und der Errichtung eines 1.150 m langen und bis zu 41 m hohen Baumwipfelpfades durch die Bayerischen Staatsforsten[30]

Naturpark Haßberge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landkreis Schweinfurt hat in seiner Nordostecke einen sehr kleinen Anteil am Naturpark Haßberge. Es ist ein idyllisches, kleines, abgelegenes Mittelgebirge, „Land der Schlösser, Burgen und Ruinen“ genannt, von denen drei Schlösser im Landkreis Schweinfurt liegen (Birnfeld, Craheim, Wetzhausen) und alle anderen im benachbarten Landkreis Haßberge.

Radwege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor allem das gut ausgeschilderte Radwegenetz gilt – neben den Weinaktivitäten – als wichtiger Eckpfeiler des Tourismus. Insgesamt finden Radfahrer im Schweinfurter Land das bestausgebaute Radwegenetz Unterfrankens mit unterschiedlichen Anforderungsprofilen vor: 880 Kilometer führen quer durch das Schweinfurter Land – vom Ellertshäuser See bis in den Steigerwald. Davon verlaufen über 150 Kilometer ausgebaute Radwege an Kreis-, Gemeinde-, Staats- und Bundesstraßen entlang. Infotafeln, Beschilderungen, Radwanderkarten und Radwanderführer stellen die Umsetzung das Radwanderwegkonzept des Landkreises dar: ausgewiesen sind 20 thematische Rundrouten mit ergänzenden Ortsverbindungen. Die unterfränkischen Radfernwege und die Radfernwege des Naturparks Steigerwald (z. B. Main-Steigerwald-Radweg) sind in das Radwanderwegenetz auf etwa 160 Kilometern einbezogen. Darüber hinaus gibt es noch die Fernradwanderwege wie z.B. den Main-Radweg oder den Main-Werra-Radweg.

Badeseen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ellertshäuser See

Der Landkreis verfügt über zahlreiche Badeseen:

Bad Sennfeld[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das ehemalige Kurhaus liegt im Schweinfurter Mainbogen, 1 km östlich des auf einer Sandbank gegründeten Dorfkerns von Sennfeld. Das Kurhaus mit seiner Schwefelquelle und Mooranwendungen eröffnete 1865[31][32]. In den 1950er Jahren wurde der Kurbetrieb eingestellt. Seitdem fließt das Heilwasser ungenutzt in den Sennfelder See (siehe Badeseen), in dem sich auf dem Grund auch warme Quellen befinden. Das alte Kurhaus, mit kleinem Kurpark und altem Baumbestand wird weiterhin gastronomisch genutzt.[33]

Segeln[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Ellertshäuser See befinden sich Segel-Bootshäfen mehrerer Vereine.

Golf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Golf-Club Schweinfurt in Löffelsterz, 18-Loch-Platz und öffentlicher 6-Loch-Platz
  • Golfakademie Hoppachshof, öffentlicher 3-Loch-Platz, Übungsgrün und Driving Range

Kartfahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kulturelle Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bühne der Passionsspiele Sömmersdorf

Eine außergewöhnliche Veranstaltung ist das Internationale Varieté Festival in Sennfeld mit führenden internationalen Künstlern, das etwa alle drei Jahre stattfindet. 2006 kamen zu diesem Event, für das am Sennfelder See immer ein großes Zelt errichtet wird, 15.000 Besucher.

Im Juni und Juli finden die Wernecker Schlosskonzerte im Schlosspark statt.

Alle fünf Jahre finden in Sömmersdorf die Fränkischen Passionsspiele Sömmersdorf statt. 2008 besuchten sie 30.000 Zuschauer. Im Dorf wurden ein Passionsmuseum und ein Passionsgarten eröffnet.

Weithin bekannt sind die Kirchweihen der beiden ehemals kaiserlich unmittelbaren und freien Reichsdörfer Sennfeld und Gochsheim vor den Toren Schweinfurts, die gleichzeitig am ersten Sonntag und Montag im September stattfinden, auf die Wiedererlangung der Reichsfreiheit 1649 zurückgehen und seitdem jedes Jahr mit traditionellen Trachten und dem Plantanz als Symbol der wiedererlangten Reichsfreiheit gefeiert werden. Am Sonntag danach finden die „Nachkirchweihen“ statt.

