Landrain (Halle)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Wappen von Halle (Saale)
Landrain
Stadtviertel von Halle (Saale)
AltstadtAmmendorf/BeesenBöllberg/WörmlitzBüschdorfDamaschkestraßeDautzschDiemitzDieselstraßeDölauDölauer HeideFreiimfelde/Kanenaer WegFrohe ZukunftGebiet der DRGesundbrunnenGewerbegebiet NeustadtGiebichensteinGottfried-Keller-SiedlungHeide-Nord/BlumenauHeide-SüdIndustriegebiet NordKanena/BruckdorfKröllwitzLandrainLettinLutherplatz/Thüringer BahnhofNietlebenMötzlichNördliche InnenstadtNördliche NeustadtPaulusviertelPlanenaRadewell/OsendorfReideburgSaaleaueSeebenSilberhöheSüdliche NeustadtSüdstadtTornauTrothaWestliche NeustadtAm Wasserturm/ThaerviertelSüdliche InnenstadtLage des Stadtteils Landrain (Halle) in Halle (Saale) (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Koordinaten 51° 30′ 9″ N, 11° 58′ 42″ OKoordinaten: 51° 30′ 9″ N, 11° 58′ 42″ O.
Einwohner 3190 (31. Dez. 2015)
Postleitzahl 06118
Vorwahl 0345
Sachsen-Anhalt
Verkehrsanbindung
Bundesstraße B6 B100
S-Bahn S 3

Haltepunkt Dessauer Brücke

Straßenbahn 1

Landrain ist ein Stadtviertel des Stadtteils Halle im Stadtbezirk Nord von Halle (Saale)[1] in Sachsen-Anhalt, das im Jahr 2015 genau 3190 Einwohner hatte.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mehrfamilienhäuser im Viertel

Das Viertel Landrain liegt im Süden des Stadtbezirks Nord. Namensgebend ist die Ost-West verlaufende zentrale Straße Landrain, die das Viertel mit zu Giebichenstein gehörenden Gründerzeitquartieren im Westen und der Siedlung Frohe Zukunft im Osten verbindet. Im Zentrum des Viertels zweigt nach Norden der Bergschenkenweg ab, der Landrain mit der Gottfried-Keller-Siedlung verbindet. Die Fortsetzung dieser Straße führt weiter als Fahrradweg in Richtung Petersberg. Im Süden grenzt die Bahnstrecke Halle–Vienenburg das Viertel vom Paulusviertel ab.

Im Osten des Viertels gibt es den Gertraudenfriedhof, der 1914 eröffnet wurde, um den Südfriedhof von Halle zu entlasten.

Der nordwestliche Teil des Viertels wird dominiert durch die Rhyolith-Kuppen der Galgenberge. Auf diesen erstreckt sich eine große Grünfläche mit Spiel- und Sportplätzen. In der Vergangenheit wurde hier der im Volksmund auch Porphyr genannte Naturstein abgebaut. Das hinterließ steile Felswände und die sogenannte Galgenbergschlucht, in der im Sommer Konzerte der Händel-Festspiele stattfinden.[2]

Im Norden ist das Viertel begrenzt durch große Kleingartenanlagen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Viertel Landrain wurde in den 1950er- und 1960er-Jahren in der DDR angelegt, um neuen Wohnraum im Norden der Stadt zu schaffen. Vorher war das Gelände Ackerland. Nach der Wende wurde das Viertel saniert, außerdem entstanden einige Einfamilienhäuser.[3]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Den Osten des Viertels tangieren die Straßenbahnen der Linie 1 der Halleschen Verkehrs-AG.[4] Außerdem gibt es im äußersten Süden des Viertels einen Halt der S-Bahn Mitteldeutschland, hier besteht Anschluss an den halleschen Hauptbahnhof und Leipzig in der einen Richtung, sowie Halle-Trotha in der anderen.[5] Für weiteren OPNV muss das Stadtviertel verlassen werden, so befindet sich wenige hundert Meter im Westen eine weitere Straßenbahnstrecke nach Trotha.

Mit dem Auto erreicht man im Südosten die Bundesstraße 100 die Halle mit Bitterfeld verbindet. Über diese kann man auch zur Bundesautobahn 14 gelangen, sowie zur A9. Die Dessauer Straße im Osten führt unter anderem nach Zörbig. In Richtung Süden besteht eine Anbindung an die Bundesstraße 6 und das restliche Stadtgebiet von Halle.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Landrain in Halle (Saale) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stadt Halle: Übersicht Stadtviertel
  2. Seite der Händelfestspiele zum Abschlusskonzert
  3. MZ-Artikel über das Viertel vom 29. August 2012
  4. Liniennetzplan der HAVAG
  5. Liniennetzplan der S-Bahn