Landsweiler

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel behandelt den Lebacher Stadtteil Landsweiler; Landsweiler heißt auch ein Ortsteil von Schiffweiler.
Landsweiler
Stadt Lebach
Koordinaten: 49° 23′ 22″ N, 6° 55′ 27″ O
Höhe: 251 m
Einwohner: 1592 (31. Aug. 2017)[1]
Eingemeindung: 1. Januar 1974
Postleitzahl: 66822
Vorwahl: 06881
Landsweiler (Saarland)
Landsweiler

Lage von Landsweiler im Saarland

Landsweiler ist ein Stadtteil von Lebach im Landkreis Saarlouis im Saarland. Bis Ende 1973 war „Landsweiler bei Lebach“ eine eigenständige Gemeinde.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Landsweiler gehörte laut einer Urkunde von 1614 zusammen mit Lebach und Niedersaubach zu einer so genannten Vierherrschaft. Jeweils zwei Siebtel Anteile der Rechte auf Marktbetreibung und Abgaben hielten Kurtrier, das Herzogtum Lothringen (ab 1787 dann das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) und die Herren von Hagen zur Motten; ein Siebtel hielt die Äbtissin von Fraulautern.

Im Rahmen der saarländischen Gebiets- und Verwaltungsreform wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde „Landsweiler bei Lebach“ am 1. Januar 1974 der Gemeinde Lebach zugeordnet.[2]

Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An örtlichen Einrichtungen besitzt Landsweiler die Freiwillige Feuerwehr Landsweiler, eine Mehrzweckhalle, einen Kindergarten, eine katholische Kirche St. Donatus und eine Grundschule. Jährlich werden das Pfarrfest und ein Weihnachtsmarkt abgehalten.

Sehenswertes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der Grubenstollen an der Pfarrkirche zeugt von dem ehemaligen Hauptgewerbe der Landsweiler Bürger.
  • Auch ist Landsweiler überdurchschnittlich von Wald umgeben. So der Mühlenwald, Stangenwald und Grispelt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerungsstand_31.08.2017 auf lebach.de
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 807.