Am ersten Sonntag im Oktober wird in Gochsheim das Erntedankfest mit großem Festzug und blumengeschmückten Wagen gefeiert.

Von Mai bis Oktober finden in vielen Gemeinden Wein- und Hofschoppenfeste statt.

Ferner finden in der Kulturhalle Grafenrheinfeld kulturelle Veranstaltungen und Konzerte statt.[26]

Museum Stammheim für Militär- und Zeitgeschichte

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Städte und Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Einwohner am 31. Dezember 2015[35])

Stadt

  1. Gerolzhofen (6902)

Märkte

  1. Oberschwarzach (1388)
  2. Stadtlauringen (4055)
  3. Werneck (10.206)

Gemeinden

  1. Bergrheinfeld (5334)
  2. Dingolshausen (1322)
  3. Dittelbrunn (7308)
  4. Donnersdorf (1946)
  5. Euerbach (3047)
  6. Frankenwinheim (975)
  7. Geldersheim (2967)
  8. Gochsheim (6240)
  9. Grafenrheinfeld (3440)
  10. Grettstadt (4211)
  11. Kolitzheim (5463)
  12. Lülsfeld (793)
  13. Michelau i.Steigerwald (1104)
  14. Niederwerrn (7871)
  15. Poppenhausen (4364)
  16. Röthlein (4561)
  17. Schonungen (7701)
  18. Schwanfeld (1809)
  19. Schwebheim (4164)
  20. Sennfeld (4462)
  21. Sulzheim (2069)
  22. Üchtelhausen (3880)
  23. Waigolshausen (2770)
  24. Wasserlosen (3404)
  25. Wipfeld (1057)

Verwaltungsgemeinschaften

  1. Gerolzhofen (Stadt Gerolzhofen, Markt Oberschwarzach, Gemeinden Dingolshausen, Donnersdorf, Frankenwinheim, Lülsfeld, Michelau i.Steigerwald und Sulzheim)
  2. Schwanfeld (Gemeinden Schwanfeld und Wipfeld)

Gemeindefreie Gebiete (35,29 km²)

  1. Bürgerwald (8,04 km²)
  2. Geiersberg (0,79 km²)
  3. Hundelshausen (11,12 km²)
  4. Nonnenkloster (1,21 km²)
  5. Stollbergerforst (4,18 km²)
  6. Vollburg (1,46 km²)
  7. Wustvieler Forst (8,49 km²)
Schweinfurt Würzburg Landkreis Main-Spessart Landkreis Bad Kissingen Landkreis Rhön-Grabfeld Landkreis Haßberge Landkreis Kitzingen Landkreis Würzburg Landkreis Bamberg Nonnenkloster (Unterfranken) Stollbergerforst Bürgerwald Vollburg Wustvieler Forst Hundelshausen (Bayern) Geiersberg (Gemeindefreies Gebiet) Bergrheinfeld Dingolshausen Dittelbrunn Donnersdorf Euerbach Frankenwinheim Geldersheim Gerolzhofen Gochsheim Grafenrheinfeld Grettstadt Kolitzheim Lülsfeld Michelau im Steigerwald Niederwerrn Oberschwarzach Poppenhausen (Unterfranken) Röthlein Schonungen Schwanfeld Schwebheim Sennfeld Stadtlauringen Sulzheim (Unterfranken) Üchtelhausen Waigolshausen Wasserlosen Werneck WipfeldMunicipalities in SW.svg
Über dieses Bild

Städte und Gemeinden des Landkreises vor der Gebietsreform 1971/78[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor der Gebietsreform hatte der Landkreis Schweinfurt 64 Gemeinden (siehe Liste unten).[36] (Die Gemeinden, die es heute noch gibt, sind fett geschrieben):

