Landsweiler

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49.3894446.924167251Koordinaten: 49° 23′ 22″ N, 6° 55′ 27″ O

Landsweiler
Stadt Lebach
Höhe: 251 m
Einwohner: 1662 (30. Jun. 2012)[1]
Eingemeindung: 1. Januar 1974
Postleitzahl: 66822
Vorwahl: 06881
Landsweiler (Saarland)
Landsweiler

Lage von Landsweiler in Saarland

Landsweiler ist ein Stadtteil von Lebach im Landkreis Saarlouis im Saarland. Bis Ende 1973 war „Landsweiler bei Lebach“ eine eigenständige Gemeinde.

Geschichte[Bearbeiten]

Landsweiler gehörte laut einer Urkunde von 1614 zusammen mit Lebach und Niedersaubach zu einer so genannten Vierherrschaft. Jeweils zwei Siebtel Anteile der Rechte auf Marktbetreibung und Abgaben hielten Kurtrier, das Herzogtum Lothringen (ab 1787 dann das Herzogtum Zweibrücken) und die Herren von Hagen; ein Siebtel gehörte der Äbtissin von Fraulautern.

Im Rahmen der saarländischen Gebiets- und Verwaltungsreform wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde „Landsweiler bei Lebach“ am 1. Januar 1974 der Gemeinde Lebach zugeordnet.[2]

Einrichtungen[Bearbeiten]

An örtlichen Einrichtungen besitzt Landsweiler die Freiwillige Feuerwehr Landsweiler, eine Mehrzweckhalle, einen Kindergarten, eine Katholische Kirche St. Donatus und eine Grundschule. Jährlich werden das Pfarrfest und ein Weihnachtsmarkt abgehalten.

Sport[Bearbeiten]

  • Tom Jochem aus Landsweiler gewann bei der Kegelweltmeisterschaft 2006 in den Niederlanden (Hoensbroeck) Bronze in der Disziplin „Mixed“ zusammen mit seiner Turnierpartnerin Verena Fuck aus Koblenz.

Sehenswertes[Bearbeiten]

  • Der Grubenstollen an der Pfarrkirche zeugt von dem ehemaligen Hauptgewerbe der Landsweiler Bürger.
  • Auch ist Landsweiler überdurchschnittlich von Wald umgeben. So der Mühlenwald, Stangenwald und Grispelt.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerungsstatistik der Gemeinde Lebach und ihrer Ortsteile
  2.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 807.