Gochsheim 1910. Von 1862 bis 1972 größte Gemeinde des Bezirksamtes bzw. Landkreises Schweinfurt
Frühere Gemeinde Heutige Gemeinde Heutiger Landkreis
Abersfeld Schonungen Landkreis Schweinfurt
Ballingshausen Stadtlauringen Landkreis Schweinfurt
Bergrheinfeld Bergrheinfeld Landkreis Schweinfurt
Brebersdorf Wasserlosen Landkreis Schweinfurt
Dittelbrunn Dittelbrunn Landkreis Schweinfurt
Dürrfeld Grettstadt Landkreis Schweinfurt
Ebertshausen Üchtelhausen Landkreis Schweinfurt
Eckartshausen Werneck Landkreis Schweinfurt
Egenhausen Werneck Landkreis Schweinfurt
Eßleben Werneck Landkreis Schweinfurt
Ettleben Werneck Landkreis Schweinfurt
Euerbach Euerbach Landkreis Schweinfurt
Forst Schonungen Landkreis Schweinfurt
Garstadt Bergrheinfeld Landkreis Schweinfurt
Geldersheim Geldersheim Landkreis Schweinfurt
Gochsheim Gochsheim Landkreis Schweinfurt
Grafenrheinfeld Grafenrheinfeld Landkreis Schweinfurt
Grettstadt Grettstadt Landkreis Schweinfurt
Hain Poppenhausen Landkreis Schweinfurt
Hambach Dittelbrunn Landkreis Schweinfurt
Hausen Schonungen Landkreis Schweinfurt
Heidenfeld Röthlein Landkreis Schweinfurt
Hergolshausen Waigolshausen Landkreis Schweinfurt
Hesselbach Üchtelhausen Landkreis Schweinfurt
Hirschfeld Röthlein Landkreis Schweinfurt
Holzhausen Dittelbrunn Landkreis Schweinfurt
Kronungen Poppenhausen Landkreis Schweinfurt
Kützberg Poppenhausen Landkreis Schweinfurt
Löffelsterz Schonungen Landkreis Schweinfurt
Madenhausen Üchtelhausen Landkreis Schweinfurt
Maibach Poppenhausen Landkreis Schweinfurt
Mainberg Schonungen Landkreis Schweinfurt
Marktsteinach Schonungen Landkreis Schweinfurt
Niederwerrn Niederwerrn Landkreis Schweinfurt
Obbach Euerbach Landkreis Schweinfurt
Obereuerheim Grettstadt Landkreis Schweinfurt
Oberwerrn Niederwerrn Landkreis Schweinfurt
Pfändhausen Dittelbrunn Landkreis Schweinfurt
Pfersdorf Poppenhausen Landkreis Schweinfurt
Poppenhausen Poppenhausen Landkreis Schweinfurt
Reichmannshausen Schonungen Landkreis Schweinfurt
Röthlein Röthlein Landkreis Schweinfurt
Rundelshausen Werneck Landkreis Schweinfurt
Schleerieth Werneck Landkreis Schweinfurt
Schnackenwerth Werneck Landkreis Schweinfurt
Schonungen Schonungen Landkreis Schweinfurt
Schraudenbach Werneck Landkreis Schweinfurt
Schwanfeld Schwanfeld Landkreis Schweinfurt
Schwebheim Schwebheim Landkreis Schweinfurt
Sennfeld Sennfeld Landkreis Schweinfurt
Sömmersdorf Euerbach Landkreis Schweinfurt
Stettbach Werneck Landkreis Schweinfurt
Theilheim Waigolshausen Landkreis Schweinfurt
Üchtelhausen Üchtelhausen Landkreis Schweinfurt
Untereuerheim Grettstadt Landkreis Schweinfurt
Vasbühl Werneck Landkreis Schweinfurt
Waigolshausen Waigolshausen Landkreis Schweinfurt
Waldsachsen Schonungen Landkreis Schweinfurt
Weipoltshausen Üchtelhausen Landkreis Schweinfurt
Werneck Werneck Landkreis Schweinfurt
Weyer Gochsheim Landkreis Schweinfurt
Wipfeld Wipfeld Landkreis Schweinfurt
Zell bei Schweinfurt Üchtelhausen Landkreis Schweinfurt
Zeuzleben Werneck Landkreis Schweinfurt

Schutzgebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vogelschutzgebiet bei Garstadt

Im Landkreis gibt es 20 Naturschutzgebiete, 18 Landschaftsschutzgebiete, zwölf FFH-Gebiete und 10 vom Bayerischen Landesamt für Umwelt ausgewiesene Geotope (Stand März 2016).

Siehe auch:

Kfz-Kennzeichen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Juli 1956 wurde dem Landkreis bei der Einführung der bis heute gültigen Kfz-Kennzeichen das Unterscheidungszeichen SW zugewiesen. Es wird durchgängig bis heute ausgegeben. Seit dem 10. Juli 2013 ist auch das Unterscheidungszeichen GEO (Gerolzhofen) erhältlich.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Landkreis Schweinfurt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Kapelle in Ortsmitte, Höhenlinien interpoliert im BayernAtlas
  3. a b Bayerisches Geologisches Landesamt (Hrsg.): Geologische Karte von Bayern 1:500.000. 4. neubearb. Aufl., München 1996.
  4. Josef Schwarzmeier: Geologische Karte von Bayern 1:25.000 Blatt Nr. 5927 Schweinfurt mit Erläuterungen. Bayerisches Geologisches Landesamt, München 1982.
  5. Verschiedene Autoren: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten in Einzelblättern 1:200.000. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1952–1994. → Online-Karten
    • Blatt 140: Schweinfurt (Brigitte Schwenzer 1968; 43 S.)
    • Blatt 152: Würzburg (Horst Mensching, Günter Wagner 1963; 45 S.)
    • Blatt 153: Bamberg (Karl Albert Habbe 2004, in Mitteilungen der Fränkischen Geographischen Gesellschaft 2003/2004, S. 55-102; 48 S.)
  6. http://www.schweinfurter-mainbogen.de/ abgerufen am 17. Februar 2016
  7. http://www.oberes-werntal.de/ abgerufen am 17. Februar 2016
  8. http://www.schweinfurter-oberland.de/ abgerufen am 17. Februar 2016
  9. a b c Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Schweinfurt; Angaben im April 2016.
  10. Das Weinbuch, Naumann und Göbel Verlag, Sonderausgabe für Planet Medien AG, Zug, S. 35
  11. BayernAtlas, Historische Karte
  12. Wilhelm Volkert, Richard Bauer (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 570.
  13. Wilhelm Volkert, Richard Bauer (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 97.
  14. a b c Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung
  15. Statistik der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Unterfranken, Stand 31. Dezember 2004 (Memento vom 19. Juli 2011 im Internet Archive), auf dem Webportal „Unterfranken in Zahlen“ der Regierung von Unterfranken, abgerufen am 2. Januar 2014.
  16. Wirtschaft in Mainfranken, April 2016, S. 25
  17. Schweinfurter Tagblatt: Abbau mehr als unverständlich, 15. März 2005
  18. https://www.fis-gmbh.de/ abgerufen am 14. Februar 2016
  19. Wirtschaft in Mainfranken: Auf den Winter warten - und Tee trinken, Dezember 2015, S. 16
  20. http://www.winora-group.de/unsere-marken/ abgerufen am 14. Februar 2016
  21. http://www.tvtouring.de/mediathek/video/winora-verkauft-hercules/ abgerufen am 14. Februar 2016
  22. Schweinfurter Tagblatt: Ruhe sanft Husqvarna Gochsheim, 26. Oktober 2010
  23. http://www.schaeflein-ag.de/ abgerufen am 13. April 2016
  24. TV Touring Schweinfurt, 15. April 2016.
  25. https://www.slowfood.de/slow_food_vor_ort/mainfranken_hohenlohe/restaurant_einkaufsfuehrer/deutschland_genussfuehrer/gasthaus_empfehlungen/ abgerufen am 28. April 2016
  26. a b Wirtschaft in Mainfranken: Die Kulturhalle Grafenrheinfeld - Ein attraktiver Veranstaltungsort, vor den Toren der Stadt Schweinfurt, September 2012, S. 49
  27. a b c http://steigerwald-zentrum.de/ abgerufen am 2. April 2016
  28. a b Wirtschaft in Mainfranken, März 2016, S. 42
  29. TV Touring Schweinfurt, 2. März 2016
  30. Schweinfurter Tagblatt: "Das Absperrgitter kann hoch gehen", 5. März 2016, S. 29
  31. Eröffnungsanzeige im Schweinfurter Tagblatt vom 8. Mai 1865
  32. http://www.schweinfurtfuehrer.de/stadtrandgemeinden/sennfeld/ abgerufen am 2. April 2016
  33. http://www.bad-sennfeld.de/ abgerufen am 3. April 2016
  34. a b Freizeitkarte Kreis Schweinfurt. Städte-Varlag E. v. Wagner & J. Mitterhuber, Fellbach, 14. Auflage, ISBN 3-8164-1554-7
  35. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  36. http://geschichte-on-demand.de/schweinfurt.html